Solidarische Jugend Leipzig

Solidarische Jugend Leipzig Die Solidarische Jugend Leipzig (SJL) ist eine emanzipatorische und antirassistische Gruppe für junge Unsere Antwort heißt Solidarität!

Die Solidarische Jugend Leipzig (SJL) ist eine emanzipatorische und antirassistische Gruppe aus Leipzig. Wir wollen ein Anlaufpunkt für interessierte Jugendliche sein und durch gemeinsame Aktionen (zum Beispiel einen Jugendblock bei Demonstrationen) aktiv werden.

13/01/2020

**** Ade! ****

Alles hat ein Ende, nur die SJL hat zwei.

Liebe Leipziger (+ Umland) Gruppen, Genoss*innen und Freund*innen,

nach 3 1/2 Jahren gemeinsamer politischer Arbeit ist für uns als Solidarische Jugend Leipzig (SJL) die Zeit für etwas Neues gekommen.
Ohne Rumzuschwafeln: Die SJL löst sich auf.

Als Zusammenhang junger Leute, die sich Ende 2016 gefunden haben, hatte die SJL viele Themen. Alles begann mit Jugendarbeit, die wir in Form von Vorträgen, Workshops und dem Jugend Café (JuCa) zu Umwelt, Feminismus, Kapitalismus, Schule (...) ausrichteten. Wir waren bei der Gründung einer weiteren Jugendgruppe beteiligt. Wir haben uns auf verschiedenen Wegen selbst weitergebildet und diese Erkenntnisse in eigene Projekte und Bündnisarbeit einfließen lassen.
Eines dieser Themen war die Waffenverbotszone auf der Leipziger Eisenbahnstraße. Bereits vor Einführung dieser begannen wir mit dem Protest dagegen. Wir organisierten eine Demonstration, auf die ein in zwei Sprachen verfasstes autoritarismus-kritisches Zine folgte. Dieser Kampf ist noch nicht vorbei; Shout-Out an CopWatch, die dazu weiterhin gute Arbeit leisten!
Jede politische Gruppe braucht auch einen politischen Raum. Die Folgen von kapitalistischer Verdrängung und Gentrifizierung konnten wir selbst erleben, als die e109, die für uns und viele andere lange ein (aktivistisches) Zuhause war, im Sommer 2018 zumachen musste.
Zusammenfassend lässt sich sagen - von Arbeit im Kiez, einem Haufen Demos, über Patches, die wir unter die Leute bringen konnten, bis hin zu Wochenenden, die wir für Theorie und Bildung nutzten - wir sind an all dem persönlich wie politisch gewachsen. Prägend für unsere Entwicklung als Gruppe und Einzelpersonen waren dabei auch die beschissenen Ereignisse der letzten Jahre. Chemnitz, ein neues Polizeigesetz, die Waffenverbotszone, die AfD (...) - und hier machen wir mal 'nen Punkt.
In all diesem Mist haben wir trotzdem unfassbare Solidarität und Zusammenhalt mit anderen Aktivist*innen, Freund*innen und Gruppen erleben dürfen. Danke dafür! Ebenso hoffnungsvoll schauen wir auf andere emanzipatorische Kämpfe weltweit!
Obwohl wir hiermit die SJL als solche zu Grabe tragen, bleiben wir als freundschaftlicher Zusammenhang bestehen. Wir als Aktivist*innen nutzen dieses Ende als eine Möglichkeit, um in neuen Projekten aufzugehen und um den gleichen Kampf aus verschiedenen Perspektiven weiterzuführen.

An dieser Stelle noch mal DANKE an alle, die uns unterstützt haben; Grüße gehen raus an ihr wisst, wer gemeint ist!
🖤❤️ 🖤💜

P.S.: Wir fordern folgende Ideologien, Institutionen, theoretische Konstrukte und Zusammenhänge auf, es uns nachzutun und sich ebenfalls aufzulösen:

▪️ u.a. Revolution Leipzig, Kapitalismus, Deutschland, die ganzen -Ismen und den Musikantenstadl.
_________________________
Bonusrunde - Alle Namen, die wir hätten haben können, bevor wir wussten, dass wir die SJL sind:

▪️ EGO - Emanzipatorische Gruppe im Osten

▪️ ROTZ - radikale Ost-Theorie-Zecken

▪️ ADE - association d'emancipation

▪️ EMO - emanzipatorische Meute Ost

▪️ WÜRG - wirklich übelst radikale Gruppe

Wir teilen hier mal den Aufruf von NIKA-Sachsen:"Vom 26. bis zum 30. August mobilisieren wir zur letzten NIKA-Aktionswoc...
15/07/2019

Wir teilen hier mal den Aufruf von NIKA-Sachsen:

"Vom 26. bis zum 30. August mobilisieren wir zur letzten NIKA-Aktionswoche kurz vor der sächsischen Landtagswahl! Mit kreativen Aktionen, egal welcher Größe, rufen wir alle vaterlandslosen Gesell*innen, Zecken, Staatsfeind*innen und sonstige Querulant*innen dazu auf, von links in den Diskurs vor der Wahl zu intervenieren. Ob ihr gegen die AfD agiert, oder lieber daran erinnern wollt, dass auch Rot-Rot-Grün schon Sozialabbau und Abschiebepolitik durchgezogen hat oder der CDU zeigen wollt, dass sie keine Immunität gegen antifaschistische Interventionen genießt - all das ist uns recht! Ihr könnt gerne auch eurem Begehren nach einer vernünftig eingerichteten und selbstverwalteten Gesellschaft Ausdruck verleihen! Sammelt eure Aktionen und Interventionen unter dem Hashtag auf Instagram und Twitter oder schickt sie per Mail an [email protected]."

14/05/2019
13/05/2019

Wir wurden gebeten, diesen Aufruf zu teilen - was wir natürlich sehr gerne tun.

„Habt ihr den Rechtsruck satt? Wir auch! Für uns ist Nationalismus keine
Alternative! Deshalb werdet aktiv beim dezentralen, sachsenweiten
NIKA-Aktionstag am 15. Juni 2019! Dem faschistischen Projekt der AfD
Widerstand entgegensetzen und gleichzeitig den Parteien von Hartz IV und nationaler Abschottung die rote Karte zeigen?
Das alles wird am 15. Juni in sächsischen Städten passieren. Denkt euch kreative Aktionen aus, egal ob klein oder groß und postet sie unter dem Hashtag auf Instagram und Twitter! Oder schickt Bilder von euren Aktionen an
[email protected] und wir stellen sie online!“


11/05/2019

Veranstaltungstipp direkt aus Chemnitz; das Wetter soll auch gut werden, also kommt vorbei! Den Tag der deutschen Zukunft umgestalten! 🎉

**TddZ am 01. Juni 2019 in Chemnitz verhindern!**

Auf allen Ebenen mit allen Mitteln!

Beim „Tag der deutschen Zukunft“ handelt es sich derzeit um einen der größten faschistischen Aufmärsche in der BRD, welcher jedes Jahr in einer anderen Stadt stattfindet. Erstmals fand der sog. TddZ 2009 in Pinneberg statt – organisiert von freien Kameradschaften. Den Höhepunkt erreichte der TddZ 2016 in Dortmund mit gut 1000 Teilnehmenden. Später wurde er von dem Umfeld der faschistischen Kleinstpartei Die Rechte getragen, welche aus der militant agierenden Kameradschaft „Nationaler Widerstand Dortmund“ (NWDO) hervorging.

Nach mehrfach erfolgreicher antifaschistischer Intervention – von Blockaden über direkte Aktionen bis zur Behinderung der Anreise der Faschist*innen – ist die Teilnehmerzahl in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Um diesem Trend entgegen zu wirken und mit vielen Anhänger*innen marschieren zu können findet der TddZ 2019 in Chemnitz statt.

In Chemnitz rechnen die Faschist*innen nicht nur mit wenig Widerspruch aus der Gesellschaft sondern auch mit der Unterstützung der sächsischen Polizei, welche schon den Nazi-Aufmarsch vom Dritten Weg am 1. Mai 2018 mit besten Mitteln schützte.

Wir als [veto] rufen alle abkömmlichen Antifaschist*innen zum entschlossen Widerstand gegen den faschistischen Einmarsch auf. Lasst uns gemeinsam den Aufmarsch von bürgerlichen und militanten Neonazis verhindern und den Tag der deutschen Zukunft zu Grabe tragen!

Keine Straße den Faschist*innen!

Fașizme Geçit Yok!

16/04/2019

Ihr habt sicher mitbekommen, dass sich im letzten Jahr der VS mit der Leitung der Uni Leipzig getroffen hat, um (unter anderem?) über bestimmte Veranstaltungen im Rahmen der kritischen Einführungswochen zu sprechen, bzw. deren Absage zu forcieren.
Eine der betroffenen Gruppen ist die anarchosyndikalistische Jugend Leipzig. Die Genoss*innen haben zu der Sache vor 2 Wochen ein Statement veröffentlicht, welches wir hier noch ein mal verbreiten wollen.
Solidarität mit der ASJ, Prisma Leipzig und allen anderen Betroffenen.

Wir, die ASJ Leipzig, werden als verfassungsfeindliche, extremistische Gruppe gesehen – der Inlandsgeheimdienst Verfassungsschutz sieht uns als Gegner*innen der öffentlichen Ordnung. Aus diesem Grund werden unsere Handlungen überwacht, wir werden im Verfassungsschutzbericht aufgeführt und bei D...

"Es gibt da einen enormen Bedarf. Wir reden hier von der Altersgruppe, die meist sobald sie mit der Schule fertig ist, a...
01/04/2019

"Es gibt da einen enormen Bedarf. Wir reden hier von der Altersgruppe, die meist sobald sie mit der Schule fertig ist, auseinander gerissen wird. Wenn die Jugendlichen in dem Alter keinen Bezug aufbauen zu der ländlichen Region, in der sie leben, eben weil sie sich dort nicht wohl fühlen oder attraktive Angebote fehlen, werden sie vermutlich so schnell es geht wegziehen. Wenn sie immer nur als die bösen Jugendlichen wahrgenommen werden, die laut sind, stören und sich angeblich nicht einbringen, dann muss man sich nicht wundern, dass sie die Region verlassen, sobald sich die Möglichkeit bietet. Da bleiben dann wiederum nur bestimmte Gruppen an Jugendlichen zurück, die entsprechend frustriert sind und sich daher empfänglich für rechte Strukturen zeigen. Da docken diese Jugendlichen dann häufig an."

Jugendarbeit muss deshalb umso politischer sein. Und wenn die Behörden rumnörgeln, finanziert man das halt einfach als Gemeinschaft.
Deshalb: unterstützt das Crowd-Funding-Projekt für eine weitere Jugendsozialarbeiter*innenstelle im Dorf der Jugend / der Spitzenfabrik in Grimma, wenn ihr könnt. Die machen dort verdammt wichtige Arbeit.

Crowdfunding: https://www.patreon.com/dorfderjugend

Interview mit Pudding: https://kreuzer-leipzig.de/2019/04/01/auch-die-jugendlichen-fuehlen-sich-attackiert/



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