25/03/2026
Unsere Pressemeldung der Ratsfraktion Die Linke-PARTEI. zur Bürgermeisterwahl am 26.03.2026
Wir äußern große Kritik daran, dass den größten Fraktionen anscheinend machtpolitische Deals wichtiger sind als die Fortführung der eigenen Politik. Das fördert Misstrauen in die Demokratie und lässt den Glauben an die Integrität des Stadtrats und an die Politik schwinden. Das Wort an die Bürger*innen von Koblenz sollte mehr zählen als ein feuchter Händedruck.
Dazu sagt Oliver Antpöhler-Zwiernik, Fraktionsvorsitzender: „Die Koblenzer Bürger*innen verdienen, dass der Stadtrat die Bürgermeister*in nach inhaltlichen Maßstäben wählt und nicht nach machtpolitischem Kalkül.”
Weiterhin möchten wir in unserem „Wahlcheck“ auf die fehlende Kommunikationsbereitschaft der Kandidatin der cDU zu uns aufmerksam machen. An einer persönlichen Vorstellung ihrer Person scheint uns gegenüber kein Interesse zu bestehen. Gleichzeitig gibt es Zweifel, ob Frau Dr. Dagmar Kranz die Brandmauer gegen eine rechtsextreme AfD im Stadtrat weiter aufrecht halten wird.
Eine klare und verlässliche Kommunikation fand lediglich mit dem Kandidaten Stephan Wefelscheid statt, bei dem wir uns auf ein klares Bekenntnis gegen Rechts verlassen können.
Kevin Wilhelm, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender sagt dazu: "Als pragmatischer Politclown tue ich mich ja eher schwer jemanden zu wählen, die in ihrer Bewerbung lediglich herausstellt, dass sie konservativ ist, in diversen Rechtsarten bewandert sei und ihre Hobbies mit verpixelten Piktogrammen bebildert. Jahrelange Erfahrung in Kommunal- und Landespolitik sowie klare Abgrenzung zu Rechtsextremen lachen mich da schon eher an."