WIR FÜR 41564

WIR FÜR 41564 Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von WIR FÜR 41564, Politische Organisation, IndustrieStr. 15 a, Kaarst.

Heute Abend, 26. Mai - Feierabendmarkt auf dem NeumarktVon 17.00 bi 22.00 Uhr über 20 Foodtrucks mit vielen internationa...
26/05/2026

Heute Abend, 26. Mai - Feierabendmarkt auf dem Neumarkt

Von 17.00 bi 22.00 Uhr über 20 Foodtrucks mit vielen internationalen Angeboten. Sehen wir uns?

Seien Sie heute Abend dabei. Stadt Kaarst Sandra im Stadtrat WIR FÜR 41564 CDU Kaarst Du bist kaarster wenn......... Du ...
21/05/2026

Seien Sie heute Abend dabei.

Stadt Kaarst Sandra im Stadtrat WIR FÜR 41564 CDU Kaarst Du bist kaarster wenn......... Du bist Vorster, wenn...

Um 18 Uhr startet heute der HWFA im Ratssaal u.a. mit folgenden Themen:

⚽️ Sanierung Sportforum: Die Sanierung soll trotz fehlender Förderzusage in die nächste Phase gehen.

🚉 Fortsetzung DeutschlandTicket für Schüler: Das DeutschlandTicket für Kaarster Schüler soll bis Sommer 2028 verlängert werden.

🚲 Fahrradboxen S-Bahn Büttgen: Die veralteten Fahrradboxen sollen gegen 20 neue Boxen getauscht werden.

👉🏽 Einwohner haben wie immer die Möglichkeit, zu Beginn der Sitzung eigene Fragen zu stellen.

Alle Unterlagen zur Sitzung gibt es im Ratsinformationssystem der Stadt unter https://www.kaarst.de/ratsinformationssystem

VERSTEHE EINER DIE GRÜNENWIR FÜR 41564 sind gerade etwas irritiert über diesen aktuellen Post… warum?Fakt ist, dass die ...
13/05/2026

VERSTEHE EINER DIE GRÜNEN

WIR FÜR 41564 sind gerade etwas irritiert über diesen aktuellen Post… warum?

Fakt ist, dass die Barrierefreiheit von Haltestellen im ÖPNV seit 2013 im Personenbeförderungsgesetz als kommunale PFLICHTAUFGABE festgeschrieben ist. Der Gesetzgeber hatte den Städten und Gemeinden zu diesem Zweck eine Übergangsfrist von 9 (!) Jahren bis Anfang 2022 gegeben.
Was von den GRÜNEN nicht erwähnt wird ist, dass die Stadt Kaarst dieser Verpflichtung bis heute bei lediglich 4 von insgesamt 119 (!) Haltestellen nachgekommen ist.
Nun erscheint es doch naheliegend einmal die Frage zu stellen, wer die Verantwortung für dieses Versäumnis trägt und da stellt man fest, dass es ausgerechnet die GRÜNEN selber sind, die unsere Stadt nunmehr im sechsten Jahr in einer Koalition mit der CDU Kaarst regieren.
Unsere Empfehlung an die GRÜNEN deshalb wäre,
> zu prüfen, weshalb diese Pflichtaufgabe nicht zumindest in den letzten 6 Jahren angegangen wurde und dann
> den Umbau der Haltestellen so schnell wie eben möglich in Angriff zu nehmen
statt sich medienwirksam an eine wirklich sehr gute und ehrenamtliche Arbeit der Blindgänger anzuhängen.
Was die GRÜNEN übrigens ebenfalls unerwähnt lassen ist die Tatsache, dass die Stadt Kaarst und damit indirekt ja auch sie selbst vor Kurzem von einem betroffenen und engagierten Bürger aus Büttgen wegen der Nichterfüllung der gesetzlichen Pflicht zur Herstellung der Barrierefreiheit vor dem Verwaltungsgericht verklagt worden sind.
Wie man unter diesen Umständen es schafft, einen solchen Post offenkundig in der Erwartung zu veröffentlichen, man würde als Unterstützer von Menschen mit Einschränkungen wahrgenommen, ist für uns absolut unverständlich.

WIR hatten zu diesem Thema übrigens schon vor 2 Tagen einen ausführlichen informativen Post veröffentlicht, den WIR an dieser Stelle gerne noch einmal empfehlen möchten.

Noch ein Hinweis dazu:
WIR verkennen keineswegs, dass auch die Verwaltung ihrerseits die Umsetzung der Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes hätte veranlassen müssen und somit auch dort ein Teil der Verantwortung lag und liegt.
WIR übersehen ebenfalls nicht, dass diese Vorgabe des Bundes geradezu ein Musterbeispiel dafür ist, wie den Städten und Kommunen zusätzliche Aufgaben auferlegt werden, während die hierfür erforderlichen Finanzmittel dann nicht zur Verfügung gestellt werden.

Aber wenn ich so lauthals in einem Post die Barrierefreiheit einfordere und gleichzeitig zu den Verantwortlichen gehöre, dann passt da etwas einfach nicht zusammen.

Barrierefreie Haltestellen – unverzichtbar!
Wir unterstützen die Blind-Gänger Kaarst in ihrem Einsatz für barrierefreie Haltestellen in Kaarst – denn der ÖPNV muss für ALLE nutzbar sein.
Seit ihrer Gründung vor nun mehr 10 Jahren kämpfen die Blind-Gänger Kaarst für barrierefreie Bushaltestellen als Teil eines Leitliniensystem für die Innenstadt Kaarst. Dies ist Voraussetzung dafür, dass blinde und sehbehinderte Menschen die wichtigsten Ziele rund um Rathaus und Maubishof sicher und selbstständig erreichen können.
Barrierefreie Bushaltestellen sind untrennbar mit einem Leitsystem verbunden, weil nur so blinde und sehbehinderte Menschen zu und von den Haltestellen zu ihren Zielen gelangen und das ihnen gesetzlich garantierte Menschenrecht auf Teilhabe wahrnehmen können.
Die Blind-Gänger haben dazu anlässlich des europäischen Protesttag für Menschen mit Behinderung in Kooperation mit dem BFS e.V. und finanziert durch die Aktion Mensch, einen kurzen Video Clip produziert, der das Problem und die Lösung verdeutlicht
https://youtube.com/-gangerkaarst?si=LYy-h2YQ_NcmSYmS).
https://www.youtube.com/-gangerkaarst

Die Stadt Kaarst wird verklagtSeit dem 1. Januar 2022 schreibt das Personenbeförderungsgesetz vor, dass alle Haltestelle...
11/05/2026

Die Stadt Kaarst wird verklagt

Seit dem 1. Januar 2022 schreibt das Personenbeförderungsgesetz vor, dass alle Haltestellen im deutschen ÖPNV barrierefrei zu gestalten sind. (Personenbeförderungsgesetz (PBefG), konkret § 8 Absatz 3.)

Der genaue Gesetzestext lautet sinngemäß: Der Nahverkehrsplan hat die Belange der in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen mit dem Ziel zu berücksichtigen, für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bis zum 1. Januar 2022 eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen (§ 8 Abs. 3 PBefG).

Die entsprechende Regelung im Personenbeförderungsgesetz stammt bereits aus dem Jahr 2013. Bis zur gesetzlichen Zielfrist am 01.01.2022 bestand somit ein Vorlauf von nahezu neun Jahren.

Wer ist zuständig?
Die Planung und Umsetzung erfolgt in den regionalen Nahverkehrsplänen — Aufgabenträger sind nach dem PBefG in der Regel die Kommunen. Die Baulastträger der Straßen (also meist die Gemeinden) sind für den physischen Umbau der Bus- und Straßenbahnhaltestellen verantwortlich.

Was gehört zur Barrierefreiheit?
Dazu gehören u. a. ein erhöhter Bordstein (damit der Bus bündig anfahren kann), Querungshilfen für Sehbehinderte sowie Unterstellmöglichkeiten, die für Fahrgäste und Fahrer gut einsehbar sind.

Der Haken an der Sache:
Der Bund hat zwar das Ziel im Gesetz verankert, aber keine Finanzmittel dafür bereitgestellt — er ging davon aus, dass Barrierefreiheit im Rahmen der regulären Investitionszyklen von allein erreicht wird. Das war ein Trugschluss.

In der Praxis sind daher viele Haltestellen bis heute noch nicht umgebaut.

In Kaarst sind gerade einmal 4 von 119 Haltestellen umgebaut und angepasst worden.

Nun hat Thomas Althoff, ein betroffener Bürger aus Büttgen, Klage eingereicht.
https://kaarster-blind-gaenger.de/index.php/component/content/article/nur-vier-von-119-haltestellen-barrierefrei?catid=33&Itemid=361

Unser Kommentar:

Seit dem 1. Januar 2022 müssen alle Bushaltestellen in Deutschland barrierefrei sein. So steht es im Personenbeförderungsgesetz. Schwarz auf weiß. Verbindlich.
Und die Realität? Tausende Haltestellen sind bis heute unverändert. Hohe Bordsteinkanten, fehlende Leitsysteme, keine rollstuhlgerechten Zugänge. Für Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, Eltern mit Kinderwagen — alles beim Alten.
Das ist kein Einzelfall. Es ist ein Muster.

Politik macht Gesetze. Politik verkündet Ziele. Politik verspricht Teilhabe, Gerechtigkeit, Fortschritt.
Doch zwischen dem Beschluss im Bundestag und der abgesenkten Bordsteinkante in Hintertupfingen liegen keine zwei Jahre — sondern Jahrzehnte. Oder gar nichts.

Der Grund ist immer derselbe: kein Geld, zu wenig Personal in den Verwaltungen, zu viel Bürokratie, zu wenig Koordination. Der Bund verabschiedet das Gesetz — und stellt keinen einzigen Euro dafür bereit. Die Kommunen sollen's richten. Mit leeren Kassen und überlasteten Ämtern.

Allerdings ergibt sich aus der Mitteilungsvorlage X/2275 der Stadt Kaarst vom 29.08.2023, dass Fördermöglichkeiten bereits seit Jahren bestanden und die Förderung zwischenzeitlich sogar auf bis zu 100 % der zuwendungsfähigen Kosten aufgestockt wurde.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass im politischen Raum der Stadt Kaarst bereits im August 2023 offen thematisiert wurde, dass die gesetzliche Zielvorgabe nicht eingehalten wird.

Der Eindruck, es habe keinerlei Zeit oder finanzielle Möglichkeiten zur Vorbereitung gegeben, greift daher aus unserer Sicht zu kurz.

Die Betroffenen warten. Und warten. Und werden irgendwann müde, zu warten. Was bleibt, ist Frust, das Gefühl, nicht ernstgenommen zu werden — und am Ende der Klageweg. Ausgerechnet gegen den Staat, der ihnen per Gesetz versprochen hatte, für sie zu sorgen.
Wenn politische Versprechen systematisch nicht eingehalten werden, hat das einen Namen: Vertrauensverlust. Und der ist schwerer zu reparieren als jede Bushaltestelle.

https://www.youtube.com/watch?v=T4Tw-XUPDEs

Stadt Kaarst Sandra im Stadtrat WIR FÜR 41564 CDU Kaarst Du bist kaarster wenn......... Du bist Vorster, wenn...

Unser Beitrag zum Europäischen Protesttag 2026.Die Blind-Gänger Kaarst haben anlässlich des europäischen Protesttages für Menschen mit Behinderung in Koopera...

Kaarst braucht einen Wasserfall? Wärmeplanung in Kaarst zwischen großen Zielen und fehlenden Antworten==================...
07/05/2026

Kaarst braucht einen Wasserfall? Wärmeplanung in Kaarst zwischen großen Zielen und fehlenden Antworten
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Die kommunale Wärmeplanung klingt erst einmal technisch, abstrakt und weit weg. Ist sie aber nicht. Sie betrifft am Ende ganz konkret die Frage, wie wir in Kaarst künftig heizen, was das kostet, welche Technik überhaupt noch sinnvoll ist und ob die politischen Ziele mit der Realität vor Ort zusammenpassen.

Genau darum ging es bei einer Informationsveranstaltung zur Wärmeplanung in Kaarst. Das große Ziel ist bekannt: **Bis 2045 soll CO2-Neutralität erreicht werden.** Nur bedeutet dieses Ziel eben auch, dass die heutige Energieversorgung in weiten Teilen nicht mehr ausreicht. Bestehende Energieträger sind überwiegend nicht CO2-neutral. Also muss das ganze System neu gedacht werden.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, _ob_ sich etwas ändern wird, sondern **wie** das in Kaarst überhaupt funktionieren soll.

Worum es bei der Wärmeplanung wirklich geht
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Wärmeplanung ist kein Randthema für Fachleute oder Verwaltung. Sie betrifft Eigentümer, Mieter, Familien, ältere Menschen mit bestehender Heizungsanlage und alle, die sich fragen, ob eine neue Heizung heute noch eine vernünftige Investition ist.

Es geht unter anderem um diese Punkte:

* Welche Energieträger in Kaarst künftig überhaupt verfügbar sein sollen
* Ob einzelne Stadtbereiche zentral mit Wärme versorgt werden können
* Welche Netze dafür gebraucht würden
* Welche Technik in Wohnhäusern langfristig noch sinnvoll ist
* Wie teuer der Umbau für Bürger und Stadt am Ende wird

Das klingt nach Planbarkeit. Das Problem ist nur: Je konkreter die Fragen werden, desto dünner wird vielerorts die Antwortlage.

Windkraft: offenbar weitgehend ausgereizt
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Ein Thema des Abends war der Stand bei der Windkraft. Nach der Vorstellung ist Kaarst hier offenbar **nahe an den Grenzen des Machbaren** angekommen. Große zusätzliche Potenziale scheinen nicht mehr in großem Umfang vorhanden zu sein.

Das ist deshalb wichtig, weil Windenergie in politischen Konzepten gern als einer der zentralen Bausteine für die Energiewende genannt wird. Wenn vor Ort aber kaum noch zusätzliche Flächen oder Möglichkeiten bestehen, dann fällt ein Teil der Hoffnungsträger schlicht kleiner aus als gedacht.

Photovoltaik: noch Potenzial, aber nicht ohne Fragezeichen
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Bei Photovoltaik wurde signalisiert, dass es in Kaarst wohl **noch etwas Potenzial** gibt. Gleichzeitig wurde auch ein Problem angesprochen, das in der öffentlichen Debatte häufig untergeht: Deutschland hat inzwischen zu bestimmten Zeiten bereits einen erheblichen PV-Überschuss.

Wenn im Sommer mittags die Sonne kräftig scheint, ist der Strom zwar da, aber nicht immer dann und dort, wo er gerade gebraucht wird. Es geht also nicht nur darum, noch mehr PV-Flächen zu finden. Es geht genauso um die Frage, **wie dieser Strom sinnvoll genutzt, gespeichert oder verteilt werden kann**.

Trotzdem wird weiter nach Flächen gesucht. Dabei steht offenbar auch im Raum, ob landwirtschaftliche Flächen oder Teile davon künftig stärker für Photovoltaik genutzt werden könnten. Das ist allerdings kein Selbstläufer und muss sorgfältig geprüft werden.

Die Spannung ist offensichtlich:

* Mehr PV klingt erst einmal nach Fortschritt
* Gleichzeitig gibt es bereits Zeiten mit Stromüberschuss
* Und Flächen sind gerade in einer Kommune wie Kaarst ein sensibles Thema

Zentrale Wärmeversorgung: ein möglicher Weg, aber womit eigentlich?
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Besonders interessant wurde es bei der Frage, wie die Wärmeversorgung innerhalb der Stadt organisiert werden könnte. Es wurde geprüft, ob es Bezirke gibt, in denen eine **zentrale Wärmeversorgung** sinnvoll wäre. Als Beispiel wurde das Blumenviertel genannt.

So weit, so gut. Aber dann kommt die eigentliche Kernfrage: **Welche Energie steckt hinter dieser zentralen Wärme?**

Die Antwort für den aktuellen Stand war ernüchternd: Dort wird derzeit mit **Gas, also im Wesentlichen Erdgas**, gearbeitet.

Damit ist das Grundproblem sofort sichtbar. Eine zentrale Wärmeversorgung klingt modern und organisiert. Aber wenn sie am Ende auf fossilem Gas basiert, ist die entscheidende Zukunftsfrage noch nicht gelöst. Dann verschiebt man das Problem nur auf die nächste Ebene.

Die logische Anschlussfrage lautet also: **Was soll künftig an die Stelle von Erdgas treten?**

Und genau an diesem Punkt wurde deutlich, wie schwierig das Thema in Wirklichkeit ist.

Viel Planung, wenig konkrete Antworten
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Der rote Faden des Abends war für viele vermutlich genau das: Solange allgemein gesprochen wird, gibt es viele Absichtserklärungen. Sobald es aber konkret wird, fehlen oft belastbare Antworten.

Denn die Lage ist nun einmal so:

* Deutschland verfügt nicht über unbegrenzte eigene Energiequellen
* Große natürliche Energiepotenziale wie Wasserkraft in relevantem Maßstab gibt es in Kaarst schlicht nicht
* Ein erheblicher Teil der Energieversorgung hängt schon heute von externen Quellen ab
* Fossile Energieträger wie Gas und Kohle sollen perspektivisch wegfallen
* Gleichzeitig soll die Abhängigkeit vom Ausland sinken

Das alles zusammen ergibt ein Spannungsfeld, das sich nicht mit Schlagworten auflösen lässt. Man kann das Ziel formulieren, aber damit ist die Energie noch nicht da.

Oder etwas zugespitzter gesagt: **Wenn die lokale Realität keine ausreichenden eigenen Quellen bietet, dann muss die Energie von irgendwoher kommen.** Und dieses „irgendwoher“ ist bislang keineswegs überzeugend geklärt.

Warum Wasserstoff nicht einfach die Lösung ist
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Besonders deutlich wurde das beim Thema Wasserstoff. In politischen Debatten wird grüner Wasserstoff gern als Zukunftstechnologie genannt. In der Praxis ist das jedoch viel komplizierter.

Zum einen steht im Raum, dass wir grünen Wasserstoff in ausreichender Menge hier gar nicht ohne Weiteres verfügbar haben werden. Zum anderen scheitert vieles nicht nur an der Erzeugung, sondern an der Infrastruktur.

Denn es reicht eben nicht, Wasserstoff gedanklich an die Stelle von Erdgas zu setzen und dann so weiterzumachen wie bisher. So einfach funktioniert das nicht.

Ein wichtiger Punkt wurde ausdrücklich genannt: **Wasserstoff lässt sich nicht einfach in bestehende Gasleitungen in beliebiger Menge einspeisen.** Nur geringe Beimischungen sind möglich. Wenn die Klimaziele ernsthaft erreicht werden sollen, reicht das aber gerade nicht aus.

Die Folge wäre:

* Leitungen müssten angepasst oder erneuert werden
* Rohrsysteme und Zwischentechnik wären betroffen
* Auch Anlagen auf der Verbraucherseite müssten berücksichtigt werden
* Der gesamte Weg bis zur Wärmeerzeugung müsste technisch neu gedacht werden

Das ist kein kleines Update. Das ist ein tiefgreifender Umbau.

Machbarkeitsstudien sind das eine, die Haushaltslage das andere
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Natürlich wird über Machbarkeitsstudien gesprochen. Und grundsätzlich ist es richtig, Dinge erst einmal zu prüfen. Nur darf man sich dabei nichts vormachen: Eine Studie ersetzt keine Energiequelle und finanziert auch kein neues Netz.

Genau hier kommt der finanzielle Realismus ins Spiel. Wenn schon heute absehbar ist, dass für bestimmte Konzepte riesige Investitionen in Leitungen, Netze und technische Umrüstung nötig wären, dann muss man auch die Frage stellen, **wer das eigentlich bezahlen soll**.

Aus Sicht der kommunalen Haushaltslage wirkt das alles zumindest schwierig. Wenn Kassen knapp sind, werden gewaltige Infrastrukturprojekte nicht dadurch leichter, dass sie politisch erwünscht sind.

Deshalb reicht es nicht, abstrakt über Ziele zu sprechen. Man muss bei jeder Option ehrlich beantworten:

* Ist sie technisch überhaupt realistisch?
* Gibt es den benötigten Energieträger tatsächlich?
* Ist die Infrastruktur dafür vorhanden oder bezahlbar herzustellen?
* Und was bedeutet das für die Bürgerinnen und Bürger finanziell?

Die entscheidende Frage für Bürger: Was heißt das für mein Haus?
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Am Ende läuft die ganze Debatte auf den Alltag der Menschen hinaus. Wer eine Immobilie besitzt oder über Modernisierung nachdenkt, braucht keine wolkigen Formulierungen, sondern Orientierung.

Die Fragen liegen auf der Hand:

* Kann ich heute noch eine neue Heizung einbauen, ohne in wenigen Jahren Probleme zu bekommen?
* Lohnt sich eine Investition in meine bestehende Technik noch?
* Muss ich bald auf ein anderes System umsteigen?
* Kommt in meinem Gebiet eine zentrale Wärmeversorgung?
* Wird Wärme künftig teurer oder womöglich günstiger?
* Welche technischen Anforderungen kommen auf mich zu?

Genau deshalb ist die kommunale Wärmeplanung keine Verwaltungsübung, sondern eine Frage von Versorgungssicherheit, Eigentum, Lebenshaltungskosten und Investitionsentscheidungen.

Warum der 28.10. wichtig ist
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Wer sich ein eigenes Bild machen will, sollte sich einen Termin unbedingt vormerken: **den 28.10.**

An diesem Tag sollen die Ergebnisse der bisherigen Prüfungen, Forschungen und Konzeptentwicklungen vorgestellt werden. Das ist die Gelegenheit, nicht nur zuzuhören, sondern ganz konkret nachzufragen.

Wichtig sind vor allem Fragen wie diese:

* Was bedeutet die Wärmeplanung konkret für mein Wohngebiet?
* Welche Energieträger sind dort vorgesehen?
* Welche Kosten könnten auf Haushalte zukommen?
* Welche Investitionen werden von Eigentümern erwartet?
* Wie belastbar sind die vorgestellten Konzepte wirklich?

Es geht dabei nicht um ein abstraktes Zukunftsprojekt, sondern um **Ihr Geld, Ihre Energieversorgung und die technischen Entscheidungen der nächsten Jahre**.

Fazit: Große Ziele brauchen ehrliche Antworten
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Niemand wird bestreiten, dass Klimaneutralität ein ernstes politisches Ziel ist. Aber zwischen Ziel und Umsetzung liegt die entscheidende Realität: Energie muss verfügbar sein, Netze müssen funktionieren, Technik muss einsetzbar sein und alles muss am Ende auch finanzierbar bleiben.

In Kaarst zeigt sich sehr deutlich, wie groß die Lücke zwischen Anspruch und Umsetzbarkeit noch sein kann. Windkraft ist offenbar weitgehend ausgereizt. Photovoltaik hat Potenzial, löst aber nicht automatisch das Speicher- und Verteilproblem. Zentrale Wärmeversorgung klingt sinnvoll, wirft aber sofort die Frage nach dem Energieträger auf. Wasserstoff ist technisch und infrastrukturell deutlich schwieriger, als es oft dargestellt wird.

Unterm Strich bleibt deshalb vor allem eines: **Es gibt noch viele offene Fragen.**

Und genau deshalb ist es wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger einmischen, nachfragen und nicht mit allgemeinen Ankündigungen abspeisen lassen. Wärmeplanung betrifft nicht irgendwann irgendwen, sondern ganz konkret das Leben in Kaarst.

Wer wissen will, wie die eigene Energieversorgung in Zukunft aussehen könnte, sollte das Thema sehr ernst nehmen. Denn was heute geplant wird, entscheidet morgen darüber, was technisch möglich, finanziell tragbar und im Alltag überhaupt umsetzbar ist.

Stadt Kaarst Sandra im Stadtrat WIR FÜR 41564 CDU Kaarst Du bist Vorster, wenn...Du bist ein netter Kaarster wenn...

MOTIV wurde mit KI erstellt.

Demokratie leicht gemacht: Einfach mehr Plakate klebenDie CDU Kaarst hat in der Rheinischen Post bemerkenswert offen übe...
07/05/2026

Demokratie leicht gemacht: Einfach mehr Plakate kleben

Die CDU Kaarst hat in der Rheinischen Post bemerkenswert offen über ihren vergangenen Wahlkampf gesprochen – insbesondere über dessen Kosten. Rund 100.000 Euro seien investiert worden: 42.000 Euro für Plakate, 24.000 Euro für Anzeigen und knapp 20.000 Euro für Flyer und ähnliche Werbemittel.

Ebenso bemerkenswert ist die Schlussfolgerung, die CDU-Schatzmeister Herr Schievink daraus zieht. Mit Blick auf die Kommunalwahl 2030 zeigte er sich aus finanzieller Sicht optimistisch: Wenn wieder ausreichend Geld vorhanden sei, könne auch der Erfolg wiederholt werden.

Zitat aus dem Artikel vom 7. Mai 2026 „„Neben der Neuaufstellung unseres Social-Media-Auftritts haben auch gestiegene Kosten zu den hohen Ausgaben geführt“, sagte Schievink, der aus finanzieller Sicht schon jetzt zuversichtlich auf die Kommunalwahl im Jahr 2030 blickte. Dann, so Schievink, sollte genug Geld vorhanden sein, um den Erfolg aus dem vergangenen Jahr wiederholen zu können.“

Das ist zumindest ein interessantes Verständnis von Wahlkampf. Denn in den Aussagen geht es auffallend wenig um Inhalte, politische Ziele, Werte, Konzepte oder konkrete Ideen für die Zukunft unserer Stadt. Im Mittelpunkt steht vor allem die finanzielle Ausstattung des Wahlkampfs.

Natürlich gehört Werbung zu jeder Demokratie dazu. Plakate, Flyer und Anzeigen sind legitime Mittel politischer Kommunikation. Die Frage ist nur, welchen Stellenwert man ihnen beimisst. Entsteht ein Wahlerfolg in erster Linie durch möglichst hohe Werbebudgets? Oder überzeugen am Ende doch eher Glaubwürdigkeit, Bürgernähe, nachvollziehbare Positionen und konkrete politische Arbeit?

Man muss der CDU Kaarst zugute halten: Sie ist wenigstens ehrlich. Während andere Parteien noch so tun, als würden Wählerinnen und Wähler aufgrund von Sachargumenten entscheiden, hat man hier längst die Realität akzeptiert. Der Bürger als Konsument — und wer am lautesten wirbt, gewinnt den Markt.

Gerade kleinere politische Gruppen zeigen immer wieder, dass Politik nicht zwangsläufig eine Frage der Größe der Kriegskasse sein muss. WIR FÜR 41564 ist mit zwei Stadtratsmandaten in den Rat eingezogen – bei einem Wahlkampfbudget von nicht einmal 5.000 Euro. Das Verhältnis von Mitteleinsatz und Ergebnis fällt damit zumindest bemerkenswert unterschiedlich aus.

Man könnte es auch augenzwinkernd so formulieren: Während andere noch Wahlprogramme schreiben, scheint man bei der CDU vor allem den Etatplan im Blick zu haben. Schievinks Blick auf 2030 ist jedenfalls optimistisch. Das Sparkonto füllt sich, die Druckerei ist schon mal vorgewarnt. Die Demokratie in Kaarst ist in guten Händen — zumindest in finanziell gut ausgestatteten.

Dabei wäre es gerade in herausfordernden Zeiten vielleicht sinnvoll, stärker über Ideen für Kaarst zu sprechen als über die nächste Druckauflage von Wahlplakaten.

Denn am Ende entscheiden glücklicherweise immer noch die Bürgerinnen und Bürger – und nicht allein die Höhe des Werbeetats.

Stadt Kaarst Sandra im Stadtrat WIR FÜR 41564 CDU Kaarst Du bist Vorster, wenn... Du bist ein netter Kaarster wenn... Sandra Pauen

28 Grad = Hitze? Wie Kaarst Klimaschutz betreibt – und wer dafür zahlt. Bericht vom MUKL Ausschuss vom 21. April 2026MUK...
22/04/2026

28 Grad = Hitze? Wie Kaarst Klimaschutz betreibt – und wer dafür zahlt. Bericht vom MUKL Ausschuss vom 21. April 2026

MUKL Rückblick: Hitze, Wärmeplanung, Klimaschutz und Friedhofsgebühren in Kaarst
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Im Mobilitäts-, Umwelt-, Klimaschutz- und Landwirtschaftsausschuss, kurz MUKL, ging es diesmal um eine ganze Reihe von Themen, die Kaarst ganz konkret betreffen. Und zwar nicht irgendwann abstrakt, sondern im Alltag, bei den Kosten, bei der Energieversorgung und bei der Frage, wie Verwaltung und Politik in den nächsten Jahren mit Klimaschutz, Hitzeschutz und kommunaler Planung umgehen wollen.

Was dabei auffällt: Viele dieser Punkte haben direkte Auswirkungen auf Bürgerinnen und Bürger in Kaarst. Umso erstaunlicher ist es, dass solche Sitzungen oft nur von sehr wenigen Bürgern und Bürgerinnen verfolgt werden. Dabei geht es hier um Entscheidungen und Vorlagen, die am Ende im Stadtrat landen und dann Realität werden.

Ein Ausschuss mit vielen großen Themen
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Die Tagesordnung war alles andere als klein. Diskutiert wurde unter anderem über:

* **den Sachstand zum Klimawandel in Kaarst**
* **Hitzeschutz und mögliche Maßnahmen**
* **Klimaschutz in der Verwaltung**
* **die kommunale Wärmeplanung**
* **Friedhofsgebühren und ihre deutliche Erhöhung**

Hier sind alle Unterlagen von der Sitzung:
https://ris-kaarst.itk-rheinland.de/sessionnetkaabi/si0057.asp?__ksinr=7105

Man merkt schnell: Das sind keine Randthemen. Das sind Themen, die den Alltag, die Nebenkosten, die kommunalen Ausgaben und langfristig auch die Art betreffen, wie in Kaarst gewohnt und geheizt wird.

Hitzeschutz in Kaarst: Viel Aktivität, aber auch viele Fragen
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Ein Schwerpunkt war der Bereich **Hitzeschutz und Klimaanpassung**. Dabei wurde deutlich gemacht, dass Kaarst sich mit der Frage beschäftigt, wie man auf steigende Temperaturen reagieren will.

Im Raum standen dabei verschiedene Maßnahmen:

* die Schaffung oder Benennung von **Hitzeschutzpunkten**
* Überlegungen rund um **Vorgärten** und die Frage, wie viel Grün statt Stein in Wohngebieten sinnvoll ist
* praktische Infrastruktur wie der **Trinkwasserbrunnen**, der offenbar aktuell wieder abgedeckt ist und eigentlich nutzbar sein sollte

Dazu kommen neue gesetzliche Vorgaben, die ebenfalls eine Rolle spielen. Genannt wurden unter anderem eine **EU-Verordnung zur Wiederherstellung des Waldes** sowie ein **Klimaanpassungsgesetz**, das auf kommunaler Ebene berücksichtigt und umgesetzt werden muss. Was das im Einzelnen für Kaarst bedeuten wird, ist noch nicht vollständig greifbar. Klar ist aber: Verwaltung und Politik werden sich damit beschäftigen müssen.

Das Dauerthema "Förderung"

Wie so oft fiel auch in diesem Zusammenhang ständig das Wort **Förderung**. Und genau da lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Fördermittel werden gern so dargestellt, als kämen Projekte dadurch praktisch kostenlos zustande. Das stimmt natürlich nicht. Fördergelder sind ebenfalls Steuergelder. Und selbst wenn nur ein kleiner Eigenanteil bei der Kommune bleibt, bedeutet das trotzdem Aufwand, Personalbindung und oft komplizierte Antragsverfahren in der Verwaltung.

Das Problem ist nicht nur das Geld selbst, sondern auch der enorme bürokratische Apparat dahinter. Es müssen Anträge vorbereitet, Fristen eingehalten, Nachweise erbracht und Bedingungen erfüllt werden. Und selbst dann ist noch nicht sicher, ob die Mittel am Ende tatsächlich bewilligt werden.

Man kann also durchaus die Frage stellen, ob diese Förderlogik in vielen Bereichen nicht längst überdreht ist.

Hitze-Informationstag abgelehnt
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Im Ausschuss wurde außerdem vorgeschlagen, erneut einen **Hitze-Informationstag** durchzuführen und zusätzlich ein **Informationsblatt zum Verhalten bei Hitze** zu erstellen.

Die Idee dahinter: Menschen sollen erfahren, wie sie sich an heißen Tagen richtig verhalten. Genannt wurden klassische Empfehlungen wie:

* in den Schatten gehen
* ausreichend trinken
* sich bei hohen Temperaturen vernünftig verhalten

Genau an dieser Stelle stellt sich aber die Frage nach Sinn und Verhältnis. Solche Hinweise sind nun wirklich nichts grundlegend Neues. Ob dafür erneut Verwaltungsressourcen und Steuergeld eingesetzt werden müssen, darf man bezweifeln.

Die Verwaltung wird diesen Informationstag jedenfalls nicht unterstützen, weil der Vorschlag mehrheitlich abgelehnt wurde. Allerdings soll die Veranstaltung wohl trotzdem stattfinden, und zwar durch Ehrenamtliche beziehungsweise das Klimabündnis.

Die Haltung dazu ist klar: Symbolische oder populistische Maßnahmen helfen wenig, wenn am Ende nicht entscheidend ist, was tatsächlich praktikabel, sinnvoll und wirksam ist.

Ab wann ist eigentlich Hitze?
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Eine der wichtigsten Nachfragen in der Sitzung war fast schon eine Grundsatzfrage: **Wie definieren wir Hitze überhaupt?**

Denn wenn das Wort ständig verwendet wird, sollte man auch wissen, ab welcher Temperatur in der kommunalen Diskussion von Hitze gesprochen wird. Die Antwort lautete: **ab 28 Grad**.

Das ist bemerkenswert. Denn wenn bereits bei 28 Grad von Hitze im politischen und verwaltungstechnischen Sinn gesprochen wird, hat das natürlich Folgen für die Bewertung von Maßnahmen, Informationskampagnen und Handlungsdruck.

Diese Festlegung sollte man zumindest offen benennen, damit jeder weiß, auf welcher Grundlage diskutiert wird.

Klimaschutz in der Verwaltung: manches sinnvoll, manches selbstverständlich
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Ein weiterer Bereich war der **Klimaschutz innerhalb der Verwaltung**. Dort wurden verschiedene Maßnahmen angesprochen, die teils sinnvoll, teils recht naheliegend erscheinen.

Dazu gehörten unter anderem:

* **Energiespartipps**
* Geräte und Technik nicht unnötig laufen zu lassen
* am Wochenende konsequent auszuschalten
* **Umstellung auf LED**
* **Dachbegrünung** und weitere bauliche Ansätze

Die entscheidende Nachfrage war dabei: Glaubt man ernsthaft, dass man in Kaarst das globale Klima maßgeblich beeinflussen kann?

Daraufhin wurde sinngemäß deutlich gemacht, dass es nicht um das Weltklima in direkter Größenordnung geht, sondern um das **Mikroklima vor Ort**. Diese Unterscheidung ist wichtig. Wenn man über lokale Maßnahmen spricht, sollte man auch genau sagen, was ihr realistischer Wirkungsbereich ist.

Der große Brocken: die kommunale Wärmeplanung
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Am emotionalsten und zugleich am wichtigsten wurde es bei der **Wärmeplanung**. Das ist kein Nebenthema, sondern ein tiefgreifendes Projekt mit weitreichenden Folgen.

Im Kern geht es darum, wie Kaarst in den kommenden Jahren und Jahrzehnten die Wärmeversorgung so umstellen will, dass die angestrebte **CO2-Neutralität bis 2045** erreicht wird.

Dabei fielen viele Begriffe:

* **Fernwärme**
* **Nahwärme**
* **Zielszenarien**
* **Transformationspfade**
* **Wärmeplanungskonzepte**

Das Problem war allerdings: Es wurde viel über Struktur, Ziele und Planung gesprochen, aber nur sehr wenig darüber, **was das konkret für die Menschen in Kaarst bedeutet**.

Was heißt das praktisch für Bürgerinnen und Bürger?

Genau diese Frage ist entscheidend. Denn eine kommunale Wärmeplanung bleibt nicht auf dem Papier stehen. Sie wird am Ende Auswirkungen haben auf Hauseigentümer, Mieter, Unternehmen und die gesamte lokale Energieinfrastruktur.

Wenn fossile Energieträger schrittweise ersetzt werden sollen, dann heißt das aus heutiger Sicht ganz praktisch:

* Gasheizungen werden langfristig keine Zukunft haben
* Ölheizungen ebenso wenig
* erneuerbare Energien sollen den Standard bilden
* Photovoltaik wird in vielen Konzepten eine wichtige Rolle spielen
* Wärmepumpen und andere neue Heizsysteme werden stärker in den Fokus rücken

Doch damit fangen die Fragen erst an.

**Kann wirklich jedes Gebäude sinnvoll mit einer Wärmepumpe betrieben werden?**
**Was ist mit Häusern ohne geeignete Dachfläche für Photovoltaik?**
**Woher kommt der zusätzliche Strombedarf, gerade im Winter?**
**Wie belastbar sind Nah- und Fernwärmelösungen in der Fläche?**

Diese Fragen sind nicht theoretisch. Sie entscheiden darüber, ob Wärmeplanung für die Menschen in Kaarst praktikabel, bezahlbar und nachvollziehbar wird oder eben nicht.

Viel Aufwand, aber noch wenig greifbare Antworten

Deutlich wurde vor allem eines: In der Verwaltung wird mit erheblichem personellem und finanziellen Aufwand an diesem Thema gearbeitet. Die Richtung ist politisch klar gesetzt, die praktische Umsetzung aber für viele noch nicht anschaulich genug erklärt.

Die Ankündigung lautet, dass in den kommenden Monaten genauer informiert werden soll, und zwar gegenüber politischen Vertretern, Bürgerinnen und Bürgern sowie auch Unternehmen.

Das ist dringend nötig. Denn bei einem Projekt dieser Größenordnung reicht es nicht, Ziele zu formulieren. Es muss verständlich werden, welche Konsequenzen sich daraus für einzelne Haushalte, für Gewerbe und für die kommunale Infrastruktur ergeben.

Friedhofsgebühren: Sterben in Kaarst wird spürbar teurer
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Neben den großen Klima- und Energiethemen gab es auch einen sehr handfesten Punkt mit unmittelbarer finanzieller Wirkung: die **Gebührensatzung für den Friedhof**.

Hier ging es um eine **Erhöhung von über 20 Prozent**. Das ist erheblich.

Die Position dazu war eindeutig von uns: **Ablehnung**.

Natürlich wird von kommunaler Seite argumentiert, dass man kostendeckend arbeiten müsse. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass man die Gebühren sechs Jahre lang nicht angepasst habe und eine solche Lücke künftig vermeiden wolle. Die Konsequenz daraus dürfte sein, dass Gebührenerhöhungen in Zukunft in kürzeren Abständen erfolgen.

Das mag aus Verwaltungssicht planbarer sein. Für die Betroffenen bedeutet es aber vor allem eins: eine steigende finanzielle Belastung in einem ohnehin sensiblen Bereich.

Oder ganz direkt gesagt: **In Kaarst zu sterben wird langsam echter Luxus.**

Der Ausschuss war mehrheitlich dafür, sodass davon auszugehen ist, dass der Stadtrat diese Richtung ebenfalls bestätigt. Mit unserer Gegenstimme ging es auch darum, sichtbar zu machen, dass diese Erhöhung nicht einfach kommentarlos durchgewunken werden sollte.

Warum es sich lohnt, kommunale Politik genauer zu verfolgen
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Die Sitzung hat einmal mehr gezeigt, wie viel in Ausschüssen vorbereitet wird, lange bevor eine breite Öffentlichkeit überhaupt Notiz davon nimmt. Genau dort werden Weichen gestellt:

* für Energiepolitik auf kommunaler Ebene
* für Gebühren und Belastungen
* für Verwaltungsprojekte mit erheblichem Finanzbedarf
* für Maßnahmen, die später den Alltag in Kaarst beeinflussen

Wer wissen will, was in nächster Zeit ansteht, sollte regelmäßig ins **Ratsinformationssystem** schauen. Dort lässt sich nachvollziehen, welche Themen beraten wurden, welche Vorlagen vorliegen und was als Nächstes in den Stadtrat geht.

https://www.kaarst.de/verwaltung-buergerservice-und-politik/politik/ratsinformationssystem

Gerade bei Themen wie Wärmeplanung, Klimaanpassung, Hitzeschutz und kommunalen Gebühren ist es sinnvoll, früh hinzusehen und nicht erst dann, wenn Entscheidungen längst gefallen sind.

Fazit
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Der MUKL hat deutlich gemacht, wohin die Reise in Kaarst gehen soll: mehr Klimaschutz, mehr Anpassung an Hitze, tiefgreifende Veränderungen bei der Wärmeversorgung und gleichzeitig steigende Kosten an anderer Stelle, etwa bei den Friedhofsgebühren.

Manches davon ist nachvollziehbar, manches wirkt überzogen, manches bleibt noch zu unkonkret. Vor allem bei der Wärmeplanung braucht es jetzt Klartext statt Schlagworte. Denn wenn von CO2-Neutralität, Fernwärme, Nahwärme und dem Ende fossiler Heizungen gesprochen wird, dann muss auch offen benannt werden, was das für Häuser, Wohnungen, Unternehmen und Geldbeutel in Kaarst tatsächlich bedeutet.

Kommunalpolitik ist oft trocken, aber ihre Folgen sind sehr real. Genau deshalb lohnt es sich, dranzubleiben, Fragen zu stellen und nicht alles einfach als technische Verwaltungsangelegenheit abzuhaken.

CDU Kaarst Stadt Kaarst Sandra im Stadtrat WIR FÜR 41564 Sandra Pauen Du bist Vorster, wenn... Du bist ein netter Kaarster wenn...

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41564

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