29/05/2026
++ 100-Milliarden-Gender-Wahn und politisierte Aufsicht: Boßdorf warnt vor Angriff auf Souveränität und Opposition +++
Die AfD-Abgeordnete Irmhild Boßdorf kritisiert den Vorstoß der FEMM-Vorsitzenden Lina Gálvez (S&D), den neuen NRPP-Investitionsfonds ideologisch umzulenken. Von den geplanten 100 Milliarden Euro für soziale Zwecke (14 % des Fonds) fordert die S&D eine weitreichende Gender-Zweckbindung von bis zu 25 % für Quoten- und Umerziehungsprogramme.
Dazu erklärt die Europaabgeordnete Irmhild Boßdorf, MdEP (AfD/ESN), Mitglied im Ausschuss für Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter (FEMM):
„Dieser Vorstoß ist ein frontaler Angriff auf die nationale Haushaltssouveränität. Anstatt Armut wirksam zu bekämpfen, will die S&D Steuermilliarden für den Ausbau staatlicher Erziehung und den ideologischen Kampf gegen die traditionelle Familie als Keimzelle der Gesellschaft einsetzen.
Die Politisierung der EU-Parteienaufsicht ist besorgniserregend. Im Fokus steht dabei Pascal Schonard, Direktor der EU-Parteienbehörde (APPF). Unter Berufung auf Artikel 2 EUV sollen künftig finanzielle Sanktionen gegen EU-kritische Parteien erleichtert werden. Schonard steht deshalb zunehmend in der Kritik der Fraktion ‚Patriots for Europe‘, die ihm mangelnde Neutralität vorwirft. Seine frühere Tätigkeit im Kabinett von Klaus Welle sowie die öffentliche Haltung seiner Kabinettschefin gegenüber rechten Parteien nähren Zweifel an seiner Unabhängigkeit als Aufsichtsbehörde.
Wenn Sanktionen zur politisch motivierten Keule gegen rechte Gruppierungen werden, disqualifiziert sich die EU selbst. Ein voreingenommener Aufseher gefährdet genau jene demokratischen Prinzipien, die er angeblich schützen soll. Die ESN fordert ein Ende der ideologischen Instrumentalisierung europäischer Institutionen und die Verteidigung nationaler Rechte gegen den zunehmenden Brüsseler Kontrollanspruch.“