07/02/2026
Gestern hatte eine Gruppe unserer Aktiven die Gelegenheit, sich auf dem Plöner See zum Thema Eisrettung weiterzubilden. Zusammen mit der DLRG Kiel und der DLRG Hutzfeld-Bosau wurden die Einsatzkräfte in das Vorgehen bei Notfällen auf der Eisfläche, die Eigen- und Fremdsicherung, die Handhabung verschiedener Rettungsgeräte und die Rettung von Verunfallten eingewiesen. Zusätzlich konnten sie die Rettung auch aus der Sicht eines Verunfallten kennenlernen.
In diesem Winter ist das Thema besonders relevant; aufgrund der langanhaltenden Kälte - mit allerdings eher geringen Minusgraden - waren viele Gewässer scheinbar zugefroren und es kam es zu vielfachen Einbrüchen ins Eis in ganz SH.
Der LFV und die DLRG raten:
Eisflächen dürfen erst betreten werden, wenn sie offiziell durch die Gemeinde freigegeben wurden.
Bei stehenden Gewässern gilt eine Mindest-Eisdicke von 15 cm als Voraussetzung für Tragfähigkeit.
Um diese Stärke zu erreichen, sind mehrere Wochen mit durchgängigen Minusgraden erforderlich.
Strömungen, Gasbläschen, warme Abwässer sowie Zu- und Abflüsse von Bächen und Flüssen verhindern eine sichere Eisbildung.
Eltern sind aufgefordert, ihre Kinder ausdrücklich über die Gefahren von Eisflächen aufzuklären.
Gehen Sie niemals allein auf das Eis und behalten Sie Ihre Umgebung im Blick.
Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer sollten ihre Tiere in Gewässernähe anleinen, da auch Tiere ins Eis einbrechen können.
Setzen Sie sofort einen Notruf über 112 ab, wenn es zu einem Notfall kommt.
Wir haben bei der Ausbildung viel gelernt und hoffen, dass wir das Erlernte nie in einem Ernstfall anwenden müssen. Vielen Dank an die DLRG Kiel und die DLRG Hutzfeld-Bosau für den gemeinsamen Dienst.