Stadtarchiv Limburg a. d. Lahn

Stadtarchiv Limburg a. d. Lahn Das Stadtarchiv Limburg ist eine Abteilung des Magistrates der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn

Archivalie der Woche 352 – Fischmarkt Bei der heutigen Archivalie der Woche handelt es sich um eine Farbaufnahme des Fis...
19/04/2026

Archivalie der Woche 352 – Fischmarkt

Bei der heutigen Archivalie der Woche handelt es sich um eine Farbaufnahme des Fischmarkts in den 1930-er Jahren. Die diversen Firmenschilder geben Auskunft, wer in dieser Zeit hier tätig war: Das Gasthaus Burgkeller wurde von Peter Wenz betrieben, der seit Anfang der 20-er Jahre dort Wirt war. Neben dem Limburger Bier „Busch Bräu“ wurde bereits Coca-Cola ausgeschenkt, aber auch die deutsche Konkurrenzmarke Afri-Cola.
Zu erkennen ist auch das Schild der Buchdruckerei Joseph Kremer am Nachbarhaus. Diese Firma wurde 1872 gegründet und bestand bis 1959. Geradeaus ist die Schuhmacherei von Hermann Braun. Das Haus links daneben gehört bereits zur Rütsche. Bei genauem Hinsehen erkennt man unter dem Fenster im ersten Stock die Aufschrift: „Holder, Küfer“. Küfermeister Jakob Holder war im Januar 1914 gestorben, das Haus wurde im gleichen Jahr verkauft. Dennoch war sein Name auch noch viele Jahre später zu lesen.

Am Donnerstag, 23. April 2026, 19 Uhr, sind alle Interessierten herzlich eingeladen zum ersten Vortrag der Reihe "Hadama...
16/04/2026

Am Donnerstag, 23. April 2026, 19 Uhr, sind alle Interessierten herzlich eingeladen zum ersten Vortrag der Reihe "Hadamar-Gespräche" in diesem Jahr.

Am 23. April findet ein Vortrag unserer Reihe der Hadamar-Gespräche statt.

Archivalie der Woche 351 – Rechnung der Gemeinde Ahlbach 1799Die vielgescholtene Bürokratie hat den Zweck, die ordnungsg...
12/04/2026

Archivalie der Woche 351 – Rechnung der Gemeinde Ahlbach 1799

Die vielgescholtene Bürokratie hat den Zweck, die ordnungsgemäße Ausführung der Gesetze und Regeln sicherzustellen. Dies galt auch schon im 18. Jahrhundert. Abzulesen ist es etwa an der Ahlbacher Gemeinderechnung für 1799, die von den Ex-Bürgermeistern Johannes Heinrich und Heinrich May sen. aufgestellt wurde (Signatur: StALM V/75). Die diversen Einnahmeposten sind säuberlich aufnotiert. Dazu zählt etwa „Rubrica II, III et IV. Einnahmen Geld von verkauftem Holze, Kohlen und Lohe. – Die Gemeinde hat keine Waldungen“, also waren auch keine Einnahmen zu erzielen. „Rubrica V“ betrifft Einnahmen, die durch Vergehen erzielt werden konnten: „Einnahmen Geld an Schadensersetzung von Feldfrevlern und Pfandgeld – Dermalen nichts“.
Es ging auch nichts ohne Kreditaufnahme: „Bey dem Rothgärber Konrad Günzler zu Hadamar ein Kapital aufgenommen zu 5 Proc. mit 100 [Gulden], Bei Herr Karl Ludwig Sommershaim zu Limburg ein Kapital aufgenommen zu 5 Proc. mit 70 [Gulden]“. Der größte Einnahmeposten war „Rubrica XV – Einnahmen von Geldausschlagen in die Gemeinde“. Darin spiegeln sich auch die Zeitumstände, etwa wenn es heißt: „… in der Gemeinde Geld erhoben worden, zu der geforderten französischen Contribution – 102 [Gulden] 9 [Albus]“. Auch wurden in der Gemeinde Gebühren erhoben, etwa 7 Gulden für den Fang von Maulwürfen. Insgesamt nahm Ahlbach 1799 den Betrag von 1843 Gulden und 6 Pfennig.
Bei den Ausgaben machte der Schuldendienst mit mehr als 770 Gulden einen beträchtlichen Teil aus. Bau- und Reparationkosten schlagen mit 12 Gulden 18 Albus zu Buche. Darunter werden Arbeiten an der Schule und dem Backhaus genannt. Die größte Ausgaben-„Rubrica“ ist die, in der die Gelder für Gänge und Zehrung in Gemeinde-, Kirchspiels- und Landesangelegenheiten gezahlt wurden. Empfänger war zumeist der Bürgermeister, die Beträge summierten sich auf mehr als 81 Gulden.
Insgesamt lagen die Ausgaben mit mehr als 1900 Gulden über den Einnahmen. Aus den Aufstellungen lässt sich ablesen, wie die Verwaltung an der Wende des 18. zum 19. Jahrhundert funktionierte, welche Personen für die Gemeinde handelten und welchen Herausforderungen die Zeitgenossen zu begegnen hatten.

Archivalie der Woche 350 – Fluchtlinienplan der BrückenvorstadtEnde des 19. Jahrhunderts war die Brückenvorstadt nur ein...
05/04/2026

Archivalie der Woche 350 – Fluchtlinienplan der Brückenvorstadt

Ende des 19. Jahrhunderts war die Brückenvorstadt nur ein sehr kleines Wohngebiet, verglichen mit dem heutigen Teil der Stadt Limburg rechts der Lahn. Es umfasste vor allem den Bereich der heutigen Westerwaldstraße zwischen Weilburger Straße und Offheimer Weg. Der 1892 aufgestellte Fluchtlinienplan zeigt die Grundstücksgrößen, ihre Bebauung und die Namen der Eigentümer. Nur die Nordseite dieses Straßenabschnitts war damals bereits durchgehend bebaut, während auf der Südseite noch mehrere Grundstücke frei waren.

Die Grundstückseigentümer waren auf der Nordseite (v. l. n. r.):
- Heinrich Priester
- Joseph Wolf
- J. R. Wolf
- Peter Hilf Erben
- P. Gotthardt Witwe
- K. Meffert Erben
- Joseph Anton Hilf Witwe und Consorten
- Philipp F. Kremer
- N. Heinen
- C. Höfer
- Isaak Speyer
- C. Aldenhoven (2 Grundstücke)
- Jacob Diefenbach
- J. Chr. Dielmann
- Local-Kirchen-Fonds (Kapelle)

Auf der Südseite gab es folgende Eigentümer (v.l.n.r.):
- Philipp Wüst
- Gemeinde Limburg
- Jakob Wolf
- Adolf Burckhart
- Franz Loos
- Peter Hilf
- Wilhelm Schneider
- Adolf Schüler Witwe
- Josef Grimm (3 Grundstücke)
- Wilhelm Spitzley II (2 Grundstücke)
- Anton Unkelbach
- Josef Unkelbach Witwe
- Georg Schlitt
- Josef Anton Hilf Witwe und Consorten
- Josef Hilf

01/04/2026

ARCHIV-POST vom Stadtarchiv Stolberg

Mit der ARCHIV-POST berichtet das Stadtarchiv als zentrale Gedächtniseinrichtung aus der Alltagsarbeit, aus der Geschichte oder auch von besonderen Fortschritten, Archivalien oder anderem.

Nr. 03/26: La fragrance de muffe: Der Duft des Archivs

Ein herrlicher Duft, welcher der Nase schmeichelt: hölzern wie von Zedern und Zypressen, etwas Vanille, eine Spur Zimt und ein flüchtiger Hauch von Trüffeln. So wahrzunehmen nicht in der kleinen Parfümerie oder im edlen Spezialitätengeschäft, sondern in den Magazinräumen des Stadtarchivs.

Durch den Wiederaufbau lagern dort nicht nur Akten aus vergangenen Jahrzehnten, sondern sie schlummern in aromatischen Wellpappekartons, und handverlesene Euro-Paletten sind nicht nur praktische Lagerhilfe, sondern Quell anmutiger Wald-Odeurs. Aktenordner verströmen förmliche Frische und die liebliche Liaison von herbem Holz und kantigen Kartons hat schon manchen Duft-Connaisseur aufmerksam werden lassen. Doch wie kommt der gediegene Duft vom Magazinraum an die Haut von Welt?

Die Kupferstädter Parfum-Offerte an Schnuppernasen wird nach dem Eau de Toilette „Kupferglanz“ nun mit der charmanten Schöpfung des Stadtarchivs ergänzt: „Charton No. 5“ ist ein wohl abgestimmtes Zusammenspiel der typischen Aromen von Papier, Karton und Holzpaletten. Als Eau de Palette ist es für anspruchsvolle Damen wie Herren mit Niveau der richtige Duft zu jedem Anlass. Riechen wie im Archiv, mit exotischer modre-Note und dem unverwechselbaren fragrance de muffe, ist nun für alle Freunde von Geschichte und Archivgut möglich. Den Hauch der Geschichte zum Auflegen erhalten Sie ab sofort überall, wo es erlesene Düfte und antike Archivalia gibt.

Das Stadtarchiv beherbergt und sammelt als Historisches Kompetenzzentrum und ‚Gedächtnis der Stadt‘ Akten, Urkunden, Bilder, Bücher, Zeitungen, Nachlässe und andere Sammlungen der Stadtgeschichte.
Haben Sie Fragen rund um Geschichte und Archivwesen, ein Forschungsprojekt oder möchten uns historische Dokumente oder Erinnerungsstücke, wie Fotos, Videos, Berichte oder Objekte anbieten, kontaktieren Sie das Stadtarchiv unter 02402/13364 oder 13313 oder [email protected]!

Bild: Kupferstadt Stolberg

Archivalie der Woche 349 – Privilegien für die StadtLimburg war seit spätestens 1420 eine kurtrierische Stadt, nachdem 1...
29/03/2026

Archivalie der Woche 349 – Privilegien für die Stadt

Limburg war seit spätestens 1420 eine kurtrierische Stadt, nachdem 1406 die Herren von Limburg ausgestorben waren und sich in einer Übergangszeit keine neue Herrschaft dauerhaft etablieren konnte. Der Erzbischof und Kurfürst von Trier hatte nun die Möglichkeit, der Stadt rechtliche Bestimmungen aufzuerlegen. Dazu zählte etwa die Entscheidung vom 23. Juli 1522, die Kurfürst Richard von Greifenklau (1467-1531, amt. 1511-1531) den Limburgern mitteilte. Die Urkunde trägt die Signatur StALM Urk C 22.

Es wird bestimmt:

- In Güter/Immobilien betreffenden Rechtsfragen kann ein Limburger Bürger nur vor das für seinen Wohnbezirk zuständige Gericht gezogen werden;
- Gleiches gilt für Rechtsangelegenheiten bis zu einem Wert von vier Gulden, sofern kein geistliches Gericht zuständig ist;
- Bei einer Übertretung dieser Bestimmungen wird eine Buße von 10 Gulden fällig, die zu zwei Dritteln an den Kurfürsten, zu einem Drittel an die Stadt fällt;
- Schultheiß und Schöffen von Limburg dürfen künftig Urkunden über Besitzübertragungen von weltliche in geistliche Hände nicht mehr besiegeln;
- Will eine Person in den geistlichen Stand eintreten, darf sie nur Geld und bewegliche Güter besitzen. Immobilien sollen vorher verkauft werden. Das so erzielte Geld soll zur Aussteuer verwandt werden oder es sollen mobile Güter davon angeschafft werden.

Text der Urkunde:
„Wir Richard von Gottes Gnaden Erzbischoff zu Tryer des heiligen Romischen Reichs in Gallien, und durch das Koenigreich Arelaten Erzcantzler und Churfürst thun kunt nachdem uf den nechst gehaltenen unseren, und unseres Stiffts Tryer Landtage des achten tags sanct Agneten nechst verruck, unse liebe getreuwe burgermeister, und Rath unser Stadt Lymburg beyder geistlich, und weltlicher gericht, auch der geistlichen halber uns allerlei beschwernis als ob die ihnen, und ihrer burgerschafft unerträglich, und fast belestig sey sollten, fürbringen lassen hatten mit undertheniger bitte mit gnaden darin zu sehen, und zu bedencken, damit sie, und die burger uns, und unserem Stifft destten, so haben wir alsolich der von Lympurg anpringen bedacht, und bekennen demnach offentlich, dass wir uf derselbigen bittlich ansuchen ihnen, und ihren mitburgeren vor uns, und unsere nachkommene Erzbischoffe so lang uns, oder ihnen solches geliebet, und bis zu unserem Widderrufen diese genandt gethan haben, und thun an diesem briff also bescheidelichen nemblich, dass keiner unser burger zu Lympurg, oder in den flecken, und dörfferen dahin gehoerig gesessen, er sey geistlich oder weltlich den anderen umb Erb oder ligende gütter nirgend anders, dan vor dem gericht, darunter solche gelegen seynd, furnemen sol, des er sich daselbst auch wie recht begnügen laisen sol. Und in anderen Sachen (usgeschiden die gefreit, und an das geistliche Gericht gehören) die sich an der hautsuem vier Gulden nicht ertrage, soll niemands auserhalb Lympurg, und den obgenanten flecken, und dörfferen dahin gehorig an einich geistlich, oder weltlich gericht gezogen oder geladen werden, sondern derhalben sich mit unserem weltlichen recht daselbst zu Lympurg oder mit den weltlichen gerichten in den obgenanten flecken, und dörfferen auch gegnügen lassen. Und thäte jemands in unser Stadt Lympurg dawidder, derselbe sol seine burgerliche freyheit daselbst, darzu zehen Gulden zu einem Abtag uns davon zwey theile, und eynem Rath zu Lymburg as andere dritte theil zu geben verloren haben. Ob aber jemands zu den flecken, oder Dörfferen davon oben gemeld darwidder thet, der sol zehen Gulden uns zu einem Abtrag allein zu geben verlohren haben.
Zu dem andern so ordnen wir us bewegenden Ursachen, wollen auch haben, das unser Schultheis, und Scheffen zu Lympurg, und in den oft angezeigten flecken, und dörfferen dahin gehörig nu hinfurter kein brieff versigelen, oder geben solle über Erbgüther, die aus weltlicher hand den geistlichen in Kauffs, oder andere weys zugestellt mögten, oder wollten werden, und ob deren hüruber gegeben und versiegelet wurden, sollen dieselbe alsdan anjezo, und jezo wie alsdan crafftloss, und unbindig sey, und zum dritten ordnen wirm, und wollen bey Verlierung obgemelter poen, und zu dem das, was dargegen vorgenommen, auch nicht Crafft haben soll welcher in der obgemeldeter unser Stadt Lymburg, und derselben zugehöre, oder burgerschafft gesessen ist, einich guit zu Gottes dienst, und den geistlichen zuwenden, aussetzen, oder verordnen, oder in testaments, oder lezten Willens weiss den geistlichen etwas legiren, besezen, oder zustellen will, dass derselbe in solches mit baarem Geld, oder farender haab, und nicht mit Erbschafft thun soll. Wo er aber an der baarschafft nicht so viel hett, als er dan gern wollte hingeben, sol er macht haben so viel hett, als er dan gern wollte hingeben, sol er macht haben so viel seiner Erbschafft in weltliche händ zu verkaufen, und mit dem werth davon seine Kinder zu den geistlichen zu bestaden, und auszusetzen, oder seinen letzten willen aufzurichten, alles sonder argelist. Und damit ein solich unser Ordnung desto bass gehandhabet, volzogen, und der nachkommen werde, gebieten wir allen unseren burgeren Inwohner zu Lympurg, und dahin gehörigen bey undie wir onnachleschig gedencken zu heben, dem als wie vor stet, gesracks zu geleben. Und des zur Urkund haben wir unser Insigel an diesen birff thun hencken, der gegebenist am Mittwoch nach sanct Marien Magdalenen tag in dem Jahr unseres herren thausent, fünfhundert, und imme zwei und zwanzigsten."

Archivalie der Woche 348 – ObermühleDie Obermühle blickt auf eine vielhundertjährige Geschichte zurück. Unser Foto zeigt...
22/03/2026

Archivalie der Woche 348 – Obermühle

Die Obermühle blickt auf eine vielhundertjährige Geschichte zurück. Unser Foto zeigt die Mühle in den 1930-er Jahren, als sie noch wirklich eine Mahlmühle war. In der Gegenwart sorgt das mächtige Mühlrad für Strom und im Gebäude befindet sich ein gastronomischer Betrieb.
Das Foto ist Teil der umfangreichen Sammlung, die der im Februar verstorbene Günter "Ilo" Butzbach dem Stadtarchiv überließ (siehe Archivalie der Woche 344, 22.2.2026).

19/03/2026
Archivalie der Woche 347 – Blick ins Lahntal 1937Die heutige Archivalie der Woche zeigt ein Foto, dass 1937 vom Greifenb...
15/03/2026

Archivalie der Woche 347 – Blick ins Lahntal 1937

Die heutige Archivalie der Woche zeigt ein Foto, dass 1937 vom Greifenberg aus aufgenommen wurde. Der Blick geht über das Lahntal. Das Flussschwimmbad ist gut erkennbar. Dahinter sieht man die ersten Arbeiten zum Bau der Autobahnbrücke. Die Bäume am Greifenberg sind noch nicht sehr hoch gewachsen, weshalb diese Perspektive möglich war.

Archivalie der Woche 346 – Eschhofen 1970Unsere heutige Archivalie der Woche zeigt eine Luftaufnahme mit der Schule in E...
08/03/2026

Archivalie der Woche 346 – Eschhofen 1970

Unsere heutige Archivalie der Woche zeigt eine Luftaufnahme mit der Schule in Eschhofen im Zentrum, aufgenommen im Sommer 1970. Das Schulgebäude ist kleiner als das der heutigen „Schule am Eschilishov“, doch war bereits ein Anbau erforderlich geworden. Auch die Bebauung in der unmittelbaren Umgebung und westlich davon ist gut erkennbar.

Archivalie der Woche 345 – Situationsplan an der Holzheimer StraßeNachdem Limburg 1862 einen Anschluss an das Eisenbahnn...
01/03/2026

Archivalie der Woche 345 – Situationsplan an der Holzheimer Straße

Nachdem Limburg 1862 einen Anschluss an das Eisenbahnnetz erhielt, breitete sich die Bebauung nun auch südlich des Bahnhofs aus. Ein Situationsplan aus den Jahren 1875 bis 1878 gibt Auskunft darüber, wie es im Bereich zwischen der heutigen Blumenröder Straße und der Holzheimer Straße aussah. Dieser Plan befindet sich im Brandkataster (Signatur: StALM II/1337) als Teil des Eintrags über das Anwesen des Zimmermeisters Georg Breser.
Zu erkennen ist, dass der Anfang der heutigen Blumenröder Straße noch Schlenkert hieß, dann hatte die Straße noch keinen Namen, sondern wird nur als „projectirt“ angegeben. Gleiches gilt für die heutige Holzheimer Straße und die Wiesenstraße.
Auf dem Plan ist eingezeichnet, wer entlang der „Straße nach Holzheim“ wohnte: Ludwig Kurz, Georg Breser, Joseph Herbst, Peter Leber, Philipp Christian Hofmann, Johann Winck, Franz Bernd und Johann Brötz. Und natürlich deren Familien, die aber hier keine Erwähnung finden.
Georg Breser kam 1870 aus Lindenholzhausen und war seit 1877 an der Holzheimer Straße ansässig. Nach seinem Tod 1892 im Alter von nur 51 Jahren führte seine Witwe das Zimmerei-Unternehmen weiter. Es bestand bis 1969.

Archivalie der Woche 344 – Günter „Ilo“ ButzbachVor wenigen Tagen starb Günter Butzbach, genannt Ilo, im Alter von 86 Ja...
22/02/2026

Archivalie der Woche 344 – Günter „Ilo“ Butzbach

Vor wenigen Tagen starb Günter Butzbach, genannt Ilo, im Alter von 86 Jahren. Er war bekannt als exzellenter Kenner der Altstadt und brillanter Geschichtenerzähler. Ihm widmen wir die heutige „Archivalie der Woche“, indem wir sein Porträt zeigen. Es ist Teil der weit mehr als 1000 Aufnahmen umfassenden Fotosammlung, die er zusammengetragen hat und die sich seit zwei Jahren im Stadtarchiv befindet. Das Foto vermittelt, dass er ein Mann war, der viel zu erzählen hatte und dem man zuhören wollte und konnte. Wir werden sein Andenken in Ehren halten!

Adresse

Mühlberg 3
Limburg An Der Lahn
65549

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