Kunsthalle Lingen

Kunsthalle Lingen Kunst erklärt die Welt - Wir erklären die Kunst. Die Lingener Kunsthalle wurde am 12.

Oktober 1997 in einem Teil der HALLE IV auf dem Gelände des ehemaligen Reichs- später Bundesbahn-Ausbesserungswerks eröffnet. Sie dient der Präsentation und Vermittlung zeitgenössischer Kunst und zeigt im Jahr vier Ausstellungen regional, national und international renommierter Künstlerinnen und Künstler, die sich in ihrer Arbeit mit gegenwärtigen soziologischen, politischen und philosophischen Fr

agestellungen auseinandersetzen. Ein umfangreiches Programm aus Künstlergesprächen, Veranstaltungen, Führungen und Vorträgen begleitet die Einzel- und Gruppenausstellungen und trägt dazu bei, deren Inhalte zu vertiefen und zu ergänzen. Träger der Kunsthalle Lingen ist der 1983 gegründete Kunstverein Lingen, so dass die Basis zahlreiche Mitglieder bilden, die mit ihrem Beitrag Kunst der Gegenwart fördern und unterstützen.

Christine Gironcoli ZUFALL UND IDEE27. Juni bis 6. September 2026Eröffnung am Freitag, 26. Juni um 19 UhrZum ersten Mal ...
08/06/2026

Christine Gironcoli ZUFALL UND IDEE
27. Juni bis 6. September 2026

Eröffnung am Freitag, 26. Juni um 19 Uhr

Zum ersten Mal weltweit werden die Werke der österreichischen Künstlerin Christine Gironcoli in einer institutionellen Einzelausstellung präsentiert. Unter dem Titel „ZUFALL UND IDEE“ sind zahlreiche Arbeiten zu sehen, die Malerei und Assemblage miteinander verbinden und sichtbar machen, wie Geschichte in Material weiterlebt.

Christine Gironcolis künstlerische Praxis ist eng mit ihrer dreißigjährigen Tätigkeit als Gemälderestauratorin verbunden. Ausgangsmaterial ihrer Arbeiten sind gebrauchte Doublierleinwände, welche zur Stützung gealterter Leinwände mit schwacher oder spröder Gewebestruktur eingesetzt und in gewissen Abständen ausgetauscht werden. Neu aufgespannt, reagiert sie mit Ölfarben und diversen Applikationen auf das Vorhandene. Alterungsspuren werden in ihrer Wertigkeit erfasst und intuitiv mit Neuem verbunden, dessen Form, Farbe und Ästhetik sich dem Dagewesen annähert. Das Neben- und Aufeinander verschiedener Oberflächen, grobe Gitter dicker Leinwände oder feinere Raster von Papieruntergründen, definieren den Charakter der Werke. In einer Zeit stetigen Wandels, die stark vom technischen Fortschritt beeinflusst ist, regen die Bilder von Christine Gironcoli zum Innehalten an und dazu, Aspekte wie Erinnerung und Vergangenheit zu bewahren.

Christine Gironcoli (geb. 1941 in Wien, lebt dort) studierte Ende der 1950er Jahre Malerei bei Prof. Eduard Bäumer an der Universität für angewandte Kunst in Wien gemeinsam mit Bruno Gironcoli, Günter Brus und H.C. Attersee. 1961 absolvierte sie ihr Studium und arbeitete danach bis 1995 als Restauratorin für Gemälde und seitdem als freie Künstlerin. Erstmals überhaupt wurden ihre Werke 2019 in der Galerie Kai Middendorff in Frankfurt am Main öffentlich präsentiert. Es folgten Ausstellungen im Kunstforum Troadkastn im Kramsach in Tirol, in der Kunstfabrik Gross Siegharts und in der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman in Wien, sowie im Wiener Museum für Moderne Kunst (mumok) ab Juni 2026.

Letzter Tag der Ausstellung!Der niedersächsische Künstler Daniel Laufer (geb. 1975 in Hannover, lebt in Berlin) zeigt un...
06/06/2026

Letzter Tag der Ausstellung!
Der niedersächsische Künstler Daniel Laufer (geb. 1975 in Hannover, lebt in Berlin) zeigt unter dem Titel „Zeitfragmente“ eine Einzelausstellung mit raumgreifenden Filminstallationen. Im Rahmen einer eigens für die Ausstellung entstehenden Innenarchitektur werden die Filme und Installationen mit den Titeln „Mac Guffin of a Daydream“ von 2025, „The Geometry Of Hope“ von 2022, „Timeline“ aus dem Jahr 2019, „Colour Memory“ von 2016 und „Train Of Thought“, entstanden 2015, präsentiert. Jeder Film wird in Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt und durch Requisiten wie beispielsweise Tische, Sofas oder Bilder sowie durch Storyboards installativ im Raum inszeniert, so dass die Betrachter:innen sowohl die einzelnen Filme sehen als auch die Szenerie in denen sie spielen, leiblich erfahren können. Der Titel der Ausstellung „Zeitfragmente“ verweist auf das Prinzip, das allen gezeigten Arbeiten zugrunde liegt: Die Filme sind bildhauerische Fragmente aus Zeit – geformt durch Schnitte, Verschiebungen und Pausen. In ihnen entsteht eine Stimmung, in der Raum und Zeit nicht mehr nahtlos ineinandergreifen. Szenen werden fragmentarisch zueinander in Beziehung gesetzt, Requisiten wirken wie aus unterschiedlichen Wirklichkeiten herausgelöst und folgen dabei einer eigenen, inneren Logik. So wird Zeit nicht einfach erzählt, sondern geschichtet, modelliert und in Bewegung gehalten.

BarDo - Bar am Donnerstag Führung durch die Ausstellung Zeitfragmente von Daniel Laufer mit Direktorin Meike Behm       ...
04/06/2026

BarDo - Bar am Donnerstag
Führung durch die Ausstellung Zeitfragmente von Daniel Laufer mit Direktorin Meike Behm

BarDo – Bar am Donnerstag, 04. Juni 2026 ab 18 UhrAm Donnerstag, 07. Mai 2026 öffnet um 18 Uhr die Bar der Kunsthalle. U...
28/05/2026

BarDo – Bar am Donnerstag, 04. Juni 2026 ab 18 Uhr

Am Donnerstag, 07. Mai 2026 öffnet um 18 Uhr die Bar der Kunsthalle. Um 18.30 und 21 Uhr führt Meike Behm durch die Ausstellung „Zeitfragmente“ von Daniel Laufer. Musik, Häppchen und Drinks runden den Abend ab.

Eintritt frei!

Philosophie in der Kunsthalle, Mittwoch, 20. Mai 2026 um 19.30 UhrWurzeltisch „Geschlechterverhältnis“Unter dem Titel „P...
15/05/2026

Philosophie in der Kunsthalle, Mittwoch, 20. Mai 2026 um 19.30 Uhr
Wurzeltisch „Geschlechterverhältnis“

Unter dem Titel „Philosophischer Wurzeltisch“ verbergen sich Abende, die sich einzelnen philosophischen Begriffen und Termini widmen; es werden im übertragenen Sinne die „Wurzeln“ von Begriffen erläutert und diskutiert. Im Zeitraum 2025 / 2026 widmet sich die Reihe „Philosophie in der Kunsthalle“ dem Geschlechterverhältnis. Im zweiten Wurzeltisch hierzu wollen wir mittels Textauszügen der feministischen Theorie die Geschlechtsdifferenz und das ungleiche Geschlechterverhältnis verhandeln.

Eintritt frei, Spenden sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der nächste Stopp auf dem Tugendenpfad Lingen:Klugheit Künstlerin: Ilse Kampen, Nordhorn  Ort: Medienhaus der NOZ Die Kü...
06/05/2026

Der nächste Stopp auf dem Tugendenpfad Lingen:
Klugheit
Künstlerin: Ilse Kampen, Nordhorn
Ort: Medienhaus der NOZ
Die Künstlerin hat einen Dialogort geschaffen. Eine kreisrunde Fläche aus farblich unterschiedlichen Steinplatten, flankiert von vier halbrunden Bänken, ist entstanden. In einem Lichtkranz sind Worte zu lesen, die zum Nachdenken, Abwägen, Urteilen, zum Gespräch und zur Diskussion anregen sollen. Es soll der Frage nachgegangen werden: Wann ist der richtige Zeitpunkt und wo ist der richtige Ort, im Umgang mit sich und anderen Menschen und auch mit der Natur klug - umsichtig und verantwortlich - zu handeln?

Kennt ihr den Tugendenpfad Lingen?Der Tugendenweg besteht aus 7 großformatigen Kunstwerken zu den 7 Tugenden (Glaube, Ho...
05/05/2026

Kennt ihr den Tugendenpfad Lingen?
Der Tugendenweg besteht aus 7 großformatigen Kunstwerken zu den 7 Tugenden (Glaube, Hoffnung, Liebe, Gerechtigkeit, Klugheit, Tapferkeit, Mäßigung) von 7 renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus der Region. Alle Kunstwerke sind öffentlich zugänglich und sind an 7 markanten Orten in der Lingener Innenstadt zu finden.
Heute: Gerechtigkeit
Künstlerin: Eva-Maria Grüneberg, Nordhorn
Ort: Amtsgericht/Emslandmuseum
Unter einer (Gerichts-)Linde ist das Wort „Haltung“ in verschiedenen Sprachen spiralförmig eingefasst. Dem Buchstabenweg kann man von außen nach innen mit den Augen gedanklich zur Mitte folgen oder auch auf den Buchstaben aus Beton von außen nach innen balancieren. Dabei kann man, vielleicht mit Blick auf eine ganz konkrete und persönliche Situation, den Fragen nachgehen: Was ist in dieser Situation gerecht? Wie komme ich zu einer gerechten Entscheidung? Wie komme ich zu einer vorurteilsfreien Haltung und folglich zu einer entsprechenden Handlung? Das Für und Wider ist sorgfältig abzuwägen, auszubalancieren.

Junge Virtuos:innen, Sonntag, 10. Mai 2026 um 18 UhrLiv Migdal, Violine, und Mario Häring, KlavierMit der Geigerin Liv M...
05/05/2026

Junge Virtuos:innen, Sonntag, 10. Mai 2026 um 18 Uhr
Liv Migdal, Violine, und Mario Häring, Klavier

Mit der Geigerin Liv Migdal und dem Pianisten Mario Häring sind zwei mehrfach ausgezeichnete und international gastierende Solist:innen bei den „Jungen Virtuos:innen“ mit einem mitreißenden romantischen Programm zu Gast. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Robert Schumann, Ethel Smyth, Amanda Maier und Edvard Grieg.

Karten an der Abendkasse der Kunsthalle: 22 Euro, 19 Euro für Mitglieder des Kunstverein Lingen, Dozent:innen und Schüler:innen der Musikschule des Emslandes frei!

Junge Virtuos:innen, Sonntag, 10. Mai 2026 um 18 UhrLiv Migdahl, Violine und Mario Häring, KlavierMit der Geigerin Liv M...
03/05/2026

Junge Virtuos:innen, Sonntag, 10. Mai 2026 um 18 Uhr
Liv Migdahl, Violine und Mario Häring, Klavier

Mit der Geigerin Liv Migdal und dem Pianisten Mario Häring sind zwei mehrfach ausgezeichnete und international gastierende Solist:innen bei den „Jungen Virtuos:innen“ mit einem mitreißenden romantischen Programm zu Gast. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Robert Schumann, Ethel Smyth, Amanda Maier und Edvard Grieg.

Karten an der Abendkasse der Kunsthalle: 22 Euro, 19 Euro für Mitglieder des Kunstverein Lingen, Dozent:innen und Schüler:innen der Musikschule des Emslandes frei!

Die Schriftstellerin und Kunsthistorikerin Hanna Kiel (1894-1988) gehörte zur Kunst- und Literaturszene der 1920er Jahre...
03/05/2026

Die Schriftstellerin und Kunsthistorikerin Hanna Kiel (1894-1988) gehörte zur Kunst- und Literaturszene der 1920er Jahre. Befreundet war sie mit den Kindern des Nobelpreisträgers Thomas Mann, Erika und Klaus, und gehörte zum Kreis um die Schweizer Autorin Annemarie Schwarzenbach, d.h. zu einer Gruppe moderner Frauen, die kreativ und unkonventionell waren. Auch die Bildhauerin Renée Sintenis, über die Hanna Kiel die erste Monographie schrieb (1935), zählte dazu. Wie diese Beziehungen sich durch den Nationalsozialismus veränderten und welchen Weg Hanna Kiel durch die Emigration nach Italien fand, soll anhand von Fotos und Texten gezeigt werden.

Eva-Maria Thüne ist Germanistin und Autorin. Von 1986 bis 1992 war sie DAAD-Lektorin an der Universität Pisa; danach unterrichtete sie von 1992 bis 1996 an der Universität Verona, seit 1997 ist sie Professorin an der Alma Mater Studiorum Universität Bologna.

Eine Kooperation mit dem Internationalen Kulturverein e.V. Lingen

Eintritt 8 Euro

Adresse

Kaiserstrasse 10a
Lingen
49809

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 11:00 - 17:00

Telefon

+4959159995

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