Unabhängige Frauenliste Königs Wusterhausen

Unabhängige Frauenliste Königs Wusterhausen Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Unabhängige Frauenliste Königs Wusterhausen, Politische Organisation, Königs Wusterhausen.

Die Unabhängige Frauenliste Königs Wusterhausen ist ein Zusammenschluss
von Frauen, die sich für die Interessen von Frauen, Mädchen und Familien
in unserer Stadt mit ihren Ortsteilen einsetzen.

*Veranstaltungen zur Frauenwoche*Am 14. März 2024 um 19 Uhr liest die Journalistin Sabine Rennefanz im Bürgerhaus „Hanns...
02/03/2025

*Veranstaltungen zur Frauenwoche*

Am 14. März 2024 um 19 Uhr liest die Journalistin Sabine Rennefanz im Bürgerhaus „Hanns Eisler“ Königs Wusterhausen in der Eichenallee 12 aus ihrem aktuellen Roman „Kosakenberg“.
Die geborene Brandenburgerin und langjährige Redakteurin und Korrespondentin der Berliner Zeitung erzählt in ihrem Buch vom Fortgehen und Wiederkommen, über Verlust der Heimat und Neuanfang in der Fremde. Knapp vier Millionen Menschen sind zwischen 1991 und 2017 aus dem Osten in den Westen gegangen. Die meisten, die gingen, waren junge Frauen. Sabine Rennefanz war eine von ihnen.
Der Eintritt zu dieser Lesung im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche ist frei.

Die zweite Veranstaltung ist der Modelierworkshop zum Thema "Starke Frauen" am 29. März. Den Flyer dazu findest Du ebenfalls im Anhang.

Am vergangenen Samstag sind tausende Menschen verschiedener Generationen in Karlsruhe und Berlin zusammengekommen, um fü...
09/12/2024

Am vergangenen Samstag sind tausende Menschen verschiedener Generationen in Karlsruhe und Berlin zusammengekommen, um für die Streichung des Paragrafen 218 zu demonstrieren. Für körperliche und reproduktive Selbstbestimmung sowie für die Entkriminalisierung und Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Auch Birgit und Inge waren dabei und wir danken ihnen herzlich für ihren Einsatz und ihr Engagement! 💜
Mehr Informationen gibt es hier: https://abtreibung-legalisieren.de/?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAaZUXuRG9QYbsOF01YjlfH2XyVsTyZ2QTkxDDV2rcqyyL-HtkKoNgCJ9NaY_aem_ZDbsizkUGQNJGoeTrjHhMg

Am 14. Februar 2025 wird es anlässlich der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ wieder eine öffentliche Tanz-Demo in...
03/12/2024

Am 14. Februar 2025 wird es anlässlich der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ wieder eine öffentliche Tanz-Demo in der Innenstadt Königs Wusterhausens geben. Der erste Termin zum Einstudieren des Flashmob-Tanzes ist der 22.01.2025. Wir treffen uns um 16:30 Uhr in den Räumlichkeiten von Lebenswelten e.V., am Amtsgarten 6 in Königs Wusterhausen.

Sei dabei, um ein globales Zeichen zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu setzen! Wir freuen uns über zahlreiche Mittänzer*innen!

Mehr Informationen gibt es hier: https://www.onebillionrising.de/was-ist-one-billion-rising/

25/11/2024
25/11/2024
Werbung (unbezahlt) Frauenhass und Gewalt gegen Frauen – ein Männerrecht? Auszüge aus dem neuen Buch „Unversehrt. Frauen...
21/10/2024

Werbung (unbezahlt)
Frauenhass und Gewalt gegen Frauen – ein Männerrecht?

Auszüge aus dem neuen Buch „Unversehrt. Frauen und Schmerz“ von Eva Biringer

Im Internet haben Menschen die Möglichkeit, sich zu solidarisieren und zu vernetzen, dort können, siehe MeToo und Arabischer Frühling, Revolutionen entstehen. Leider ist es aber auch ein Nährboden für Gewalt aller Art. Oft trifft es Frauen. Den Vereinten Nationen zufolge sind 73 Prozent von ihnen mit Hass im Netz konfrontiert. Eine ist die US-Autorin Olivia Laing, deren Suche nach zwischenmenschlichem Kontakt in einem Onlineforum grauenhafte Züge annimmt: „Zweimal postete ich eine Anzeige bei Craigslist. Die erste, geschrieben noch während meiner Zeit in Brooklyn Heights, war äußerst spezifisch und zog hauptsächlich zornige Männer an oder Männer, die dann sehr schnell zornig wurden. Blöde F***e verreck doch du Sc****pe du wirst noch darum betteln vergewaltigt zu werden, lautete eine Antwort, eine E-Mail, die sich anfühlte wie ein Faustschlag auf den Solarplexus, eine kleine, misogyne Explosion in dem sehr viel größeren Krieg gegen Frauen, der im Netz ausgetragen wird. Ich schrieb nicht zurück.“ [...]

„Weiblichkeit in der brutalst möglichen herkömmlichen Form ist ein einziges unaufhörliches Verschwinden und Zum-Schweigen-Gebracht-Werden, um mehr Raum für Männer zu schaffen, Raum, in dem allein die Existenz der Frau als Aggression und ihre Nichtexistenz als höfliches Entgegenkommen begriffen wird.“ So schätzt Rebecca Solnit die Lage ein. Bekannt wurde die US-Autorin durch ihren Essay „Wenn Männer mir die Welt erklären“, in welchem sie die These vertritt, dass bereits das Absprechen einer eigenen Meinung oder die Behauptung von Unglaubwürdigkeit eine Form von Gewalt ist beziehungsweise dieser den Weg bereitet. [...]

Es ist paradox: Frauen sollen attraktiv sein, sonst werden sie ausgeschlossen oder zumindest sprachlich abgewertet, aber auch nicht zu attraktiv. Sie sollen sich ansprechend anziehen, aber nicht aufreizend, sollen sich an Bartresen als Objekt der Begierde präsentieren, aber nachts nicht allein unterwegs sein. Vor allem sollen sie sich nicht dem männlichen Besitzanspruch widersetzen, weil ihnen sonst dasselbe Schicksal droht wie Solnits Freundin oder der ermordeten Wiener Kioskbesitzerin. In vielerlei Hinsicht müssen Frauen büßen. Für ihre bloße Existenz samt der überirdischen Verführungskraft, der sich der angeblich so starke Mann einfach nicht entziehen kann. Auch hierzulande entscheidet die Länge eines Minirocks mitunter über die Glaubwürdigkeit eines Vergewaltigungsopfers. [...]

Genau genommen sind die Angehörigen der Mannosphäre, wie das antifeministische Netzwerk genannt wird, total schwach. Sie fühlen sich ungeliebt, in ihrem Stolz gekränkt und auf dem gesellschaftlichen Abstellgleis. An allem ist der Feminismus schuld, der aus willigem Fickmaterial eigensinnige Emanzen gemacht hat. Anstatt ihr Verhalten an die Bedürfnisse jener anzupassen, die sie erobern wollen – denn insgeheim sehnen sich viele Incels nach einer ernsten Beziehung –, reagieren sie wie kleine Jungs, denen man ihr Spielzeug wegnimmt. Mit dem Unterschied, dass Jungs nicht mit dem Maschinengewehr rumballern oder mit Autos in Menschenmengen rasen, wie jener Kanadier, der vor seiner Tat verkündete: „Die Incel-Rebellion hat begonnen.“ [...]

Die voranstehenden Textpassagen sind ein Vorabdruck aus Eva Biringer Buch „Unversehrt. Frauen und Schmerz“, das am 22. Oktober 2024 bei HarperCollins erscheint (256 Seiten, 22 Euro).

Fotos: Buchcover von „Unversehrt. Frauen und Schmerz“Quelle: HarperCollins

Autorin Eva Biringer (Copyright: Vincent Bauer/HarperCollins)

Wir feiern 10 Jahre FrauenOrt in Königs WusterhausenSeit zehn Jahren haben wir einen FrauenOrt in Königs Wusterhausen. D...
12/07/2024

Wir feiern 10 Jahre FrauenOrt in Königs Wusterhausen

Seit zehn Jahren haben wir einen FrauenOrt in Königs Wusterhausen. Die Tafel dazu befindet sich direkt neben der Stadtschleuse am Ende der Bahnhofsstraße und erinnert an die Schleusenwärterin Emma Pufahl, die hier 30 Jahre lang die Boote schleuste. Lange Zeit öffnete und schloss sie die Tore mit Armeskraft, ab 1984 dann mit Knopfdruck. Noch mit 65 Jahren erwarb sie 1972 als einzige Frau unter 24 Männern ihren Berufsabschluss als Facharbeiterin für Wasserbautechnik.

Zur Jubiläumsfeier am 10. Juli 2024 brachte Elio Gabelein vom Frauenpolitischen Rat Brandenburg einen ganz aktuell erarbeiteten Hörspaziergang über Emma Pufahl mit, in dem als Zeitzeugen deren Enkelin Elke Richter und Torsten Woitke, Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes Dahme-Notte, sich an ihre persönlichen Erlebnisse mit Emma Pufahl erinnern.
Hörbar wird dieser Spaziergang über den QR-Code direkt auf der Tafel des FrauenOrtes an der Schleuse oder über die Webseite https://frauenorte-brandenburg.de/emma-pufahl/

Derzeit gibt es 47 FrauenOrte in Brandenburg. Der Frauenpolitische Rat macht mit ihnen das Leben und Wirken von Frauen sichtbar, die in der Geschichtsschreibung wenig bis gar nicht auftauchen.
Im Landkreis Dahme-Spreewald gibt es bisher nur diesen einen FrauenOrt in Königs Wusterhausen.
Bis zum 24. Juli sind großformatige Roll-Ups als Teile der Wanderausstellung "FrauenOrte im Land Brandenburg. Eine Spurensuche" in Königs Wusterhausen zu sehen, beispielsweise in der Bibliothek, im Dahmelandmuseum, im Bürgertreff am Fontaneplatz, in der SHIA-Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße 4 und im Eine-Welt-Laden.

Die Unabhängige Frauenliste Königs Wusterhausen lädt alle Interessierten am Mittwoch, den 10. Juli 2024 zum 10jährigen J...
04/07/2024

Die Unabhängige Frauenliste Königs Wusterhausen lädt alle Interessierten am Mittwoch, den 10. Juli 2024 zum 10jährigen Jubiläum des Frauenortes für Emma Pufahl ein.
Um 10 Uhr beginnt am Frauenort an der Schleuse in der Bahnhofstraße ein Rundgang zu Orten mit der FrauenOrte-Wanderausstellung.
Ab 17 Uhr wird auf der Mühleninsel gefeiert.

Adresse

Königs Wusterhausen
15711

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