30/05/2017
Ist das nicht eine Frechheit? Der Gemeinderat hat in 2016 einstimmig die Prüfung der Einführung des LudwigsburgTickets beschlossen. Die Stadt versprach innerhalb von drei Monaten Ergebnisse zu liefern. Erst ein halbes Jahr später liegt eine kurzbegründete Absage vor: Der VVS rät davon ab: 2-2,5 Millionen Euro Mehrausgaben für die Stadt.
Dürfen wir vermuten, dass die Verwaltung sich nicht mit hoher Energie für das LudwigsburgTicket einsetzt? Und wieso rät der VVS von etwas ab, was ihm selbst keine Unkosten (sondern Fahrgäste außerhalb der verstopften Stuttgarter Innenstadt) bringen würde?
Was meint ihr dazu?
Ein spezieller Stadttarif nur für Ludwigsburg wäre zu teuer, sagt der Verkehrsverbund VVS. Stattdessen wird nun die Einführung von verbilligten Monatstickets geprüft – womit die Stadt Neuland betreten würde. Die Stadträte sind trotzdem enttäuscht.