15/05/2026
Das Freibad in Kippenheim kann nach mehreren Vandalismus Vorfällen voraussichtlich Ende nächster Woche in die neue Saison starten.
In den vergangenen Wochen gab es leider wiederholt unerfreuliche Vorfälle in unserem Freibad in Kippenheim.
Während es zunächst bei Schmierereien an Umkleidekabinen und Sitzbänken sowie Beschädigungen von Sonnenliegen blieb, hatte der jüngste Vorfall deutlich schwerwiegendere Folgen: Er gefährdete die diesjährige Badesaison in erheblichem
Maße.
Unbekannte Täter hatten Ende April eine dunkle Substanz in das bereits teilweise befüllte Becken gegeben, die das Wasser in einer bräunlichen-grünlichen Farbe färbte. Ein Labor entnahm mehrere Wasserproben, um diese auf Schadstoffe zu testen. Die Testung nahm eine erhebliche Zeit in Anspruch, sodass erst am vergangenen Freitag erste Testergebnisse vorlagen. Die Betreiberfirma und ihr Team konnten etwas aufatmen, denn die Proben waren unauffällig.
„Aktuell reinigen wir das Schwimmer-und Nichtschwimmerbecken auf Hochtouren, damit sich der Saisonstart nicht noch weiter verzögert“, berichtet Sarah Opolzer-Schmidt.
Außerdem ergaben sich am vergangenen Wochenende auch bei den Ermittlungen der Polizei neue Erkenntnisse: „Im Rahmen der Ermittlungen zur Klärung der Sachbeschädigungen in der Vergangenheit kam es am Wochenende nach einem Hinweis zu einem Polizeieinsatz in einer Umlandgemeinde. Daraus ergab sich ein Tatverdacht gegen eine Person“, bestätigt Jochen Brehm vom Polizeiposten Ettenheim. Die möglichen Zusammenhänge und ob sich der Tatverdacht begründen lässt, sind nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Im Namen des Gemeinderats und persönlich verurteilt Bürgermeister Matthias Gutbrod dieses Verhalten zutiefst: „Die jüngsten Vorfälle haben uns tief erschüttert - insbesondere, weil es derartige Ereignisse in unserem Freibad bislang noch nie gegeben hat. Umso größer ist unser Unverständnis über diese mutwilligen, vorsätzlichen Beschädigungen. Ein öffentliches Angebot wie unser Schwimmbad lebt davon, dass alle verantwortungsvoll damit umgehen. Wird eine solche Einrichtung Ziel von Vandalismus, trifft das letztlich die gesamte Bürgerschaft, die dieses Freizeitangebot nutzt und schätzt.“