Sozialistische Alternative (SAV) Kassel

Sozialistische Alternative (SAV) Kassel Wir sind in Kassel aktiv, aber unser politischer Horizont beschränkt sich nicht auf eine Stadt. Die Zerstörung der Umwelt nimmt immer bedrohlichere Formen an.

Die Sozialistische Alternative – SAV ist eine bundesweite Organisation und in vielen Ländern der Welt vernetzt. Die Sozialistische Alternative (SAV) Kassel trifft sich regelmäßig dienstags um 19 Uhr im Kulturzentrum Schlachthof, Mombachstr. 10

Das Kulturzentrum Schlachthof läßt sich leicht mit der Tram-Linie 1 und 5 oder RT1/RT4 über die Haltestelle Halitplatz erreichen. Vom Campus der Universitä

t am Holländischen Platz sind es drei Minuten zu Fuß.Die Treffen sind für Interessierte offen - komm vorbei! Seit 2008 befindet sich der Kapitalismus weltweit in der größten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren. Millionen Arbeitsplätze wurden vernichtet, soziale Absicherung zerstört und Menschen in Armut gestürzt. Die Krise in Europa nimmt kein Ende. Ein Zusammenbruch des Euro kann von den Herrschenden mit ihrer pro-kapitalistischen Politik auf Dauer nicht verhindert werden. Dieser wird weitere verheerende Folgen für die Volkswirtschaften und den Lebensstandard der Bevölkerung haben. Diese Krise wird auch Deutschland früher oder später mit voller Wucht treffen und Millionen Arbeitsplätze bedrohen. Aber schon jetzt ist die Bundesrepublik das Land der arbeitenden Armen, mit einem stetig wachsenden Niedriglohnsektor und Reallohnverlusten über viele Jahre. Die SAV ist der Ansicht, dass gegen jede Verschlechterung und für jede Verbesserung massenhaft gekämpft werden muss – nicht vereinzelt, sondern gemeinsam und organisiert. Dafür ergreifen wir Initiativen und sind aktiv in der Partei DIE LINKE, dem Jugendverband Linksjugend['solid], der Antikapitalistischen Linken (AKL), den Gewerkschaften und sozialen Bewegungen. Die Reichen und Superreichen haben viele Parteien. Die Arbeiterklasse (darunter verstehen wir alle Menschen, die heute, in Zukunft oder in der Vergangenheit ihre Arbeitskraft verkaufen mussten, also Lohnabhängige, Erwerbslose, RentnerInnen, der Großteil der SchülerInnen und Studierenden) braucht auch eine starke Partei, die ihre Interessen politisch zum Ausdruck bringt. Die SAV setzt sich aktiv für die Schaffung einer sozialistischen Massenpartei ein, die verschiedene Kämpfe und Bewegungen verbinden könnte und das Ziel einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft in diese hinein tragen könnte. Eine solche Partei hätte nichts gemein mit den angepassten, korrupten und pro-kapitalistischen Parteien, die wir heute kennen. Zur Zeit sehen wir in der LINKEN den einzigen ernsthaften Ansatz, die nötigen Debatten über den Aufbau einer solchen Partei zu führen und praktische Schritt dafür zu ergreifen. Deshalb sind wir Teil der LINKEN. Unsere Mitglieder treten für eine kämpferische, pluralistische, demokratische und sozialistische LINKE ein. Wir rufen dazu auf, aktives Mitglied in der LINKEN zu werden und gemeinsam mit uns für eine Veränderung der Partei in diese Richtung einzutreten. SAV-Mitglieder sind ebenso aktiv in den Gewerkschaften, ohne die eine Verteidigung der alltäglichen Lohn- und Arbeitsbedingungen der Arbeiterklasse nicht möglich ist. Die Führung der DGB-Gewerkschaften hat aber ihren Frieden mit dem Kapitalismus gemacht und setzt darauf durch Co-Management die Konkurrenzfähigkeit des deutschen Kapitals zu verbessern. Wir treten für demokratische und kämpferische Gewerkschaften ein, die ihre Forderungen und Ziele nicht an den so genannten Sachzwängen des Kapitalismus orientieren, sondern bereit sind, den Rahmen der kapitalistischen Konkurrenzwirtschaft zu sprengen. Alle Erfahrungen zeigen: Der Kapitalismus kann nicht zu einer friedlichen und sozial gerechten Gesellschaft umgestaltet werden. Deshalb gilt es, den Kampf für Verbesserungen mit dem Kampf für eine sozialistische Gesellschaft zu verbinden. Nur eine starke und organisierte Bewegung der Lohnabhängigen und Jugendlichen kann den Kapitalismus überwinden und eine neue Gesellschaft gestalten. Sozialismus bedeutet, dass die ganze Gesellschaft, einschließlich der Wirtschaft, demokratisch durch die arbeitende Bevölkerung kontrolliert und verwaltet wird. Dazu müssen die Banken und Konzerne in öffentliches Eigentum überführt werden. Anstelle von kapitalistischer Konkurrenz und Profitlogik tritt Kooperation und demokratische Planung entsprechend der Bedürfnisse von Mensch und Natur. Das hat nichts mit den stalinistischen Diktaturen zu tun, die in der DDR oder der Sowjetunion existierten. In diesen herrschte eine abgehobene Bürokratie über die Bevölkerung. Sozialismus kann nur international erreicht werden. Die SAV tritt für internationale Solidarität und gemeinsame Gegenwehr ein. Wir sind Teil der weltweiten sozialistischen Organisation „Komitee für eine Arbeiterinternationale“ (engl. Abkürzung CWI), die in über 40 Ländern der Welt aktiv ist. Um den Kapitalismus erfolgreich stürzen zu können, müssen die Lehren aus den Siegen und Niederlagen der Arbeiterbewegung und entsprechende Schlussfolgerungen gezogen werden. Die Revolutionen und Aufstände in Nordafrika haben gezeigt: spontan können Massenbewegungen Herrscher stürzen und revolutionäre Situationen auslösen. Erfolgreiche und dauerhafte Veränderungen der Macht- und Eigentumsverhältnisse sind jedoch nur möglich, wenn die Massen über eine schlagkräftige Organisation verfügen. Dazu bedarf es einer internationalen marxistischen Organisation, die diese Ideen in die Linke und die Arbeiterbewegung trägt und sich auf die anstehenden Kämpfe bewusst vorbereitet. Eine solche Organisation wollen wir aufbauen. Forderungen der SAV

Arbeit, Bildung und Soziales

• Gegen ALLE Formen von Kürzungen, Stellenabbau und Privatisierung
• Weg mit Agenda 2010 und Hartz I bis IV
• Soziale Mindestsicherung und Mindestrente von 750 Euro plus Warmmiete – ohne Bedürftigkeitsprüfung und Schikanen
• Nein zur Rente ab 67 – Renteneinstiegsalter auf 60 Jahre senken!
• Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde als erster Schritt zu zwölf Euro
• Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit – in Ost und West, für Frauen und Männer
• Radikale Arbeitszeitverkürzung zur Schaffung von sinnvollen Arbeitsplätzen für alle: 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich
• Öffentliche Investitionsprogramm in den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit und Umwelt, finanziert durch die Profite der Banken und Konzerne
• Für ein öffentliches Gesundheits- und Bildungswesen ohne Zuzahlungen und Gebühren
• Für eine zehnprozentige Millionärssteuer und eine drastische Besteuerung von Unternehmensgewinnen
• Nein zu Privatisierungen, Rückführung privatisierter Bereiche in öffentliches Eigentum

Umwelt, Krieg, Rassismus, demokratische Rechte

• Sofortige Abschaltung aller AKWs
• Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien
• Stopp von Rüstungsexporten
• Schluss mit imperialistischen Kriegen und Besatzung; Nein zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr
• Wiederherstellung des Asylrechts und Bleiberecht für Alle
• Gleiche Rechte für Alle, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben – gegen jede Form von Diskriminierung auf Grund von Nationalität, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Behinderung oder sexueller Orientierung
• Mobilisierungen und Blockaden gegen Aufmärsche von N***s und Rechtspopulisten
• Rücknahme der diversen „Anti-Terror“-Gesetze
• Nein zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren

Frauen und Familie

• Für gemeinsamen Kampf von Frauen und Männern gegen jede Form geschlechtsspezifischer Benachteiligung
• Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit- deutliche Lohnerhöhungen in frauendominierten Berufszweigen
• Für eine kostenlose und ganztägige Kinderbetreuung vom ersten bis 13. Lebensjahr
• Weg mit den Abtreibungsparagraphen 218 und 219
• Kampf gegen diskriminierende Frauenbilder in Werbung und Medien

DIE LINKE

• Für eine kämpferische und sozialistische LINKE
• Für eine Schwerpunktsetzung der Aktivitäten der Partei DIE LINKE auf Proteste und Widerstand auf der Straße, in Betrieben, Schulen, Hochschulen und Nachbarschaften – Parlamentsarbeit nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel zur Unterstützung der Gegenwehr
• Keine Beteiligung der LINKEN an prokapitalistischen Regierungen mit den Sozialabbau-Parteien, egal ob als Koalition oder Tolerierung; Abstimmungsverhalten im Parlament nach Sachlage von Fall zu Fall und niemals für Verschlechterungen für die Arbeiterklasse
• Für jederzeitige Wähl- und Abwählbarkeit von FunktionsträgerInnen
• Hauptamtliche und MandatsträgerInnen dürfen nicht mehr verdienen, als einen durchschnittlichen Tariflohn; darüber hinausgehende Diäten müssen an die Partei und soziale Bewegungen abgegeben werden

Gewerkschaften

• Für einen Bruch der Gewerkschaftsführungen mit SPD und Grünen – Nein zu Co-Management und Verzichtslogik - Für kämpferische und demokratische Gewerkschaften
• Für jederzeitige Wähl- und Abwählbarkeit von FunktionsträgerInnen
• Hauptamtliche dürfen nicht mehr verdienen als einen durchschnittlichen Tarifarbeiterlohn
• Für den Aufbau von Zusammenschlüssen kämpferischer und kritischer GewerkschaftsaktivistInnen auf allen Ebenen der Gewerkschaften, angefangen an der Basis

Krise beenden - Kapitalismus abschaffen

• Nein zu ESM und Fiskalpakt
• IWF, Weltbank und WTO auflösen
• Streichung der Schulden der Südländer und Verstaatlichung der Banken bei demokratischer Kontrolle und Verwaltung
• Überführung der Banken und Konzerne in öffentliches Eigentum bei demokratischer Kontrolle und Verwaltung durch Belegschaftskomitees und die arbeitende Bevölkerung
• Durchschnittlicher Tariflohn und jederzeitige Wähl- und Abwählbarkeit für alle Personen in Leitungsfunktionen
• Statt Konkurrenz und Produktion für den Profit – demokratische Kooperation und nachhaltige Planung entsprechend der Bedürfnisse von Mensch und Umwelt
• Nein zum Europa der Banken und Konzerne – für ein sozialistisches Europa der arbeitenden Bevölkerung
• Für sozialistische Demokratie weltweit

07/12/2025

Über 1200 Schüler*innen waren am 05.12. gegen das neue Wehrpflichtgesetz auf der Straße. Aber was heißt das für unsere Zukunft? Kommt am 09.12. zu unserer Veranstaltung, denn das sind nicht unsere Kriege!

Welche alternativen Wege es gibt, um Kriege zu verhindern? Dieser Vortrag soll einen Überblick über die Ursachen, Auswir...
05/12/2025

Welche alternativen Wege es gibt, um Kriege zu verhindern? Dieser Vortrag soll einen Überblick über die Ursachen, Auswirkungen und möglichen Auswege aus der aktuellen Eskalationsspirale geben.

Komm vorbei und organisier dich mit uns gegen Aufrüstung und Krieg.

Was können wir gegen die Aufrüstung unternehmen? Kommt vorbei und diskutiert mit uns!
04/11/2025

Was können wir gegen die Aufrüstung unternehmen? Kommt vorbei und diskutiert mit uns!

Die Lage in den USA spitzt sich von Woche zu Woche weiter zu. Bei wachsenden Repressionen gegen Minderheiten, Linke und ...
18/10/2025

Die Lage in den USA spitzt sich von Woche zu Woche weiter zu. Bei wachsenden Repressionen gegen Minderheiten, Linke und immer mehr Militäreinsätzen in Großstädten, fragt man sich, wo das noch hinführt. Das diskutieren wir im Rahmen der kritischen O-Woche der Uni Kassel zusammen mit unserer Genossin Leah, einer Sozialistin aus den USA. Kommt gerne am 28.10.2025 um 19 Uhr im Schlachthof vorbei.

08/09/2025
Komm vorbei!!!
03/07/2025

Komm vorbei!!!

Unsere nächste Veranstaltung: Transformation der Autoindustrie - wie warum wohin? Komm vorbei und diskutiere mit! Dienst...
14/06/2025

Unsere nächste Veranstaltung: Transformation der Autoindustrie - wie warum wohin? Komm vorbei und diskutiere mit! Dienstag, 17. Juni, 19 Uhr, Schlachthof Kassel ✊

Am Mittwoch, den 11.06 findet unser 2. Lesekreis zu Rosa Luxemburg, „Massenstreik, Partei und Gewerkschaft“ statt. Treff...
10/06/2025

Am Mittwoch, den 11.06 findet unser 2. Lesekreis zu Rosa Luxemburg, „Massenstreik, Partei und Gewerkschaft“ statt. Treffen ist um 18.00 Uhr im Linke-Parteibüro in der Schillerstraße 21 in Kassel. Wir freuen uns über alle neuen Gesichter!

Was genau besagt eigentlich die Imperialismustheorie von Lenin? Lasst uns diese Frage am 10.06.2025 gemeinsam diskutiere...
03/06/2025

Was genau besagt eigentlich die Imperialismustheorie von Lenin? Lasst uns diese Frage am 10.06.2025 gemeinsam diskutieren. Kommt gerne vorbei am Dienstag um 19 Uhr im Schlachthof.

Was genau ist eigentlich die Imperialismustheorie von Lenin? Diese und viele weitere Fragen klären wir am 10.06.2025 um ...
03/06/2025

Was genau ist eigentlich die Imperialismustheorie von Lenin? Diese und viele weitere Fragen klären wir am 10.06.2025 um 19 Uhr im Schlachthof. Komm gerne vorbei und diskutier mit uns die verschiedenen Theorien.

Überall ist Krise.Kriegswirtschaft und patriarchale Krisen nehmen zu. Chancen in der Gesellschaft hängen von Geschlecht,...
25/05/2025

Überall ist Krise.
Kriegswirtschaft und patriarchale Krisen nehmen zu. Chancen in der Gesellschaft hängen von Geschlecht, Sexualität und Herkunft ab.
Wir brauchen eine Gesellschaft in der der gesellschaftliche Reichtum allen gehört und von allen demokratisch nach ihren Bedürnissen genutzt werden kann. Aber wie kommen wir dahin?
Lesen allein reicht nicht. Doch gegen Patriarchat, Kapitalismus, Krieg, und Klimazerstörung müssen wir uns mit Ideen bewaffnen, wie wir System bedingte Krisen überwinden und zugleich zu einer sozialistisch, feministischen Welt kommen. ✊
Kommt zu unserem Lesekreis!

🗓️17.05📍Kulturzentrum Schlachthof 🕖 19:00 Uhr Kommt vorbei um die Rolle von Gewerkschaften zu verstehen und zu diskutier...
14/05/2025

🗓️17.05📍Kulturzentrum Schlachthof 🕖 19:00 Uhr Kommt vorbei um die Rolle von Gewerkschaften zu verstehen und zu diskutieren!

Adresse

Kassel
34127

Öffnungszeiten

19:00 - 21:00

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