bpa.Landesgruppe Sachsen

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💡Vielfalt im Alter sichtbar machen – und Versorgung individuell denkenIm Rahmen des 33. Christopher StreetDays beteiligt...
11/06/2026

💡Vielfalt im Alter sichtbar machen – und Versorgung individuell denken

Im Rahmen des 33. Christopher StreetDays beteiligte sich der bpa als Interessensvertretung an zwei Veranstaltungen in Dresden. So fand am 3. Juni ein Stammtisch unter dem Thema „Queer sein im Alter“ im Liberalen Haus der FDP in Dresden statt. Hier ging es ganz handlungspraktisch um die Bedarfe älterer queerer Menschen und wie die Gesellschaft sowie die Pflegeinfrastruktur damit umgehen kann.

Beim vom Staatsministerium für Soziales organisierten Fachtag „ – * und Alter“ am 4. Juni in Dresden kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Selbsthilfe, Seniorenarbeit und zusammen, um über die Lebensrealitäten älterer LSBTIQ*-Menschen zu diskutieren.

Im Mittelpunkt standen Fragen der Sichtbarkeit, Teilhabe und einer personenzentrierten Versorgung. Die Vorträge und die Podiumsdiskussion machten deutlich: Menschen müssen mit ihrer gesamten Biografie wahrgenommen werden. Gleichzeitig unterscheiden sich Bedarfe und Diskriminierungserfahrungen erheblich – zwischen Generationen, Lebensentwürfen und nicht zuletzt zwischen städtischen und ländlichen Regionen Sachsens.

Diskutiert wurde unter anderem, wie die Kompetenzen bestehender Netzwerkstrukturen stärker mit den Erfahrungen professioneller Leistungserbringer verbunden werden können und welche Rolle Pflegekoordinatorinnen und Pflegekoordinatoren in den Landkreisen und kreisfreien Städten dabei übernehmen können.

Der hat die Perspektive der privaten Pflegewirtschaft eingebracht und auf die Gesamtherausforderungen der Branche hingewiesen. Unabhängig von Herkunft, Lebensgeschichte oder Identität bleibt für die Versorgungspraxis entscheidend:

❗Gute beginnt mit dem individuellen Blick auf den Menschen.

Die Fotos zeigen die Eröffnung des Fachtages, das große Interesse der Teilnehmenden sowie die fachlich vielfältig besetzte Podiumsdiskussion mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Seniorenvertretung, Interessenverbänden und Praxis.

❓Welche Erfahrungen machen Einrichtungen bereits mit diversitätssensiblen Versorgungsangeboten?
❗ Wir freuen uns auf den fachlichen Austausch.

❗Gift für die Langzeitpflege: bpa nimmt zum Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes ( ) Stellung Mit einer umfassenden Ste...
10/06/2026

❗Gift für die Langzeitpflege: bpa nimmt zum Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes ( ) Stellung

Mit einer umfassenden Stellungnahme hat der seine Kritik am Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes gegenüber dem Bundesministerium für Gesundheit zum Ausdruck gebracht. bpa-Präsident Bernd Meurer hatte es vorab schon auf den Punkt gebracht:

🗨️„Warken ignoriert das Personalproblem. Im Gezerre um die Finanzierung vergisst die Ministerin, dass die Pflege auch von Menschen geleistet werden muss. Im Entwurf finden sich keinerlei wirksame Impulse, um die unmittelbar bevorstehende dramatische Zuspitzung des Personalmangels in irgendeiner Form abzufedern. In wenigen Jahren trifft die Babyboomer-Problematik die gleich doppelt. Einfache Lösungen, die von der kompletten Branche unterstützt werden, wie die Kompetenzvermutung für internationale , werden ignoriert. Stattdessen wird die Axt an die bewährte Tarifrefinanzierung gelegt. Den Einrichtungen wird es also erschwert, ihre Mitarbeiter für deren wichtige Arbeit auch in Zukunft gut zu bezahlen.“

bpa-Hauptgeschäftsführer Norbert Grote unterstrich dies in der heutigen Anhörung zum Gesetzentwurf: „Wir steuern auf eine noch dramatischere Mangellage bei den Pflegekräften zu, wenn mit den Babyboomer-Generationen in Kürze 20 % der professionell Pflegenden in den Ruhestand gehen. Darauf muss die aktuelle Reform Antworten finden. Im krassen Gegensatz dazu stehen die Pläne der Bundesregierung, eine angemessene Lohnentwicklung zu begrenzen und die Verhandlungen dafür deutlich zu erschweren. Die verlässliche Refinanzierung der notwendigen Gehaltsentwicklung in der Pflege, auch oberhalb der Grundlohnsummen-Entwicklung, um ausreichend Personal zu gewinnen, darf auf keinen Fall blockiert werden.

Gleichzeitig werden für den Kliniksektor Ausnahmen von der starren Kopplung an eine verminderte Grundlohnsummen-Entwicklung gemacht. Das ist pures Gift für die Entwicklung in der Langzeitpflege, denn die Abwanderung in die Krankenhäuser wird damit deutlich befeuert. Allein seit 2019 haben die Krankenhäuser knapp 63.000 zusätzliche Pflegekräfte eingestellt. Das war vor allem durch die Herausnahme der Pflegekosten aus dem DRG-System möglich. Woher diese Kräfte abgeworben wurden, kann sich jeder denken."

Das Fazit der -Stellungnahme ist eindeutig: Der Spagat zwischen Spargesetz und Strukturreform misslingt. Das PNOG gibt keine Antwort auf die Frage, wie die pflegerische Versorgung in Deutschland nachhaltig gesichert werden kann.

🔗Unsere ausführliche Stellungnahme haben wir in den Kommentaren verlinkt.

🏥 Krankenhausversorgung zwischen Reform und RealitätBeim 13. Dresdner Dialog der BARMER am Flughafen Dresden diskutierte...
10/06/2026

🏥 Krankenhausversorgung zwischen Reform und Realität

Beim 13. Dresdner Dialog der BARMER am Flughafen Dresden diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Krankenkassen, Krankenhäusern und Gesundheitswesen über die Zukunft der Krankenhausversorgung. Und der als Interessenverband war mit dabei.

Einen besonderen Auftakt gestaltete die Poetry-Slammerin Lina Klöpper, die das Thema Gesundheit aus Sicht der Patientinnen und Patienten aufgriff und damit einen nachdenklichen Einstieg in den Abend schuf. In ihrer Begrüßung brachte es die Landesgeschäftsführerin der BARMER Sachsen, Dr. Claudia Beutmann, auf den Punkt: „Die Komplexität des Sachverhaltes lässt sich kaum noch transportieren.“

Die anschließende Diskussion machte deutlich, wie anspruchsvoll die Umsetzung der Krankenhausreform ist. Einerseits sollen Qualität und Effizienz gestärkt werden, andererseits müssen Versorgungssicherheit und Finanzierbarkeit gewährleistet bleiben. Erkan Ertan vom Patientenbeauftragten der Bundesregierung betonte dabei: „Finanzielle Stabilität darf nicht einseitig zu Lasten der Versicherten gehen.“

Besonders eindrücklich war die Forderung von Prof. Dr. Christoph Josten vom Universitätsklinikum Leipzig nach einer stärkeren Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung: „Es braucht eine integrierte Versorgungsplanung von stationärem und ambulantem Sektor.“

Im Rahmen des offenen Austauschs nutzte Stefan Vogler als Vertreter des bpa-Landesvorstandes Sachsen die Gelegenheit für zahlreiche Gespräche mit den Akteuren des Gesundheitswesens. Dabei machte er deutlich, dass bei allen Diskussionen rund um die Krankenhausreform und das SGB V die häusliche Krankenpflege nicht aus dem Blick geraten darf. Sie leistet einen unverzichtbaren Beitrag in der Versorgungskette, wird jedoch aus Sicht des bpa bislang weder inhaltlich noch strategisch ausreichend berücksichtigt. Gerade die anstehende Abschaffung der Tarifrefinanzierung ist bei geltender Tariflohnpflicht, zunehmenden Personalproblemen und damit einer realen Gefahr von Insolvenzen bzw. Betriebsaufgaben nicht zu akzeptieren.

Die Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit und die wirtschaftliche Stabilität der Pflegedienste werden in der aktuellen Debatte nach Auffassung des Verbandes bislang zu wenig reflektiert.

Vielen Dank an die BARMER Sachsen für die Einladung und den offenen Austausch.

📣Zum heute bekanntgewordenen Entwurf des Gesetzes zur Neuordnung der Pflegeversicherung (PNOG) sagt bpa-Präsident Bernd ...
04/06/2026

📣Zum heute bekanntgewordenen Entwurf des Gesetzes zur Neuordnung der Pflegeversicherung (PNOG) sagt bpa-Präsident Bernd Meurer:

🗨️ „Warken ignoriert das Personalproblem. Im Gezerre um die Finanzierung vergisst die Ministerin, dass die Pflege auch von Menschen geleistet werden muss. Im Entwurf finden sich keinerlei wirksame Impulse, um die unmittelbar bevorstehende dramatische Zuspitzung des Personalmangels in irgendeiner Form abzufedern.

⚠️ In wenigen Jahren trifft die Babyboomer-Problematik die Pflege gleich doppelt. Einfache Lösungen, die von der kompletten Branche unterstützt werden, wie die Kompetenzvermutung für internationale Pflegekräfte, werden ignoriert.

Stattdessen wird die Axt 🪓an die bewährte Tarifrefinanzierung gelegt. Den Einrichtungen wird es also erschwert, ihre Mitarbeiter für deren wichtige Arbeit auch in Zukunft gut zu bezahlen.“

03/06/2026

🏃‍♀️🏃‍♂️ Wir halten die Pflege am Laufen. Heute auch ganz wörtlich.

Mit zwei bpa-Teams und einer apm-Staffel gingen wir heute bei der Berliner Wasserbetriebe 5 x 5 km TEAM-Staffel an den Start. 🏁

Gemeinsam liefen wir 75 Kilometer durch den Berliner Tiergarten und zeigten, was Pflege jeden Tag ausmacht: Teamarbeit, Ausdauer und Zusammenhalt. 💪🫶🤝

Vielen Dank an alle Läuferinnen und Läufer und Unterstützende, es hat wieder großen Spaß gemacht! 💙

📈Die Pflegekosten für Betroffene und ihre Familien steigen weiter. Die BILD am Sonntag hat das Thema mit mehreren persön...
01/06/2026

📈Die Pflegekosten für Betroffene und ihre Familien steigen weiter. Die BILD am Sonntag hat das Thema mit mehreren persönlichen Schicksalen aufgegriffen und dabei auch die Zahlen des bpa e. V. zur finanziellen Situation der Pflege veröffentlicht: Pflegeheime warten bundesweit inzwischen auf mehr als eine halbe Milliarde Euro (‼️) ausstehender Zahlungen der Sozialämter. Gleichzeitig steigen die Eigenanteile für Pflegebedürftige weiter an und bringen immer mehr Familien an ihre Belastungsgrenze.

🗣️ Was bpa-Präsident Bernd Meurer dazu sagt und warum jetzt politisches Handeln gefragt ist, lesen Sie auf unserer Webseite, 🔗 Link im 1. Kommentar.

👉bpa bereichert mit Impulsen Netzwerkkonferenz   in ChemnitzIn   hat sich in der Folge der Umsetzung des „sächsischen We...
22/05/2026

👉bpa bereichert mit Impulsen Netzwerkkonferenz in Chemnitz

In hat sich in der Folge der Umsetzung des „sächsischen Weges“ der Pflegestützpunkte in den letzten zwei Jahrzehnten ein sehr aktives etabliert. Ein wichtiger Ankerpunkt ist dabei die jährliche Netzwerkkonferenz. Bei der 19. Netzwerkkonferenz des NetzwerkPflege_C Ende Mai waren unsere beiden Landesvorstände Frank Zwinscher und Stefan Vogler als wichtige Impulsgeber mit dabei.

Am Vormittag brachten Beide in einem umfassend aktiv gestalteten Vortrag die Perspektiven aus Betreibersicht zum Befugniserweiterungs- und Entbürokratisierungsgesetz ( ), den Ergebnissen aus den Bund-Länder-Arbeitsgruppen Pflege sowie den Fragen der ausstehenden Pflegereform ein und diskutierten diese in der anschließenden Mittagspause mit den knapp 70 Teilnehmenden. Am Nachmittag schloss sich ein je 60minütiger Workshop an.

Frank Zwinscher stellte in seiner Arbeitsgruppe die neue Qualitätsprüfrichtline Ambulant in den Mittelpunkt, während Stefan Vogler in seinem Workshop die Neuigkeiten des sächsischen Heimrechtes (Sächsische Wohnteilhabegesetz und der zugehörigen Durchführungsverordnung) aufgriff. Dies richtet sich dann eher an die Teilnehmer aus stationären Einrichtungen bzw. Wohngemeinschaften.

🙌Vielen Dank an alle Teilnehmenden für Ihre intensive Beteiligung!

👥Zum   trafen sich beim  -Mitglied Pflegedienst Lebensdank in Dresden interessierte Unternehmer/-innen zum Afterwork. Un...
13/05/2026

👥Zum trafen sich beim -Mitglied Pflegedienst Lebensdank in Dresden interessierte Unternehmer/-innen zum Afterwork. Unter Moderation von Alexander Poneß fand der zweite in statt.

🎯Im Mittelpunkt steht dabei der kollegiale Austausch über die Erfahrungen mit digitalen Anwendungen in den eigenen Betrieben sowie die Verknüpfungen zur Telematik-Infrastruktur. Ein Schwerpunkt des Austauschs im Mai war die Nutzung der Elektronischen Patientenakte ( ). Neben den Anwendungserfahrungen mit der KIM gab es auch schon einen Ausblick auf den TI-Messenger, welcher in verschiedenen Anwendungsformaten schon auf dem Markt ist. Etwas ausgebremst werden die innovativen Unternehmen in der Branche durch Zurückhaltung in der Ärzteschaft.

💻Während die datensichere digitale Kommunikation mit den Apotheken schon sehr gut läuft, halten sich viele niedergelassene Ärzte bei der KIM-Nutzung noch zurück. Im lockeren Format eines Afterwork-Events kam man darüber hinaus in den Austausch zur vollelektronischen Abrechnung, Angehörigen-Apps sowie zu den Stolpersteinen des digitalen Entlassmanagements der Krankenhäuser.

Hier ist es wichtig, dass auch die verschiedenen Versorger in Gesundheit und Pflege zielorientierter zusammenrücken.

ℹ️Genügend Themen für den dritten Afterwork-Termin, welcher bereits für Ende Oktober 2026 terminiert ist. Details gibt es in der bpa-Landesgeschäftsstelle.

📢Pfeiffkonzert am internationalen   Unter dem Titel „Pflegereform: Nicht reden. Handeln!“ –  " zum internationalen Tag d...
12/05/2026

📢Pfeiffkonzert am internationalen

Unter dem Titel „Pflegereform: Nicht reden. Handeln!“ – " zum internationalen Tag der Pflege haben Pflegefachkräfte und Branchenvertreter heute Morgen vor dem Bundesgesundheitsministerium lautstark ihren Unmut zur aktuellen Pflegepolitik geäußert. Viele bpa-Mitgliedsunternehmerinnen und -unternehmer sind selbst , die sich selbstständig gemacht haben. Sie wissen genau, was im Alltag braucht: Menschen, Zeit und verlässliche Rahmenbedingungen.

Die zentrale Herausforderung in der Pflege ist nicht die Finanzierung allein. Es ist auch das Megathema Personalsicherung. In nicht einmal zehn Jahren gehen mehr als 250.000 Pflegefachkräfte in den Ruhestand. Gleichzeitig kämpfen Einrichtungen jeden Tag darum, genügend Mitarbeitende zu finden, zu halten und zu entlasten.

Unsere politischen Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch:
▶️Kompetenzvermutung bei internationalen Pflegefachkräften mit Sprachbefähigung
▶️konsequenter Abbau von Regulatorik und Bürokratie
▶️finanzieller Booster für Digitalisierung in Pflegeeinrichtungen
▶️eine Reform der Generalistik und wieder einfachere Zugänge in die Langzeitpflegeausbildung

Gerade und Entbürokratisierung können Pflegekräfte spürbar entlasten. Aber dafür brauchen Einrichtungen einfache Regeln, verlässliche Finanzierung und politische Entscheidungen Der Vorschlag zur Kompetenzvermutung liegt vor. Jetzt muss er umgesetzt werden.

❗Wer Versorgungssicherheit will, muss Personalsicherung endlich gesetzlich angehen.

🗨️Weitab vom politischen   können die großen Themen in anderer Atmosphäre besprochen werden. bpa-Präsident Bernd Meurer ...
12/05/2026

🗨️Weitab vom politischen können die großen Themen in anderer Atmosphäre besprochen werden. bpa-Präsident Bernd Meurer war jetzt beim Mitgliedsunternehmen "Pflegedienst Hand in Hand" zu Gast - gemeinsam mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und dem Präsidenten des Deutschen Landkreistages Dr. Achim Brötel.

📆Wenige Tage vor der Vorstellung der Pläne zur stand die aktuelle Situation der Mitgliedsunternehmen im Mittelpunkt. Die sichere Refinanzierung von Tarifgehältern ist für eine sichere Versorgungslandschaft ebenso wichtig wie ein Abbau der immensen Zahlungsrückstände der Sozialhilfeträger, machte Meurer deutlich.

🙏Für die besonders konzentrierte und vertrauliche Gesprächsatmosphäre danken wir Pflegedienstgeschäftsführer Mazlum Oktay. Der Termin zeigt: Mitgliedsunternehmen und Verband schaffen es gemeinsam, die Interessen der privaten Pflege auf allen Ebenen wirksam zu artikulieren.

Adresse

Käthe-Kollwitz-Straße 5
Leipzig
04109

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