Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V. - DBRD

Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V. - DBRD Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V. (DBRD)
Mit Herz und Haltung für den Rettungsdienst. Fachlich. Menschlich. Engagiert. Gemeinsam mehr bewegen.

Wir sind Deine Stimme.

Erste Hilfe beginnt mit Wissen. Sicherheit entsteht durch Training.Morgen ist Welt-Erste-Hilfe-Tag – ein Tag, der weltwe...
12/09/2026

Erste Hilfe beginnt mit Wissen. Sicherheit entsteht durch Training.

Morgen ist Welt-Erste-Hilfe-Tag – ein Tag, der weltweit daran erinnert, wie wichtig es ist, Menschen zu befähigen, in Notfallsituationen zu erkennen, zu entscheiden und zu handeln.

Denn im Notfall beginnt Hilfe nicht erst mit dem Eintreffen des Rettungsdienstes.

Menschen, die einen Notfall erkennen, einen Notruf absetzen, eine Blutung stillen oder mit einer Wiederbelebung beginnen, können entscheidend dazu beitragen, die Zeit bis zum Eintreffen professioneller Hilfe zu überbrücken.

Und zufällig passt der morgige Tag für uns noch aus einem zweiten Grund ziemlich gut:

Morgen startet unsere Rescue Challenge 2026. 🚑

Natürlich bewegen wir uns dort auf einer anderen fachlichen Ebene. Aber der Grundgedanke bleibt derselbe: Wissen allein reicht nicht. Entscheidend ist, es im richtigen Moment sicher anwenden zu können.

Bei der Rescue Challenge stellen sich rund 100 Teilnehmer:innen gemeinsam anspruchsvollen Szenarien und Skill-Tests. Im Mittelpunkt steht die strukturierte Versorgung nach aktuellen Leitlinien – von Reanimation und Atemwegsmanagement bis hin zu Immobilisation und medikamentöser Therapie.

Nicht, um herauszufinden, wer im Rettungsdienst „am besten“ ist.

Sondern um Abläufe zu trainieren, Entscheidungen unter Druck zu treffen, als Team zu funktionieren und gemeinsam besser zu werden. Denn genau darauf setzt auch die DBRD Akademie: Struktur, Prioritäten und leitlinienkonforme Versorgungsansätze durch intensives Training zu festigen.

Vom ersten Handgriff durch Ersthelfende bis zur professionellen Versorgung gilt: Handlungssicherheit entsteht durch Wissen, Übung und den Mut, tatsächlich zu handeln.

Allen, die morgen bei der Rescue Challenge dabei sind, wünschen wir einen großartigen Tag, spannende Szenarien und vor allem: viel Spaß beim gemeinsamen Trainieren!

Fortbildung gehört im Rettungsdienst dazu – aber welches Thema war bei Dir zuletzt dran?
Reanimation, Kindernotfälle, Trauma, Geriatrie, EKG, Kommunikation … oder etwas ganz anderes? Schreib’s uns gern in die Kommentare.

Notfallreform im Bundestag: Der DBRD bringt die Perspektive des Rettungsfachpersonals ein.Wie muss eine Notfallversorgun...
10/09/2026

Notfallreform im Bundestag: Der DBRD bringt die Perspektive des Rettungsfachpersonals ein.

Wie muss eine Notfallversorgung aussehen, die Patient:innen bedarfsgerecht steuert, vorhandene Kompetenzen sinnvoll nutzt und gleichzeitig bundesweit verlässliche Standards schafft?

Darüber wurde am gestern im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages bei der öffentlichen Anhörung zur Reform der Notfallversorgung diskutiert.

Für den DBRD nahm unser 1. Vorstandsvorsitzender Frank Flake als Sachverständiger teil und beantwortete Fragen der Abgeordneten.

Dabei ging es unter anderem um die Sicherstellung der ambulanten Notfallversorgung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Frage, welche Veränderungen die geplante Reform hier bewirken kann.

🎥 Franks Antwort dazu: ab Minute 44:08 in der Aufzeichnung.

Ein weiterer Themenblock beschäftigte sich mit einheitlichen Standards für die Notfallversorgung.

Für den DBRD ist klar: Bei bundesweit einheitlichen Standards müssen wir nicht bei null anfangen. Mit dem gemeinsam von DBRD und BV ÄLRD entwickelten Pyramidenprozess gibt es bereits eine Grundlage für Mindeststandards in der rettungsdienstlichen Versorgung. Diese Standards sollten längst bundesweit umgesetzt sein. Die Realität sieht jedoch anders aus: Noch immer bestehen erhebliche regionale Unterschiede.

🎥 Franks Einordnung dazu: ebenfalls im Wortbeitrag ab Minute 45:32.

Im weiteren Verlauf ging es um eine für den Rettungsdienst besonders relevante Frage: die fallabschließende Versorgung durch Notfallsanitäter:innen, die dafür notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie mögliche Auswirkungen auf Personalressourcen und die GKV.

Der DBRD fordert in seiner schriftlichen Stellungnahme einen rechtssicheren eigenverantwortlichen Handlungsrahmen, damit die vorhandenen Kompetenzen von Notfallsanitäter:innen stärker für eine bedarfsgerechte Patientenversorgung genutzt werden können.

🎥 Was Frank dazu in der Anhörung sagt: ab Minute 01:12:27.

Und zum Abschluss kam ein Thema zur Sprache, das Ihr bereits aus unserem gestrigen Beitrag kennt: das geplante Fachgremium für die medizinische Notfallrettung.

🎥 Franks Antwort dazu: ab Minute 01:31:30.

Gerade die Anhörung macht aus unserer Sicht deutlich, warum dessen Zusammensetzung so wichtig ist.

Wenn künftig bundesweite Rahmenempfehlungen für die medizinische Notfallrettung entwickelt werden, braucht es die Perspektiven derjenigen, die medizinische Qualität verantworten, Versorgung praktisch gestalten und die Strukturen des Rettungsdienstes tragen.

🎥 Die vollständige Anhörung, alle Sachverständigen sowie die entsprechenden Stellungnahmen als auch die Änderungsanträge findet ihr hier: https://www.bundestag.de/ausschuesse/gesundheit/anhoerungen/1205988-1205988

Gute Notfallversorgung entsteht nicht am grünen Tisch – sondern aus der Praxis.Der Fachverband Leitstellen, der DBRD e.V...
09/09/2026

Gute Notfallversorgung entsteht nicht am grünen Tisch – sondern aus der Praxis.

Der Fachverband Leitstellen, der DBRD e.V. und die BAND e.V. haben gemeinsam ihre Bereitschaft erklärt, Verantwortung im vorgesehenen Fachgremium medizinische Notfallrettung nach § 133b SGB V-E zu übernehmen.

Das ist mehr als ein formaler Schritt.

Zentral ist: Die drei vorgesehenen Sitze der maßgeblichen Fachverbände sollten genau jene drei operativen Perspektiven abbilden, die die medizinische Notfallrettung täglich tragen:

➡️ Leitstellen als erster Zugang zum Notfallversorgungssystem
➡️ Rettungsfachpersonal als größte unmittelbar versorgende Berufsgruppe
➡️ Notärzteschaft als ärztliche Säule der prähospitalen Notfallmedizin

Denn zukunftsfähige Notfallrettung braucht Vernetzung, klare Verantwortlichkeiten und das Zusammenwirken aller operativen Perspektiven.

Genau das ist die fachliche Konsequenz aus den gemeinsamen bisherigen Stellungnahmen zur Reform der Notfallversorgung.

Medizinische Notfallrettung funktioniert nicht in getrennten Zuständigkeiten.

Sie entsteht im Zusammenspiel von:

✔️ standardisierter Notrufabfrage
✔️ sachgerechter Disposition
✔️ zeitkritischer Versorgung vor Ort
✔️ eigenverantwortlicher Tätigkeit des Rettungsfachpersonals
✔️ gezieltem notärztlichem Einsatz
✔️ digitaler Vernetzung
✔️ verlässlicher Übergabe in die Weiterversorgung

Der DBRD e.V. ist bereit, diese Verantwortung gemeinsam mit dem Fachverband Leitstellen und der BAND e.V. zu übernehmen.

Jetzt kommt es darauf an, dass diese gemeinsame fachliche Perspektive sichtbar wird. Wenn Leitstellen, Rettungsfachpersonal und Notärzt:innen gemeinsam Verantwortung übernehmen sollen, muss dieses Signal auch dort ankommen, wo über die Zukunft der Notfallrettung entschieden wird.

Teile diesen Beitrag, bring ihn in Dein Netzwerk und diskutiere mit:
Welche Perspektive darf bei der Weiterentwicklung der Notfallrettung auf keinen Fall fehlen?

Link zur vollständigen Interessensbekundung: https://dbrd.de/aktivitaeten/stellungnahmen/718-gemeinsame-interessenbekundung-besetzung-der-drei-sitze-der-massgeblichen-fachverbaende-auf-bundesebene
Bundesministerium für Gesundheit

Wir haben natürlich gehofft, dass unser PAX-Jubiläumsrucksack bei Euch gut ankommt. Aber Ihr habt uns in den vergangenen...
08/09/2026

Wir haben natürlich gehofft, dass unser PAX-Jubiläumsrucksack bei Euch gut ankommt. Aber Ihr habt uns in den vergangenen Monaten ziemlich eindrucksvoll gezeigt, wie gut.

Jetzt ist es soweit: Der komplette Vorrat ist vergeben.

Wie von Beginn an kommuniziert, galt für den Jubiläumsrucksack „solange der Vorrat reicht“. Und auch wenn die Rucksäcke nun weg sind, möchten wir unsere Jubiläumsaktion für Neumitglieder bis zum Jahresende weiterführen.

Deshalb geht es mit einem neuen Jubiläumspaket weiter:

🎒 PAX-Daypack
📕 aktuelles Medikamentenbuch
📘 aktuelle DBRD-Musteralgorithmen

Und dazu gehört direkt noch eine wichtige Info:

Das Medikamentenbuch wird gerade überarbeitet und erscheint Anfang Oktober in einer neuen Auflage. Wir könnten Euch natürlich jetzt noch die bisherige Ausgabe ins Paket legen – möchten wir aber nicht. Wenn schon, dann sollt Ihr auch die aktuelle Version bekommen.
Das bedeutet allerdings: Der Versand der neuen Jubiläumspakete startet erst, wenn die neue Auflage verfügbar ist. Ihr müsst Euch also leider noch ein bisschen gedulden.

Wir wissen, dass Warten nicht unbedingt zu den beliebtesten Hobbys gehört. Aber bevor wir Euch jetzt eine Ausgabe schicken, die kurz darauf durch eine aktualisierte ersetzt wird, warten wir lieber ein paar Wochen und schicken Euch direkt das aktuelle Paket.

Noch wichtig, damit keine Missverständnisse entstehen:
Alle noch verfügbaren Jubiläumsrucksäcke sind bereits vergeben. Durch die Umstellung erhalten auch noch einige Neumitglieder aus dem September einen Jubiläumsrucksack. Das Eintrittsdatum allein lässt deshalb keinen Rückschluss darauf zu, welches Paket Ihr erhaltet. Die beiden Pakete können nicht gegeneinander getauscht werden.

Und vor allem möchten wir eines sagen: ein megagroßes Danke!

Denn dass der Vorrat so schnell ausgeschöpft ist, bedeutet eben auch, dass in den vergangenen Monaten viele neue Kolleg:innen Teil des DBRD geworden sind.
Und genau darum geht es uns am Ende viel mehr als um irgendeinen Rucksack: Gemeinsam unserem Beruf eine starke Stimme zu geben.

Schön, dass Ihr dabei seid. Und wir sind gespannt, wer bis Jahresende noch dazukommt

20 Jahre DBRD –

Zwei Tage. Ein ziemlich volles Programm. Und jede Menge Rettungsdienst. 🚑Darüber werden wir in Hamburg sprechen.Das Prog...
03/09/2026

Zwei Tage. Ein ziemlich volles Programm. Und jede Menge Rettungsdienst. 🚑

Darüber werden wir in Hamburg sprechen.

Das Programm für den Deutschen Rettungsdiensttag am 20. und 21. November 2026 steht – und wir freuen uns auf zwei Tage voller fachlicher Diskussionen, berufspolitischer Themen und persönlicher Begegnungen.

Und inzwischen steht fest, was Euch beim Deutschen Rettungsdiensttag 2026 erwartet.

👉 Freitag wird praktisch:

Sechs verschiedene Workshops stehen in jeweils zwei Zeitslots zur Auswahl:

EKG – der heiße Stuhl

Blutungskontrolle beim penetrierenden Trauma

Geburt im Rettungsdienst

Sonographie im Rettungsdienst/POCUS

Airwaymanagement

Kindernotfälle – der rote Faden

Die Workshops sind alle ausgebucht.
Vielen Dank für das große Interesse! 🙌

Und der Freitag hat noch mehr zu bieten:
Im Anschluss finden die Mitgliederversammlungen des DBRD und der DGRN statt. Danach geht es beim Get-together um das, was bei einem solchen Wochenende mindestens genauso wichtig ist: persönliche Begegnungen, Austausch und Vernetzung.

👉 Samstag wird diskutiert, eingeordnet und nach vorne gedacht.

Unter anderem mit:

Stella Merendino zu den Ergebnissen einer bundesweiten Befragung zum Status des Rettungsdienstes

Simon Ilger zum aktuellen Stand der Analgesie durch Notfallsanitäter

Jan-David Hoppe mit der Frage: „Transportieren oder doch lieber nicht?“

Sowie einer Diskussionsrunde mit u. a. Stefan Böhne, Christof Chwojka und Frank Flake zur Frage, wie der Rettungsdienst der Zukunft bei Personal, Qualifizierung und Organisation aussehen kann.

Dazu kommen Themen wie 20 Jahre DBRD, Rettungsdienst im Verteidigungsfall, Krankenkassen und Rettungsdienst, Schnittstelle Notaufnahme, REF in Bayern und vieles mehr.

Und natürlich bleibt zwischen den Sessions Zeit für die Industrieausstellung, Gespräche und den fachlichen Austausch.

Das vollständige Programm und die Anmeldung findet Ihr unter:
http://deutscher-rettungsdiensttag.de

Wir freuen uns auf Euch in Hamburg!

Wer von Euch ist beim DRT 2026 dabei – und auf welchen Programmpunkt freut Ihr Euch besonders?

27/08/2026

☀️ Status 3 macht Sommerpause.

Im August bleibt es bei uns ausnahmsweise ein bisschen ruhiger im Podcast-Feed. Michael tauscht Mikrofon gegen Sommerpause.

Aber keine Sorge: Im September sind wir wieder da.

Wie gewohnt am letzten Donnerstag im Monat – mit Michael, frischen Themen, spannenden Gästen und jeder Menge Gesprächsstoff aus dem Rettungsdienst.

Bis dahin lohnt sich natürlich auch ein Blick – oder besser gesagt: ein Reinhören – in unsere bisherigen Folgen.

Zum Podcast: https://status-3.letscast.fm/

Ein riesengroßes Dankeschön an alle Zuhörenden. ☺️

Uns erreicht immer wieder eine Frage zu unserer Jubiläumsaktion:Warum erhalten Neumitglieder den Jubiläumsrucksack als W...
25/08/2026

Uns erreicht immer wieder eine Frage zu unserer Jubiläumsaktion:

Warum erhalten Neumitglieder den Jubiläumsrucksack als Willkommensgeschenk, während Bestandsmitglieder ihn vergünstigt im Shop erwerben können?

Eine berechtigte Frage – und gleichzeitig eine gute Gelegenheit, über etwas zu sprechen, das weit über einen Rucksack hinausgeht.

Als der DBRD 2006 von 27 engagierten Rettungsdienstexpert:innen gegründet wurde, war die Ausgangslage eine andere.

Den Beruf der Notfallsanitäterin bzw. des Notfallsanitäters gab es noch nicht. Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung des Rettungsdienstes, klare Kompetenzregelungen und eine starke berufspolitische Interessenvertretung. Viele traten dem DBRD bei, um ihren Beruf aktiv mitzugestalten und ihm in Politik und Fachwelt eine starke Stimme zu geben.

Seitdem hat sich viel bewegt. Seit 2014 werden Notfallsanitäter:innen in einer dreijährigen Berufsausbildung qualifiziert. Mit dem Notfallsanitätergesetz wurde eine gesetzliche Grundlage für das Berufsbild geschaffen, die seither weiterentwickelt wurde – etwa mit der Einführung des § 2a NotSanG und den Regelungen zum Umgang mit Betäubungsmitteln. Entwicklungen, für die sich der DBRD über viele Jahre berufspolitisch eingesetzt und entschieden vorangetrieben hat.

Damit haben sich auch die Rahmenbedingungen für Berufsverbände verändert. Social Media prägt heute die Kommunikation, Aufmerksamkeit ist begrenzt und die Entscheidung für eine Mitgliedschaft fällt längst nicht mehr selbstverständlich. Gleichzeitig sind die Erwartungen gewachsen: Neben berufspolitischer Interessenvertretung wünschen sich Mitglieder fachliche Informationen, Fortbildungsangebote, Serviceleistungen, exklusive Vorteile und eine schnelle, direkte Kommunikation.

Der Auftrag des DBRD ist dabei derselbe geblieben: die Interessen des Rettungsfachpersonals zu vertreten und die präklinische Notfallversorgung kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Wege dorthin haben sich jedoch verändert.

Deshalb setzen wir auf zeitlich begrenzte Aktionen, um neue Mitglieder zu gewinnen. Nicht, weil bestehende Mitglieder weniger wert sind, sondern weil jede neue Mitgliedschaft unsere gemeinsame Stimme stärkt.

Der Jubiläumsrucksack ist deshalb kein „Dankeschön nur für Neumitglieder“, sondern eine Einladung, Teil einer starken Gemeinschaft zu werden.

Gleichzeitig wäre es bei rund 20.000 Mitgliedern finanziell nicht verantwortbar, allen Mitgliedern einen Rucksack kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Das würde erhebliche Mittel binden, die wir weiterhin gezielt für unsere berufspolitische Arbeit, fachliche Projekte und die Interessenvertretung des Rettungsfachpersonals einsetzen möchten.

Deshalb bieten wir unseren Bestandsmitgliedern den Jubiläumsrucksack zu einem deutlich vergünstigten Preis im Shop an. So möchten wir auch ihnen die Möglichkeit geben, den Rucksack zu besonderen Konditionen zu erhalten.

Heute vertritt der DBRD rund 20.000 Mitglieder. Jede Kollegin und jeder Kollege, die oder der neu hinzukommt, stärkt unsere Stimme in Politik, Fachgremien und Öffentlichkeit – und davon profitieren am Ende alle Mitglieder.

Ohne unsere langjährigen Mitglieder gäbe es den DBRD in seiner heutigen Form nicht. Ihr habt den Verband über viele Jahre getragen, begleitet und mit Eurem Vertrauen gestärkt. Dafür sind wir von Herzen dankbar.

Unser wichtigstes Ziel bleibt unverändert:

Ein starker Berufsverband für einen starken Rettungsdienst.

Was war damals der Grund, warum Du Mitglied im DBRD geworden bist – und was bedeutet Dir Deine Mitgliedschaft heute?

Gute Nachrichten für unsere Neumitglieder!Wir haben lange darauf gewartet – und Ihr auch.Die PAX-Jubiläumsrucksäcke sind...
21/08/2026

Gute Nachrichten für unsere Neumitglieder!

Wir haben lange darauf gewartet – und Ihr auch.

Die PAX-Jubiläumsrucksäcke sind endlich angekommen!

Ab sofort werden sie von PAX verpackt und versendet.

Bitte habt Verständnis dafür, dass der Versand nicht nach Reihenfolge des Verbandseintritts erfolgt. Auch das Verpacken und der Versand der vielen Rucksäcke benötigen etwas Zeit.

Wenn Euer Jubiläumsrucksack angekommen ist, zeigt ihn uns gerne in den Kommentaren oder markiert den DBRD in Eurem Beitrag.

Wir freuen uns schon auf Eure Fotos!

Vielen Dank für Eure Geduld – jetzt gehen die Rucksäcke endlich auf Reisen zu Euch.

Wisst ihr schon wo oder wofür Ihr Euren Rucksack nutzen wollt?

Welttag der humanitären Hilfe„The time for concern is over. The time for consequence is now.“Mit diesem Appell macht der...
19/08/2026

Welttag der humanitären Hilfe

„The time for concern is over. The time for consequence is now.“

Mit diesem Appell macht der heutige World Humanitarian Day deutlich: Humanität braucht nicht nur Anerkennung – sie braucht Schutz.

Weltweit riskieren humanitäre Helfer:innen und medizinisches Personal täglich ihr Leben, um anderen zu helfen.

Auch wenn der Rettungsdienst in Deutschland unter anderen Bedingungen arbeitet, verbindet uns derselbe Grundgedanke:

Hilfe darf niemals zum Risiko werden.

Humanität zeigt sich jeden Tag – im respektvollen Umgang mit Patient:innen, im Miteinander im Team und in der Verantwortung füreinander.

Deshalb unterstützen wir die Botschaft der Vereinten Nationen:
Let's make protecting each other our greatest achievement.

Der DBRD bedankt sich bei allen Helfer:innen für ihre unermüdlche Arbeit.
Eure Arbeit macht die Welt menschlicher.

Alle Infos zum Welttag der humanitären Hilfe: https://www.un.org/en/observances/humanitarian-day

🚑 Schmerztherapie darf nicht vom Einsatzort abhängen.Der DBRD nimmt Stellung zur Schmerzbehandlung im Rettungsdienst des...
19/08/2026

🚑 Schmerztherapie darf nicht vom Einsatzort abhängen.

Der DBRD nimmt Stellung zur Schmerzbehandlung im Rettungsdienst des Landes Bremen – und bewertet die Mitteilung des Senats kritisch.

Denn aus unserer Sicht überzeugt die Antwort in mehreren Punkten nicht.

Besonders problematisch: In der Senatsantwort werden Butylscopolamin, Midazolam und Piritramid gemeinsam als Analgetika, Sedativa und Betäubungsmittel aufgeführt. Fachlich ist das irreführend.

Denn:

🔸 Butylscopolamin ist ein Spasmolytikum – kein Analgetikum.

🔸 Midazolam wirkt sedierend und antikonvulsiv – ersetzt aber keine Schmerztherapie.

🔸 Damit bleibt für die reguläre RTW-Besatzung in der Stadt Bremen zur eigenständigen medikamentösen Behandlung starker Schmerzen faktisch nur Piritramid als tatsächliches Analgetikum.

Gleichzeitig bleiben zentrale Fragen offen:

Warum stehen dem HanseSani zusätzliche Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol zur Verfügung?

Warum dürfen Notfallsanitäter:innen in Bremerhaven Esketamin und Paracetamol anwenden – in der Stadt Bremen aber nicht?

Und welche konkreten regionalen Besonderheiten rechtfertigen diese Unterschiede innerhalb desselben Bundeslandes?

Aus Sicht des DBRD gilt:

Regionale Verantwortung bedeutet Gestaltungsfreiheit – aber keine Begründungsfreiheit.

Wer von bundesweit konsentierten Mindeststandards abweicht, muss fachlich nachvollziehbar und datenbasiert belegen, dass Patient:innen dadurch nicht schlechter versorgt werden.

Der DBRD fordert deshalb unter anderem:

🔸 landesweit vergleichbare Mindeststandards für die Analgesie auf jedem RTW

🔸 konsequente Ausrichtung an Ausbildung, Prüfung und Fortbildung im Sinne des Pyramidenprozesses

🔸 Telenotfallmedizin als Ergänzung – nicht als regelhafte Genehmigungsschleife für Standardmaßnahmen

Schmerz ist ein eigenständig zu behandelndes Symptom. Eine wirksame und zeitgerechte Schmerztherapie darf nicht davon abhängen, in welchem Rettungsdienstbereich Patient:innen versorgt werden.

Die vollständige Stellungnahme findet Ihr hier: https://dbrd.de/aktivitaeten/stellungnahmen

Was braucht es aus Deiner Sicht für eine faire und verlässliche Schmerztherapie im Rettungsdienst: einheitlichere Standards, bessere Daten oder mehr Vertrauen in Notfallsanitäter:innen?

Adresse

Maria-Goeppert-Straße 3
Lübeck
23562

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V. - DBRD erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen