Feuerwehr Gemeinde Karlstein

Feuerwehr Gemeinde Karlstein Die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Karlstein, welche am 01.01.2014 gegründet wurde, setzt sich aus den ehemaligen Wehren Großwelzh. u. Dettingen zusammen.

++ Akkubrand in Karlsteiner Industriekomplex fordert Feuerwehren über mehrere Stunden ++Am Samstagmorgen wurden die Feue...
13/06/2026

++ Akkubrand in Karlsteiner Industriekomplex fordert Feuerwehren über mehrere Stunden ++

Am Samstagmorgen wurden die Feuerwehren Karlstein und Kahl zu einem Brandereignis in einem Industriekomplex in Karlstein alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war die Einsatzstelle aufgrund einer weithin sichtbaren Rauchsäule deutlich zu erkennen.

Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass insgesamt rund 25 Paletten mit Lithium-Ionen-Akkus in voller Ausdehnung brannten. Durch die enorme Hitzeentwicklung und die hohe Brandintensität bestand die Gefahr, dass die Flammen auf ein angrenzendes Feld sowie zwei nahegelegene Zelte mit weiteren gelagerten Akkus übergreifen könnten.

Die Einsatzkräfte leiteten umgehend umfangreiche Löschmaßnahmen ein. Mit zeitweise bis zu fünf gleichzeitig eingesetzten C-Rohren gelang es den Feuerwehrkräften, die Brandausbreitung erfolgreich zu verhindern und die gefährdeten Bereiche zu schützen. Dadurch konnte ein deutlich größerer Schaden verhindert werden.

Besonders herausfordernd gestalteten sich die anschließenden Nachlöscharbeiten. Aufgrund der Eigenschaften von Lithium-Ionen-Akkus besteht auch nach dem eigentlichen Löscherfolg die Gefahr einer erneuten Reaktion oder Entzündung. Um dies zu verhindern, kam ein Teleskoplader des Landkreises zum Einsatz. Mit dessen Greifer wurden die durch die Hitze miteinander verschmolzenen Akku-Packs aufgenommen und in speziell vorbereitete Container der Feuerwehr Karlstein sowie verschiedener Entsorgungsunternehmen verbracht.

Anschließend wurden die Container mit Wasser geflutet, um die Akkus kontrolliert ausreagieren zu lassen und eine Wiederentzündung auszuschließen. Dieses Vorgehen ist bei Bränden von Lithium-Ionen-Akkus ein bewährtes Mittel, um verbleibende Reaktionsprozesse sicher zu beenden.

Parallel zu den Lösch- und Bergungsarbeiten wurden umfangreiche Messungen möglicher Schadstoffkonzentrationen in der Umgebung durchgeführt. Hierzu war das Messfahrzeug der Feuerwehr Stockstadt im Einsatz. Die durchgeführten Messungen in den Ortsteilen Großwelzheim sowie im benachbarten Kahl ergaben keine auffälligen Werte. Eine Gefährdung der Bevölkerung konnte somit nicht festgestellt werden.

Unter der Leitung von Einsatzleiter Marco Henning, stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein, waren insgesamt rund 70 Einsatzkräfte vor Ort tätig. Zur Absicherung der eingesetzten Atemschutzgeräteträger stand ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes bereit.

Auch die Karlsteiner Bürgermeister Peter Kress und Günther Raffler verschafften sich persönlich ein Bild von der Lage und dem Einsatzgeschehen vor Ort.

Aufgrund der hohen Temperaturen und der langen Einsatzdauer wurde zur Versorgung der Einsatzkräfte zusätzlich die Verpflegungskomponente des Landkreises alarmiert. Diese stellte Getränke sowie belegte Brötchen für die eingesetzten Kräfte bereit.

Nach insgesamt rund sechs Stunden konnten die umfangreichen Einsatzmaßnahmen abgeschlossen und die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben werden.

Zur Ursache des Brandes können derzeit keine Angaben gemacht werden.

Eure Feuerwehr Karlstein 🚒

+++ Besuch der Interschutz in Hannover +++Die weltgrößte internationale Fachleitmesse „Interschutz“ findet heute, nach s...
06/06/2026

+++ Besuch der Interschutz in Hannover +++

Die weltgrößte internationale Fachleitmesse „Interschutz“ findet heute, nach sechs Tagen, in Hannover ihr Ende. Auch wir waren an fünf Tagen, in unterschiedlichen Besetzungen, dort vor Ort vertreten, um uns über Neuerungen und Produkte aus allen Bereichen rund um den Brand- und Katastrophenschutz, mit all seinen Facetten, zu informieren.

Stand am Montag und Dienstag der vorbeugende, organisatorische und bauliche Brandschutz sowie der Bevölkerungsschutz im Vordergrund, ging es am Mittwoch vor allem um Industriebrandbekämpfung und technische Neuerungen in diesem Bereich. Der Donnerstag stand dann voll im Bereich der EDV für den Betrieb einer Feuerwehr von A bis Z, denn hier steht nach über 20 Jahren ein Systemwechsel bei uns in Karlstein bevor. Der Freitag wurde dann Fahrzeugen und Kleidung gewidmet und ging natürlich viel zu schnell vorüber.

Fazit nach fünf Messetagen: Der Bevölkerungsschutz wird uns die nächsten Jahre extrem zusätzlich fordern, leider wurde dieses Thema, welche die Bereiche Zivilschutz, Zivile Verteidigung und Katastrophenschutz zusammenfasst, Bundesweit von ganz oben bis ganz unten in den Kommunen, komplett vernachlässigt. Aber auch der immer größere Einzug von elektronischen Systemen bis hin zu Autonomen Einsatzgerätschaften, stellt uns vor finanzielle und auch organisatorische Herausforderungen in allen Bereichen. Gerade in Industriegemeinden wie Karlstein, bedeutet dies eine sehr große Herausforderung!

Wir dürfen gespannt sein wie es hier weitergeht!

Vor Ort in Hannover waren wir am Montag mit sieben Personen, am Dienstag mit drei Personen, am Mittwoch mit fünf Personen, am Donnerstag mit sechs Personen und am Freitag noch mal mit vier Personen.

Die nächste INTERSCHUTZ findet von 20. bis 25.05.2030, ebenfalls wieder in Hannover, statt.

+++ Zwei Brände 130-131/26 und Ausbildung +++Am Freitagabend wurden wir um 17:36 Uhr mit „Rauchentwicklung auf einem Fel...
30/05/2026

+++ Zwei Brände 130-131/26 und Ausbildung +++

Am Freitagabend wurden wir um 17:36 Uhr mit „Rauchentwicklung auf einem Feld im Bereich Pfingstweide“ alarmiert. Nach kurzer Zeit rückte der Löschzug mit ELW 1, HLF 20/16, TLF 16/24 Tr. und LF 16/12 aus in Richtung Einsatzstelle. Vor Ort wurde ein brennender Misthaufen im gemeldeten Gebiet lokalisiert. Unsicher ob dies dir richtige Einsatzstelle war, lies der ELW eine Drohne aufsteigen und das LF erkundete weiter die Umgebung bis hoch zur A45. Mittels Wasser aus dem HLF und dem TLF wurde der brennende Misthaufen abgelöscht und gut durchnässt. Eine weitere Einsatzstelle konnte nicht gefunden werden. Einsatzende am Gerätehaus nach 1 Stunde.

um 19:15 Uhr startete eine Ausbildung mit dem Thema „Retten im schwierigen Gelände“. Nach dem besetzen der Fahrzeuge rückten der KdoW 1, der ELW 1, das LF 16/12, das LF 10/6, das TLF 16/24 Tr., die DLA (K) 23/12 und der GW Erkunden/Messen aus in das Waldgebiet nähe der Schutzhütte Dettingen. Nach kurzer Theorie und vier „Station Quickies a. je 3 Minuten folgte eine Einsatzübung im Gelände.
Ein Forstarbeiter lag schwer verletzt, in einer Schlucht etwa 80 Meter unterhalb der nächsten anfahrbaren Fläche und musste Erstversorgt sowie über das Steile Gelände nach oben gebracht werden. Nach wenigen Minuten war die Situation erkundet, Feuerwehrsanitäter am Patienten und die Rettung der Person wurde eingeleitet. Letztendlich entschied sich der Einsatzleiter mittels Schleifkorbtrage, Vakuummatratze, Leinen, Leitern, Absturzsicherungsgerätesätzen die Person, im Schleifkorb, gut gesichert nach oben zu bringen, was auch doch recht gut klappte. Parallel wurde die Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet und gesichert.

Um 12:10 Uhr am Samstagmittag erfolgt die Alarmierung zu einem B3 im Freien an einem Industrieobjekt im Bereich Großwelzheim. Im Außenbereich würden „Batterien“ brennen. Diese Meldung bestätigte sich nach dem Eintreffen vor Ort. Allerdings war nicht offensichtlich, welche Palette in einem Verbund von etwa 30 Paletten brannte. Der Verbund stand dicht an dicht und war mit einer großen Abdeckplane geschützt. Nach dem Aufbau von 2 C-Rohren, wurde die Plane entfernt, danach konnte dann sofort mit Hubwagen begonnen werden die Paletten auseinander zu ziehen. Natürlich brannte eine Palette in der Mitte des ganzen Verbund, wo auch sonst. Glücklicherweise wurde das Feuer von Personen vor Ort schnell entdeckt, bevor es auf weitere Paletten übergreifen konnte. Nach dem die Palette auf eine vorbereitete Fläche gebracht wurde, öffneten wir diese und kippten die Module zuerst einmal aus, löschten diese ab und verpackten diese dann in ASP Sicherheitsbehälter. Parallel kontrollieren wir alle weiteren Paletten auf Erhitzung, hier wurde dann noch eine weitere ausgelagert und in einen ASP Behälter umgepackt. All diese Arbeiten fanden unter schwerem Atemschutz statt, hierfür wurden zeitweise 6 AGT parallel eingesetzt. Weitere standen noch als Reserve bereit, mussten aber nicht mehr eingreifen.

Von der Feuerwehr Kahl wird bei diesem Objekt, auf Grund der schlechten Wasserversorgung, ab einem B3 automatisch ein Schlauchwagen mit alarmiert. Dieser, wie auch ein nachrückendes HLF mit weiteren Atemschutzgeräteträger, konnte nach ca. 30 Minuten die Einsatzstelle wieder verlassen und musste, wie auch der Rettungswagen aus Mömbris, nicht eingesetzt werden. Ebenfalls vor Ort war der zuständige Kreisbrandinspektor Georg Thoma. Einsatzleiter vor Ort war der Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Andreas Emge.

Von Karlstein im Einsatz war ein erweiterter Löschzug ohne Drehleiter (ELW 1, HLF 20/16, TLF 16/24 Tr., LF 16/12, GW - Umweltschutz). Zwei Einsatzkräfte erlitten leichte Verletzungen, welche aber keiner weiteren Behandlung erstmals bedürfen. Einsatzende nach zwei Stunden.

+++ Einsatz 129/26 - B3 Gebäude +++Zur Unterstützung der Feuerwehr Kahl wurden wir am Freitag um 13:03 Uhr mit dem HLF 2...
29/05/2026

+++ Einsatz 129/26 - B3 Gebäude +++

Zur Unterstützung der Feuerwehr Kahl wurden wir am Freitag um 13:03 Uhr mit dem HLF 20/16 zu einem B3 im Gebäude - Rauchentwicklung im Keller - alarmiert.

Nach wenigen Minuten rückte das HLF 20/16 mit einer Staffel (6 Personen) 4 AGT, sowie die DLA (K) 23/12 zur Ergänzung der Gruppe mit einem MA/Trupp (3 Personen) 2 AGT aus zur Einsatzstelle.

Beim Eintreffen vor Ort hatten die Kahler Kameraden bereits einen Löschangriff vorbereitet und einen Atemschutz Trupp im Keller zur Erkundung. Wir stellten einen weiteren Atemschutz Trupp dem HLF 20/16 aus Kahl zur Verfügung. Nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter war die Situation schnell unter Kontrolle, so dass der zweite Trupp unseres HLF sich nicht mehr ausrüsten musste und der dritte Trupp auf der DLK, samt Fahrzeug die Einsatzstelle wieder verlassen konnte. Kurze Zeit später hieß es auch für unser HLF 20/16. Einsatzende vor Ort, Status 1 Rückfahrt zum Gerätehaus.

Dort zurück wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und nach 45 Minuten der Einsatz geschlossen.

Wir wünschen allen Lesern ein schönes und vor allem entspanntes Wochenende.

Eure Feuerwehr Gemeinde Karlstein

++ Einsätze ++In den letzten 24 Stunden wurden wir zu bisher 4 Einsätzen alarmiert. Nachdem es vorgestern bereits zu ein...
28/05/2026

++ Einsätze ++

In den letzten 24 Stunden wurden wir zu bisher 4 Einsätzen alarmiert.

Nachdem es vorgestern bereits zu einem First Responder Einsatz gekommen ist, bei dem ein Kind einen Fremdkörper angeatmet hatte, war der gestrige Tag ruhig.

📟 Begonnen hat die Einsatzserie gestern Abend mit einer Alarmierung der Kommandanten zu einem unklaren Geruch in der Seligenstädter Straße. Unser erster Kommandant, Andreas Emge, nahm sich der Sache an und fuhr in den Bereich zur weiteren Erkundung. Hier wurde der bekannte Geruch festgestellt, welcher uns schon einige Einsätze bescherte. Keine Maßnahmen der Feuerwehr nötig, somit Einsatzende.

📟 Heute Früh kam es zu einem weiteren First Responder Einsatz im Großwelzheimer Ortsgebiet. Nach bereits 3 Minuten ausgerückt, konnten wir bereits mit mehreren Sanitätern bei der Patientin eintreffen. Hier wurden Erstmaßnahmen getroffen, um
Sie anschließend dem externen Rettungsdienst zu übergeben.

📟 noch bei der Nachbereitung des vorherigen Einsatzes, klingelte es am Gerätehaus. Eine Bürgerin machte uns aufmerksam auf eine bereits etwas ältere Kraftstoffspur, welche den Asphalt bereits angreifen würde. Ausgerückt mit zwei Personen zur Erkundung, konnte tatsächlich ein angegriffener Asphalt und einen kraftstoffähnlichen Geruch festgestellt werden. Da es keine Flüssigkeitsspur vorhanden war, wurden lediglich Bilder gemacht und Diese den entsprechend zuständigen Stellen zugespielt. Somit hier ebenfalls Einsatzende.

📟 Ca. 20 Minuten später alarmierte es zu einem brennenden PKW auf der BAB45 zwischen den Anschlussstellen Kleinostheim und Mainhausen. Ausgerückt mit HLF, LF10+VSA und MTW wurde eine Verkehrsabsicherung mittels Verkehrssicherungsanhänger und Vorwarnung sichergestellt. Desweiteren wurden 2000 Liter Wasser an das Fahrzeug der Kleinostheimer Wehr übergeben, sowie ein Trupp unter Atemschutz, welcher als Sicherungstrupp am Verteiler bereit stand.

Eure Feuerwehr Gemeinde Karlstein 🚒

+++ Einsatz A45 - Brand PKW +++Jeden Tag eine gute Tat, so klingelten am Sonntag um 14:03 Uhr die DME erneut und riefen ...
24/05/2026

+++ Einsatz A45 - Brand PKW +++

Jeden Tag eine gute Tat, so klingelten am Sonntag um 14:03 Uhr die DME erneut und riefen zum Einsatz (DME = Digitaler Melde Empfänger oder auch Sirene für die Hosentasche).

Erneut ging es zusammen mit der Feuerwehr Kahl und der Feuerwehr Alzenau auf die A45. Dort brannte ein Pkw nach einem Technischen Defekt.

Unsere Aufgabe lautete „Sichern der Einsatzstelle nach SER VSA“, hierzu rückte das LF 10/6 mit VSA sowie der KdoW 1 als Führungsfahrzeug aus. Der MTW mit der Vorwarnung kam auch heute wieder aus Kahl hinzu und wurde uns zugeteilt (Vielen Dank dafür). Unser eigenes Fahrzeug ist noch bis morgen beim Zeltlager der Jugendfeuerwehr auf der Schutzhütte gebunden.

Auch dieser Einsatz forderte uns über mehr als zwei Stunden, nach Räumung und Reinigung der Fahrbahn ging es zurück zum Gerätehaus.

Bilder FF Karlstein und FF Kahl

+++ Einsatz „Öl auf fließendem Gewässer“ +++Irgendwie reist es momentan nicht ab und so alarmierte es am Samstagabend um...
23/05/2026

+++ Einsatz „Öl auf fließendem Gewässer“ +++

Irgendwie reist es momentan nicht ab und so alarmierte es am Samstagabend um 19:51 Uhr mit dem Stichwort „Gefahrstoff/Öl auf fließendem Gewässer - Main“. Ebenfalls alarmiert wurden die Kameraden aus Mainhausen und Seligenstadt, mit gleichem Stichwort.

Im Gerätehaus angekommen teilten wir uns auf, so fuhr der ELW 1 und der GW Erkunden/Messen, zusammen mit dem Diensthabenden Vertreter der Kreisbrandinspektion (Alexander Reus - Kahl), die Kilianusbrücke in Dettingen an. Das LF 10/6 mit dem Mehrzweckboot brach in Richtung NATO Rampe Großwelzheim auf und am Gerätehaus machten sich das WLF-L mit dem AB - Öl Sperre, der GW-U mit Zusatzbeladung Öl auf Wasser, sowie das LF 16/12 mit Mannschaft abmarschbereit für einen evtl. Öl Sperren Einsatz.

Von Seiten Hessen wurde ähnliche Vorbereitungen getroffen um einer eventuellen größeren Umweltgefahr entgegenzuwirken.

Während einer kurzen Besprechung der beteiligten Kräfte auf der Kilianusbrücke, erfolgte parallel die Erkundung auf dem Wasser mit dem MZB der Feuerwehr Mainhausen um vor allem die Ursache festzustellen. Hierbei unterstützte die Feuerwehr Seligenstadt mit einer Drohne aus der Luft. Das MZB der Feuerwehr Karlstein ging in Großwelzheim zu Wasser und erkundete von dort Flußaufwärts. Da offensichtlich kein weiteres Öl Nachfloß, der Ölfilm schon deutlich Flußabwärts getrieben war und sich dort auch verteilte, wurde mit der Wasserschutzpolizei abgesprochen keine weiteren Maßnahmen zur Schadenbekämpfung einzuleiten. Die Drohne des GW Erkunden/Messen Karlstein erhielt von der Wasserschutzpolizei den Auftrag, in Amtshilfe die Situation mit einem Video aus der Luft zu dokumentieren, so dass die Ausbreitung und Größe der Verunreinigung dokumentiert ist. Diesem Auftrag sind wir dann auch nachgekommen.

Parallel wurden die Kräfte der Öl Sperre Karlstein zurück zum Gerätehaus geschickt, um dort die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Das MZB Karlstein setzte zusammen mit dem MZB Mainhausen noch kurze Zeit weiter die Erkundung im betroffenen Gebiet fort. Als nichts weiter festgestellt wurde, konnte auch dieser Teil des Einsatzes beendet werden. Gegen 21:36 Uhr war dann die komplette Einsatzbereitschaft am Gerätehaus wieder hergestellt und wir konnten wieder nach Hause.

ILS Untermain
Freiwillige Feuerwehr Stadt Seligenstadt
# Feuerwehr Mainhausen
Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg

+++ Drei Alarmierungen in 107 Minuten - Ausbildung Schaumtrainer - Zeltlager +++Am Freitagabend wollten Sie es alle mal ...
22/05/2026

+++ Drei Alarmierungen in 107 Minuten - Ausbildung Schaumtrainer - Zeltlager +++

Am Freitagabend wollten Sie es alle mal wieder von uns wissen!

Während das „Main-Zeltlager“ der Jugendfeuerwehr an der Dettinger Schutzhütte stattfindet und dort zwei unserer Einsatzfahrzeuge gebunden sind. Fuhren um 18:30 Uhr ein Teil der aktiven mit drei weiteren Einsatzfahrzeugen zur Ausbildung mit dem Schaumtrainer nach Mainaschaff (separate Berichte folgen hier noch).

Um 19:32 Uhr alarmierte es dann zu einer sonstigen Hilfeleistung in die Seligenstädter Straße, dort benötigte eine Lkw Fahrer mit seinem 40 Tonner Technische Hilfe um ein verschlossenes Firmengelände verlassen zu können. Die Polizei konnte hier nicht weiterhelfen und forderte die Feuerwehr zur Amtshilfe nach. Im Einsatz der ELW 1, weitere Kräfte mussten nicht mehr ausrücken und blieben auf Bereitschaft im Gerätehaus.

Um 20:47 Uhr wurden wir, zur Unterstützung der Feuerwehr Kahl bei einem Verkehrsunfall, mit dem VSA auf die A45 alarmiert. Ausgerückt mit dem GW-U und VSA, sowie dem KdoW 2 fuhren wir die Einsatzstelle an und leiteten den Verkehr von rechts nach links und führten ihn dann an der Unfallstelle vorbei. Die Vorwarnung stellte die Feuerwehr Kahl, mit deren MTW. Somit waren das erste male denke ich, alle drei hierfür eingesetzte Einsatzfahrzeug, Ersatzfahrzeuge. Die Standardfahrzeuge waren alle anderweitig unterwegs. Einsatzende um 23:32 Uhr.

Nicht genug des guten, wurde die First Responder Einheit um 21:15 Uhr nach Großwelzheim alarmiert, aber auch diesen Einsatz haben wir noch regeln können und konnten vor Ort den therapiefreien Intervall deutlich verkürzen. Hier im Einsatz dann der KdoW 1 und der ELW 1. Einsatzende gegen 22:00 Uhr mit dem wiederherstellen der Einsatzbereitschaft.

Jetzt bleibt zu hoffen, dass es über das Pfingstwochenende etwas ruhiger bleibt, denn knapp 45 Personen parallel in Ausbildung und Einsatz unterwegs zu haben, ist auch für uns nicht alltägliches!

+++ Einsätze der letzten Tage +++Zu öffnen einer Türe wurden wir am Donnerstag nach Dettingen alarmiert. Dort benötigte ...
22/05/2026

+++ Einsätze der letzten Tage +++

Zu öffnen einer Türe wurden wir am Donnerstag nach Dettingen alarmiert. Dort benötigte der Rettungsdienst Unterstützung beim Zugang in eine Wohnung. Die Ebenfalls mit ausgerückte Drehleiter ging in Anleiterbereitschaft, um möglichst schnell den Patienten im Fall der Fälle transportieren zu können. Im Einsatz der ELW 1, das LF 10/6 sowie die DLA (K) 23/12 für 1,5 Stunden.

Am Freitagmittag ging es dann noch Großwelzheim in den dortigen Industriepark. Eine defekter Druckknopfmelder hatte hier Alarm geschlagen und die gesamte Brandmeldeanlage, warum auch immer, gestört. Weiterhin gab es noch Probleme mit Laufkarten, Schließungen und gleich zwei Unteranlagen die beides wohl noch nicht miteinander harmonierten, da sie sich gerade im Umbau befinden. Nach dem dann ein Service Mitarbeiter vor Ort kam, konnten wir gemeinsam das Problem dann lösen. Hier im Einsatz der ELW 1, das HLF 20/16, die DLA (K)23/12 und der GW-U. Für die drei letzt genannten war der Einsatz nach 90 Minuten beendet, der ELW 1 mit seiner Besatzung war noch eine weitere Stunde mit dem Techniker vor Ort zusammen auf dem Gelände unterwegs.

Nun wünschen wir allen ein tolles Pfingstwochenende.

++ Zwei weitere Einsätze in der Nacht ++Nachdem wir unverrichteter Dinge bei dem ABC-Einsatz wieder zurück waren, alarmi...
13/05/2026

++ Zwei weitere Einsätze in der Nacht ++

Nachdem wir unverrichteter Dinge bei dem ABC-Einsatz wieder zurück waren, alarmierte es in der Folge noch zu zwei weiteren Einsätzen.

📟 unsere First Responder wurden in der Nacht zu einer gemeldeten Reanimation alarmiert. Ausgerückt mit zwei Kameraden, konnten wir zeitnah an der Einsatzstelle eintreffen und Erstmaßnahmen, gemeinsam mit qualifizierten Ersthelfern, einleiten. Im weiteren Verlauf haben wir, gemeinsam mit einem Notarzt und dem Rettungsdienst aus Alzenau, einen Kreislauf wiederherstellen können. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten wurde hier zur technischen Rettung unsere Drehleiter nachalarmiert.

📟 Ausgerückt mit Drehleiter und Hilfeleistungslöschfahrzeug und weiteren 8 Personen, konnte der Patient sicher aus dem Obergeschoss in Richtung Straße gebracht werden.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle beteiligten Personen 🚒 Zwischen Ernst gemeinten und wirklich ernsten Einsätzen liegen manchmal nur Stunden.

Eure Feuerwehr Karlstein 🚒

Adresse

Hanauer LandStr. 1
Karlstein
63791

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