24/04/2025
Am vergangenen Dienstag besuchte unser Kreisvorsitzenden im Rahmen seiner Arbeit das Schraubenwerk Zerbst.
Das Schraubenwerk blickt nach seiner Gründung im Jahr 1919 auf eine lange und durchaus wechselvolle Geschichte zurück. Nach Kaiserreich und Drittem Reich wurde das Schraubenwerk in DDR zu einem Volkseigenenbetrieb (VEB), welcher dann 1992 von Herr Eckhard Schmidt mit einem weiteren Geschäftspartner privatisiert wurde.
Das Unternehmen stellt Spezialschrauben in den Abmessungen M16 bis M100 her, die hauptsächlich in den Bereichen Windindustrie, Gleistechnik und Kran- und Baumaschinen Verwendung finden, wie Herr Schmidt ausführte.
Das Zerbster Schraubenwerk gehört mittlerweile zu den europa- und weltweiten Marktführern. Im Werk selber werden rund 300 Menschen beschäftigt, die sich neben der deutschen Staatsangehörigkeit auf 20 weitere Nationen verteilen. Nach dem Vortrag durch Herrn Schmidt und dem sich daran anschließende Gespräch, gab es noch Führung über das Werksgelände.
„Es hat mich sehr beeindruckt zu sehen, was für ein bedeutendes und wichtiges Unternehmen wir hier im unseren Landkreis haben. Das Zerbster Schraubenwerk führt aus unserer Region Handel mit der ganzen Welt. Ich drück die Dauen, dass sich die bisherige, überaus erfolgreiche Entwicklung fortsetzt und das Unternehmen weiterhin wächst.“, so Chris Henze im Anschluss an den Termin.
„In dem Gespräch mit Herrn Schmidt wurden aber auch aktuelle Herausforderungen angesprochen, um die sich die Politik kümmern muss. Neben dem hohen Strompreis ging es vor allem auch um zu viel Bürokratie und dem Fachkräftemangel. Ich persönlich sehe uns in der Politik in der Verantwortung dort etwas zu tun, um unsere heimische Wirtschaft zu unterstützen und zu erhalten.“
Fotos: ©️Paulin Amler, SPD-Landtagsfraktion