Grüne Fraktion Mönchengladbach

Grüne Fraktion Mönchengladbach Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen ist : Bewahrung der Schöpfung, soziale Gerechtigkeit, kulturelle Vielfalt, Weltoffenheit, Respekt ,Toleranz, Gemeinsinn

Abschiebegefängnis: Stadtrat verpasst Chance für klare HaltungMönchengladbach. Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen,...
05/03/2026

Abschiebegefängnis: Stadtrat verpasst Chance für klare Haltung

Mönchengladbach. Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke/Partei und Volt haben gestern im Mönchengladbacher Stadtrat einen gemeinsamen Antrag eingebracht, der den geplanten Bau eines Abschiebegefängnisses auf dem Gelände des ehemaligen JHQ Rheinbach entschieden ablehnt. Unter dem Titel „Gegen den Bau eines Abschiebegefängnisses in Mönchengladbach“ forderten die Fraktionen eine klare Positionierung der Stadt gegen die Pläne der Landesregierung und warben für eine menschenwürdige Migrationspolitik. Die Resolution wurde jedoch von einer Mehrheit aus CDU, SPD und AfD abgelehnt. Der Antrag umfasste dabei vier zentrale Forderungen: die Ablehnung des Abschiebegefängnisses, die Bekräftigung des Engagements für die Initiative „Sichere Häfen“, einen Appell an die Landesregierung zur Rücknahme der Pläne sowie eine öffentliche Positionierung der Stadt gegen die „Kriminalisierung von Migration“. In der Begründung verwiesen die Antragsteller auf die Inhaftierung von Familien mit Kindern, die gegen die UN-Kinderrechtskonvention verstoße, sowie auf die Gefahr einer Normalisierung von Abschiebungen als „reguläres Instrument der Migrationskontrolle“.

So kritisierte Dr. Boris Wolkowski, Fraktionssprecher der Grünen im Stadtrat, die Pläne der Landesregierung scharf: „Am 16. Dezember 2020 hat dieser Rat ein klares Zeichen gesetzt: Mönchengladbach ist der Initiative ‚Sichere Häfen‘ beigetreten. Wir haben uns damals entschieden: für Humanität, für Solidarität und für das Grundrecht auf Asyl. Heute stehen wir vor der Frage, wie ernst wir dieses Bekenntnis nehmen.“ Grünen-Ratsherr Bernd Meisterling-Riecks zeigte sich verwundert ob der Argumentation des CDU-Fraktionsvorsitzenden Fred Hendricks, der Menschrechte sinngemäß als „extreme politische Haltung“ dargestellt habe. Die CDU versuche, dieses Gefängnis als Erfolg einer Politik der „Abschiebebeschleunigung“ zu verkaufen. „Menschenrechte dürfen doch nicht zur Verhandlungsmasse werden“, unterstrich Meisterling-Riecks. Das sah auch Boris Wolkowski so: „Gefängnisse dienen der Bestrafung von Straftätern. Menschen in Abschiebehaft sind aber keine Straftäter. Sie haben nur in vielen Fällen einfach kein Bleiberecht. Hier handelt es sich um einen Verwaltungsakt, nicht um ein Verbrechen“, so der Grünen-Politiker. Zudem warnte er vor der Verknüpfung von Migration mit innerer Sicherheit und forderte stattdessen Investitionen in Prävention, freiwillige Rückkehrprogramme und kommunale Integrationsarbeit.

Die Antragsteller kritisierten zudem die Haltung der Stadtverwaltung, die Kooperations-bereitschaft signalisiert habe, unter anderem mit Verweis auf ein damit verbundenes Gewerbegebiet. „Der Bau eines Abschiebegefängnisses wäre ein Rückschritt – sowohl für unsere Stadt als auch für eine humane Migrationspolitik“, erklärte Wolkowski. Stattdessen solle Mönchengladbach ein „Ort der Menschlichkeit“ bleiben.

Wie Rechtsextreme die junge Generation stigmatisierenDie AfD stellt mit einer Anfrage Kinder und Jugendliche an Möncheng...
11/02/2026

Wie Rechtsextreme die junge Generation stigmatisieren

Die AfD stellt mit einer Anfrage Kinder und Jugendliche an Mönchengladbachs Schulen unter Generalverdacht. Viel besser wäre es dagegen, die Prävention zu stärken, sagen die Grünen.

Mönchengladbach. Sachlich geht anders: Die AfD-Ratsfraktion versucht mit einer Anfrage an die Verwaltung, die Zusammensetzung der Schülerschaft an den örtlichen Schulen mit Gewaltvorfällen zu verknüpfen („Anfrage zu Schülerzusammensetzung und Gewaltvorfällen an städtischen Schulen in Mönchengladbach“). Die Grünen Mönchengladbach weisen den mit der Anfrage unterstellten Zusammenhang entschieden zurück.

„Die AfD stellt eine Kausalität zwischen Zuwanderung und Gewalt in den Raum, die durch wissenschaftliche Studien und offizielle Statistiken nicht gedeckt, aber sehr wohl geeignet ist, Schülerinnen und Schüler zu stigmatisieren. Wer Migration und Gewalt pauschal miteinander verknüpft, betreibt keine sachliche Bildungspolitik, sondern schürt Misstrauen und Vorurteile“, erklärt Tobias Reckeweg, schulpolitischer Sprecher der Mönchengladbacher Grünen. „Diese Form der polemischen Beeinflussung, mit der man nur Emotionen schüren will, hilft weder den Schulen noch der Sicherheit – und schon gar nicht den Kindern.“

Die Forschungslage ist eindeutig: Gewalt an Schulen lässt sich nicht durch Herkunft erklären. Studien des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, der Kultusministerkonferenz sowie die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigen seit Jahren, dass schulische Gewalt nicht mit Migration an sich, sondern vor allem mit sozialen Faktoren zusammenhängt – etwa Armut, Bildungsbenachteiligung, fehlenden Unterstützungsstrukturen, belasteten Familienlagen oder unzureichender sozialpädagogischer Betreuung. Auch bundesweite Auswertungen zur Jugendkriminalität belegen: Entscheidend sind Bildungschancen, soziale Integration und Präventionsangebote – nicht Nationalität oder Migrationserfahrung. Wo Schulen gut ausgestattet sind, Schulsozialarbeit vorhanden ist und stabile Lernumgebungen bestehen, sinken Konflikte und Gewalt deutlich.

„Unsere Schulen leisten täglich enorme Integrationsarbeit. Lehrkräfte und pädagogisches Personal arbeiten daran, dass Kinder unabhängig von ihrer Herkunft gemeinsam lernen und aufwachsen. Wer einzelne Schulen politisch etikettieren will, erschwert genau diese Arbeit. Gewaltprävention gelingt nicht durch Ausgrenzung, sondern durch Investitionen in Bildung und Unterstützungssysteme“, erklärt Reckeweg.
„Wenn wir über Gewalt an Schulen sprechen, müssen wir über Fachkräftemangel, Überlastung, psychosoziale Folgen von Krisen und über ungleiche Bildungschancen reden“, so Reckeweg weiter. „Wer stattdessen Migration zum Hauptproblem erklärt, lenkt von den eigentlichen Herausforderungen ab – und trägt nichts zur Lösung bei.“ Wer an Lösungen interessiert sei, frage nicht bloß nach dem Migrationshintergrund. Die AfD entlarve ihre Geisteshaltung selbst – und das bereits in ihrer ersten Anfrage im Schulausschuss.

„Wir stehen für eine Schule, die alle Kinder schützt und fördert“, sagt Reckeweg. „Und wir stellen uns im Schul- und Bildungsausschuss entschlossen gegen jede Form von pauschalisierender oder diskriminierender Darstellung.“ Erklärtes Ziel bleibe eine inklusive, sichere und chancengerechte Schule für alle Kinder – unabhängig von Herkunft oder Pass.

Polizeibeirat: AfD hat Probleme mit der VerschwiegenheitspflichtMönchengladbach. Der Ausschuss für Feuerwehr, öffentlich...
11/02/2026

Polizeibeirat: AfD hat Probleme mit der Verschwiegenheitspflicht

Mönchengladbach. Der Ausschuss für Feuerwehr, öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz (AFOK) musste sich in seiner jüngsten Sitzung u.a. mit einem AfD Fraktionsantrag beschäftigen. In dem forderte die AfD, den Polizeibeirat zu verpflichten, seine inhaltlichen Schwerpunkte künftig an der „tatsächlichen lokalen Gefährdungslage“ auszurichten und insbesondere die Bereiche Linksextremismus sowie religiös motivierten Extremismus (Islamismus) „regelmäßig zu behandeln“. Bezug nahmen die AfD-Vertreter auf die Sitzung des Polizeibeirats MG vom 9. Dezember 2025.

Grüne und Linke im Ausschuss vertraten die Auffassung, der AFOK sei gar nicht befugt, die Tagesordnungen der Polizeibeiratssitzungen zu bestimmen. Deswegen stellten sie einen Geschäftsordnungsantrag auf ersatzlose Streichung des AfD-Antrags. Dem mochte die Ausschussmehrheit aus CDU, SPD und AfD jedoch nicht folgen – die drei Fraktionen lehnten ab, wodurch die AfD ihren Antrag beraten lassen konnte.

Sitzungsleiter Martin Heinen, zugleich auch Vorsitzender des Polizeibeirats, erklärte, dass die Zuständigkeit für die inhaltliche Ausrichtung des Polizeibeirates bei der Landespolizei liege. Auf die Frage, warum die AfD glaube, dass diese Themen nicht behandelt würden, erklärten deren Vertreter, dass dies dem Protokoll des Polizeibeirats vom 09.12.25 zu entnehmen sei. Genau dieser Verweis stellt allerdings eine Verletzung der Verschwiegenheitspflicht dar – Mitglieder des Polizeibeirats müssen nämlich über Angelegenheiten Stillschweigen bewahren, die ihnen bei ihrer Tätigkeit im Beirat bekannt geworden sind. Grund genug für den Sitzungsleiter, Ordnungsmaßnahmen wegen Verletzung der Verschwiegenheitspflicht anzukündigen.

„Der Ausschuss ist in keiner Weise befugt, die inhaltliche Agenda des Polizeibeirates zu bestimmen“, unterstreicht Anita Hoffmann, ordnungspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion. Der AFOK, so Hoffmann weiter, sei gemäß der Geschäftsordnung des Stadtrates ausschließlich für kommunale Sicherheitsfragen zuständig. Die inhaltliche Festlegung der Schwerpunkte des Polizeibeirates obliege der Landespolizeibehörde. Die AfD benutze leider immer wieder Themenbereiche wie Islamismus oder Linksextremismus, um der Öffentlichkeit eine „Blindheit auf dem linken Auge“ zu suggerieren, obwohl diese Gebiete längst Teil der polizeilichen Arbeit seien.

Am Ende wurde der AfD Antrag bei zwei Nein Stimmen und einer Enthaltung abgelehnt. „Der billige Versuch der AfD, gezielt die öffentliche Wahrnehmung zu manipulieren und emotionale Unsicherheiten ausnutzen, ist damit erst einmal gescheitert“, so das zufriedene Resümee von Anita Hoffmann.

Grüne für mehr Nachhaltigkeit bei öffentlichen Aufträgen Beschaffungswesen: Die Grüne Fraktion beantragt klare und nachh...
10/02/2026

Grüne für mehr Nachhaltigkeit bei öffentlichen Aufträgen

Beschaffungswesen: Die Grüne Fraktion beantragt klare und nachhaltige Vergabekriterien für kommunale Aufträge
Mönchengladbach.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Mönchengladbacher Stadtrat hat jetzt einen Antrag eingebracht, der die kommunale Beschaffungspraxis grundlegend reformieren soll: Künftig sollen öffentliche Aufträge unterhalb der EU-Schwellenwerte nach strengen Nachhaltigkeitskriterien vergeben werden.

Hintergrund: In NRW müssen Städte und Gemeinden seit dem 1. Januar 2026 für Aufträge unterhalb der EU-Schwellenwerte keine förmlichen Ausschreibungen mehr durchführen, was die Vergabe vereinfacht. Die Kommunen können eigene Regeln festlegen, um Nachhaltigkeitskriterien stärker zu berücksichtigen, etwa durch Dienstanweisungen, auch für Eigenbetriebe, um Bürokratie abzubauen und gleichzeitig Umweltziele zu verfolgen. In Anbetracht dessen wollen die Grünen mit ihrem Antrag erreichen, dass die Verwaltung verbindliche Kriterien für Lebenszykluskosten, Langlebigkeit, Energieeffizienz, Klimafolgen und Recyclingfähigkeit entwickelt. Zudem soll geprüft werden, inwieweit diese Standards auf kommunale Eigenbetriebe und Unternehmen ausgeweitet werden können. Ein jährlicher Bericht an den Rat soll die Umsetzung und Wirkung der neuen Regeln evaluieren.

Folgt die Politik diesem Vorschlag, wäre es künftig möglich, dass die Stadt eigenständig festlegt, in welchem Umfang soziale und ökologische Aspekte (z. B. CO2-Bilanz, faire Arbeitsbedingungen) bei der Vergabe von Aufträgen in die Wertung einfließen. „Nachhaltige Beschaffung ist eben kein Luxus, sondern vor allem eine Investition in die Zukunft“, sagt dazu Marcel Klotz, finanzpolitischer Sprecher der grünen Fraktion. Was auf den ersten Blick teurer erscheine, entlaste langfristig den städtischen Haushalt – durch geringere Betriebskosten, weniger Reparaturen und mehr Klimaschutz. „Die neue Gesetzeslage gibt uns endlich die Freiheit, diese Chance zu nutzen“, betont er.

Marion Manske, Sprecherin der Grünen im Ausschuss für Betriebe und Vergaben, blickt auf die derzeitige Praxis, die vorsieht, dass bei Vergaben öffentlicher Aufträge oft nur der niedrigste Preis ausschlaggebend ist. „Mit unserem Vorschlag können wir Qualität, Ökologie und langfristige Wirtschaftlichkeit in den Fokus rücken“, sagt sie. „Das wäre ein Paradigmenwechsel, der Mönchengladbach als Vorreiter für eine faire und zukunfts-fähige Vergabepraxis positionierte.“ Das Land NRW, so die Grünenpolitikerin weiter, stelle eine Mustersatzung bereit, die Kommunen nutzen könnten, um einheitliche Standards zu wahren.

Der Rat der Stadt entscheidet in seiner Sitzung am 4. März 2026 über den Antrag.

Omnibusbahnhof am Europaplatz: Fahrgastinfo unzureichend, sagen Grüne Mönchengladbach. Die Grüne Fraktion moniert die un...
02/02/2026

Omnibusbahnhof am Europaplatz: Fahrgastinfo unzureichend, sagen Grüne

Mönchengladbach. Die Grüne Fraktion moniert die unzureichende Übersicht des Fahrgastinformationssystems (DFI) am neuen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) am Gladbacher Europaplatz. Grünen-Fraktionssprecherin Melissa Kunkel-Laws und ihre Fraktionskollegin Ratsfrau Marion Manske haben festgestellt, dass zwar die Echtzeit Abfahrtszeiten angezeigt werden, Reisende aber dennoch nicht erkennen können, von welcher Stelle aus sie abfahren müssen.

Der ZOB, nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit im Herbst 2025 fertiggestellt und am 29. Oktober 2025 offiziell eröffnet, verfügt über digitale Anzeigen an allen 26 Bussteigen sowie drei zentrale Übersichtsanzeigen. Trotz dieser Ausstattung fehlt den Reisenden eine wichtige Info: „Linien, Zielorte und Abfahrtzeiten werden angezeigt, nur eben die entsprechende Plattform nicht, von der aus sie fahren müssen“, berichtet Marion Manske. „Es bringt ja nicht viel, zu wissen, wann der Bus fährt, wenn man nicht weiß, wo der Bus fährt“, ergänzt Fraktionssprecherin Melissa Kunkel-Laws. Die Grünen fordern daher eine ergänzte Übersicht, die die fehlende Fahrgastinformation enthält. „Wir erwarten jetzt zeitnahe Maßnahmen, um die Informationslücke zu schließen und die Nutzerfreundlichkeit des ZOB zu gewährleisten“, betont Grünen-Fraktionssprecher Boris Wolkowski.

Hintergrund: Das dynamische Fahrgastinformationssystem wurde im Oktober 2025 gleichzeitig mit dem regulären Linienbusbetrieb auf der neuen Mittelinsel in Betrieb genommen. Neben den Anzeigen an den einzelnen Bussteigen sind seitdem drei zentrale Übersichtsanzeigen aktiv. Die kompakte Bauweise des ZOB soll den Europaplatz als offenen Raum erhalten, führt nach der Planung der NEW AG jedoch zu einer bewusst kurzen Wegstrecke zu den ersten Informationspunkten.

Grüne MG Ost: Instandsetzung der Bänke am Nibelungenplatz zugesagtGiesenkirchen – Die von der Gemeinde Adelsdorf gestift...
27/01/2026

Grüne MG Ost: Instandsetzung der Bänke am Nibelungenplatz zugesagt

Giesenkirchen – Die von der Gemeinde Adelsdorf gestifteten Sitzbänke am Nibelungenplatz werden zeitnah instandgesetzt. Das hat die Stadtverwaltung nach einer Nachfrage in der Bezirksvertretung Mönchengladbach Ost zugesagt. Zusätzlich sollen auch die Mülleimer am Platz erneuert werden.

Ausgangspunkt war eine Nachfrage der Grünen Bezirksvertreterin Imke Schubert, die Hinweise von Bürger*innen zum schlechten Zustand der Sitzgelegenheiten aufgegriffen hatte. Die Bänke waren stark verwittert und teilweise kaum noch nutzbar.

„Der Nibelungenplatz ist ein wichtiger Ort für Begegnung im Stadtteil. Dass die Bänke nun instandgesetzt und die Mülleimer erneuert werden, ist ein konkreter Gewinn für die Menschen in Giesenkirchen“, erklärt Imke Schubert. „Es zeigt, dass sich Nachfragen aus der Bezirksvertretung lohnen und Verwaltung und Politik gemeinsam Verbesserungen im Alltag der Bürger*innen erreichen können.“
Die Grünen in der Bezirksvertretung MG Ost begrüßen die schnelle Rückmeldung aus dem Geschäftsbereich Grünunterhaltung ausdrücklich. Kleine Maßnahmen wie diese tragen wesentlich zur Aufenthaltsqualität im Stadtteil bei.

Auch künftig wollen die Grünen Hinweise aus der Bürgerschaft aufnehmen und konstruktiv in die Zusammenarbeit mit der Verwaltung einbringen – für ein lebenswertes Giesenkirchen und einen starken Stadtbezirk Ost.

Walnussbaum als Symbol für 40 Jahre grünes Engagement Grünen-Politiker und Ex-Bürgermeister Hajo Siemes hinterlässt blei...
13/01/2026

Walnussbaum als Symbol für 40 Jahre grünes Engagement

Grünen-Politiker und Ex-Bürgermeister Hajo Siemes hinterlässt bleibende Spuren in Mönchengladbach

Mönchengladbach. Nach fast vier Jahrzehnten kommunalpolitischen Engagements insbesondere für Klimaschutz, städtisches Grün und nachhaltige Abfallwirtschaft hat Hajo Siemes, langjähriges Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, Ende des vergangenen Jahres die aktive Politik verlassen. Als persönliche Würdigung für seine Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender der GEM überreichte ihm Jens Hostenbach, Geschäftsführer der mags/GEM, einen Walnussbaum. Da Siemes’ privater Garten ausschließlich dem Gemüseanbau dient, stellte der Grünenpolitiker das symbolträchtige Geschenk der Öffentlichkeit zur Verfügung: Der Baum fand seinen Platz auf dem Friedensplatz in Giesenkirchen (Am Sternenfeld) und soll künftig als lebendiges Denkmal für Siemes’ Wirken wachsen.

Siemes, der seit den Gründungsjahren vor über 30 Jahren im Aufsichtsrat der GEM mitwirkte, bleibt der Abfallwirtschaft auch als „sachkundiger Einwohner“ verbunden. „Dieser Baum ist mehr als ein Abschiedsgeschenk – er steht für die vielen Projekte, die wir gemeinsam für eine grüne, lebenswerte Stadt umgesetzt haben“, betont Siemes. „Ich hoffe, dass er über Jahrzehnte Früchte trägt und die Menschen an die Bedeutung von Bäumen für unser Stadtklima erinnert.“

Hintergrund: Der Grünenpolitiker Hajo Siemes prägte in zahlreichen Gremien – vom Stadtrat über Bezirksvertretungen bis zu überstädtischen Ausschüssen – die Umweltpolitik Mönchengladbachs mit. Sein besonderes Anliegen galt stets dem Erhalt und Ausbau urbaner Grünflächen sowie der ökologischen Modernisierung der Abfallwirtschaft.

Weihnachtspause: Geschäftsstelle ab dem 6. Januar 2026 wieder für Euch da.Allen, die mit uns intensive Diskussionen gefü...
18/12/2025

Weihnachtspause: Geschäftsstelle ab dem 6. Januar 2026 wieder für Euch da.

Allen, die mit uns intensive Diskussionen geführt, wichtige Entscheidungen verantwortet, bewegende Momente geteilt und neue Ideen auf den Weg gebracht haben, ein herzliches Danke und die Aussicht auf mehr davon…

Unsere Geschäftsstelle bleibt vom 19.12.2025 bis zum 6.1.2026 geschlossen.

Wir wünschen ein friedvolles Weihnachtsfest, einen ruhigen Jahresausklang und einen guten Start in das neue Jahr! Bleibt alle gesund!

Wie „Am Torfbend“ ein Modellquartier für zukunftsfähiges Bauen entstehen könnteMönchengladbach. Der Rat der Stadt soll n...
03/12/2025

Wie „Am Torfbend“ ein Modellquartier für zukunftsfähiges Bauen entstehen könnte

Mönchengladbach. Der Rat der Stadt soll nach den Vorstellungen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen weitreichende Vorgaben für den Bebauungsplan Nr. 813/S „Am Torfbend“ im Stadtbezirk Süd (Mülfort-Dohr) beschließen: Die Grünen schlagen für das Baugebiet geförderten Wohnraum, Klimaschutz und eine soziale Durchmischung vor. Damit würde ein Modellquartier für zukunftsfähiges Bauen geschaffen, wie es die Grünen seit Langem fordern. Ein entsprechender Antrag wurde für die zuständigen städtischen Gremien eingebracht.

Im Mittelpunkt der Vorschläge stehen verbindliche ökologische Standards sowie die Sicherung bezahlbaren Wohnraums. So wollen die Grünen für den Mehrfamilienbereich ausschließlich geförderter Wohnbau vorsehen. Zudem sollten alle Neubauten mit Wärmepumpen ausgestattet werden, während eine zentrale Parkplatzanlage mit PV-Dach, E-Ladestationen und Fahrradstellplätzen die Verkehrswende vorantreibe könnte. Um Hitzeinseln zu vermeiden, könnten Zisternen zur Regenwassernutzung und ein durchdachtes Hitzeschutzkonzept Pflicht werden. Zudem sollte das Gelände ausschließlich an Einzelbauherren – und nicht an Investoren –veräußert werden, um Spekulationen zu verhindern und die Eigenheimförderung zu stärken.

Beate Wyen, planungspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, betont: „Mit unseren Vorschlägen zum Bebauungsplan würden sozialer Wohnungsbau und Klimaschutz Hand in Hand gehen können. Eine Festlegung auf geförderten Wohnraum und die ökologischen Auflagen wären unserer Ansicht nach ein wichtiger Schritt, um Mönchengladbach lebenswerter und gerechter zu machen, besonders in Zeiten explodierender Mieten und der Klimakrise.“

„Zudem würde eine zentrale Parkplatzlösung mit PV-Anlage und Ladeinfrastruktur nicht nur die Haushalte entlasten, sondern auch den Flächenverbrauch reduzieren“, ergänzt der finanzpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Marcel Klotz. Wenn die Kosten fair auf die Parzellen umgelegt würden, machte man das Projekt wirtschaftlich tragbar, so Klotz weiter. Die ehemals als Sportplatz genutzte Fläche südlich der Straße „Am Torfbend“ liegt in einem bioklimatisch sensiblen Luftaustauschbereich, was die Bedeutung der vorgeschlagenen Maßnahmen unterstreicht. Eine Zulassung für drei Geschosse mit Flachdächern ermöglichte zudem die einfache Installation von Solaranlagen oder eine Begrünung – eine günstigere Lösung als ein Satteldach. Alles zusammengenommen wäre ein weiterer Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel.

Mönchengladbachs Grüne trauern um Dr. Lutz Packebusch Mönchengladbach. Die Mönchengladbacher Grünen trauern um Dr. Lutz ...
03/12/2025

Mönchengladbachs Grüne trauern um Dr. Lutz Packebusch
Mönchengladbach. Die Mönchengladbacher Grünen trauern um Dr. Lutz Packebusch, der gestern im Alter von 71 Jahren verstarb. Der 1954 in Vorsfelde/Helmstedt geborene Niedersachse war als Beisitzer im grünen Kreisverband, als Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Senioren und Gleichstellung sowie bis zum Herbst dieses Jahres als Aufsichtsratsvorsitzender der Sozial-Holding Mönchengladbach in der lokalen (Sozial-)Politik sehr aktiv. Zudem war er als Professor für Human Factors Engineering und Arbeits- und Ingenieurpsychologie an der Hochschule Niederrhein eine prägende Figur in Wissenschaft und Praxis.

Im Jahr 2004 gründete Dr. Lutz Packebusch an der HN das Institut für Arbeits-sicherheit, Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Effizienz (A.U.G.E.), das er bis 2015 leitete. Seine interdisziplinären Forschungsergebnisse – etwa zu nachhaltigen Arbeitsplatzkonzepten – gelten bis heute als richtungsweisend und werden konti-nuierlich in der Praxis evaluiert. In den letzten zehn Jahren – und bis zuletzt – begleitete Lutz Packebusch, ein Forscher durch und durch, diverse wissenschaftliche Projekte.

„Lutz Packebusch verband wissenschaftliche Exzellenz mit einem tiefen sozialen Engagement. Sein Wirken für gerechte Arbeitsbedingungen und eine inklusive Gesellschaft war vorbildlich und bleibt uns insofern Verpflichtung“, würdigt Grünen-Fraktionssprecherin Melissa Kunkel-Laws, den Verstorbenen.
„Sein Tod hinterlässt eine schmerzhafte Lücke – nicht nur in unserer Fraktion, sondern in der gesamten Stadt“, sagt Grünen-Co-Fraktionssprecher Dr. Boris Wolkowski. „Ich werde ihn, auch als begeisterten Sportskameraden, sehr vermissen.“

Dr. Lutz Packebusch, der seit 1992 an der Hochschule Niederrhein lehrte, setzte sich zeitlebens für die Verbindung von Theorie und gesellschaftlicher Verantwortung ein. Sein Einsatz für die Sozial-Holding Mönchengladbach unterstrich dabei stets seinen Anspruch, wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in kommunale Strukturen zu übertragen.

Grüne kämpfen gegen neue Hindernisse für „S28“: Datengrundlage offenlegen! Mönchengladbach. In einer gemeinsamen Erkläru...
18/11/2025

Grüne kämpfen gegen neue Hindernisse für „S28“: Datengrundlage offenlegen!

Mönchengladbach. In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Grünen in Mönchengladbach, Viersen und Willich von der zuständigen Regiobahn GmbH die Offenlegung aller zugrunde liegenden Studien und Daten, die einer zeitnahen Reaktivierung der Bahnverbindung zwischen Kaarster See, Willich und Viersen als Verlängerung der bestehenden S28 im Wege stehen. In einer Sitzung des zuständigen Kreisausschusses Ende September hatte die Viersener Kreisverwaltung bekanntgegeben, dass der für die Bewilligung der Fördermittel notwendige Wert beim Nutzen-Kosten-Index (NKI) derzeit in keinem der durchgerechneten Szenarien erreicht wird. Die Grünen-Fraktionen der drei direkt davon betroffenen Städte wollen jetzt erst recht für dieses wichtige Vorhaben kämpfen und bestärken den Kreis Viersen in den Verhandlungen mit der Regiobahn, dem Verkehrsverband Rhein-Ruhr (VRR) und dem NRW-Verkehrsministerium. Auch die Beauftragung einer „Zweitmeinung“ in Form eines weiteren, unabhängigen Gutachtens durch die zuständige Kreisverwaltung Viersen wird ausdrücklich unterstützt.

„Wir brauchen die S28-Verlängerung so schnell wie möglich“, fordert Jörg Eirmbter-König, Fraktionssprecher der Viersener Grünen. „Die Wirtschaftlichkeit dieses für unsere Region so wichtigen ÖPNV-Projekts wurde bereits im Jahr 2009 durch eine entsprechende Machbarkeitsstudie und die darauf aufbauende ‚Standardisierte Bewertung‘ nachgewiesen. Wir möchten gerne wissen, auf welcher Datengrundlage diese Annahme jetzt in Frage gestellt wird. Ohne den zügigen Ausbau des ÖPNV können wir die Mobilitätswende nicht erreichen. Die Menschen hier in der Region warten auf diese Schienenverbindung!“

Während die neue Machbarkeitsstudie, deren Ergebnisse von der Viersener Kreisverwaltung am 25. September vorgestellt wurde, auch eine teilweise zweigleisige Verbindung im 15-Minuten-Takt vorsieht, wären die Grünen auch mit einer eingleisigen Verbindung im 30-Minuten-Takt vollauf zufrieden. Auch Christian Winterbach, Fraktionsvorsitzender der Willicher Grünen, betont vor allem die Dringlichkeit des Vorhabens: „Zwischen den beiden jetzt vorliegenden Bewertungen liegen 16 Jahre, ohne dass eine einzelne Bahnschwelle gelegt wurde. Wenn sich denn eine S28 auf einer bestehenden Trasse in dicht besiedeltem Gebiet nicht mehr rechnet, welche Strecke wollen wir dann sonst in Deutschland für die Verkehrswende neu bauen?“, fragt sich der Grünen-Politiker.

Dr. Boris Wolkowski, Sprecher der Mönchengladbacher Ratsfraktion, und Ilka Bresges, Sprecherin des Parteivorstands der Mönchengladbacher Grünen, stützen diese Sicht ausdrücklich. „Um die Kosten-Nutzen-Rechnung nicht zu belasten, reicht ein 30-Minuten-Takt auf einer eingleisigen Verbindung erst einmal aus. Wichtig ist für uns, dass das wachsende Gewerbegebiet Mönchengladbach-Flughafen angeschlossen wird“, verdeutlicht Wolkowski.

Aus Sicht der Grünen in Mönchengladbach, Viersen und Willich ist es von zentraler Bedeutung, dass man durch die Offenlegung aller zugrundeliegenden Zahlen, Annahmen und Planungsszenarien der neuen „Standardisierten Bewertung“ auch die Bevölkerung auf dem weiteren Weg mitnehmen muss.
„Es wäre jetzt der richtige Schritt, alle Machbarkeitsstudien und Berechnungen des Nutzen-Kosten-Verhältnisses offenzulegen. Die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler aus dem Kreis Viersen und Teilen Mönchengladbachs, die diese neue Verbindung nutzen wollen, um ihre Arbeitsstätten in der Landeshauptstadt zu erreichen, wollen nicht länger hingehalten werden“, fasst Reiner Neuss, verkehrspolitischer Sprecher der Viersener Grünen zusammen.

Klima, Soziales, Anti-Rechts: Grüne Fraktion hat sich viel vorgenommen Mönchengladbach. Im Rahmen ihrer konstituierenden...
24/10/2025

Klima, Soziales, Anti-Rechts: Grüne Fraktion hat sich viel vorgenommen

Mönchengladbach. Im Rahmen ihrer konstituierenden Sitzung hat die neue Ratsfraktion der Mönchengladbacher Bündnisgrünen – wie bei Grün üblich – eine gleichberechtigte Doppelspitze installiert: Fraktionssprecherin ist Melissa Kunkel-Laws (28), die gemeinsam mit Co-Sprecher Dr. Boris Wolkowski (50) im Rat der Stadt die Opposition anführen will. Die grüne Spitze wurde gestern von den nunmehr sechs grünen Mitgliedern im dann neuen Stadtrat gewählt, der sich am 5. November 2025 konstituieren wird. „Wir werden die Politik der wahrscheinlichen Ratsmehrheit von CDU und SPD genau kontrollieren“, erläutert Melissa Kunkel-Laws. „In Mönchengladbach darf sich die schlechte Politik, die wir derzeit auf Bundesebene gerade erleben, nicht fortsetzen.“

„Deswegen bleibt für uns die Bekämpfung des Klimanotstands weiter ganz oben auf der Agenda“, ergänzt Boris Wolkowski. Dieses grüne Kernthemen sei eng verknüpft mit der Verkehrswende, die von konservativer Seite ja offenbar gestoppt werden soll. Sehr wichtig für die Grünen ist und bleibt eine gute soziale Politik in Mönchengladbach. „Die CDU hatte ja Ende letzten Jahres angekündigt, im Sozialbereich generell eine zehnprozentige Kürzung durchführen zu wollen; das muss dringend verhindert werden“, betont Wolkowski.

Weiter sehr wichtig für die Grünen in der neuen Ratsperiode: „Wir wollen die in den Rat eingezogenen Rechtspopulisten und ihre untragbare Politik entzaubern und diese Partei in ihre Schranken verweisen“, betont Melissa Kunkel-Laws. „Deren Politik ist antidemokratisch und rassistisch. Sie verfolgen ein völkisches Frauenbild, wollen den Klimaschutz abschaffen und machen Politik für Reiche, da sie den Mindestlohn, eine Mietpreisbremse sowie feste Quoten von Sozialwohnungen ablehnen. Die Menschen in Mönchengladbach müssen das wissen“, so die Grünen-Ratsfrau.

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