22/06/2023
Aktuell dürfen wir uns über eine große positive Resonanz aus der Bevölkerung freuen! Der Wahlkampf läuft - und wir wollen Verantwortung!
Wir wollen für ganz Leidersbach da sein!
Leider mussten wir heute mit großem Unverständnis die Aussagen der CSU-Fraktion im Amtsblatt vernehmen. Selbstverständlich möchten wir das nicht unkommentiert lassen. Wir geben uns aber wie immer Mühe, dabei sachlich und konstruktiv zu bleiben. Schließlich stehen wir für eine offene Zusammenarbeit mit jedem, der unsere Gemeinde voranbringen möchte. Auch wenn die Fronten manchmal verhärtet scheinen mögen:
Zur angekündigten Neutralität der CSU-Fraktion:
Ein Fraktionsvorsitzender, welcher die Aufstellungsversammlung der CWG besucht, aber zuvor nicht auf derjenigen der UBL zugegen war, irritiert uns ein wenig. Wir möchten hier keine böse Absicht unterstellen. Dass ein solches Verhalten allerdings öffentlichkeitswirksam und nicht mit der zuvor versprochenen Neutralität in Einklang zu bringen ist, sollte naheliegend sein.
Thema Tempo 30:
Ein "Drängen der CSU-Fraktion" war für den geneigten Beobachter aus unserer Sicht nicht wahrzunehmen. Vielmehr schien es, als habe man sich mit der sinngemäßen Aussage des Bürgermeisters "Kann man nichts machen. Das Landratsamt hat den Hut auf." abgefunden.
Zum Antrag aus 2021 können wir festhalten: Hätten wir die danach geschaffenen Fakten in Gänze gekannt, wäre dieser eventuell angenommen worden. Wir waren zu diesem Zeitpunkt noch bemüht, die Einschränkungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Und wir bleiben dabei: Der "runde Tisch" wäre ohne unser beharrliches Zutun nicht schon in diesem Jahr zustande gekommen. Eine Prüfung der Maßnahme hätte sicherlich erst nach knapp 5 Jahren -nämlich kurz vor Ablauf der Anordnung- stattgefunden.
Thema Resignation im Gemeinderat und im Ort:
Im Ort:
Die Aussage "die machen doch eh, was sie wollen" müssen wir leider des Öfteren vernehmen. Wir sind dabei doch immer bemüht, genau diese Wahrnehmung zu ändern und die Bürgerinnen und Bürger wieder aktiv mit einzubinden. Sowohl bei den öffentlichen Fraktionssitzungen, als auch durch unseren Bürgermeisterkandidaten Dennis Schäfer, der seit Wochen aktiv auf die Menschen zugeht, Meinungen einfängt und diese im Rahmen unserer verschiedenen Treffen wiedergibt. Einfach um die Ortspolitik wieder für alle greifbar zu machen und jedem Einzelnen zu zeigen, dass seine Meinung etwas zählt!
Im Gemeinderat:
Liebe Kollegen der CSU-Fraktion, wie wollt ihr euch denn sonst den zeitgleichen Austritt von !5! Gemeinderäten aus dem Gremium erklären?
5 Menschen, die proaktiv und positiv zur Entwicklung unserer Gemeinde beitragen wollten. Zwischenmenschliche und auch fachliche Probleme hätten hier durch ein ruhiges, überlegtes Gemüt und einen Schritt aufeinander zu beigelegt werden müssen. Stattdessen wurde sich weiter aneinander gerieben mit dem Ergebnis, dass die Kita in Ebersbach voraussichtlich anderthalb bis zwei Jahre nach der ursprünglichen Zielvorgabe (Wir erinnern uns: September 2023) fertig gestellt und in Betrieb genommen wird.
Dazu, unser Kandidat würde Propaganda betreiben mit der Aussage, etwa der Hälfte der Gemeinderatssitzungen beizuwohnen:
Seit der letzten Gemeinderatswahl im März 2020 gab es circa 36 Gemeinderatssitzungen. Ohne Buch zu führen gehen wir davon aus, ihn mindestens 15 mal im Zuschauerraum wahrgenommen zu haben. Tendenz eher öfter.
Die aktuellen Gemeinderäte der CSU sind seit November 2021 in Amt und Würden, haben also nur die Hälfte dieser Zeit aktiv miterlebt. Hier eine gefühlte Schätzung abzugeben, halten wir doch für sehr vermessen.
Angestoßene Projekte:
Die Ortsdurchfahrt war von langer Hand geplant. Wir sind uns sicher, unser letzter Bürgermeister hätte nach Abschluss der Planung keine Sekunde gezögert, den Startknopf zu drücken. Sehr wahrscheinlich sogar mit einer adäquaten Umfahrung und sicher ohne die Auflage für unsere Kinder, bei Wind und Wetter durch die Baustelle marschieren zu müssen!
Auch die anderen Projekte waren zum größten Teil Jahre zuvor angestoßen. Wo bitte bleibt der eigene Beitrag?
Thema Kritik an der Verwaltung:
Selbstverständlich ist auch Kritik ein Kernpunkt in der Kommunalpolitik. Man kann diese annehmen und daran wachsen. Man kann sie leider auch ignorieren und den Lernresistenten mimen. Nie haben wir unsere motivierten Mitarbeiter in der Verwaltung und im Bauhof im Bösen kritisiert. Sachliche, wertungsfreie Nachfragen und Hinweise, die wir für unsere Arbeit benötigen, sollten doch durchaus gestattet sein. Wir wissen die Arbeit jedes Einzelnen sehr zu schätzen und sind froh um diese motivierten Mitarbeiter! Uns hier unterschwellig eine Nichtachtung der geleisteten Arbeit zu unterstellen, können wir nur als Frechheit bezeichnen!
Final können wir sagen:
Wir stehen dazu, nicht immer den Weg des geringsten Widerstands zu gehen! Mit Beharrlichkeit und Fleiß werden wir weiter unser Bestes geben, alles erdenklich Gute für unsere Gemeinde -unsere Bürgerinnen und Bürger- in die Wege zu leiten und umzusetzen.
Trotz der öffentlichen und harschen Kritik: Auch die CSU-Fraktion werden wir weiter als Partner auf Augenhöhe annehmen und nach einer immer besser werdenden Zusammenarbeit streben! Zum Wohle Aller!
Eure UBL - Unabhängige Bürger Leidersbach