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Alle reden von Jauch, Stohn gratuliert Ex-BürgermeisterinSPD-Landtagsabgeordneter gratuliert Elisabeth Herzog-von der He...
23/06/2026

Alle reden von Jauch, Stohn gratuliert Ex-Bürgermeisterin
SPD-Landtagsabgeordneter gratuliert Elisabeth Herzog-von der Heide zum 🎖🥳💐

Die langjährige und ehemalige von , Elisabeth Herzog-von der Heide, erhielt den Verdienstorden des Landes Brandenburg von Ministerpräsident Dietmar Woidke gemeinsam mit zwölf weiteren Persönlichkeiten.

„Auch wenn dies alles ein wenig im Schatten des Superpromis Günther Jauch, der ebenfalls geehrt wurde, geschehen ist, so möchte ich doch den Scheinwerfer auch auf Frau Herzog-von der Heide richten, die diese Ehrung ebenfalls erhalten hat“, so Erik Stohn. Er war es, der dem Ministerpräsidenten empfohlen hatte, die langjährige Bürgermeisterin von Luckenwalde mit diesem Orden zu ehren.

„Elisabeth Herzog-von der Heide würde sagen, dass sie als Bürgermeisterin doch nur ihren Job gemacht hat. Aber ich bin schon der Überzeugung, dass Elisabeth Herzog-von der Heide über das normale Maß einer politischen Hauptverwaltungsbeamtin hinaus sich für das Gemeinwohl in ihrer Stadt und für deren positive Entwicklung eingesetzt hat, was deutlich mehr an Arbeit bedeutet, als das in einem herkömmlichen Acht-Stunden-Tag erreicht werden kann.“, so Stohn.

Von daher sei er zutiefst davon überzeugt, dass dieser Orden als Dank für ihren Einsatz mehr als verdient ist. Besonders freut es Erik Stohn, dass Elisabeth Herzog-von der Heide dieser Stadt erhalten bleibt. „So wie Günther Jauch, der aus dem westlichen Westfalen stammt, in Potsdam bleibt, so bleibt die aus dem östlichen Westfalen stammende Elisabeth Herzog-von der Heide in Luckenwalde.“


Zum Hintergrund:

Elisabeth Herzog-von der Heide kam ziemlich genau ein Jahr nach dem Mauerfall aus dem Osten Westfalens in den Osten des wiedervereinigten Deutschlands, um sich in Luckenwalde als Juristin in der Stadtverwaltung zu bewerben. Mit gerade 29 Jahren trat sie im Februar 1991 ihren Dienst an und hatte seitdem ihren Dienstort nicht mehr gewechselt, ihre Position aber schon. Ziemlich bald stieg sie zur Dezernentin und 2. Beigeordneten auf und leitete unter anderem den Bau- und Stadtentwicklungsbereich der Stadtverwaltung.

Ende 2001 wagte es Frau Herzog-von der Heide, gegen ihren unmittelbaren Vorgesetzten und Bürgermeister für eben dieses Amt zu kandidieren. Es gelang ihr, in der Stichwahl gegen den dritten Kandidaten die Wahl zu gewinnen. Dabei halfen ihr ihre fachliche Kompetenz, der von ihr stark geprägte Aufbau ihres Verwaltungsbereichs und ihre freundlich-sachliche Art mit den Bürgern und ihren Mitarbeitern umzugehen. Auch der Zuschlag, den Luckenwalde von der EU als Pilotstadt des europäischen Programms „Urban“ für nachhaltige Stadtentwicklung erhielt, gehörte schon vor ihrer Zeit als Bürgermeisterin zu ihren Erfolgen.

Seit ihrem Amtsantritt als Bürgermeisterin am 5. Januar 2002 war Elisabeth Herzog-von der Heide ununterbrochen im Amt, das sie in den beiden darauffolgenden Bürgermeisterwahlen jeweils im September 2009 und 2017 erfolgreich verteidigen konnte. In diesen 24 Jahren hat sie die Stadt Luckenwalde durch die schwierigen Jahre des Umbruchs geführt. Sie waren geprägt vom demografischen Wandel, von der hohen Arbeitslosigkeit und dem Stadtumbau. Sie hat Luckenwalde als Kreisstadt und Regionalen Wachstumskern etabliert und die Stadtgesellschaft mit ihrer zupackenden, kompetenten, zielorientierten und unaufgeregten Art zusammengehalten. Eine weitere Wiederwahl kam für sie schon aus Altersgründen nicht in Frage.

Nebenher besetzte Frau Herzog-von der Heide wichtige (Ehren-)Ämter überörtlicher und überregionaler Bedeutung. So war sie stellvertretendes Präsidiumsmitglied des Städte- und Gemeindebunds. Sie fungierte als stellvertretende Vorsitzende des RBB-Rundfunkrats, wohin sie von den kommunalen Spitzenverbänden Brandenburgs entsandt wurde. Und sie ist Jurymitglied für den Berlin-Brandenburg-Preis der Stiftung Zukunft Berlin.

Frau Herzog-von der Heide hat den Landesorden für ihre außerordentlichen Leistungen verdient, die über eine übliche Amtsführung als Bürgermeister/-in hinausgehen. Frau Herzog-von der Heide hat es geschafft, in mehr als 33 Jahren die Stadt voranzubringen, aus einer schrumpfenden Kommune eine wieder wachsende Stadt zu machen, die nicht nur für die Einheimischen wieder attraktiver wurde, sondern auch für Neubürger, die zunehmend die Vielfalt und den diskreten Charme dieser Stadt zu schätzen lernen. Das ist nicht zuletzt ihrer langjährigen Bürgermeisterin zu verdanken, die sich mit ihrer ruhigen und besonnenen und zugleich humorvollen Art in Luckenwalde einen enormen Respekt erarbeitet hat und aus dieser Stadt einfach nicht mehr wegzudenken ist.

Was ich besonders bemerkenswert finde, ist, was Frau Herzog-von der Heide 2016 in einem MAZ-Interview zu ihrem silbernen Jubiläum, also 25 Jahre nach ihrem Arbeitsbeginn in der Stadtverwaltung, auf die Frage „Wollen Sie in Luckenwalde alt werden?“ gesagt hat:
„Ich bin in Luckenwalde bereits alt geworden. ( . . . ) Ich habe mich von Anfang an nie ,nur zu Besuch‘ gefühlt. Ich habe vor 25 Jahren Luckenwalde zu meinem Lebensmittelpunkt gemacht, ohne woanders einen Nebenwohnsitz zu unterhalten. Ich habe zu den hier üblichen Konditionen gearbeitet und kein sogenanntes Buschgeld beansprucht. Auch familiär ist mir Luckenwalde zur Heimat geworden. ( . . . ) Mich zieht es hier nicht weg.“


Bilder:
Ministerpräsident Dietmar Woidke verleiht an Luckenwaldes langjährige Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide den Landesverdienstorden zusammen mit zwölf Menschen, die sich auf ganz unterschiedliche Weise für unser Land verdient gemacht haben. Mit dabei war auch einer der wohl bekanntesten TV-Moderatoren Deutschlands, Günther Jauch.

Fotos: Staatskanzlei

Adresse

Markt 33
Luckenwalde
14943

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