13/10/2022
Sehr interessant und informativ geschrieben 🌿 Die Mistel - eine Pflanze auf Bäumen mit Heilkräften 🌿
Weil noch immer zu viel von den Menschen verteufelt wird, was sie nicht vollständig verstehen, was sie nur einseitig sehen, sie auf Thesen herumreiten, die einmal behauptet wurden, obwohl inzwischen widerlegt und sie sich noch immer als die großen Regulatoren unserer Flora und Fauna sehen, ohne die es angeblich nicht funktioniert, hier noch ein Beitrag über die
🧙♂️ MISTEL 🧙♂️,
die mancherorts vermehrt anzutreffen ist und woanders eher selten in Erscheinung tritt, was im Grunde auch ein Hinweis auf die Vogelwelt in dem betreffenden Gebiet ist. An der Verbreitung der Mistel sind nämlich an die 27 Vogelarten beteiligt, unter ihnen z.B. Seidenschwanz, Schwarzspecht, Mittelspecht, Mönchsgrasmücke, Kernbeißer und viele verschiedene Drosselarten. Sie ernähren sich von den Mistelbeeren, diese sind sehr klebrig und um Rückstände vom Schnabel zu bekommen, wetzen sie ihn an Ästen und Zweigen der Bäume, die sie anfliegen und verbreiten somit ganz nebenbei die Mistelsamen. Eine weitere Verbreitung geschieht durch den Kot der Vögel.
Verstehen wir die heiligen Mistelhaine doch als Botschaft von Mutter Natur. Sie bietet uns eine Medizin an, die in der Krebsbehandlung, Krebstherapie und bei zahlreichen anderen Krankheiten Anwendung findet, die in unsere Gesellschaft Einzug gehalten haben. Hören und lesen wir nicht immer wieder vom Anstieg der Krebsprognosen? Unsere Natur ist mehr als Flora und Fauna, manchmal lohnt es sich, tiefer zu denken und zu fühlen und nicht alles zu verurteilen, nur weil Menschen das im Moment so sehen und gar nicht verstehen, warum und weshalb etwas vorhanden ist und so lebt, wie es lebt! Unsere Natur heilt. 💚
Der Mensch hat sich schon zu oft überschätzt und gedacht, er sei in der Macht, die Natur zu regulieren. Ein Irrtum!
"Für die Druiden - Hohepriester in Gallien und in Britannien- sozusagen unsere eisenzeitlich-keltischen Vorfahren - war die Mistel die heiligste aller Pflanzen.
Sie sahen sie als ein Zeichen der Götter an, welches den Menschen mitteilte, dass sie selbst im Baum anwesend seien. Die Druiden schnitten sie deshalb nur im Rahmen eines Gottesdienstes und nur mit einer goldenen Sichel ab, wobei darauf geachtet wurde, dass sie nicht zur Erde fiel, sondern in einem weißen Tuch aufgefangen werden konnte. Sie erklärten die nach ihrer Ansicht für alle erdenklichen gesundheitlichen Bedürfnisse der Menschen nützliche Mistel zur unverzichtbaren Zutat ihres kräftestärkenden "Zaubertranks". (Wer die Gallier "Asterix und Obelix" kennt, der weiß auch, worauf das für die Römer dann hinauslief!). Schließlich verteilten Druiden die Mistelzweige über der Haustür als Schutz gegen böse Geister." (https://www.zauber-pflanzen.de/viscum.htm...)
Wir sind inzwischen eigentlich alle in der Pflicht, den tieferen Sinn allen Seins auf Erden zu hinterfragen, zu erforschen und zu begreifen, dass ein solcher Sinn in der Existenz aller Dinge vorhanden ist. Nichts ist hier, was nicht eine Aufgabe verfolgt, eine Aufgabe im großen Gefüge. Unsere ist es jedenfalls nicht, alles zu vernichten, zu normen, zu bewerten und zu regulieren!
Wir müssen wieder lernen, uns als Teil der Natur zu sehen und können dankbar sein, dass sie so voller Gnade ist und uns unterstützt mit ihren Gaben. Nutzen wir sie doch sinnvoll, anstatt sie auszubeuten und zu zerstören!
>Waldelfe