Bündnis Deutschland im Rat der Stadt Brühl

Bündnis Deutschland im Rat der Stadt Brühl BD im Brühler Stadtrat steht für eine vernunftgeleitete Mitgestaltung des demokratischen Diskurses.

Bündnis Deutschland erfüllt den allgemeinen Wunsch aus der Gesellschaft nach einem neuen, ehrlichen Politikangebot. Die Partei vereint Bürger aus der Mitte der Gesellschaft, die für eine bürgernahe, vernunft- und lösungsorientierte Politik stehen. Eigenverantwortung, Chancengleichheit und die Entfaltung des Individuums haben Vorrang. Der Staat sollte dabei als Ordnungsrahmen fungieren, in dem ein

Zusammenleben in Freiheit, Wohlstand und Sicherheit ermöglicht wird. Bündnis Deutschland im Rat der Stadt Brühl steht für eine sachorientiere und konstruktive Mitgestaltung des demokratischen Diskurses. Sie wird vertreten durch das Ratsmitglied Markus Hausmann aus Pingsdorf.

Nach fünf Jahren Ratsarbeit verabschiede ich mich heute auch offiziell als Brühler Ratsmitglied. Am 1.11.20 hatte ich da...
31/10/2025

Nach fünf Jahren Ratsarbeit verabschiede ich mich heute auch offiziell als Brühler Ratsmitglied.

Am 1.11.20 hatte ich damals noch in der ersten Brühler AfD-Fraktion begonnen. Aus guten Gründen habe ich mich dann in 22 von der Partei verabschiedet und zu Beginn 23 auch die Fraktion verlassen. Fortan war ich als einer von vier fraktionslosen Ratsmitgliedern zwar unter der Flagge von Bündnis Deutschland unterwegs, aber mehr oder weniger auf mich selbst gestellt. Die Ratsarbeit hat mich um viele Erfahrungen und Wissen reicher gemacht, welche(s) ich nicht missen möchte. Gerade zuletzt war die Aufwand-Nutzen-Relation aber auch relativ niedrig.

Die zurückliegenden knapp zehn Jahren, die ich den politischen Betrieb nun aktiv verfolge, haben bei mir natürlich auch ein erhebliches Frustrations- und Enttäuschungsniveau erreichen lassen. Dies gilt insbesondere auch für die vielen interpersonellen niveaulosen Konflikte im konservativ-liberalen Partei-Umfeld.

Mein eigener Anspruch pragmatisch und lösungsorientiert Problemen zu begegnen, findet sich in der Politik jedweder Ebene kaum wieder. Opportunismus und Ideologiezwänge engen politische Entscheidungen und Entwicklungen enorm ein. Die Bereitschaft zu schmerzhaften Reformen für die politische Wirtschaft ist praktisch nicht vorhanden – zu attraktiv sind die Steuergeldtröge. Doch die Entwicklung zu immer mehr Ausgaben und einer immer höheren Staatsquote wird auch diese bislang lukrative Versorgung irgendwann implodieren lassen.

Leider schafft es Politik auf allen Ebenen nicht mehr Probleme zu benennen und konkret anzugehen. Sie dreht sich vielmehr stets um sich selbst und der Eigenprofilierung. Das Thema ist nicht neu – neu ist nur, dass die Konsequenzen daraus immer offener zu Tage treten. Nicht nur die Qualität staatlicher Leistungen ist trotz oder wegen einer maximalen Bürokratie auf historisch niedrigem Niveau. Auch die Demokratie befindet sich in deutlicher Schräglage. Maßgeblichen Anteil daran haben Menschen, die die Demokratie als ihr Eigentum betrachten, von „Unsere Demokratie“ sprechen und damit stets „die Anderen“ aus der Demokratie heraushalten möchten. Kaum etwas ist undemokratischer als die Vorgänge und Verhaltensweisen, die damit einhergehen.

Die viel zitierte Brandmauer ist dabei in Wahrheit ein Brandbeschleuniger. Schon zur Gründerzeit wurde die AfD systematisch ausgegrenzt und abgestempelt, während man die angesprochenen Probleme stets unter den Teppich kehrte und die Meinungsfreiheit immer weiter einschränkte. Somit beförderte man sukzessive die Radikalisierung einzelner Personen und der Partei. Gerade der Union scheint es wichtiger zu sein, sich im Lichte einer linksgrünen Medienlandschaft sonnen zu können als ihren Job zu machen. So werden schon seit vielen Jahren gesellschaftliche Mehrheiten ignoriert und parlamentarische Verrenkungen vollführt, die meines Erachtens demokratiefeindlicher sind als die derzeit in einigen Umfragen führende Partei.

Mein Motto bleibt daher: Abgrenzung statt Ausgrenzung, Diskurs statt Diffamierung und Pragmatismus statt Parteipolitik.

Nach der Kommunalwahl haben sich inzwischen die neuen Fraktionen konstituiert und in der nächsten Woche wird unser neuer Bürgermeister Marc Prokop vereidigt. Ich wünsche allen Verantwortlichen viel Erfolg für die kommenden Jahre, möchte aber daran erinnern, dass die Zeit für Partikularinteressen vorbei ist und Hr. Prokop Bürgermeister für alle Brühler sein will.

Ich werde die kommende Wahlperiode selbstverständlich interessiert verfolgen und politisch bleiben. Allen Lesern hier danke ich für das Interesse. Engagieren Sie sich, auch wenn es oftmals mühsam und desillusionierend ist.

07/10/2025

2 Jahre 7.Oktober 2023 – Wir vergessen nicht. 🕯

Halb sieben am Samstagmorgen. Sirenen heulen. Und kurze Zeit später wird ein ganzes Land nie wieder dasselbe sein.

Am 7. Oktober 2023 überzog die Hamas Israel mit Terror – ein koordinierter Angriff aus Raketen, Sprengsätzen und bewaffneten Terroristen der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad. Unter dem Deckmantel massiver Raketenangriffe verübten die Täter unvorstellbare Gräueltaten: ganze Familien wurden ausgelöscht, Menschen gefoltert und misshandelt. Es war der schlimmste Massenmord an Jüdinnen und Juden seit der Shoah. Fast 1200 Menschen wurden brutal ermordet, mehr als 4800 verletzt, rund 250 verschleppt. Bis heute befinden sich noch 48 Geiseln in der Gewalt der Terroristen.

Zwei Jahre sind vergangen – doch der Schmerz, die Trauer, die Angst um die Entführten bleiben. Der 7. Oktober war ein tiefer Einschnitt, dessen Folgen bis heute spürbar sind. Überlebende kämpfen mit den Folgen des Terrors, Familien leben weiter in quälender Ungewissheit, und der weltweite Antisemitismus hat ein erschreckendes Ausmaß erreicht.

Heute gedenken wir der Opfer des 7.Oktober. Wir stehen an der Seite der Hinterbliebenen, der Überlebenden und der Geiseln. Wir vergessen nicht.

Deutschland feiert heute 35 Jahre Wiedervereinigung.Dreieinhalb Jahrzehnte im Zeichen von Einigkeit und Recht und Freihe...
03/10/2025

Deutschland feiert heute 35 Jahre Wiedervereinigung.
Dreieinhalb Jahrzehnte im Zeichen von Einigkeit und Recht und Freiheit in ganz Deutschland?

Einigkeit:
Leider ist das Land so gespalten wie wohl noch nie. Erhebliche Krisen belasten die gesellschaftlichen Systeme und die regierende Politik findet keine effektive Antwort darauf. Vielmehr werden Gräben ausgehoben und Brandmauern aufgebaut.
Dabei kann unsere Gesellschaft nur mit gegenseitigem Verständnis und Respekt fortbestehen. Diffamierung und Ausgrenzung sind keine Lösung, sondern Teil des Problems. Auch braucht es Mut zu zukunftserhaltenden Entscheidungen, sei es beim Thema Sozialversicherung, Energieversorgung oder Sicherheit.

Recht:
Durch Aufweichung von Rechtsgrenzen und falschen Priorisierungen bei der Strafverfolgung hat der Ruf der deutschen Justiz in der Bevölkerung gelitten – und damit auch die Akzeptanz unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
All das, was nicht strafbar ist, muss erlaubt und toleriert bleiben. Und überall, wo geltendes Recht verletzt wird, muss der Rechtsstaat dieses auch durchsetzen - ohne falsche Scheu vor political correctness.

Freiheit:
Eines der höchsten Güter der zivilisierten Welt steht in Deutschland massiv unter Druck. Persönliche Ansichten werden oft nur noch in einem engen Korridor akzeptiert. Ein ÖRR, der in Größe und Einseitigkeit weltweit seines Gleichen sucht, dominiert die öffentliche Meinungsbildung. Individuelle freie Entscheidungen im Leben werden immer mehr durch Vorgaben und Verbote eingeschränkt. Und auch die deutsche Bürokratie und einer der weltweit höchsten Steuerbelastungen schränken unsere Freiheit ein.
Wir müssen nicht nur wieder mehr Demokratie, sondern auch mehr Freiheit wagen: Afuera!

Am vergangenen Sonntag setzte sich Prof. Dr. Marc Prokop (CDU) in der Stichwahl gegen Simone Holderried von den Grünen d...
02/10/2025

Am vergangenen Sonntag setzte sich Prof. Dr. Marc Prokop (CDU) in der Stichwahl gegen Simone Holderried von den Grünen durch und wird ab 1.11.25 neuer Bürgermeister der Stadt Brühl.
Ich möchte ihm hiermit gebührend dazu gratulieren und auch meine Freude und Erleichterung ausdrücken, dass er das Rennen gemacht hat. Bei all der hoffentlich nicht unberechtigten Vorfreude, möchte ich aber auch mahnen, den Vertrauensvorschuss ernst zu nehmen und nicht für faule Kompromisse aufs Spiel zu setzen.
Im Rat wird Prokop auf eine theoretische Patt-Situation treffen, in denen CDU, FDP und AfD genauso viele Sitze beanspruchen wie der Block aus SPD, Grüne, Linke und Volt. Mit seiner Wahl wurde somit zumindest eine hauchdünne linksgrüne Mehrheit verhindert. Praktisch wird es aber wohl auf ein Zweckbündnis aus Schwarz und Rot hinauslaufen. Hierbei wird es vor allem auf die Flexibilität der SPD ankommen, sich auch pragmatischen und ggf. unattraktiven Lösungen zu öffnen.
Ich wünsche Ihnen Marc Prokop dabei gutes Gelingen. Auch ich werde Sie beim Wort nehmen, dass Sie Bürgermeister aller Brühler sein möchten.

Am nächsten Sonntag heißt es noch einmal wählen gehen. In der Stichwahl zum Bürgermeister der Stadt Brühl geht es um die...
23/09/2025

Am nächsten Sonntag heißt es noch einmal wählen gehen. In der Stichwahl zum Bürgermeister der Stadt Brühl geht es um die Zukunft unserer schönen Schlossstadt.
Meine klare Empfehlung für Sachverstand, Vernunft und lokaler Verbundenheit: MARC PROKOP wählen!

 # # ! # # #Die Würfel sind gefallen – zumindest für Rat und Kreistag.Die CDU ist als klar stärkste Kraft aus der Wahl h...
15/09/2025

# # ! # # #

Die Würfel sind gefallen – zumindest für Rat und Kreistag.
Die CDU ist als klar stärkste Kraft aus der Wahl hervorgegangen und hat SPD und Grüne deutlich hinter sich gelassen. Alleine 19 von 22 Wahlkreisen konnte sie für sich behaupten und die Direktmandate gewinnen. Die drei anderen (alle im Norden der Stadt) sicherte sich die SPD. Die Grünen gingen diesmal leer aus.
Die meisten Zugewinne verzeichnet aber die AfD, die im neuen Rat mit nunmehr 5 Sitzen viertstärkste Fraktion sein wird. Insgesamt werden sieben Parteien dem Rat angehören, wobei die Linke wieder und Volt erstmalig dabei ist.
Aufgrund von Überhang- und Ausgleichsmandaten wird der Rat zudem von 44 auf 52 Sitzen anwachsen, was zumindest aus finanzieller Sicht nicht gerade wünschenswert ist.
Interessant wird nun die Mehrheitsfindung im neuen Rat. Theoretisch gäbe es eine Mehrheit von Schwarz, Gelb und Blau gegen Links-Grün. Allerdings ist eine solche Zusammenarbeit (leider) nicht realistisch. Vielmehr wird es voraussichtlich auf eine lokale Kopie der Schwarz-Roten-Koalition im Bund hinauslaufen.
Bürgermeisterkandidat Prokop (CDU) verpasste dagegen knapp die absolute Mehrheit und muss sich gegen Holderried (Grüne) in der Stichwahl messen. Schumacher von der SPD landete nur auf Platz 3. Hier wird es spannend werden, wie sich die Wähler der SPD entscheiden werden. Eine grüne Bürgermeisterin über einer schwarz-roten Koalition wäre sicherlich alles andere als hilfreich.

Und Pingsdorf?
„Ich gratuliere Albert Rau zum Gewinn des Wahlkreises und wünsche ihm ein gutes Gelingen als künftiger Ratsherr für Pingsdorf. Zudem bedanke ich mich bei all meinen Wählern, auch wenn ich mir natürlich ein anderes Ergebnis gewünscht habe. Leider hebt sich das Ergebnis in Pingsdorf nicht wesentlich von den anderen Wahlkreisen ab. Als Einzelvertreter ohne Parteibasis im Rücken ist es mehr als schwierig eine realistische Chance zum Einzug in den Rat zu entwickeln. Fünf Jahre Ratsarbeit gehen damit für mich zu Ende. Ich bin dankbar für die wertvollen Erfahrungen, die ich dieser Zeit sammeln durfte. Wie es politisch weitergehen wird, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen."

Heute zählt es: Wählen gehen! 🗳
14/09/2025

Heute zählt es: Wählen gehen! 🗳

+++PLEITEN, PECH & PANNEN IN BRÜHL+++Kurz vor der Kommunalwahl erlebt die Stadt Brühl ein Debakel nach dem anderen. Gera...
08/09/2025

+++PLEITEN, PECH & PANNEN IN BRÜHL+++

Kurz vor der Kommunalwahl erlebt die Stadt Brühl ein Debakel nach dem anderen.

Gerade im Bereich der städtischen Hochbauten läuft kaum etwas rund:
• Das Rathaus musste erneut eingerüstet werden, weil schon nach wenigen Monaten Teile des Dachs und der Fassade bereits repariert werden müssen.
• Der barrierefreie Umbau des Bahnhofsvorplatzes musste eine Pause einlegen, weil Strom- und Datenkabel unvorhergesehenerweise neu verlegt werden müssen. Vorausgegangen war ein Missverständnis zwischen Stadt und Deutscher Bahn. Wohlgemerkt: Seit Beginn der Planungen sind inzwischen bereits 18 Jahre vergangen.
• Und auch das größte Bauprojekt der Stadtgeschichte hat mit Problemen zu kämpfen. Zwar liegt der Neubau der Feuer- und Rettungswache noch im ohnehin schon opulenten Kostenrahmen, dafür stocken derzeit die weiteren Arbeiten. Beim Aushub, der teilweise mit Altlasten verunreinigt ist, gibt es finanzielle Unstimmigkeiten zwischen beauftragtem Unternehmen und Stadt.

In allen Fällen liegen mehr oder weniger große Rechtsstreitigkeiten zu Grunde.

Bereits vor einigen Monaten konnte der Rechtsstreit um den Auszug aus der alten Bücherei nur mit einem außergerichtlichen Vergleich beendet werden.
Selbst der Bau einer kleinen Brücke über den Pingsdorfer Bach dauert aktuell 1,5 Jahre und wird knapp 200.000€ kosten.

Doch damit nicht genug: Sogar das Herzstück der Demokratie scheint keine ausreichende Priorität mehr bei der Stadtverwaltung zu haben. Wie bereits vor kurzem in den Medien berichtet, kam es bei der Ausgabe der Briefwahlunterlagen zu erheblichen Fehlern in der Menge und Zuordnung der jeweiligen Wahlzettel. Einige Wähler erhielten erst beim vierten Mal die richtigen Unterlagen, andere konnten schließlich nicht mehr abstimmen, da sie sich schon im Urlaub befinden. Je nach Ausgang der Wahl ist daher damit zu rechnen, dass diese angefochten wird und ggf. sogar wiederholt werden muss.

Markus Hausmann – derzeit einziger Vertreter Pingsdorfs im Rat der Stadt Brühl – fordert eine Professionalisierung der Verwaltung in Planungsangelegenheiten und eine Refokussierung auf die wirklich prioritären Aufgaben der Kommune. „Auch wenn einige Dinge nicht von der Brühler Verwaltung verursacht wurden, bleibt am Ende beim Bürger der Eindruck eines dysfunktionalen Staates zurück. Dies ist brandgefährlich für die Demokratie. Eine funktionsfähige Verwaltung, die effizient im Sinne der Bürgerschaft leistet, ist eine tausendmal bessere Demokratieförderung als jedes noch so bunte Formate einer zweifelhaften NGO.“

Heute vor genau 300 Jahren erfolgte die Grundsteinlegung zum Brühler Schloss Augustusburg.Auf den Ruinen des durch die F...
08/07/2025

Heute vor genau 300 Jahren erfolgte die Grundsteinlegung zum Brühler Schloss Augustusburg.
Auf den Ruinen des durch die Franzosen zerstörten Wasserschlosses aus dem 13. Jahrhundert ließ der Kölner Kurfürst und Erzbischof Clemens August von Bayern den Grundstein zum Bau seines sommerlichen „Lust- und Jagdschlosses“ legen. Über 40 Jahre dauerte die gesamte Bauzeit (nur) und wurde geleitet vom westfälischen Baumeister Johann Conrad Schlaun und dem wallonische Architekt François de Cuvilliés. Die Vollendung erlebte Clemens August nicht, da er drei Jahre zuvor verstarb.
Prunkstück des Schlosses ist sicherlich das wohl größte Rokoko-Treppenhaus der Welt, das von Balthasar Neumann entworfen wurde.
Seit 1984 ist das Schloss und das kleinere Schloss Falkenlust UNESCO Weltkulturerbe.
Anlässlich dieses freudigen Ereignisses wird es am kommenden Sonntag rund um das Schloss eine Vielzahl an Feierlichkeiten geben.

In seiner gestrigen Sitzung wurde der Rat der Stadt Brühl über eine weitreichende Maßnahme des Kämmerers in Kenntnis ges...
08/07/2025

In seiner gestrigen Sitzung wurde der Rat der Stadt Brühl über eine weitreichende Maßnahme des Kämmerers in Kenntnis gesetzt. Dieser verhing zum 1. Juli eine Haushaltssperre für die Brühler Stadtkasse. Damit dürfen bis auf Weiteres nur noch Aufwendungen entstehen gelassen werden oder Auszahlungen geleistet werden, zu denen die Stadt rechtlich verpflichtet ist oder die für die Weiterführung notwendiger Aufgaben unaufschiebar sind.
Damit sind auch Stellenneu- und -nachbesetzungen nur mit Zustimmung vom Bürgermeister und Kämmerer möglich.

Im Vorfeld hatte der scheidende Kämmerer Radermacher bereits auf eine drohende HSK-Pflicht hingewiesen, da sich das laufende Jahr nicht so entwickelt, wie gehofft.

Im Zuge dessen trifft sich morgen ein interfraktioneller Arbeitskreis, um mögliche Einsparungen zu indentifizieren, die noch in diesem Jahr umgesetzt werden können. Allerdings ist dieser wenig inklusiv und lässt alle fraktionslosen Ratsmitlieder außen vor. Das ist deshalb bedauerlich, da Markus Hausmann vom Bündnis Deutschland in den letzten Jahren ein einfaches Einsparvolumen von stets über eine Million Euro identifizieren konnte.

Grundlage für die Beratungen ist eine neue Liste der Verwaltung, in der alle freiwilligen Leistungen der Stadt verzeichnet sind. Nach Angabe der einzelnen Dezernate und Fachbereiche können diese freiwilligen Leistungen auf über 15 Mio. € beziffert werden. Inklusive einiger Vorschläge aus den Haushaltsberatungen kann aber nur ein konkretes Einsparvolumen von gut 400.000 € identifiziert werden. Viel zu wenig, um den sog. globalen Minderaufwand von 3,8 Mio. € zu erreichen.

So muss leider weiterhin damit gerechnet werden, dass der neue Rat und der neue Bürgermeister im kommenden Jahr direkt mit dem Haushaltssicherungskonzeot konfrontiert sein werden.

+++PINGSDORF. GEMEINSAM. GESTALTEN.+++Am 14. September 25 ist Kommunalwahl.Geben Sie Pingsdorf eine unabhängige & starke...
24/06/2025

+++PINGSDORF. GEMEINSAM. GESTALTEN.+++
Am 14. September 25 ist Kommunalwahl.
Geben Sie Pingsdorf eine unabhängige & starke Stimme.

| Im Wahlkreis 6.0 Pingsdorf tritt Ratsherr Markus Hausmann als unabhängiger Einzelbewerber an. |

Unter dem Motto "Gemeinsam Pingsdorf gestalten" möchte ich mehr Miteinander in der kommunalpolitischen Praxis etablieren. Gerade die Kommunalpolitik muss als leuchtendes Beispiel gelebter Demokratie voran gehen und darf sich nicht im Klüngel und Verwaltungswirrwarr verlieren. Sie bildet die Basis unserer Demokratie und sollte daher so bürgernah und interaktiv wie möglich gestaltet sein und alle Beteiligte ernsthafter einbinden.

Mit Ihrer & Eurer Stimme für mich können wir gemeinsam konkrete Verbesserungen für Pingsdorf realisieren.

Weitere Infos zu meiner Person, unseren Themen und der anstehenden Wahl unter:
https://stimme-fur-pingsdorf.webnode.page/

GEMEINSAM.PINGSDORF.GESTALTEN.

+++HSK steht kurz bevor+++In der letzten Sitzung des Hauptausschusses am vergangenen Montag ging es geradezu dramatisch ...
04/06/2025

+++HSK steht kurz bevor+++

In der letzten Sitzung des Hauptausschusses am vergangenen Montag ging es geradezu dramatisch zu.
Unter TOP 5 berichtete der Kämmerer über die aktuelle finanzielle Situation der Stadtkasse. Diese ist in einer historisch schlechten Lage. Denn die bisherigen Zahlen sind sogar noch schlechter als die ohnehin schon sehr knappe Planung zum Haushaltsbeschluss im Dezember.

Einerseits liegen die Einnahmen deutlich unter Plan. Anderseits - und das ist der entscheidende Punkt - ist die Stadt weit davon entfernt den sog. "Globalen Minderaufwand" tatsächlich zu erreichen. Dieser ist ein erlaubter Buchungstrick, der in der Planung annimmt, dass die Verwaltung pauschal 2% weniger ausgibt als angenommen.
Dies sind in Brühl über 3 Mio. €. Bei Nicht-Erreichen des Minderaufwands würde Brühl zu Beginn des kommenden Jahres in das Haushaltssicherungskonzept rutschen.

Kurzum: Brühl steht kurz vor der kommunalen Insolvenz.
Erst jetzt - viel zu spät - wachen dann auch mal die Verantwortlichen in Rat auf und scheinen den Ernst der Lage endlich begriffen zu haben.
So soll noch vor den Sommerferien interfraktionell überlegt werden, welche konkreten Maßnahmen das HSK noch verhindern können. Mal sehen, ob nun die Sparvorschläge der Opposition ernst genommen werden.

Die Fehler wurden jedoch schon Jahre zuvor gemacht, in dem immer wieder (langfristige) Ausgaben getätigt wurden, die ausschließlich der Klientelbefriedigung dienten.

So werden sich leider sowohl der neue Bürgermeister als auch der neue Rat in einem Nothaushalt einfinden müssen. Und auf die Bürgerschaft kommen harte Jahre schmerzhafter Einschnitte zu.

Adresse

Postfach 1104
Kierberg
50301

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