02/09/2026
📃 Kürzlich haben wir als CSU-Fraktion auf die schwierige Situation am Kleinen See aufmerksam gemacht: Der niedrige Wasserstand zeigt deutlich, wie stark die Fahrrinnen inzwischen versandet sind. Für Vereine und den Bootsbetrieb wird die Situation zunehmend problematisch. 🚤
Deshalb haben wir den Kontakt zu Europaminister Eric Beißwenger gesucht und eine Rückmeldung des Landratsamts einbezogen. Die Botschaft ist klar: Es gibt Möglichkeiten, das Problem anzugehen. 💪🏼
Jetzt wollen wir den nächsten Schritt machen. Mit unserem gemeinsamen Antrag mit freie_waehler.lindau und im Finanzausschuss fordern wir:
➡️ Finanzielle Mittel für ein Strömungsgutachten und Sedimentproben, um die Ursachen der Versandung zu klären und eine langfristige Lösung vorzubereiten. 🔬
➡️ Rund 200.000 Euro für 2027, um die wichtigsten Fahrrinnen wiederherzustellen und den Vereins- und Bootsbetrieb zu sichern. 🚤
➡️ Die Einnahmen aus den Bootsliegeplätzen für den Kleinen See zu sichern. Jährlich werden rund 505.000 Euro eingenommen. Die daraus entstehenden Überschüsse sollen für die notwendige langfristige Lösung zur Verfügung stehen. 💶
➡️ Die Gespräche mit Wasserwirtschaftsamt und Landratsamt fortzuführen und mögliche Förderungen auszuschöpfen. 🤝🏼
Eine vollständige Ausbaggerung könnte nach aktuellen Schätzungen 5 bis 6 Millionen Euro kosten. Ein wesentlicher Kostenfaktor ist dabei die Entsorgung des Sediments.
Deshalb wollen wir jetzt die Voraussetzungen schaffen, um gezielt und dauerhaft etwas zu verändern – und zunächst genau klären, woher die Versandung kommt und wie mit dem vorhandenen Sediment umgegangen werden kann. 🌊
Wir wollen diese Situation als Chance nutzen und bleiben dran! 💪🏼