31/05/2026
Kategorie C - ist die Lettgenbrunner Kirche vor dem Aus?
Jetzt kommt es richtig dick. Nachdem gestern der SVL sein letztes Spiel ausgerichtet hat (Endstand 1:3) und sich nun auflösen wird, folgt der nächste Dämpfer.
Seit dieser Woche ist Gewissheit, was ohnehin eh schon jeder befürchtete. Das Bistum Fulda stuft die Kirche in Lettgenbrunn in die Kategorie C und damit in die unterste Stufe. Somit wird es sehr bald ein großes Finanzierungsloch geben. Logisch und nachvollziehbar ist der Schritt natürlich. Die vielen Kirchenaustritte führen dazu, dass das Bistum massive Einsparmaßnahmen treffen muss. Auch die evangelische Kirche plagt ähnliche Probleme.
Eine Schließung oder andere Nutzung wäre die Konsequenz. Es sei denn, die Lettgenbrunn gehen das Problem ähnlich offensiv an, wie beispielsweise beim Minigolfplatz (heute Jossgarten), Nahversorgung (heute Regiomat), Feuerwehrhaus, Feuerwehrauto und Versammlungsräumlichkeiten (heute BeilsteinStadl).
Dieses Schicksal betrifft nicht nur Lettgenbrunn. Die meisten Gotteshäuser im Bistum Fulda erhalten Kategorie C. Zum Beispiel auch Pfaffenhausen. Wobei unsere neue Großpfarrei erfreulicherweise unter 50% bleibt.
Der große Vorteil für Lettgenbrunn ist, dass die Kirche verhältnismäßig klein und somit leichter zu finanzieren wäre, als große Gebäuden oder viel Kunst. Deren Pflege- und Restaurationskosten können sehr schnell unerbittlich hoch sein. Deshalb hat die Lettgenbrunner Kirche, in ihrer einfachen, schlichten und kleinen Bauart, sicherlich Vorteile Finanzierung zu finden. Und da dieses Szenario schon seit Jahren zu befürchten war, gibt es wohl auch schon Ideen wie es weiter gehen könnte. Es liegt nun an den Lettgenbrunnern selber, die Sache in die Hand zu nehmen. Was ihnen ihre Kirche wert sein wird, sollte man bis Mitte 2027 regeln. Laut Bistumsinformationen beginnt dann die „vertiefte Arbeitsphase und finale Rückmeldungen durch die Gemeinden“. Spannende Monate stehen uns bevor.