FDP Landstuhl

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Liebe Landstuhlerinnen und Landstuhler,wer die jüngste Berichterstattung zur finanziellen Lage unserer Stadt liest, reib...
10/03/2026

Liebe Landstuhlerinnen und Landstuhler,

wer die jüngste Berichterstattung zur finanziellen Lage unserer Stadt liest, reibt sich verwundert die Augen. Nicht etwa, weil Zahlen genannt werden, sondern weil sie durcheinandergeworfen werden. Haushaltspläne und Jahresergebnisse werden vermengt, Abschreibungen mal berücksichtigt, mal ignoriert und die Stadtwerke werden je nach
dramaturgischem Bedarf entweder als rettender Anker oder als lästige Randnotiz behandelt. Transparenz sieht anders aus.

Dabei ist die Lage nüchterner und zugleich weniger dramatisch, als manchem Krisenruf glauben gemacht wird. Nach den in den Haushaltsplänen 2025 und 2026 ausgewiesenen
Vorvorjahresergebnissen waren die städtischen Haushalte 2023 und 2024 positiv, 2023 mit
rund 400.000 Euro, 2024 sogar mit etwa 2,7 Millionen Euro Überschuss. Allerdings fehlen
bei diesen Vorvorjahresergebnissen noch die sogenannten Abschreibungen, also Wertverluste
„auf dem Papier“, die das sogenannte Anlagevermögen betreffen, sowie etwaige
Gewinnausschüttungen der Stadtwerke an die Stadt. Regelmäßig handelt es sich hierbei um
die Kosten des Sickingenbusses, die also hier in Landstuhl im Ergebnis der Gaskunde zahlt.

Und hier liegt der eigentliche Punkt, der in der öffentlichen Darstellung gern vernebelt wird. Stadt und Stadtwerke sind zwei Töpfe. Wer so tut, als dürfe man bei der Gesamtbetrachtung der wirtschaftlichen Lage den prall gefüllten Topf der Stadtwerke einfach ausblenden, betreibt keine Analyse, sondern Narrativpflege. Die Gewinne der Stadtwerke aus den Jahren 2023 und 2024 in Höhe von rund sechs Millionen Euro abzüglich genannter Rückstellungen sind weiterhin vorhanden. Dieses Geld liegt nicht in der Luft, sondern sprichwörtlich auf der hohen Kante.

Dass Pläne und Ergebnisse teils erheblich voneinander abweichen, hat im Übrigen wenig mit
plötzlicher Verschwendung zu tun, sondern viel mit nicht realisierten Grundstücksverkäufen. In 2023 betraf dies Flächen am Rothenborn, in 2024 unter anderem städtische Grundstücke, bei denen die bilanzierten Restwerte mit den tatsächlichen Verkehrswerten wenig zu tun hatten. Wer Verkaufserlöse einplant, die dann nicht eintreten, darf sich über Abweichungen nicht wundern. Dabei waren im Plan 2024 die geplanten Verkäufe von Immobilien in der Stadt, insbesondere des Bürgerhauses, auf dem Papier Objekte, die den Plan nach unten trieben, da ihr gebuchter Restwert noch weit über dem Verkehrswert lag. Mit dem Verkauf solcher Objekte ergeben sich also rein auf dem Papier erhebliche Verluste.

Was allerdings sehr wohl verwundert, ist das kommunikative Vakuum. Bislang liegt keine klare sowie öffentlich nachvollziehbare Aussage des Stadtbürgermeisters zu den tatsächlichen
Jahresergebnissen 2023 und 2024 vor. Stattdessen wird mit halben Zahlen hantiert und mit ganzen Sorgen gearbeitet.

Hinzu kommt, was Anfang 2024 politisch beschlossen wurde. In Landstuhl wurde nicht nur
die Grundsteuer B massiv von 562 auf 752 Hebesatzpunkte erhöht. Gleichzeitig wurde die
Gewerbesteuer um 30 Punkte von 400 auf 430 angehoben und zudem eine neue Bettensteuer
eingeführt. Wer die Belastung der Bürgerinnen, Bürger und Betriebe ehrlich vergleichen will, darf diese Stellschrauben nicht getrennt betrachten. Rechnet man die Mehreinnahmen aus Gewerbesteuer und Bettensteuer auf die Grundsteuer B um, ergibt sich ein ernüchterndes
Bild. Umgerechnet liegt der effektive Belastungswert der Grundsteuer B faktisch bereits bei über 900 Hebesatzpunkten! Mit anderen Worten: Die Stadt erhebt nicht nur hohe, sondern im regionalen Vergleich faktisch mit die höchsten Abgaben weit und breit, nur eben verteilt auf mehrere Töpfe.

Und genau hier liegt der kommunikative Taschenspielertrick. Man präsentiert eine formale Hebesatzerhöhung und verschweigt die gleichzeitige Zusatzbelastung über andere Steuern. So lässt sich politische Härte als haushälterische Vernunft verkaufen, während die reale Belastung der Bevölkerung stillschweigend steigt. Das gilt selbstverständlich erst recht, wenn man berücksichtigt, dass viele andere Kommunen nicht nur keine Bettensteuer erheben, sondern außerdem auch keine Stadtwerke haben, die Millionengewinne erwirtschaften.

Stadtwerke und Stadt bilden zwei getrennte Haushalte, die sich nur dann beeinflussen, wenn eine sog. Gewinnentnahme bei den Stadtwerken stattfindet. Das kann man vergleichen mit zwei getrennten Konten. Das eine Konto, fast möchte man von einem Sparkonto reden, ist das Konto der Stadtwerke. Dort häufen sich die Gewinnen, werden thesauriert. Das andere Konto ist, der städtische Haushalt, ist das Girokonto der Stadt. Dort laufen die meisten Ausgaben rüber. Der Kontostand des einen Kontos beeinflusst den anderen nur, wenn eine Umbuchung stattfindet. Ansonsten sind die völlig getrennt. Um also eine volles, in sich stimmiges Bild, von den tatsächlichen finanziellen Verhältnissen zu haben, muss man sich die Ergebnisse eines Jahres nicht nur von den Stadtwerken oder nur der Stadt, sondern von beiden betrachten. Die Stadt hat aber bislang die tatsächlichen Zahlen nur für die Stadtwerke und auch nur für die Jahre 2023 und 2024 bekanntgegeben.

Ich habe deshalb auch die Ergebnisse der Stadt für diese Jahre beim Stadtbürgermeister angefordert. Dies wurde mir mit der Begründung verweigert, dass diese Jahresergebnisse noch nicht bekannt seien. Für mich schwer verständlich, denn immerhin hat diese ja in den Haushaltsplänen der Jahre 2026 und 2025 aufgelistet, allerdings ohne die Abschreibungen und Entnahmen bei den Stadtwerken. Diese sollten aber inzwischen doch auch bekannt sein. Man weiß, welche Gebäude und Grundstücken man mit welchem Ergebnis verkauft hat oder nicht. Falls nicht, sind die Höhe
der Abschreibungen auch bekannt. Schließlich weiß man auch, ob die Entnahmen für den
Sickingenbus erfolgt sind.

Der Bürger hat jedoch angesichts der hohen Steuerlast und auch des Gewinns der Stadtwerke
einen Anspruch darauf, zu erfahren, ob die Haushalte in 2023 und 2024 bereits positiv
ausgefallen sind. Dann sind nämlich die Steuer und/oder die Gaspreise sofort und nicht erst
irgendwann in der Zukunft zu senken!

Stattdessen verwirrt man den Bürger mit Zahlen aus den Plänen für die Werke und die Stadt und tatsächlichen Ergebnissen anstatt die Zahlen
vergleichbar zu machen! Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf eine ehrliche
Gesamtrechnung.

Transparenz wäre der erste Schritt zu Vertrauen. Der zweite wäre, die Dinge endlich beim
Namen zu nennen.

07/02/2026
Sehr gute Nachricht: 👇
21/11/2025

Sehr gute Nachricht: 👇

Fernverkehrshalt in Landstuhl bleibt erhalten

🚆✨ Neuer ICE nach München und Garmisch-Partenkirchen ❄️🏔️

Die Sickingenstadt Landstuhl freut sich, mitteilen zu können, dass der bestehende Fernverkehrshalt am Landstuhler Bahnhof auch nach dem Fahrplanwechsel 2026 bestehen bleibt. Diese positive Nachricht erreichte Stadtbürgermeister Mattia De Fazio nach Gesprächen mit der Deutschen Bahn.
Aufgrund eines kurzfristig geänderten Fahrzeugeinsatzes kann der Halt nicht nur erhalten bleiben, sondern wird perspektivisch deutlich aufgewertet. Statt des bisher eingesetzten Eurocity-Zuges fährt künftig ein moderner, kurzer ICE täglich von Saarbrücken über Landstuhl nach München, am Wochenende sogar mit direkter Weiterfahrt bis nach Garmisch-Partenkirchen.

Die wichtigsten Fahrzeiten im Überblick:
Abfahrt Saarbrücken: 5:36 Uhr
Abfahrt Landstuhl: 6:10 Uhr
Ludwigshafen: 7:03 Uhr
Mannheim: 7:09 Uhr
Stuttgart: 7:51 Uhr
Ulm: 8:53 Uhr
Augsburg: 9:40 Uhr
Ankunft München: 10:10 Uhr

Der Halt in Landstuhl ist bereits in der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn hinterlegt. Die Durchbindung nach Garmisch-Partenkirchen wird in Kürze ergänzt.
Die Deutsche Bahn machte zugleich darauf aufmerksam, dass die bisherige Fernverbindung in den vergangenen Jahren nur wenig genutzt wurde, möglicherweise aufgrund paralleler und attraktiver Nahverkehrsangebote, die mit dem Deutschlandticket nutzbar sind. Vor diesem Hintergrund wird es vorerst keine weiteren Fernverkehrshalte für Landstuhl geben.

Stadtbürgermeister Mattia De Fazio begrüßt die Entscheidung und betont die Bedeutung des Angebots: „Der Erhalt des Fernverkehrshalts ist ein wichtiges Signal für unsere Sickingenstadt, unsere Pendler und unsere regionale Anbindung. Ich danke der Deutschen Bahn ausdrücklich für diese Entscheidung und möchte alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, dieses wertvolle Angebot künftig verstärkt zu nutzen. Nur durch eine gute Auslastung können wir solche Verbindungen langfristig sichern.“

Die Sickingenstadt Landstuhl wird in ihren Gremien und in der Öffentlichkeit aktiv über die neue Verbindung informieren und für die Nutzung werben.

📸 Foto: KI-generiertes Foto, das selbstverständlich nicht den echten Landstuhler Bahnhof zeigt

PressemitteilungWegfall des Fernverkehrshalt in Landstuhl: FDP warnt vor verkehrlicher Abkopplung der Region — Stadtspit...
09/11/2025

Pressemitteilung

Wegfall des Fernverkehrshalt in Landstuhl: FDP warnt vor verkehrlicher Abkopplung
der Region — Stadtspitze muss handeln

Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 entfallen sämtliche planmäßigen
Fernverkehrshalte in Landstuhl. Damit verliert die Stadt ihre direkte Anbindung an den
überregionalen Bahnverkehr, was künftig zusätzliche Umstiege in Kaiserslautern oder
Homburg (Saar) erforderlich macht und sich insbesondere zu Pendelzeiten spürbar auf
Verlässlichkeit und Reisezeiten auswirken wird.

„Der Wegfall stellt einen deutlichen Rückschritt für Landstuhl und die umliegenden Gemeinden dar,“ erklärt FDP-Stadtrat Michael Faisal Dieterich. Als Mittelzentrum mit wichtigen medizinischen Einrichtungen, einer regen Wirtschafts- und Vereinslandschaft, einem aktiven Kultur- und Tourismusangebot sowie einer engen Verzahnung mit der USamerikanischen Militärpräsenz sei Landstuhl in besonderem Maße auf eine gute verkehrliche Erreichbarkeit angewiesen. Beschäftigte des US-Militärkrankenhauses sowie Studierende im regionalen Verbund, zahlreiche Pendlerinnen und Pendler sowie Besucherinnen und Besucher profitierten bislang von der Fernverkehrsanbindung. Der Wegfall erschwert die Mobilität, birgt das Risiko verpasster Umstiege und wird absehbar zu einer höheren Auslastung des
Regionalverkehrs führen.

Deutliche Kritik äußert Dieterich am bisherigen Schweigen des Stadtbürgermeisters Mattia De Fazio: „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein berechtigtes Interesse an einer klaren öffentlichen Position und an sichtbarem Engagement gegenüber der Deutschen Bahn. Es ist befremdlich, dass die Stadtspitze zu einem Vorgang von solcher Tragweite bislang keine
öffentliche Stellung bezogen hat. Der Bürgermeister ist in der Verantwortung, aktiv das
Gespräch mit der Deutschen Bahn zu suchen, öffentlich Position zu beziehen und die Interessen Landstuhls mit Nachdruck zu vertreten. Schweigen ist in dieser Angelegenheit
keine Option.

Der FDP-Vertreter fordert daher zeitnahe Gespräche der Stadtspitze mit der Deutschen Bahn und dem zuständigen Verkehrsverbund mit dem Ziel, zumindest ein tägliches Fernzugpaar
mit Halt in Landstuhl wieder einzurichten sowie stabile und verlässliche Anschlusskonzepte
in den regionalen Knotenbahnhöfen sicherzustellen. Darüber hinaus sei ein strategisches Positionspapier der Stadt erforderlich, um die langfristige verkehrliche Rolle Landstuhls als Mittelzentrum im westpfälzischen Raum zu sichern.

„Landstuhl darf nicht schrittweise an Anschluss verlieren. Eine starke Region braucht eine starke Anbindung. Dafür setze ich mich ein,“ so Dieterich abschließen

09/11/2025

Der Freiheitswille der Menschen im Osten, ihr Mut und ihre Besonnenheit waren entscheidend für den . Doch Freiheit ist weder eine Selbstverständlichkeit noch ein Besitzstand. Sie muss geschätzt und immer wieder aufs Neue verteidigt werden.

25/08/2025

Heute ist Steuerzahlergedenktag, also der Tag, an dem die Bürgerinnen und Bürger endlich für sich selbst und nicht mehr für den Staat arbeiten. Heißt konkret: Von einem Euro bleiben am Ende nur 47,1 Cent. Das Maß ist voll. Was es braucht ist Reformwille und spürbare Entlastungen.

25/08/2025

Der Beginn des Mauerbaus jährt sich heute zum 64. Mal. Wir gedenken der Opfer, die für ihren Drang nach Freiheit ihr Leben verloren. Dieser Jahrestag erinnert daran, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist – und wir sie schätzen und gegen ihre Feinde verteidigen müssen.

02/04/2025

Steven Wink ist unser neuer Vorsitzender! 🙌 Er löst Philipp Fernis ab, der als Justizminister die Nachfolge des im Februar verstorbenen Herbert Mertin antritt. ⚖️

Mit unserer Fraktion wird Steven Wink weiterhin für eine aktive Wirtschaftspolitik und solide Finanzen in Rheinland-Pfalz kämpfen. 🏗️💶 Insbesondere der Aufstieg durch Bildung und die Unterstützung von Menschen in sozial herausfordernder Lage in ein selbstbestimmtes Leben, sind ihm ein zentrales Anliegen. 🤝

02/04/2025

Philipp Fernis ist neuer Minister der Justiz. 👏 Unser Vorsitzender Steven Wink und unser Parlamentarischer Geschäftsführer Marco Weber haben ihm im Anschluss an die Vereidigung im Landtag gratuliert.

Mit liberaler Haltung und klarem Kompass wird Philipp Fernis das bundesweit angesehene Erfolgsministerium als Nachfolger des im Februar verstorbenen Herbert Mertin weiterführen. Unsere Justiz ist gut aufgestellt – das zeigt sich zum Beispiel daran, dass Rheinland-Pfalz bundesweit die schnellsten Asylverfahren hat. ⚖️

Wir Freie Demokraten werden uns gemeinsam mit Philipp Fernis weiterhin für eine gute personelle Ausstattung und die Modernisierung unserer Justiz einsetzen. Der liberale Rechtsstaat bleibt ein verlässlicher Pfeiler unserer Demokratie. 👨‍⚖️👩‍⚖️

02/04/2025

Es ist offiziell:
Philipp Fernis wurde heute durch den Ministerpräsidenten zum Minister der Justiz ernannt und im Landtag vereidigt!

Mit seiner juristischen Expertise, seiner Erfahrung als Staatssekretär im Justizministerium und als langjähriger Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag steht er für eine moderne, unabhängige und digital ausgerichtete Justiz in Rheinland-Pfalz.

Alles Gute für dein neues Amt, lieber Philipp.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! 🚀

Bild: STK RLP/Silz

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