VVN-BdA Leipzig e. V.

VVN-BdA Leipzig e. V. "Aus dem Gestern lernen - in der Gegenwart wirken - die Zukunft gestalten" Die Gründungsversammlung des BdA Leipzig e. V. fand am 22. Mai 1993 statt.

An ihr nahmen 31 Personen teil, die Professor Ernst Springer zu ihrem Vorsitzenden wählten. Neben dem Bund der Antifaschisten e. gab es den Stadtverband der VVN, der im Januar 1991 gebildet wurde, und sich im Jahre 2019 mit dem BdA zum VVN-BdA Leipzig e. zusammenschloss. Der VVN-BdA Leipzig ist Mitglied des Landesverbandes des VVN-BdA mit Sitz in Dresden. Der VVN-BdA ist aus dem Interessenverband

ehemaliger Teilnehmer am antifaschistischen Widerstand, Verfolgter des Naziregimes und Hinterbliebener (IV VdN) e. hervorgegangen. Alle Aktivitäten werden von uns gemeinsam geplant und durchgeführt.

Der 1. Mai wurde 1889 im Rahmen des Gründungskongress der zweiten Internationalen als "Kampftag der Arbeiterbewegung" au...
29/04/2026

Der 1. Mai wurde 1889 im Rahmen des Gründungskongress der zweiten Internationalen als "Kampftag der Arbeiterbewegung" ausgerufen.
Die Wahl des Tages erinnert an den Haymarket Riot von 1886 in Chicago und die staatliche Repression dagegen. US weit gab es anarchistisch dominierte Streiks für den 8-Stunden-Tag.
Ein teuer erkämpftes auch heute weithin gültiges Recht für viele Lohnabhängige.

Weltweit gehen seither Menschen am ersten Mai auf die Straße um für ein lebenswertes und würdiges Leben für alle zu kämpfen.

Gerade in Zeiten in denen Friedrich Merz die Abschaffung des 1.Mai als Feiertag ins Spiel bringt und sich weltweit die Angriffe gegen die minimalen, erkämpften Schutzregularien für Menschen,die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen verschärfen, ist es wichtig am 1.Mai aktiv zu sein. Seid solidarisch mit den Ausgebeuteten der Welt.

Geht auf Demos und Kundgebungen, beteiligt euch an Aktionen die den Wahnsinn der kapitalistischen Ausbeutung attackieren. Werdet dabei nicht zynisch oder verfallt in selbstreferenzielle
Szene-Bespaßung.

Uns findet ihr mit einem Infostand auf der Kundgebung des DGB auf dem Markt. Kommt gerne vorbei, wir freuen uns auf interessante Gespräche.

14/04/2026
„Wir lassen über die Geschichte kein Gras wachsen“. Packt also ein paar Gartengeräte (Unkrautstecher, Gartenscheren, Han...
11/04/2026

„Wir lassen über die Geschichte kein Gras wachsen“. 

Packt also ein paar Gartengeräte (Unkrautstecher, Gartenscheren, Handfeger etc.) ein und kommt mit uns auf den Südfriedhof. Wir reinigen die Grabstätten der auf dem Ehrenhain des Südfriedhofes beerdigten Antifaschistinnen und Widerstandskämpferinnen.
Wir treffen uns am Freitag, 17.04.2026 um 17.00 Uhr direkt am Ehrenhain.

Neben der gemeinsamen Arbeit bietet die Aktion auch die Möglichkeit, sich über Biografien von Menschen auszutauschen, die hier bestattet wurden.
Unter ihnen etwa Alfred Kästner, der am 12.04.1945 von den Faschisten in Lindenthal ermordet wurde.

08.02.1945 wir gedenken Dr. Margarete Blank Margarete Blank wurde am 21.02.1901 in Kiew in eine deutsch-baltische Famili...
08/02/2026

08.02.1945 wir gedenken Dr. Margarete Blank

Margarete Blank wurde am 21.02.1901 in Kiew in eine deutsch-baltische Familie geboren, 1919 siedelte sie mit ihrer Schwester Eleonore nach Leipzig über. Ab 1921 studierte Margarete an der Universität Leipzig Medizin, wo sie 1932 den Doktortitel erwarb.
Bereits seit 1927 erhielt sie ihre Approbation als Ärztin und seit 1929 war sie in Panitzsch als niedergelassene Ärtztin tätig und bezog zusammen mit ihrer Schwester zwei Zimmer in einem kleinen Haus in der Sehliser Str., eines als Wohnraum eines als Praxis. Das ausgezeichnete Fachwissen, die Wärme und das Verständnis der jungen Ärztin für die Nöte und Sorgen der Menschen, die Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft der Schwestern, ließen sie sehr schnell Achtung und Vertrauen finden. Bald gewannen sie Freunde im Ort.

Nach der Machtübertragung an die Faschisten trat Margarete weder dem Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebund noch der NSDAP bei, sie verweigerte auch den Hitlergruß.
In Ihrer Funktion als Ärztin unterstütze Dr. Margarete Blank unterstützte Zwangsarbeiter:innen, Kriegsgefangene und KZ- Häftlinge, in den Lagern und Fabriken, welche sich im Leipziger Nord-Osten ballten. Sie ließ ihnen wohl bereits ab 1943 Medikamente, sowie Informationen über den Kriegsverlauf zukommen. Am 14.Juli 1944 wurde sie durch den Ehemann einer Patientin denunziert, sie solle sich Russlandfreundlich und abfällig über den „Endsieg“ geäußert haben.
Im Dezember1944 wurde sie als „bolschewistische Spionin“ wegen „schwer zersetzender Äußerungen“ zum Tode verurteilt. In Panitzsch und Umgebung wurden von Freunden und Bekannten mehr als 200 Unterschriften für ein Gnadengesuch gesammelt. Diese Bemühungen blieben vergebens, Dr. Margrete Blank wurde am 08.Februar 1945 im Alter von 44 Jahren im Hof des Landgerichtsgebäudes am Münchner Platz hingerichtet.
1952 wurde die Sehliser Straße in Dr.-Margarete-Blank- Straße umbenannt und ab 1975 Wohnhaus und Praxis als Gedenkstätte eingerichtet. Diese existiert auch heute noch und wird vom Förderverein "Dr. Margarete Blank" e.V. betrieben, dieser war bis 2019 auch der Trägerverein der .

08.02.1945 wir erinnern an Walter HeiseWalter Heise kam am 08.08.1899 in Aschersleben zur Welt. Nach seinem Schulabschlu...
08/02/2026

08.02.1945 wir erinnern an Walter Heise

Walter Heise kam am 08.08.1899 in Aschersleben zur Welt. Nach seinem Schulabschluss machte er eine Lehre als kaufmännischer Angestellter. Während des Ersten Weltkrieges verlor er beide Brüder an der Front, was ihn 1917 zum Eintritt in die SPD ermutigte. 1924 zog Walter nach Leipzig um, wo er 1926 die kommunistisch geprägte Klara Burgdorff heiratete und mit ihr 1927 einen Sohn ,Günther, bekam.
Durch die Diskussionen mit Klara und ihrer Familie trat Walter 1931 in die KPD ein und wurde dort zum aktiven Mitglied.
Aufgrund häufiger Arbeitslosigkeit engagierte sich Walter stark in der Erwerbslosenbewegung und leitete ab 1932 die Demonstrationen der Arbeitslosen in der Leipziger Innenstadt.
Nach der Machtübertragung an die Faschisten war Walter weiterhin in der verbotenen KPD aktiv und druckte und verbreitete mit Genossen Flugblätter.
1934 wurden sie von der Gestapo entdeckt, als sie den Vervielfältigungsapparat für die Flugblätter auf Walters Hof vergraben wollten.
Daraufhin wurde er wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ inhaftiert.
Im Januar 1936 folgte die Verurteilung zu 2 ¾ Jahren Zuchthaus in Zwickau. Da die Zeit der Untersuchungshaft mit angerechnet wurde, saß Walter bis Juli 1937 in der Landeshaftanstalt ein.
Nach seiner Entlassung wurde er als „wehrunwürdig“ eingestuft und stand unter ständiger Polizeiaufsicht.
Bis 1942 fand er nur gelegentlich Arbeit und wurde schließlich Lohnbuchhalter in der Feuerungs- und Trocknungsanlage Fränkel & Viebahn in Holzhausen.
Auch innerhalb dieser Firma setzte er seine antifaschistische Arbeit fort und wurde schließlich durch einen Gestapoinformanten wegen des Abwerfens eines Flugblattes und Antikriegsäußerungen gegenüber Arbeitskollegen denunziert.
In Folge der Denunziation wurde er am 15.08.1944 erneut verhaftet und wegen „Wehrkraftzersetzung“ am 15.12.1944 am Volksgerichtshof Dresden zum Tode verurteilt.
Walter Heise wurde am 08.Februar 1945 im Hof des Gerichtgebäudes am Münchner Platz in Dresden hingerichtet.
Seine Frau Klara erhielt Walters Abschiedsbrief erst am 07.03.1945.
Sie musste zusätzlich den Verlust ihres Sohnes Günther verkraften der im Alter 18 Jahren an der Front fiel.

Samstag | 11.01.2026 | 13 Uhr | Südfriedhof Am 11. und 12. Januar 1945 wurden 10 Antifaschisten im Hof des Dresdner Land...
30/12/2025

Samstag | 11.01.2026 | 13 Uhr | Südfriedhof

Am 11. und 12. Januar 1945 wurden 10 Antifaschisten im Hof des Dresdner Landgerichts durch die deutschen Faschisten ermordet.

Georg Schumann, Otto Engert, Kurt Kresse, Karl Jungbluth, William Zipperer, Arthur Hoffmann, Alfred Frank, Georg Schwarz, Richard Lehmann und auch der parteilose Wolfgang Heinze stehen dabei exemplarisch für Gruppen und Individuen, die sich bewusst entschieden haben, nicht Teil eines menschenverachtenden Systems zu sein.

Sie entschieden sich Widerstand zu leisten aus der tiefen Überzeugung heraus, dass eine andere, eine bessere Welt möglich wäre.
Viele von ihnen waren schon im Kaiserreich oder in der Weimarer Republik in der Arbeiter:innenbewegung tätig und fanden sich ab 1933 im illigalisierten Widerstand gegen den Faschismus wieder. Dabei kamen sie mit unterschiedlichen Sozialisationen und Hintergründen zusammen.

Auch Marinus van der Lubbe wurde von den Faschisten ermordet, allerdings bereits am 10. Januar 1934.
Als Revolutionär, Individualist und Freund der Direkten Aktion war Marinus ab 1928 in Europa zu Fuß und auf dem Fahrrad unterwegs und vernetzte sich mit den revolutionären Kräften vor Ort.
Am 27. Januar 1933 wurde er in Berlin in der Nähe des brennenden Reichstag festgenommen. Im Rahmen des Reichstagtagbrandprozesses wurde er in Leipzig zum Tode verurteilt und drei Tage vor seinem 25. Geburtstag ermordet.

Lasst uns gemeinsam den ermordeten Antifaschisten gedenken.

Der VVN-BdA Leipzig E.V. zieht endlich wieder um!Nachdem das Erich-Zeigner-Haus seit Ende 2023 kernsaniert wurde, können...
21/12/2025

Der VVN-BdA Leipzig E.V. zieht endlich wieder um!

Nachdem das Erich-Zeigner-Haus seit Ende 2023 kernsaniert wurde, können wir Ende Januar 2026 endlich wieder an unseren angestammten Sitz in Plagwitz zurückkehren. Durch die Rückkehr in unsere neuen und alten Räumlichkeiten können wir an einem festen Ort wieder voll konzentriert unserer antifachistische Arbeit nachgehen!

Dafür brauchen wir eure Unterstützung! Umzüge erfordern zusätzliche Kosten und Kraft. Deshalb benötigen wir helfende Hände, die mit uns gemeinsam den Umzug stemmen. Der Umzug findet möglicherweise Ende Januar 2026 statt. Wenn ihr Interesse habt, uns beim Packen, am Umzugstag und beim Aufbau körperlich zu helfen, dann schreibt uns gerne eine Mail ([email protected]) oder eine PM hier auf Instagram!

Wenn ihr uns finanziell unterstützen wollt, würden wir uns sehr über eine kleine Spende freuen. Bitte mit dem Betreff « Spende Umzug Erich-Zeigner-Haus » auf folgendes Konto überweist:

Kontoinhaber: VVN-BdA Leipzig e.V.
IBAN DE54 8306 5408 0004 2874 44
BIC: GENO DEF1 SLR (Skatbank Altenburg)

(Wir können auch Spendenquittungen ausstellen)

Vielen Dank und euch schöne antifaschistische Feiertage!

Auch wir als VVN-BdA Leipzig e.V. waren am 9.11.2025 wieder als Putzpatinnen für verschiedene Stolpersteine im Einsatz. ...
11/11/2025

Auch wir als VVN-BdA Leipzig e.V. waren am 9.11.2025 wieder als Putzpatinnen für verschiedene Stolpersteine im Einsatz.
Zu manchen Stolpersteinen ergänzten wir lediglich Biografien, andere putzen wir und gedachten mit Blumen und Kerzen.

Wir gedachten im Ranstädter Steinweg der 14-köpfigen Familie Laubinger. Die Laubingers wurden als Sinti verfolgt und als "Asoziale" verfolgt und ermordet.

Ebenfalls im Ranstädter Steinweg gedachten wir Familie Weiss. Chawa und Moses lebten dort mit den Kindern Herta, Lothar, Meta und Lea. Herta konnte im Fabruar 1938 nach Palästina emigrieren, der Rest der Familie wurde im Rahmen der sogenanten "Polenaktion" im Oktober 1938 nach Polen abgeschoben. Einzig Lothar überlebte die Shoa im besetzten Polen.

In der Bornaischen Straße gedachten wir Herbert Thiele, der für seine Tätigkeit in der verbotenen KPD bereits im September 1934 verhaftet worde war. Nach seiner jahrelangen Haft wegen "gemeinschaftlicher Vorbereitung zum Hochverrat" wurde er direkt ins KZ Buchenwald überstellt, wo er am 28.09.1940 starb.

In der Bamberger Straße gedachten wir Josef Weissman, der als Oberingenieur für die ATG in Schönau arbeitete. Als Jude verfolgt wurde sein Haus im Rahmen der Pogrome am 9.und 10. November 1938 attackiert, Josef wurde zunächst nach Buchenwald gebracht, später nach Auschwitz wo er am 24.08.1943 ermordet wurde.

In der Karl-Jungbluth-Straße gedachten wir Karl Jungbluth, der zusammen mit
William Zipperer, Arthur Hoffmann, Wolfgang Heinze und anderen Widerstandskämpfern am

Am letzten Tag unserer Bildungsreise vom  lag der Fokus auf dem Mordlager Treblinka II. Dafür besuchten wir zuerst die S...
27/09/2025

Am letzten Tag unserer Bildungsreise vom lag der Fokus auf dem Mordlager Treblinka II.
Dafür besuchten wir zuerst die Stadt Siedlce und das Gelände des ehemaligen dortigen Ghetto’s, von wo aus auch tausende Menschen nach Treblinka deportiert wurden. Danach fuhren wir Richtung der Gedenkstätte Treblinka und besuchten auch Nachbardörfer, welche vom Massenmord profitierten. Dann machten einen Rundgang um das ehemalige Mordlager. Wir haben hier über einzelne jüdische Opfer und deren Geschichten erfahren. Ebenso sprachen wir über den Aufstand der jüdischen Gefangenen, bei welchem damals 300 Gefangene geflohen sind und ca. 100 Personen überlebt haben. In diesem Kontext wurde auch die historisch vernachlässigte wichtige Perspektive von weiblichen Gefangenen betrachtet und die diesbezüglichen Leerstellen in der Geschichtsschreibung beleuchtet und kritisiert. Insgesamt wurden im Mordlager von Juli 1942 bis November 1943 über 900.000 Menschen ermordet. Es zählt somit zu den effizientesten Mordstätten der « Aktion Reinhardt » und sollte - im Hinblick darauf, dass die N***s ihre Mord-Maschinerie hier zur Perfektion brachten - im gleichen Atemzug genannt werden wie Ausschwitz-Birkenau!

Bild 2: Plan des Ghetto Siedlce

Bild 3: Gedenkort in Siedlce

Bild 4: Symbolische Schiene in Trieblinka

Bild 5: Die Steine symbolisieren die Grenzen des ehemaligen Mordlagers

Bild 7+8: Zentrales Gedenkort der Gedenkstätte in Trieblinka.

Bild 9: Historisches Foto über den Aufstand im Mordlager Trieblinka.

Den Donnerstag haben wir dem Mordlager Sobibor und damit verbundener Orte gewidmet. Als ersten Stopp besuchten wir das e...
26/09/2025

Den Donnerstag haben wir dem Mordlager Sobibor und damit verbundener Orte gewidmet.
Als ersten Stopp besuchten wir das ehemalige Schtetl Wlodawa, welches vor der deutschen Besatzung eine jüdische Bevölkerung von 70% (~7000) aufwies. Eine große und kleine Synagoge belegen bis heute diesen Fakt. Glücklicherweise haben zumindest die Bauwerke mit ihren jüdischen Merkmalen die Deutsche Besatzung überstanden. Danach besuchten wir den städtischen Sportplatz gegenüber der damaligen SS & auch heutigen Polizeistation besucht, welcher als Sammelplatz für Deportationen diente, sowie die Bahnrampe am Rande des Dorfes, wo die Menschen in die Deportationszüge getrieben wurden.

Danach fuhren wir in das Dorf Sobibor, in welchem noch mehrere Originalbauten bis in die 1940er zurück datiert werden können. Sowohl der Bahnhof wie auch das «grüne Haus» bestehen seit der damaligen Zeit. Obwohl der Bahnhof Ort einer Gedenkinitiative ist, befindet sich das immer noch «grüne Haus» heute in Privatbesitz, gehört nicht zur Gedenkstätte und weist keinerlei Informationen zu seiner Geschichte auf. Es lag im sogenannten Vorlager des Mordlagers, welches den Tätern als «Wohlfühlbereich» diente, inklusive Kasino, Friseur, Küche und Unterkünften.

Während die Gedenkstätte wiederholt überarbeitet wurde, existiert neben dem heutigen Gelände der Gedenkstätte weiterhin die Kapelle des Ortes, welche während der Lagerzeit auf dem Gelände stand und wo die Kinder- & Krankenmorde des Lagers durch Erschiessungen stattfanden. Heute fungiert der Ort wieder als Kapelle, das damit verbundene Massengrab wurde noch nicht gefunden und keine öffentliche Information erinnert an den beschriebenen Tatort.

In Sobibor wurden zwischen April 1942 bis Oktober 1943 - genaue Zahlen existieren nicht - schätzungsweise 185.000 Menschen ermordet. Es wurde nach einem erfolgreichen Aufstand durch Gefangene am 14. Oktober 1943, bei denen 11 deutsche Besatzungsmitglieder getötet, das Lager großteils zerstört und ca. 300 der 600 jüdischen Zwangsarbeiter*innen fliehen konnten von denen ca. 50 Menschen den Krieg überlebten. Bis Ende 1943 waren die meisten Spuren beseitigt.

Adresse

Zschochersche Straße 21
Leipzig
04229

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