VFF Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz

VFF Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz Dies ist die Seite des Fördervereins der Wehrtechnischen Studiensammlung in Koblenz.

Die WTS ist eine Sammlung mit Schwerpunkt Wehrtechnik und eine Abteilung des Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrtechnische_Studiensammlung_Koblenz

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https://www.facebook.com/notes/wehrtechnische-studiensammlung-koblenz/la-collection-scientifique-de-larmement-du-baainbw/404427400210820/

Die Bundeswehr in Hessen  ist prominent vertreten, aber auch viel anderes passiert:Der Hessentag 2026 findet vom Fr 12. ...
12/06/2026

Die Bundeswehr in Hessen ist prominent vertreten, aber auch viel anderes passiert:
Der Hessentag 2026 findet vom Fr 12. bis So 21. Juni in der Stadt Fulda statt. Es ist der 63. Hessentag und zugleich ein besonderer Jubiläums-Hessentag, da Hessen in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen feiert. Das Motto lautet „FD – Foll hessisch“.
Erwartet werden rund 700.000 Besucher.
Es gibt etwa 1.200 Programmpunkte, viele davon kostenlos.
Die Hessentagsstraße ist rund 2,3 bis 3 Kilometer lang und führt durch die Innenstadt bis in die Fulda-Auen.
Zu den bekannten Künstlern gehören Roland Kaiser, Sarah Connor, Peter Maffay, Clueso und Roxette.
Den Abschluss bildet am 21. Juni der traditionelle Festumzug.
Der Hessentag gilt als das größte Landesfest Deutschlands und verbindet Kultur, Musik, Vereine, Ausstellungen, Politik, Brauchtum und Familienangebote.
Nichts wie hin!

Stratosphärenkanone- ParisgeschützEs ist 7:18 Uhr am 23. März 1918 morgens, am Quai de la Seine 6 im Nordosten von Paris...
08/06/2026

Stratosphärenkanone- Parisgeschütz
Es ist 7:18 Uhr am 23. März 1918 morgens, am Quai de la Seine 6 im Nordosten von Paris wird alles von einem ohrenbetäubenden Knall zerrissen: Eine gewaltige Explosion zerstört die Stille des Morgens und löst Chaos und Schrecken unter den Passanten aus. Als sich Rauch und Staub verziehen, liegt niemand mehr am Boden, keine Toten oder Verletzten; nur die Angst bleibt. Plötzlich, an einem scheinbar friedlichen Frühlingsmorgen, bricht in Paris Chaos aus. Niemand versteht, was geschehen ist: ein Gasleck? Die Explosion eines Munitionsdepots? Niemand hat Zeit, viele Fragen zu stellen, bevor innerhalb von 15 Minuten eine weitere gewaltige Explosion einen anderen Teil der Stadt verwüstet und diesmal acht Menschenleben fordert, dann noch eins, und noch eins, und noch eins. Niemand versteht mehr irgendetwas. Vom Himmel, den viele mit Misstrauen beäugen, herrscht Stille; kein Bomber, kein Luftschiff ist zu hören. Doch dann, plötzlich: BUMM!, eine weitere Explosion, aus dem Nichts kommend und wieder im Nichts verschwindend.

Von 7:18 Uhr morgens bis 15:00 Uhr nachmittags am 23. März 1918 wird Paris 20 Mal getroffen, ununterbrochen und pünktlich alle 15 Minuten. Es dauert eine Weile – die Zeit, die man braucht, um die Splitter aufzusammeln –, bis man begreift, dass die Stadt von monströsen Artilleriegranaten mit einem Kaliber von mindestens 208 mm getroffen wird.

So wurde das Parisgeschütz wahrgenommen. Es war eine der außergewöhnlichsten und zugleich umstrittensten Waffen des Erster Weltkriegs. Es wurde in der Endphase des I. Weltkrieges vom Deutschen Kaiserreich eingesetzt, um die französische Hauptstadt Paris aus einer bisher unerreichten Entfernung zu beschießen. Mit einer Reichweite von über 130 Kilometern galt das Geschütz als technische Sensation seiner Zeit.

Die sehr große Reichweite des von Krupp beruhte auf einer ballistischen Besonderheit. Mit einem hohen Abgangswinkel von bis zu 55°, einer sehr starken Treibladung und dem überlangen Rohr konnte die Gipfelhöhe in den oberen Teil der Stratosphäre in etwa 38 bis 40 km Höhe gelegt werden. Dadurch flog das Geschoss lange durch sehr dünne Luftschichten, so dass die Flugbahn weitgehend der eines Schusses im luftleeren Raum glich. Alle anderen im Ersten Weltkrieg verwendeten Ferngeschütze erzielten eine Reichweite von „nur“ etwa 40 km. Die überlange Konstruktion wurde durch ein charakteristisches hängebrückenartiges Spannwerk gegen Durchhängen geschützt. Dieses Geschützrohr wurde als „Kaiser-Wilhelm-Rohr“ bezeichnet. Es verschoss Sprenggranaten von 106 Kilogramm Masse (Sprengladung etwa 7 kg) mit einer ballistischen Haube und einer Mündungsgeschwindigkeit von bis zu 1645 Metern pro Sekunde. Durch die enorme Abschussenergie der Treibladung mit einer Temperatur von 2.000 °C und einem Gasdruck bis zu 4.800 bar wurde das Geschützrohr beim Schießen regelrecht ausgezehrt. Bei jedem Schuss vergrößerte sich das Kaliber etwas, was mittels nummerierter Granaten mit entsprechend steigendem Durchmesser und einer ständigen Steigerung der Treibladung ausgeglichen werden musste.

Militärisch hatte das Parisgeschütz jedoch nur begrenzten Nutzen. Die Treffgenauigkeit war gering, die Sprengmasse recht klein und die dadurch verursachten Schäden nur gering im Verhältnis zum Aufwand.
Die Waffe sollte eine starke psychologische Wirkung auf die französische Bevölkerung ausüben. Sie sollte Angst verbreiten und die Moral der französischen Bevölkerung schwächen. Das wurde jedoch nicht erzielt.

In der WTS ist ein Maßstabsmodell im Großgerätebereich ausgestellt.

Quelle:
(1) Wikipedia:21 cm Kanone in 38 cm Schießgerüst- Parisgeschütz https://de.wikipedia.org/wiki/Lange_21-cm-Kanone_in_38-cm-Schie%C3%9Fger%C3%BCst_%E2%80%9EParis-Gesch%C3%BCtz%E2%80%9C
(2) YouTube: Parisgeschütz https://www.youtube.com/watch?v=xEZY1qCLdC4

Bilder
(1) Parisgeschütz in der WTS, povidl, 2017, gemeinfrei
(2-3) Parisgeschütz in der Erprobung
(4-5) Zeitgenössische Dokumentation zum Einsatz am 23. März 1918
(6) Geschütz und Bedienungsmannschaft
(7-14) Detailaufnahmen des Modells des Parisgeschütz in der WTS https://www.soldatini.eu/2019/04/the-paris-gun-paris-geschutz-scale.html

07/06/2026

Gestern vor 82 Jahren startete die Befreiung Europas mit der Landung alliierter Streitkräfte der USA, Großbritanniens und Kanadas in der Normandie.
Die jahrelang vorbereitete Landung sorgte dafür, dass speziell für diese Operation neue Technologien entwickelt und bereit gestellt worden sind.
Zum Beispiel eine Amphibische Ausstattung für den Kampfpanzer Sherman, der dem Fahrzeug ermöglichte, die recht tiefen Gewässer vor der Strandlinie schwimmend zu überqueren.
Bilder von diesem Fahrzeug am Ende des Clips.
Dank an das Imperial War Museum für diesen Beitrag!

Seit gut einer Stunde ist das Gelände des Tags der Bundeswehr in Kastellaun nun geöffnet. Der Verein für Militär-und Zei...
06/06/2026

Seit gut einer Stunde ist das Gelände des Tags der Bundeswehr in Kastellaun nun geöffnet. Der Verein für Militär-und Zeitgeschichte Hunsrück e.V. mit seinem Vorsitzenden und unserem Vereinskollegen Achim Wagner vor Ort stellt eine Sammlung von Sanitätsfahrzeugen aus den frühen Jahren der Bundeswehr vor, unter anderem eine NATO-Ziege. Die WTS selbst mit Uniformen aus der Gründerzeit und einer BMW- Maschine.
Anerkennung für Die Bundeswehr in Rheinland-Pfalz zur Organisation des ganzen Events! 💯🙋👍

Auch die Wehrtechnische Studiensammlung aus Koblenz ist mit Unterstützung des Fördervereins auf dem Tag der Bundeswehr v...
05/06/2026

Auch die Wehrtechnische Studiensammlung aus Koblenz ist mit Unterstützung des Fördervereins auf dem Tag der Bundeswehr vertreten. Zusammen mit dem Verein für Militär- und Zeitgeschichte Hunsrück werden Exponate aus der Gründerzeit der Bundeswehr gezeigt. Ein kleiner Tipp: Besonders was für Motorradfans.
Sehen wir uns?

Es wird geschraubt, geplant und geübt 🔧
Zahlreiche Soldatinnen und Soldaten sind bereits im Einsatz, um den Standortübungsplatz Pydna für den Tag der Bundeswehr am kommenden Samstag vorzubereiten. Bühnen, Tribünen, Absperrungen, Technik – alles wird vorbereitet, damit Ihr am 6. Juni sicher und informativ durch den Tag begleitet werdet. Viele Einheiten nutzen die Chance, ihre Arbeit zu zeigen, und freuen sich auf den Austausch mit der Bevölkerung.

Alle Details und das komplette Programm findet Ihr online unter
https://www.bundeswehr.de/de/bundeswehr-erleben/veranstaltungen-bundeswehr/tag-der-bundeswehr-kastellaun-6065294.

Sehen wir uns am Samstag?! Wir freuen uns!

Eine interessante Diskussion über eins unserer Exponate in Koblenz, den Versuchsträger 1. Neben den beiden Waffenträgern...
05/06/2026

Eine interessante Diskussion über eins unserer Exponate in Koblenz, den Versuchsträger 1. Neben den beiden Waffenträgern mit 105 mm und 120 mm Geschützen gab es noch mehrere Fahrzeuge lediglich mit Waffenattrappen für taktische Versuche. So konnte man qualifiziert die Idee Kasemattpanzer disqualifizieren.

Kampfpanzer 3 Studie
Zu den Großgeräten der Militärgeschichtlichen Sammlung "Lippische Rose" in Augustdorf zählt ein Gefechtsversuchsträger, über den so gut wie keine Informationen vorliegen. Gesichert ist, dass sich das Fahrzeug im Eigentum der IBAG Lichtenau befindet und heute noch fahrtüchtig ist. Auffällige Merkmale des GVT sind Ketten mit 3 parallelen Polstern wie beim britischen Centurion eine hydraulisch absenkbare obere Bugplatte mit ca. 120mm Stärke, die fehlende Kommandantenkuppel, 2 Autolader und gekürzte Rohre. Angeblich soll der GVT bis zu 100km/h schnell gewesen sein. Text Panzerbaer.de
Weiß jemand eventuell mehr dazu und ob die oben genannten Angaben noch stimmen..? So gesehen beim Augustdorfer Soldatentag 2007.

Peter Walbrunn, Uli Winkler, Olli Heide, Martin Sandt und Nico Fetter:Willkommen bei uns!
03/06/2026

Peter Walbrunn, Uli Winkler, Olli Heide, Martin Sandt und Nico Fetter:
Willkommen bei uns!

Antrieb mit Muskel- und Schwerkraft - Palmcrantz-Nordenfelt-MaschinengewehrDer schwedische Ingenieur Helge Palmcrantz en...
01/06/2026

Antrieb mit Muskel- und Schwerkraft - Palmcrantz-Nordenfelt-Maschinengewehr

Der schwedische Ingenieur Helge Palmcrantz entwickelte es, die britische Firma Nordenfelt produzierte es schließlich: Die Palmcrantz-Nordenfelt-Mitralleuse.
Die Waffe wurde in unterschiedlicher Konfiguration gefertigt, mit einem bis zu 12 Rohren. Das Exemplar in der WTS zur Torpedobootabwehr verfügt über 4 Rohre.
Das Funktionsprinzip dieser Waffe war recht einfach: Alle vier Systeme werden gleichzeitig mit Hilfe eines Hebels bedient, der seitwärts heraustritt und vor wie zurück bewegt werden kann. Sind die Läufe abgefeuert, so befindet sich der Hebel in der vorwärtigen Lage; er wird dann langsam zurückbewegt, wodurch sich gleichzeitig die Läufe öffnen und die leeren Patronenhülsen auswerfen. Durch das Wiedervorführen des Hebels werden die Läufe erneut schussfertig gemacht und der letzte Teil der Bewegung bewirkt das Abfeuern eines Laufs nach dem anderen in Abständen, die so verkürzt werden können, dass es einer Salve ähnlich ist. Ein auf dem Apparat aufgesetzter Ladetrichter versorgt die Läufe mit Patronen die durch die Schwerkraft vor das Patronenlager gleiten.

Die Kadenz der Waffe betrug etwa 200 Schuss pro Minute, womit sie zwar konkurrierenden Waffen wie etwa dem verbesserten Gatling-Maschinengewehr oder auch dem Modell des Amerikaners William Gardner unterlegen war, doch hatte Palmcrantz' Entwurf den Vorteil einer größeren Reichweite.

Das Maschinengewehr wurde von mehreren Staaten eingeführt, darunter Großbritannien, Schweden und dem Osmanischen Reich. Auch einige Kolonialarmeen setzten es ein. In Gefechten zeigte sich jedoch bald ein Nachteil: Gegen moderne vollautomatische Waffen wie das von Hiram Maxim entwickelte Maxim-MG war das Palmcrantz-Nordenfelt langsamer und weniger effizient. Um 1900 verschwand es daher zunehmend aus dem militärischen Einsatz.

Bilder:
(1) Pankratz-Nordenfelt Mitralleuese in der WTS, Alf van Beem, 2018
(2) Konstruktionszeichnung
(3) Zeitgenössische Illustration

Quellen:
(1) Wikipedia Nordenfelt-Mitrailleuse https://de.wikipedia.org/wiki/Nordenfelt-Mitrailleuse
(2) YouTube: AMETRALLADORA NORDENFELT https://www.youtube.com/watch?v=_nyLz3SYxXk

Eine interessante Geschichte von "Benzin im Blut":  Die Story des Mercedes G, bei der Bundeswehr auch Wolf genannt.Was d...
30/05/2026

Eine interessante Geschichte von "Benzin im Blut": Die Story des Mercedes G, bei der Bundeswehr auch Wolf genannt.
Was die Story nicht erzählt:
Auch Frankreich produzierte den G!
Als P4 von Peugeot in einer erheblich abgespeckten Version mit z.B.
Anti-Droehn-Masse auf dem Karosserieblech bot der nicht den gewohnten Komfort des Vorbilds. Auch der Motor stammte von Peugeot, nicht von Mercedes
Er ersetzte in der französischen Armee die zuvor durch Hotchkiss in Lizenz gebauten Versionen des Ur-Jeeps von Willys.
Mittlerweile wird auch der P4 ausgemustert.
Ersatz ist ein modifizierter Ford Everest auf Basis des Rangers oder das geschützte Fahrzeug Serval.

Die G-Klasse hätte es fast nie gegeben. Nicht, weil sie schlecht war. Sondern weil die Welt explodierte.

Mitte der 1970er wollte der Schah von Persien ein Geländefahrzeug für seine Armee. 20.000 Stück. Der Schah war Großaktionär von Daimler-Benz. Also entwickelte Mercedes mit Steyr-Puch in Graz ein robustes Einsatzfahrzeug. Steyr-Puch hatte Erfahrung: Haflinger, Pinzgauer, Militärfahrzeuge seit Jahrzehnten. Daimler durfte wegen Auflagen der Siegermächte keine Armeefahrzeuge selbst bauen. Also Österreich.

Die Fabrik in Graz wurde gebaut. Die ersten G-Modelle standen bereit. Dann: Die iranische Revolution. Der Schah gestürzt. 20.000 Bestellungen: Makulatur. Und die Deutsche Bundeswehr? Entschied sich für den VW Iltis. Nicht für die G-Klasse.

Das war 1979. Die G-Klasse begann als Katastrophe.

Was dann passierte, ist ein Stück Automobilgeschichte. Mercedes griff zum Telefon und aktivierte das Nutzfahrzeug-Netzwerk. Kommunen. Polizei. Feuerwehr. Rettungsdienste. Die entdeckten, was die Armee nicht wollte. 240 GD, 300 GD, 230 G, 280 GE. Ab 30.000 DM. 75 PS in der Basis. Genug für jeden Feldweg.

1980 bekam der Papst eine G-Klasse. Johannes Paul II. fuhr bei seinem Deutschlandbesuch einen 230 G mit erhöhter Plattform. Das Papamobil. Der erste Puch G mit Stern am Grill. Das Bild ging um die Welt. 1983 in Österreich wurde das Logo kurzzeitig auf Puch zurückgeändert. Diplomatisches Fingerspitzengefühl.

1981 kaufte Arnold Schwarzenegger als erster Mensch auf dem amerikanischen Kontinent eine G-Klasse. Der Steirer fuhr den Steirer-Geländewagen durch Hollywood. Der Star-Hype begann. Bis heute ist Schwarzenegger Botschafter.

1983 gewannen Jacky Ickx und Claude Brasseur die Rallye Paris-Dakar auf einem 280 GE. Ein Formel-1-Weltmeister und ein La-Boum-Schauspieler. Die härteste Rallye der Welt. In einem G.

Die Bundeswehr korrigierte ihren Fehler. Anfang der 1990er bestellte sie 12.000 G-Modelle. Der "Wolf." Der VW Iltis war Geschichte. Die G-Klasse war Militärstandard.

1993 kam der 500 GE V8. 240 PS. 500 Stück limitiert. Der Vorbote der AMG-Ära. 1999 der erste offizielle AMG G 55. Heute sind die AMG-Varianten die meistverkauften G-Modelle. Das hätte 1979 niemand für möglich gehalten.

2012 der G 65 AMG. 6,0-Liter-V12. 1.000 Nm. Der stärkste Serien-Geländewagen der Welt. 2013 der dreiachsige G 63 AMG 6x6. Von Putin bis zu den Kardashians. Das Statussymbol einer Ära.

2018 die Neukonstruktion. Gleiches Design. Komplett neue Technik. Assistenzsysteme. G-Mode. Drei 100-Prozent-Differentialsperren. Onroad wie eine S-Klasse. Offroad wie nichts anderes.

2024 die elektrische G-Klasse. G 580 EQ. Drei Tonnen. 116 kWh. 473 Kilometer Reichweite. Und der G-Turn: Panzerdrehung auf der Stelle durch gegenläufig rotierende Räder. Ein Feature, das kein Mensch braucht und jeder Mensch will.

Über 500.000 G-Modelle gebaut. 80 Prozent aller je produzierten Exemplare sind noch auf der Straße. Jedes einzelne in Handarbeit in Graz gefertigt. Bis heute. Militärfahrzeuge und Milliardärsfahrzeuge vom selben Band.

Vom gestürzten Schah zum Papamobil. Vom VW-Iltis-Verlierer zum Bundeswehr-Wolf. Vom Kommunalfahrzeug zum Kardashian-Accessoire. Vom 75-PS-Diesel zum 1.000-Nm-V12. Vom Desaster zur Ikone.

45 Jahre G-Klasse. Stärker als die Zeit.

Adresse

Mayener Straße 85-87
Koblenz
56070

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