BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionalgruppe Kamenz und Umland

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionalgruppe Kamenz und Umland BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionalgruppe Kamenz und Umland
ZWJAZK 90/ZELENI skupina Kamjenc a region
Sprecher: Falk Rümmler
Beisitzer: Matthias Höhle

Häusliche Gewalt gegen Frauen ist in Deutschland immer noch viel zu häufig. Viel zu allgegenwärtig. In Deutschland, in S...
22/03/2023

Häusliche Gewalt gegen Frauen ist in Deutschland immer noch viel zu häufig. Viel zu allgegenwärtig. In Deutschland, in Sachsen und auch leider hier im Landkreis Bautzen.
Zusammen mit der Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und dem Frauenschutzhaus Bautzen wollen wir zu diesem Thema informieren und aufklären, Fragen beantworten und ins Gespräch kommen.
Am 29.03.2023, ab 18.00 Uhr im Wahlkreisbüro Merle Spellerberg MdB in der Bautzner Straße 19 in 01917 Kamenz.
Wir lesen aus dem Tagebuch einer von häuslicher Gewalt Betroffenen und nehmen Euch mit auf die Reise in ein gewaltfreies und sicheres Zuhause. Zusammen mit dem Frauenschutzhaus Bautzen und in gemeinsamer Organisation mit der Interventionsstelle, möchten wir einen Einblick in die tägliche Arbeit geben und mit Euch in entspannter Runde über die Bedürfnisse der Betroffenen und die Umsetzung der Istanbul-Konvention im Landkreis Bautzen sprechen.
Es ist ausreichend Zeit für eigene Fragen an die Interventionsstelle und das Frauenschutzhaus.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Frauenaktionswochen im Landkreis Bautzen statt.

Am Dienstag, dem 14. März 2023, findet von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr der 125. Grüne Stammtisch statt. Treffpunkt ist das R...
09/03/2023

Am Dienstag, dem 14. März 2023, findet von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr der 125. Grüne Stammtisch statt. Treffpunkt ist das Ristorante Italiano La Piazza (Zwingerstr. 4, 01917 Kamenz). Wir wollen wieder in lockerer Atmosphäre über politische Themen von lokal bis international diskutieren. Als Gast werden wir den Landtagsabgeordneten Dr. Daniel Ge**er aus Leipzig begrüßen können. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein Standortvorteil für unsere Region bei die Herstellung von klimaneutralen Produkten. Dafür benötigen wir aber nicht nur Windräder und Solarparks sondern auch Wasserstoff als Speichermedium. Das alles gilt es voranzubringen. Was das mit dem Einbau von Gasheizungen in Einfamilienhäusern zu tun hat oder wie erneuerbarer Strom dort genutzt werden kann, wo er erzeugt wird, das alles wollen wir am Dienstag ansprechen.
Dr. Daniel Ge**er und der Vorstand der Regionalgruppe freuen sich auf interessante Gespräche mit allen Teilnehmenden. Wir möchten euch hiermit herzlich einladen und hoffen euch am 14. März begrüßen zu können.

03/01/2023

EINLADUNG GRÜNER STAMMTISCH
Am Dienstag, dem 10. Januar 2023, findet von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr der 123. Grüne Stammtisch statt. Treffpunkt ist das Ristorante Italiano La Piazza (Zwingerstr. 4, 01917 Kamenz). Wir wollen wieder in lockerer Atmosphäre über politische Themen von lokal bis international diskutieren. Als Gast werden wir den BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Sachsen e.V. begrüßen können. Wir wollen mit dem BUND über Natur- und Waldschutz, Moore, den Wolf, Braunkohlenausstieg und Klimaschutz sprechen.
Der Vorstand der Regionalgruppe freuen sich auf interessante Gespräche mit allen Teilnehmenden. Wir möchten euch hiermit herzlich einladen und hoffen euch am 10. Januar begrüßen zu dürfen.

29/09/2022

EINLADUNG GRÜNER STAMMTISCH

Am Dienstag, dem 11. Oktober 2022, findet von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr der 120. Grüne Stammtisch statt. Treffpunkt ist das Ristorante Italiano La Piazza (Zwingerstr. 4, 01917 Kamenz). Wir wollen wieder in lockerer Atmosphäre über politische Themen von lokal bis international diskutieren. Als Gast werden wir den ehemaligen ehrenamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Nebelschütz, Thomas Zschornak begrüßen können. Die Gemeinde Nebelschütz hat in den vergangenen Jahren viele Auszeichnungen erhalten, z.B. 2009 den Generationenpreis des Freistaates Sachsen, 2015 den 2. Preis beim Sächsischen Landeswettbewerb "Ländliches Bauen" und 2021 den EKU Zukunftspreis Sachsen beim Projekt "Enkeltaugliche Energiewirtschaft". Wir wollen mit Herrn Zschornak über enkeltaugliche Dörfer, energieautarke Gemeinden und Perspektiven für den ländlich Raum sprechen.
Herr Zschornak und der Vorstand der Regionalgruppe freuen sich auf interessante Gespräche mit allen Teilnehmenden. Wir möchten euch hiermit herzlich einladen und hoffen euch am 11. Oktober begrüßen zu können.

06/07/2022

EINLADUNG GRÜNER STAMMTISCH

Am Dienstag, dem 12. Juli 2022, findet von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr der 117. Grüne Stammtisch statt. Treffpunkt ist das Ristorante Italiano La Piazza (Zwingerstr. 4, 01917 Kamenz). Wir wollen wieder in lockerer Atmosphäre über politische Themen von lokal bis international diskutieren und genau das soll auch das Motto dieses Stammtisches sein. Der Regionalgruppenvorstand mochte gerne wissen, was euch beschäftigt und bewegt und will mit euch darüber in einen Gedankenaustausch treten.
Der Vorstand der Regionalgruppe freut sich auf interessante Gespräche mit allen Teilnehmenden. Wir möchten euch hiermit herzlich einladen und hoffen euch am 12. Juli begrüßen zu können.

01/06/2022

EINLADUNG GRÜNER STAMMTISCH

Am Dienstag, dem 14. Juni 2022, findet von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr der 116. Grüne Stammtisch statt. Treffpunkt ist das Ristorante Italiano La Piazza (Zwingerstr. 4, 01917 Kamenz). Wir wollen wieder in lockerer Atmosphäre über politische Themen von lokal bis international diskutieren. Wir werden über die Kommunalwahl vom 12. Juni 2022 sprechen und über die 55. Landesversammlung, die vom 13. bis 15. Mai in Neukieritzsch stattgefunden hat.
Der Vorstand der Regionalgruppe freut sich auf interessante Gespräche mit allen Teilnehmenden. Wir möchten euch hiermit herzlich einladen und hoffen euch am 14. Juni begrüßen zu können.

01/05/2022

Bündnisgrüne Fraktionsvorsitzende besucht Bio-Hof Schmole in Nuknica (Nucknitz)

Nucknitz. Der Bio-Hof Smole in Nuknica (Chrósćicy) ist ein Familienunternehmen. Hier werden artgerecht Schweine und Rinder gehalten. Franziska Schubert, Fraktionsvorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag und Sprecherin für sorbische Angelegenheiten, hat Inhaber Marko Schmole zusammen mit Tierarzt Dr. Mann besucht.

Als Bündnisgrüne und Tochter eines Fleischermeisters besucht Schubert in regelmäßigen Abständen Landwirtschaftsunternehmen. Die Afrikanische Schweinepest stellt schweinehaltende Betriebe vor Herausforderungen. Die Abgeordnete sucht dazu das Gespräch mit verschiedenen Wirtschaftsformen. Sie berichtet vom Besuch in Nucknitz:

"Mir ist es wichtig, zu hören, was Landwirte beschäftigt. Der Gäa-zertifizierte Bio-Hof Schmoleist ein Vorzeigebetrieb. Glückliche, entspannte und gesunde Tiere und eine Landwirtschaftsfamilie, die mit viel Herz das Tierwohl in den Vordergrund stellt. Das Gespräch war sehr gut und die Führung durch das Unternehmen ein tolles Erlebnis. Es ist mir und uns Bündnisgrünen ein wichtiges Anliegen, diese regionalen Strukturen zu fördern. Gesunde regionale Kreisläufe müssen das Ziel sein. Die Corona-Pandemie sowie der Krieg in der Ukraine führen uns vor Augen, welche Abhängigkeiten einfach ungesund sind."

Der Hof legt großen Wert auf eine artgerechte Tierhaltung in Bio-Qualität und betreibt ökologischen Landbau. In einem Hofladen mit eigener Fleischerei werden hochwertige Produkte verkauft, die sich durch kurze Transportwege und Regionalität auszeichnen.

Die Tiere werden mit selbstangebauten Futtermitteln wie Erbsen, Lupinen und Sonnenblumen gefüttert. Diese Leguminosen sind gleichzeitig wichtig für gesunden Boden. Der Festmist wird genutzt für die Felder. Marko Schmole geht es darum, gesunde Kreisläufe zu schaffen. Auch bei der Tieraufzucht ist alles vor Ort: die Sauen werden nicht künstlich besamt, es wird konsequent auf Stroh gehalten, es gibt Bewegung im Freien und Auslauf, einen "Kindergarten" und weder Kastenstände noch gekürzte Schwänze.

"Den Tieren geht es sehr gut. Das sieht man an ihrem Verhalten. Schweine sind sensible, kommunikative und reinliche Tiere - die Art der Haltung im Bio-Hof Schmole sollte das Ziel sein und alle, die dahingehend Schritte gehen, sollten bei der Umstellung Hilfe und Beratung bekommen."

Weitere Themen, die angesprochen wurde, sind die Nachwuchsförderung in der Landwirtschaft sowie die Bildung zum Stellenwert von Lebensmitteln. Kinder brauchen beim Aufwachsen gute Lebensmittel und eine Erziehung zur Wertschätzung. Das betrifft die Erzeugung sowie das Konsumverhalten.

"Als Fleischerstochter bin ich aufgewachsen mit dem Bewusstsein um den Wert von Lebensmitteln. Meine Eltern haben die 'Geiz-ist-geil'-Mentalität immer abgelehnt. Ich wünsche mir, dass in Kindergärten und Schulen wieder mehr vor Ort gekocht wird und die dafür möglichen Förderungen genutzt werden; wie etwa beim EU-Schulobstprogramm. Erziehung zu gesunder Ernährung und das Wissen um Zusammenhänge ist sehr wichtig. Das sächsische Landwirtschaftsministerium geht wichtige Schritte: sei es bei der Förderung von Bio-Modell-Regionen, der Förderung regionaler Wertschöpfung oder mit der für Mai vorgesehenen Eröffnung eines Kompetenzzentrums Ökologische Landwirtschaft."

Der Biohof Schmole pflegt zudem sorbisches Leben und bringt sich in die Dorfgemeinschaft ein. Franziska Schubert zu diesem Engagement: "Wir waren uns einig darin, dass Werte und Gemeinschaft für Zusammenhalt wichtig sind. Familiengeführte Höfe können dazu einen wichtigen sozialen Beitrag leisten. Sie sind ein kulturelles Element für den ländlichen Raum; sie haben eine Seele und sie kümmern sich um Gemeinwohl. Statt "wachse oder weiche" hat man hier ein Gleichgewicht gefunden. Auch diese Dimension ist wichtig, wenn wir über ländliche Räume oder gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen."

Weitere Informationen:

Fotos vom Termin können Sie hier abrufen und für die Berichterstattung gerne verwenden: https://www.dropbox.com/sh/4ukbv0955r789sr/AABmZkW3xEJ9XaOs40wtAGhSa?dl=0

30/04/2022
24/03/2022

Koalition nimmt aktuelle Lage des sorbischen Volkes in den Blick – BÜNDNISGRÜNE: Sorbische Kultur und Sprache sind ein Schatz

Dresden. Der 7. Sächsische Landtag hat in seiner 46. Sitzung heute einen Antrag der Koalitionsfraktionen CDU, BÜNDNISGRÜNE und SPD zum „Sechsten Bericht der Lage des sorbischen Volkes im Freistaat Sachsen“ (Drs 7/9324) beschlossen. Darin wird beispielsweise die Situation der Lehrkräfte für Schulen im sorbischen Siedlungsgebiet sowie die Verwendung der Mittel für den Strukturwandel thematisiert.

Franziska Schubert, Sprecherin für Sorbische Angelegenheiten und Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, erklärt zum Antrag:

„Die sorbische Kultur und Sprache sind ein Schatz für Sachsen, den wir schützen, bewahren und weiterentwickeln wollen. Der ‚Bericht zur Lage des sorbischen Volkes im Freistaat Sachsen‘ ist uns dabei eine wichtige Unterstützung, denn er zeigt uns Handlungsbedarfe auf. Diese nehmen wir als Politik ernst und verknüpfen sie in unserem Antrag mit konkreten Arbeitsaufträgen an die sächsische Staatsregierung.“

„Um die sorbische Sprache zu erhalten, muss sie weiterhin an den Schulen stattfinden – und zwar durchgehend. Auch hier ist der Nachwuchsbedarf groß. Der Freistaat hat deshalb bereits 2016 ein Maßnahmenpaket beschlossen, um dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken. Wir wollen wissen, wo wir jetzt noch rangehen müssen, um den Unterricht in sorbischer Sprache sichern zu können.“

„Gleichzeitig besteht für das sorbische Siedlungsgebiet aktuell auch eine riesige Chance durch die Gelder für den Strukturwandel. Zwischen 2022 und 2038 werden vom Bund jährlich 2,5 Millionen Euro für sorbische Projekte zur Verfügung gestellt. Wir wollen genau analysieren, wie wir die verfügbaren Mittel dem Erhalt der sorbischen Kultur und Sprache zugute kommen lassen können.“

„Die Sorbinnen Sorben haben längst erkannt, dass, wenn ihre Sprache zukunftsfähig sein soll, sie den Sprung in den digitalen Raum schaffen muss. Mit einem eigenen Digitalkonzept soll die sorbische Sprache auf elektronischen Geräten besser unterstützt werden, mehr digitale Inhalte auf Sorbisch zur Verfügung stehen und digitale Kompetenzen besser vermittelt werden. Das Konzept setzt dabei konsequent auf offene Daten, offenen Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen und freie Lizenzen. Einen großen Schritt nach vorn bedeuten auch die Veröffentlichung des ersten Online-Übersetzers Sorbisch-Deutsch sowie die Arbeiten an einer automatischen Vorlesefunktion und der sorbischen Spracherkennung. Als BÜNDNISGRÜNE werden wir diese Prozesse unterstützen und uns innerhalb der Staatsregierung dafür einsetzen.“

06/03/2022

Friedenskundgebung 1.03.2022 in Kamenz, Marktplatz

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
am Donnerstag sind wir in einer neuen Welt aufgewacht. Wir fassungslos und tief betroffen über die Gewalt und das Leid des brutalen Angriffskrieges von Putin gegen die Ukraine. Es ist unerträglich die Bilder eines Krieges in Europa mit anzusehen. Viele von uns haben enge Beziehungen zur Ukraine und/oder zu Russland und sind so auch persönlich betroffen. Putin bereitete diesen Krieg langfristig vor, während gerade die deutsche Politik um Diplomatie und Deeskalation bemüht war. Nach der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim mit nur symbolischen Reaktionen des Westens hat Putin wahrscheinlich nur einen geringen Preis für die Ausweitung seines Machtgebietes erwartet. Es gab keinen ernsthaften Grund, der diesen Krieg rechtfertigt.
Wir sind hier zusammengekommen, um gegen diese Aggression zu protestieren, aber auch um angesichts einer gewissen Ratlosigkeit zusammenzustehen und über mögliche Maßnahmen zu diskutieren und auch darüber zu sprechen, was wir persönlich jetzt machen können.
Ich konnte mir diesen Krieg Putins nicht vorstellen, weil er, egal wie er ausgeht, Putin, Russland und dem russischen Volk nur Nachteile bringt, neben den Opfern, die politische und sonstigen Isolation und den wirtschaftlichen Niedergang, die auch zu Putins Untergang führen können.
Putins Handeln und seine Propaganda zeigen, dass er den Bezug zur Realität weitgehend verloren hat. Den russischsprachischen jüdischen ukrainischen Präsidenten Selenskij und seine Leute als drogenabhängige N**i zu bezeichnen, den Angriffskrieg als Friedensmission zum Schutz der russischen Bevölkerung vor einem Genozid und als Antwort auf den Hilferuf der ostukrainischen Separatisten, die er einen Tag vorher erst als unabhängige Staaten anerkannt hat, erinnern an andere schlimmste Lügner in der Geschichte.
Das es Putin nicht um den Schutz russischer Menschen geht, sieht man am Beschuss der weitgehend von Russen und Russischsprachigen bewohnten Millionenstadt Charkiw.
Wir stehen an der Seite des ukrainischen Volkes, das sich tapfer gegen die große Übermacht der russischen Armee verteidigt. Wir sehen mit Hochachtung den mutigen Widerstand von Menschen in Russland gegen diesen Krieg, die von Polizeigewalt und harten Strafen bedroht sind.
Was kann die Welt tun?
Es sind umfangreiche Wirtschaftssanktionen beschlossen worden, die mit dazu beitragen können, dass Teile der Eliten und/oder auch immer größere Teile der Bevölkerung diesen Krieg nicht mehr mittragen. Wichtig wäre auch, dass die russische Bevölkerung erfährt, was wirklich in der Ukraine passiert.
Viele Staaten liefern jetzt Waffen an die Ukraine, die das bisher abgelehnt haben. Jedes Land und Volk hat das Recht auf Selbstverteidigung und die Unterwerfung unter Putins Diktatur ist für die meisten Ukrainer keine Option.
Es muss natürlich ein diplomatischer Weg offengehalten werden, um diesen Krieg schnellstmöglich zu beenden. Wenn der Krieg beendet ist, muss es Verhandlungen für eine neue Sicherheits-architektur in Europa und für Abrüstung geben, insbesondere auf atomaren Gebiet. Die legitimen Interessen Russlands, aber auch seiner Nachbarn, müssen beachtet werden. Die weitere Hochrüstung/mehr Waffen führen nicht zu einer friedlicheren Welt.
Was können wir machen?
Es gibt es eine große Flüchtlingswelle, meist Frauen und Kinder, die auf einige Millionen Menschen anwachsen kann. Bereiten wir uns darauf vor und bitte keine Massenunterkünfte. Wir haben allein in Kamenz noch hunderte leerstehende Wohnungen. Überlegen wir, was wir abgeben/spenden können, um diese einzurichten.
Spenden wir zur Unterstützung der Ukraine.
Sprechen wir mit unseren Verwandten/Bekannten in der Ukraine und Kriegsgegnern in Russland, um sie zu stärken, Sprechen wir mit Menschen in Russland und Deutschland, die immer noch Putins Propaganda folgen und versuchen wir, ihnen die Augen zu öffnen.
Putin droht mit weiterer Eskalation, mit dem Einsatz fürchterlicher Waffen auch gegen die Zivilbevölkerung, er droht mit seinen Atomwaffen.
Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass die Energielieferungen aus Russland (Erdgas, Erdöl, Steinkohle) ausbleiben wegen Sanktionen der einen oder anderen Seite. Bereiten wir uns darauf vor und gehen wir nicht nur wegen der hohen Preise sparsam mit Energie um.
Hoffen wir, dass dieser Wahnsinn ein schnelles Ende findet.

Jörg Stern, Stadtrat in Kamenz, Bündnis 90/Die Grünen

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