04/09/2026
Photovoltaik 2026: Was hat sich geändert?
Wer heute eine neue Photovoltaikanlage plant, sollte nicht nur auf möglichst viele Module schauen. Durch die neuen Rahmenbedingungen werden Eigenverbrauch, intelligente Steuerung und Speicherlösungen immer wichtiger.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
Neue Einspeisevergütung: Für Anlagen, die seit dem 1. August 2026 in Betrieb gehen, gelten neue Fördersätze. Bei Gebäudeanlagen bis 10 kW liegt der anzulegende Wert beispielsweise bei 8,10 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,62 ct/kWh bei Volleinspeisung; die tatsächlich ausgezahlte Einspeisevergütung liegt wegen der gesetzlichen Vermarktungspauschale darunter.
Eigenverbrauch gewinnt an Bedeutung: Je mehr des selbst erzeugten Solarstroms direkt im Gebäude genutzt werden kann – etwa für Haushaltsstrom, Wärmepumpe oder Ladeinfrastruktur – desto weniger steht die reine Einspeisung im Mittelpunkt.
Speicher werden interessanter: Batteriespeicher können helfen, Solarstrom dann verfügbar zu machen, wenn er tatsächlich gebraucht wird. Neue Regeln ermöglichen zudem flexiblere Modelle für Speicher und perspektivisch auch bidirektionales Laden.
Auch Mehrfamilienhäuser bieten Potenzial: Neben der Volleinspeisung gibt es Modelle, mit denen Solarstrom direkt den Bewohnern eines Gebäudes zugutekommen kann – beispielsweise über Mieterstromkonzepte.
Unser Fazit: Photovoltaik bleibt ein wichtiger Baustein der Energieversorgung – aber die richtige Planung des gesamten Energiesystems wird immer entscheidender.
Bei der WVE denken wir deshalb weiter: Photovoltaik, Wärme, Speicher, Ladeinfrastruktur und Stromversorgung als Gesamtkonzept.
WVE – Ihr starker Partner. 💙