Blockupy Bündnis Lübeck

Blockupy Bündnis Lübeck Wir mobilisieren für die transnationalen Aktionen gegen die EZB-Eröffnungsfeier am 18. März 2015! Dafür bieten wir euch eine Anreise mit dem Bus!

http://blockupyluebeck.wordpress.com/
http://blockupy.org/

Wir wollen den Widerstand gegen die Verarmungspolitik von Regierung und Troika – der EZB, der EU-Kommission und des IWF – in eines der Zentren des europäischen Krisenregimes tragen: an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler deutscher Banken und Konzerne – den Profiteuren dieser Politik. Die Verarmungs- und Privatisierungsp

rogramme, die schon vor Jahrzehnten den Ländern des Globalen Südens aufgezwungen wurden, sind jetzt in Europa angekommen. Die deutsche Agenda 2010 war nur ein Modellprojekt für das, was in noch dramatischerem Umfang jetzt insbesondere in Südeuropa durchgesetzt wird. Diese Verelendung wird sich – auch hier – noch weiter verschärfen, wenn wir uns nicht wehren: der weitere Abbau sozialer und demokratischer Rechte. Damit soll die Zahlungsfähigkeit für die Renditeerwartungen der großen Vermögen erhalten bleiben und durch die Verbilligung und Prekarisierung von Lohnarbeit die „ökonomische Wettbewerbsfähigkeit“ Deutschlands und (Kern-)Europas auf dem kapitalistischen Weltmarkt gesteigert werden. Gemeinsam mit den Menschen im Süden Europas sagen wir: „Don’t owe, don‘t pay!“ (Wir schulden nichts, wir zahlen nichts!) und wehren uns dagegen, dass die Sanierung des Kapitalismus in Europa auf dem Rücken der Lohnabhängigen, der Erwerbslosen, der Rentner_innen, der Migrant_innen und der Jugendlichen ausgetragen wird. Wir verweigern uns der Komplizenschaft mit der deutschen Krisenpolitik, die nicht nur katastrophale Folgen für die Lebensverhältnisse der Menschen im Süden Europas hat, sondern auch hierzulande die soziale Spaltung immer weiter vorantreibt. Deswegen kämpfen wir auch gegen die hier bereits erfolgten und in noch größerem Ausmaß drohenden Verschlechterungen von Lebens- und Arbeitsbedingungen, die zudem geschlechtsspezifisch ungleich verteilt sind und somit die Geschlechterungerechtigkeit verschärfen. Zu uns gehören Initiativen gegen steigende Mieten, kommunale Verarmung und Schikanen am Jobcenter, gegen Abschiebungen, Lager und Residenzpflicht. Immer wieder wird versucht, uns zu spalten, z.B. mit dem Hinweis, ‚es wäre genug für die Griechen gezahlt‘. Keine Griechin, kein Grieche ist gerettet, vielmehr sind Banken und Konzernen ihre Rendite gesichert worden. Wir widersetzen uns dem Versuch, mit solchen nationalistischen Parolen Beschäftigte, Erwerbslose und Prekäre in Deutschland und Griechenland, in Italien, Portugal und Frankreich oder anderen Ländern gegeneinander aufzuhetzen. Insbesondere bekämpfen wir alle (neo)faschistischen Tendenzen, Aufmärsche und Veranstaltungen. Wir wehren uns auch gegen jedwede reaktionäre oder rassistische Kriseninterpretation – gleich ob von „Unten oder Oben“ – gleich ob in antisemitischer, antimuslimischer oder antiziganistischer Form. Wir sind Teil der internationalen Bewegungen, die sich seit Jahren gegen die Angriffe auf unser Leben und unsere Zukunft wehren, für soziale Rechte und Alternativen kämpfen, neue Formen von demokratischer Organisierung und solidarischer Ökonomie entwickeln. Wir widersetzen uns der autoritären Durchsetzung der Spar- und Reformpakete, die in eklatantem Widerspruch zu demokratischen Prinzipien steht, und treten für die Demokratisierung aller Lebensbereiche ein. Wir widersetzen uns der Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen mit Krieg und Rüstungsexport. Wir widersetzen uns dem kapitalistischen Wirtschaftsmodell, das auf globaler Ausbeutung basiert, notwendig Armut und soziale Ungleichheit produziert und die Natur systematisch zerstört. Wir tragen unseren Protest, unseren zivilen Ungehorsam und Widerstand an den Sitz der Profiteure des europäischen Krisenregimes nach Frankfurt am Main. Von polizeilicher und juristischer Repression, die Bewegungen an vielen Orten weltweit und auch uns trifft, lassen wir uns nicht einschüchtern, sondern begegnen ihr mit grenzüberschreitender Solidarität. Setzen wir unsere Solidarität gegen die Politik der Spardiktate! Machen wir deutlich: Wir werden nicht zulassen, dass die Krise weiter auf den Rücken von abhängig Beschäftigten, Erwerbslosen, Rentner_innen, Prekären, Studierenden, Flüchtlingen und vielen anderen abgeladen wird, weder anderswo, noch hier. Die Frankfurter Protesttage schließen damit an die weltweiten Proteste des vergangenen Jahres, die Proteste im Frühling in Brüssel und anderswo sowie an die Bewegungen für einen Alter Summit in Athen an. Wir werden gegen die Politik von Bundesregierung und der ganz großen 4-Parteien-Koalition, gegen die Politik von EZB, EU-Kommission und IWF demonstrieren.Wir werden die EZB blockieren.Wir werden die öffentlichen Plätze in der Wirtschafts- und Finanzmetropole Frankfurt okkupieren – wir sind BLOCKUPY!


* Blockupy ist ein bundesweites Bündnis, in dem zahlreiche Gruppen, Organisationen und einzelne AktivistInnen mitarbeiten. Wir sind in unterschiedlichen sozialen und politischen Gruppen oder Strömungen aktiv. Bisher beteiligen sich Attac-AktivistInnen, Gewerkschaften, antirassistische Netzwerke, Parteien wie Die Linke, Occupy-AktivistInnen, Erwerbsloseninitiativen, studentische Gruppen, Nord-Süd-, Friedens- und Umweltinitiativen, die Linksjugend [‘solid], die Grüne Jugend sowie linksradikale Zusammenschlüsse wie die Interventionistische Linke und das Ums-Ganze-Bündnis.

08/06/2018
  - Demonstration am Samstag, 03.02.18 um 13:00Uhr am Lübecker Hauptbahnhof!Stoppt die türkische Besetzung - Solidarität...
01/02/2018

- Demonstration am Samstag, 03.02.18 um 13:00Uhr am Lübecker Hauptbahnhof!

Stoppt die türkische Besetzung - Solidarität mit !

Wir demonstrieren wegen des völkerrechtswidrigen Angriffs der türkischen Armee und verbündeter Dschihadisten auf Afrin. Kommt und zeigt euch solidarisch mit dem Widerstand in Afrin. Biji berxwedana Efrine.

20/01/2018

Über 450 Menschen auf der -Demo! Bunt, laut & solidarisch haben wir die Straßen .s aufgemischt und gezeigt: Wir vergessen nicht!

18/01/2018

Wir gedenken der Opfer und Betroffenen des Lübecker Brandanschlags vom 18. Januar 1996

14/01/2018

Gemeinsame Anreise aus zur - - Demo! Um 11.45 am Reisezentrum / HBF - bringt eure Friends mit!

30/12/2017

In der Nacht wurden rund 300 - Plakate in verteilt.

16. Januar 20:00 Uhr: Film "Tot in Lübeck" / Blauer Engel
18. Januar 18:00 Uhr: Gedenken / Hafenstr./Konstinstr.
19. Januar 20:30 Uhr: NSU-Monologe / Kino Koki
20. Januar 13:00 Uhr: Demonstration / Konrad-Adenauer-Platz

18/12/2017

Am 20. Januar 2018 werden wir unseren Kampf gegen den allgegewärtigen Rassismus auf die Straße tragen! Dafür sind wir schon fleißig am Transpimalen.

13/12/2017

Hafenstraße'96 - Plakat

Super Aktion - gerne mehr davon. Keine Stimme der AfD!
21/09/2017

Super Aktion - gerne mehr davon. Keine Stimme der AfD!

28/04/2017

+++wahrscheinlich letzte Wahlkampfveranstaltung der AfD in Lübeck vor den Landtagswahlen+++ keine Stimme der AfD+++solidarisch gegen den Hass+++

Für ein solidarisches Miteinander, für ein gutes Leben für Alle, für einen gemeinsamen Richtungswechsel!

04.Mai/ 18:00 Uhr / Media Docks

18/04/2017

Organisierte Frechheit erklärt die Media Docks zur rassismus-verseuchten Zone!
Kein Platz für rechte Hetze - Kommt Alle am Mi 19.04.2017 um 18 Uhr Media Docks!

04/12/2016

Pressemitteilung

+++G20-Aktionskonferenz mit 600 Aktivist_innen: Aktionen gegen G20-Gipfel werden Festival des Widerstands+++

Massenhafte Aktionen und Proteste werden den G20-Gipfel begleiten, der am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg stattfinden soll. Aus der Inszenierung der Macht, die Angela Merkel und Olaf Scholz in Hamburg veranstalten wollen, wird ein vielfältiges und ungehorsames Festival des Widerstandes.

„Mit der Aktionskonferenz ist der Startschuss gefallen. Jetzt beginnt die Mobilisierung und die konkrete Vorbereitung, damit im Juli 2017 zehntausende Aktivist_innen aus ganz Europa nach Hamburg kommen und der Parade der Monster eine Parade des Widerstandes und der Solidarität entgegensetzen.“, sagte Emily Laquer, Pressesprecherin der interventionistischen Linken.

In Arbeitsgruppen wird zum Beispiel der lokale Widerstand in den Stadtteilen vorbereitet, ein großes Aktions-Camp für anreisende Aktivist_innen aus ganz Europa geplant, eine eigene Jugendvernetzung gestartet und die konkreten Aktionsplanungen begonnen.

„Die Mächtigen können sich in den Messehallen verbarrikadieren, aber die Straßen rund um den Gipfel werden den Aktivist_innen gehören. Zu Tausenden und Zehntausenden werden wir in der ganzen Stadt und rund um den Hafen auf den Straßen und Plätzen sein, wir werden die Zugangswege des Gipfels, die Routen zwischen Flughafen, Hotels und Tagungsorten blockieren und den reibungslosen Ablauf des Machtspektakels empfindlich stören.“, kündigte Emily Laquer an.

Von der erwarteten massiven Polizeipräsenz und den angekündigten Absperrungen wollen sich die Aktivist_innen nicht abhalten lassen. „Wir suchen nicht die Konfrontation mit der Polizei, aber wir werden uns auch nicht aufhalten lassen. Alle Menschen sind eingeladen und können teilnehmen, die ihr Nein zur kalten Welt des Neoliberalismus, ihr Nein zu den Kriegen der G20-Staaten, zum Klimawandel, der vom fossilen Kapitalismus verursacht wird, die stattdessen Ja sagen zu einer Welt der grenzenlosen Solidarität.“, so Laquer.

Eine weitere, noch größere Aktionskonferenz ist für den März 2017 geplant.

Adresse

Holstentorplatz 1-5/DGB-Haus/Raum 3/4
Lübeck
23552

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