05/05/2022
Wenn es brennt, greift jeder sofort zum Wasserkübel, ohne darüber nachzudenken.
Nur warum nutzen wir eigentlich Wasser als Löschmittel und wo bekommen wir es her?
Für die Brandbekämpfung stehen den Feuerwehren eine Vielzahl verschiedener Löschmittel zur Verfügung. Diese verfügen über eine Hauptlöschwirkung sowie häufig noch über Nebenlöschwirkungen.
Die Auswahl des Löschmittels muss auf Grundlage der Brandklassen und der Umfeldbedingungen sorgfältig getroffen werden. So reagieren manche Stoffe sogar gefährlich mit Wasser und erfordern den Einsatz von speziellen Mitteln.
Das am meisten verwendete Löschmittel ist Wasser. Die Hauptlöschwirkung besteht dabei im Abkühlen des Brandgutes. Wasser ist sehr preisgünstig, meist ausreichend vorhanden und kann leicht gefördert werden. Genau das sind einige Vorteile für dieses Löschmittel, das wir als Feuerwehr häufig brauchen. Damit wir in den ersten Minuten der Brandbekämpfung Wasser ans Rohr bekommen, führen wir auf den Löschfahrzeugen bis zu 2.000 und auf Tanklöschfahrzeug 4.000 Liter oder teilweise mehr mit. Das reicht in der Regel für einen Zimmer- oder Wohnungsbrand aus.
Bei größeren Bränden greifen die Feuerwehren auf das Hydrantennetz zu, dass über die regulären Trinkwasserleitungen in der ganzen Stadt flächendeckend vorhanden ist. Damit wir die Entnahmestellen nicht nur bei Tag oder Nacht, sondern auch bei Schnee schnell auffinden können, dienen uns Hydrantenschilder als Hilfestellung.
Habt ihr schon einmal diese Schilder gesehen und euch gefragt, wofür die Zahlen stehen?