31/03/2026
Neue Herausforderungen fordern auch neue Lösungswege.
Mit diesem Motto hat sich der Fahrzeugausschuss der Feuerwehr Leimen Gedanken gemacht wie die Führung und vor allem die Erkundung bei Schadenslagen besser geschehen kann. Getreu dem Motto vorne, Seite, hinten und innen fehlt bei der Erkundung meist die Sicht von oben auf die Schadenstelle.
Um einen besseren Überblick zu bekommen und die Einheiten besser zu instruieren will die Feuerwehr Leimen nun in die Luft. Als zweiter KdoW soll ein Heli kommen. Dieser steht dann dem Zugführer zur Verfügung, um auch bei erhöhtem Verkehrsaufkommen schnell vor Ort zu sein und die ersten Befehle und Rückmeldungen unverzüglich geben zu können.
Weiter kann der Heli ebenso bei der Erkundung von großen Flächen eingesetzt werden, wie zum Beispiel bei Suchen in Wäldern. Auch die Brandthematik im Wald ist hier mit eingeflossen. An den Heli kann ohne Probleme auch ein Wassertank zum Löschen angebracht werden.
Ein weiterer Vorteil ist die Patientenrettung in den Ortskernen von Leimen, St. Ilgen oder Gauangelloch. Meist sind die Häuser hier eng gebaut und ein Einsatz der Drehleiter ist oft nicht möglich. Um den Patienten dann dennoch schonend dem Rettungsdienst zuzuführen, kann mittels Seilwinde und Außenretter der Patient mit dem Helikopter auf Bodenniveau gebracht werden.
Die ersten Ausbildungen der Mannschaft zum Piloten sind bereits in Planung und werden demnächst starten. Wir rechnen mit einem Start des Leimen 10-2 voraussichtlich mit Ende 2026.