UWG Kirchlengern

UWG Kirchlengern Unabhängige Wählergemeinschaft Kirchlengern Die Planungen sahen ein riesiges Brückenbauwerk über die Bundesbahnstrecke vor. DM umzubauen und zu erweitern. DM.

Ende der 70iger, Anfang der 80iger Jahre war der Ausbau der Bundesstraße 239 das vorherrschende politische Thema in Kirchlengern. Der Ortskern wäre damit einbetoniert worden. Um diesen Brückenbau zu verhindern, wurde von engagierten Einwohnern eine Interessengemeinschaft gegründet. Diese Interessengemeinschaft verfolgte auch das Ziel, die Planungen und den Bau einer Ortsumgehung voran zu bringen.

Man musste jedoch schnell feststellen, dass eine solche Interessengemeinschaft nicht ausreichte. Mangelnde Information durch die Verwaltung, sowie fehlende Einflussmöglichkeiten auf die Politik machten weitere Schritte notwendig. Um mehr bürgerfreundliche Politik unabhängig von Parteien in Kirchlengern realisieren zu können, gründete man am 2. Mai 1984 die Unabhängige Wählergemeinschaft Kirchlengern (UWG). Bei der Kommunalwahl im Herbst 1984 erreicht die UWG 9,3 % der Stimmen und erhält 3 Ratssitze. In diesen ersten 5 Jahren setzt man sich erfolgreich dafür ein, dass eine Ortsumgehung auf den Weg gebracht wird und es somit nicht mehr notwendig ist, den Ortskern mit einer Brücke zu verschandeln. Ratsmitglieder von 1984 bis 1989 sind Klaus Grofemeier, Heinrich Kollmeier, sowie Ulrich Niermann, der gleichzeitig auch das Amt des Fraktionsvorsitzenden innehat. Selbstkritisch muss rückblickend festgestellt werden, dass man in diesen ersten 5 Jahren viel "Lehrgeld" bezahlt hat. Von den Politprofis der anderen Parteien wird man, um es vorsichtig auszudrücken, oft "an der Nase herumgeführt". Kurz vor der Kommunalwahl 1989 haben dann interne Streitigkeiten fast noch dazu geführt, die UWG auseinanderbrechen zu lassen. Durch einen engagierten Wahlkampf erreicht man dennoch zur Überraschung und zum Ärger der Parteien 8,3 % der Wählerstimmen, verliert aber 1 Ratsmandat. Für die UWG werden Ulrich Niermann und Heinz Schäpsmeier in den Rat gewählt. Nach einem Jahr gibt Ulrich Niermann aus beruflichen Gründen sein Mandat zurück und Friedhelm Steinmeier wird als neues Ratsmitglied für die UWG verpflichtet. Fraktionssprecher der UWG ist Heinz Schäpsmeier. In dieser Legislaturperiode von 1989 bis 1994 liegen die Schwerpunkte der Arbeit unter anderem im Aufzeigen von Versäumnissen in der Gemeinde, besonders im Umweltbereich, sowie bei Gebäude und Straßeninstandhaltung. Die UWG kann in dieser Zeit durch ihre Arbeit viele neue aktive Mitglieder gewinnen. Dies ist sicher ein Grund mit dafür, das es bei der Kommunalwahl 1994 nur einen Sieger gibt: die UWG! Mit 12,4 % der Stimmen, das sind 1229 Wählerstimmen, zieht man in den neuen Rat mit 4 Ratsmitgliedern, Ulrich Niermann, Friedhelm Steinmeier, Klaus Heinsmann, sowie Heinz Schäpsmeier ein. Im September 1996 stimmten 16 SPD und 10 CDU Ratsmitglieder dafür, das Rathaus für einen Betrag von knapp 8,0 Mio. Die UWG tritt für eine Sanierung und Modernisierung des bisherigen Rathauses ein, hat aber dafür keine Mehrheit. Der Vorschlag der UWG bedeutet Einsparungen von etwa 2,0 Mio. Nach der Einführung der neuen Gemeindeordnung in NRW gibt es seit 1994 die Möglichkeit eines Bürgerbegehrens und Bürgerentscheides, mit der durch die Beteiligung der Einwohner Ratsbeschlüsse geändert werden können. Nach langer und reiflicher Überlegung entscheidet sich die UWG Ende November 1996 dafür, durch die Sammlung von Unterschriften ein Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen. 10 % der Unterschriften der Wahlberechtigten sind notwendig, damit sich der Rat noch einmal mit dem Thema befasst. Die Unterschriften müssen spätestens 3 Monate nach dem Ratsbeschluss eingereicht werden. Für die UWG verbleiben also nur gut 3 Wochen Zeit, da die Unterschriften am letzten Arbeitstag vor Weihnachten 1996 eingereicht sein müssen. In einer beispielhaften Aktion, an der sich auch viele Bürger, sowie einzelne Mitglieder der "großen" Parteien aktiv an der Unterschriftensammlung beteiligen, schafft man es fristgerecht, über 2200 Unterschriften zu sammeln und einzureichen, fast doppelt soviel wie notwendig. Der Rat muss nun erneut abstimmen, ob er bei seiner Endscheidung bleibt, oder ob er seine Meinung ändert. Da bei der Abstimmung im Rat das Bürgerbegehren abgelehnt wird, findet am 12. Mai 1997 ein Bürgerentscheid statt. 25 % der Wahlberechtigten müssen sich für die Lösung der UWG aussprechen. Die UWG hat Erfolg und erreicht, dass sich über 3000 Bürger für die von der UWG vorgeschlagene Einsparung von knapp 2,0 Mio. DM aussprechen. Die Verlierer aus SPD und CDU, die bis zum Schluss für ihre Lösung Stimmung gemacht hatten, bringen nur etwa 750 Wähler für ihre Vorschläge an die Wahlurne, haben aber anschließend die besten Ausreden. Neben dem Thema Rathauserweiterung gibt es noch eine ganze Reihe anderer wichtiger Themen, wie die Umfeldgestaltung an der Kirche in Stift Quernheim oder die Sanierung des Grundschulgebäudes in Häver, die von der UWG entscheidend mit auf den Weg gebracht wurde. Die Gemeinderatswahl im September 1999 bringt für die UWG ein hervorragendes Ergebnis. Für die UWG gehören nun Friedhelm Steinmeier, (scheidet im Frühjahr 2002 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Rat aus, Nachfolgerin Sabine Petzold), Klaus Wellensiek (für Elke Burmann, seit Frühjahr 2003 Baudezernentin der Gemeinde Kirchlengern), Heinz-Günter Osterholz, Karl-Heinz Vieker, Ulrich Niermann sowie Heinz Schäpsmeier dem Rat der Gemeinde Kirchlengern an. Nach der Kommunalwahl 2004 ist die UWG mit 5 Mandaten im Rat der Gemeinde Kirchlengern vertreten. Ratsmitglieder sind Eckhard Grube, Eckhard Pasch, Heinz-Günter Osterholz, Heinz Schäpsmeier sowie Michael Schmale, der seit November 2004 auch Fraktionsvorsitzender der UWG ist. Im Januar 2009 verlassen mehrere Mitglieder die UWG, darunter auch die Ratsmitglieder Heinz-Günter Osterholz und Eckhard Pasch. Beide Ratsmitglieder gründen eine Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Rat der Gemeinde Kirchlengern.

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02/09/2025

Ein Blick auf die Verdienste und Beweggründe einer kommunalpolitischen KraftDie Entscheidung, nicht erneut zur Wahl anzutreten, ist für jede politische Gruppe ein bedeutender Schritt. Für die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG), die über vierzig Jahre hinweg maßgeblich das kommunale Geschehen mitgestaltet hat, lenkt der Rückzug der UWG den Blick auf die Hintergründe ihrer Entscheidung und das Erreichte.UWG: Motor für nachhaltige und solide KommunalpolitikVon Beginn an hat die UWG ihr Hauptaugenmerk auf solide Finanzen und nachhaltige Entwicklung gelegt. Schon lange bevor Umweltthemen im politischen Mainstream angekommen waren oder andere Parteien, wie „Die Grünen“, im Gemeinderat vertreten waren, setzte die UWG innovative Akzente. Sie brachte Anträge zur Förderung von Photovoltaik, zur Einführung moderner LED-Technik in Straßenlampen, zu öffentlichen Stromtankstellen und für ein papierloses Mandat ein.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,werte Kolleginnen und Kollegen, verehrte Anwesende.Wie in den letzten Jahren auch ist der vorgelegte Haushaltsplan ausführlic

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24/04/2024

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,werte Kolleginnen und Kollegen, verehrte Anwesende.Wie in den letzten Jahren auch ist der vorgelegte Haushaltsplan ausführlich und detailliert und wurde nach der Einbringung in den verschiedenen Gremien, anschaulich und nachvollziehbar durch die Verwaltung erläutert. Dafür ein Dankeschön im Namen meiner Fraktion bei allen Beteiligten!In

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04/01/2023
Über 60 Mitfahrende nahmen an unserem Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Magdeburg teil. Nach einem Frühstück am Denkmal d...
12/12/2022

Über 60 Mitfahrende nahmen an unserem Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Magdeburg teil. Nach einem Frühstück am Denkmal der innerdeutschen Grenze in Helmstedt gab es dort eine Führung durch die Anlage. Danach folgte die Weiterfahrt nach Magdeburg, wo sich ein Stadtrundgang anschloss. Zum Mittagessen kehrte die Reisegruppe in das „Wenzel Prager Bierstuben“ ein.

Über 60 Mitfahrende nahmen an unserem Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Magdeburg teil. Nach einem Frühstück am Denkmal der innerdeutschen Grenze in Helmstedt

UPDATE:Die Tagesfahrt nach Magdeburg am 10.12.2022 ist ausgebucht!Vielen Dank für die zahlreichen Anmeldungen.Wir freuen...
27/10/2022

UPDATE:
Die Tagesfahrt nach Magdeburg am 10.12.2022 ist ausgebucht!

Vielen Dank für die zahlreichen Anmeldungen.
Wir freuen uns!

23/12/2021
23/10/2021

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie diese Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehm...

Die bisher größte Investition der Gemeinde Kirchlengern, ist das Aqua-Fun. Fraktionsübergreifend gewollt, jedoch nur gew...
27/08/2021

Die bisher größte Investition der Gemeinde Kirchlengern, ist das Aqua-Fun. Fraktionsübergreifend gewollt, jedoch nur gewollt in einem Rahmen, der zu Kirchlengern passt und vertretbar ist.

Was ist geblieben und was ist der heutige Stand? Für die UWG sehr enttäuschend, denn zu Anfang war eine Sanierung des Freibades mit in der Kostenschätzung enthalten.

Die bisher größte Investition der Gemeinde Kirchlengern, ist das Aqua-Fun. Fraktionsübergreifend gewollt, jedoch nur gewollt in einem Rahmen, der zu Kirchlen

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