27/04/2026
Intersektionalität der ersten Stunde: Gemeinsam mit anderen Feministinnen wie Kimberlé Cranshaw arbeitete Mohanty mit intersektionalen Perspektiven und erkannte schon früh die Gefahren und Tücken des weißen, westlichen Feminismus. Lange Zeit hat der westliche Feminismus ein Bild von der „dritten Welt-Frau“ geprägt, was auf Charityveranstaltungen und in Spendenaufrufen wirkungsvoll inszeniert wurde. Gut gemeint? Vielleicht. Aber viele Frauen des Globalen Südens fühlten sich eben nicht repräsentiert und von der Entwicklungspolitik bevormundet, anstatt als Partnerinnen und auf Augenhöhe behandelt.
Auch wenn sich in dieser Hinsicht seit den 80er Jahren einiges getan hat, kämpfen noch immer viele Women of Colour und Frauen des Globalen Südens um angemessene Repräsentation und Partizipation.
Kennt ihr Accounts, die dieses Thema aufgreifen? Schreibt sie gerne in die Kommentare! ✍️