Das ist die Richtschnur, an der sich unsere sechs Abgeordneten im Gemeindrat bei ihren Entscheidungen orientieren. Die Bürgerinnen und Bürger samt ihren Beziehungen zu ihrer sozialen und physischen Umwelt stehen Mittelpunkt der Betrachtung, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen und Antworten auf konkrete Fragen zu geben. Tragen diese Anworten dazu bei, das Leben von allen, nicht nur von di
rekt Betroffenen, besser zu machen? Werden Menschen durch die im Gemeinderat getroffenen Entscheidungen glücklicher, friedlicher, ausgeglichener, freier von Sorgen, Nöten und Ängsten? Werden Zustände geschaffen, in denen Mitbürgerinnen und Mitbürger andere Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht ausgrenzen: wegen derer sozialer oder ethnischer Herkunft, ihrers Glaubens, ihrer Armut, ihres jungen oder reifen Alters, des Geschlechts? Tragen die Antworten und das Mitwirken im Gemenderat dazu bei, den städtischen Alltag, das Zuhausesein hier so zu gestalten, daß auch künftige Generationen gerne hier leben wollen und noch leben können? Oder haben wir es mit zu verantworten, Land-Flächen, Energie, Luft, gemeinschaftliche Einrichtungen und Vermögenswerte in einem Maß zu verbrauchen, daß unseren Kindern und Kindeskindern keinerlei Handlungsfreiräume mehr bleiben? Wer solche ernsthafte und niveauvolle Ansprüche hat, braucht auch eine anständige Portion Mut zum Scheitern. Ein klarer wacher Verstand, die Sinne alle hübsch beieinander und das Herz am rechten Fleck – das alles behindert eine anständige Arbeit im Gemenderat auch nicht.