Klima und Klasse

Klima und Klasse Klima und Klasse. Wir sind ökologische Marxist*innen und unabhängige Sozialist*innen, die keiner Organisation oder Strömung verpflichtet sind.

Wir verstehen und sowohl als Teil der Arbeiter*innenbewegung als auch als Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung. Unsere Prinzipien:
Diese Welt geht unter – höchste Zeit zu handeln
Die derzeitige Umweltkrise ist eine globale Krise des Erdsystems. Phänomene wie etwa der Klimawandel, das massive Artensterben und die Häufung von Extremwetterereignissen sind längst zur Realität geworden und bergen die r

eale Gefahr der Eskalation und der plötzlichen gegenseitigen Verstärkung der verschiedenen Krisendynamiken. Es drohen Krieg, Hunger, Flucht, Armut und Tod, mit anderen Worten: grausame soziale, ökonomische und ökologische Zustände, die die Zukunft menschlicher Zivilisation infrage stellen. Die Zeit rennt uns davon. Es ist längst fünf nach zwölf und die irreversible Destabilisierung der Umweltbedingungen hat bereits begonnen. Die Krise erscheint uns als Naturgewalt, doch sie ist Ausdruck von sozialen Verhältnissen, von Menschen gemacht und ist somit von Menschen zu lösen. Wir können handeln, unsere eigene Geschichte schreiben und eine totale Katastrophe verhindern! Eine Ursache: Kapitalismus, Profit, Wachstum
Die zentrale Ursache dieser Krise ist unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem – der Kapitalismus – ein System der endlosen Ausbeutung von Mensch und Natur auf der rastlosen Jagd nach Profiten, - ein System des ständigen Wettbewerbs und des endlosen Wachstums auf einem endlichen Planeten. Die Bedürfnisse der Menschen, die Natur und die Funktionsfähigkeit von Ökosystemen spielen dabei keine Rolle, sie werden für die Reichen, für die Profite der Unternehmen und ihrer Eigentümer*innen ausgebeutet. Auf diese Weise wird enormer Reichtum und Macht für wenige und Armut und Ohnmacht für die große Mehrheit geschaffen. Grüner Kapitalismus: eine gefährliche Illusion
Die Hoffnung, den Kapitalismus mit der Umwelt zu versöhnen, ist eine gefährliche Illusion. Vermeintliche Nachhaltigkeit in Form von CO2-Handel, grünen Investments, „Öko“-Produkten, usw. bedeuten für das System lediglich weitere Anlage- und Geschäftsmöglichkeit. Es ist der Versuch neues ökonomisches Wachstum ohne steigenden Ressourcen- und Energieverbrauch zu realisieren. Eine solche Entkopplung ist in der Realität noch nie gelungen und grundsätzlich nicht möglich. Solche Scheinlösungen erwecken nicht nur Illusionen, sie stehen der Entwicklung realer Lösungen aktiv im Wege. Das heißt: Uns werden vermeintlich ökologische Alternativen angeboten, während die Zerstörung des Planeten aufgrund des Wachstumszwangs ungebremst weiter geht - und gehen muss. System Change not Climate Change: Ökosozialismus
Wir brauchen eine sozialistische Antwort auf die Umweltkrise, denn nur so kann eine irreversible Katastrophe verhindert werden. Um dem Wachstumszwang und der damit einhergehenden Umweltzerstörung zu entkommen, muss statt profitorientierter Privatunternehmen die Gesellschaft kollektiv und eigenständig über die Produktion und damit auch über das Verhältnis zur Natur bestimmen. Das heißt: Die Klassenherrschaft des jetzigen Systems muss durch ein System der sozialen Gleichheit und der echten Demokratie ersetzt werden. Nur ein solches System kann die Gesellschaft statt auf den Profit Weniger an den Bedürfnissen Aller ausrichten und die ökologischen Bedingungen und Lebensgrundlagen der menschlichen Existenz achten. Eine sozialistische Wirtschaft ist zwar nicht an sich die Lösung der aktuellen ökologischen Probleme, allerdings kann nur eine solche die Grundvoraussetzung für eine echte Lösung bereitstellen. Um die ökologische Katastrophe noch abzuwenden, brauchen wir einen sofortigen massiven Umbau unseres Wirtschafts- und Energiesystems. Nur eine andere Eigentums- und Wirtschaftsordnung mit öffentlicher, gesellschaftlicher Kontrolle ist in der Lage, die Katastrophe noch abzuwenden sowie mit den unvermeidbaren Folgen umzugehen.

Ökosozialistische Klassenpolitik
Die ökologische Frage ist eine soziale Frage. Das ist sie nicht nur, weil die Lasten der Umweltkrise extrem ungleich verteilt sind. Vor allem aber sind die ökologischen Probleme sozial verursacht und besitzen einen klaren Klassencharakter. Das derzeitige Verhältnis zwischen Gesellschaft und Natur wird durch die Interessen einer Minderheit, der herrschenden Klasse bestimmt. Die Kapitalist*innen bestimmen darüber, wie, was und für welchen Zweck produziert wird, um damit ihren eigenen Profit zu sichern während ihre staatlichen Interessenvertreter*innen diese Entscheidungen gesetzlich absichern. Diese Klasse profitiert somit von der derzeitigen Nicht-Nachhaltigkeit und hat kein Interesse an einer veränderten Zwecksetzung unserer Wirtschaftsweise, die das menschliche Bedürfnis, statt Wachstum und Profit in den Mittelpunkt stellt. Um die notwendige Gegenmacht aufzubauen und die Macht des Kapitals und der bürgerlichen Klasse auf allen Ebenen zurückdrängen zu können, braucht es den Widerstand gesellschaftlicher Mehrheiten, braucht es eine Massenbewegung der unterdrückten Klassen und eine Einheit der verschiedenen Bewegungen. Es gibt keine Abkürzungen. Die größte Gefahr sähen wir in einem Auseinanderdriften von Arbeiter*innen- und Klimabewegung. Wir wollen ökologische Kämpfe als soziale Kämpfe und soziale Kämpfe als ökologische Kämpfe ausrichten und streben deren Zusammenführung gegen kapitalistische Ausbeutung und Umweltzerstörung an. Es gilt konkret an den Lebensrealitäten der Menschen anzuknüpfen und für eine Verbesserung der Lebensbedingungen unter ökologischen Gesichtspunkten zu streiten. Auch wenn das Lebensniveau der meisten Menschen in den Industrieländern materiell-stofflich gesehen global nicht verallgemeinerbar ist, so dürfen Arbeitsplatzabbau und eine Absenkung des Lebensstandards der Masse der lohnabhängigen Menschen nicht im Mittelpunkt einer Nachhaltigkeitsrevolution stehen. Vielmehr gilt es national und global für eine gerechtere Verteilung der Nutzung von Natur zu sorgen und die bisherigen Profiteure der Umweltzerstörung in die Verantwortung zu nehmen. Wir wenden uns nicht gegen die lohnabhängigen Produzent*innen sondern gegen die Produktion und ihre Steuerung und arbeiten auf eine gemeinsame qualitative Veränderung der Produktion hin. Statt moralisierender individueller Konsumkritik üben wir eine kollektive Konsumkritik und stellen die profitable Verschwendung durch Unternehmen, den Luxuskonsum der Superreichen, das Militär, und die gesellschaftlichen Strukturen, die uns alle tagtäglich in die Nicht-Nachhaltigkeit zwingen, ins Zentrum unserer Kritik. Wir wollen eine ökosozialistische Praxis entwickeln, die Teil einer größeren ökosozialistischen Strategie ist. Diese muss in der Lage sein, die Eigentumsfrage zu stellen und letztlich den Kapitalismus zu überwinden. Ein vereinter Widerstand bedeutet gleichzeitig auch, ein global vereinter Widerstand, der in internationaler Solidarität sozial-ökologische Kämpfe weltweit unterstützt und sich nicht nach Ländergrenzen und Weltregionen gegeneinander ausspielen lässt. Die vereinte Organisierung und Mobilisierung, erfordert Solidarität und Widerstand gegen jede Spaltung in Form von Unterdrückung, Diskriminierung und Ausbeutung. Nur gemeinsam können wir gegen die Interessen der herrschenden Klassen eine soziale und ökologische lebenswerte Zukunft erkämpfen!

»Glanz und Elend des Ökosozialismus« Buchvorstellung und Diskussion mit dem Autor Christian StacheDer Kapitalismus führt...
28/05/2026

»Glanz und Elend des Ökosozialismus« Buchvorstellung und Diskussion mit dem Autor Christian Stache

Der Kapitalismus führt die Welt geradezu in den Klimakollaps. Der Ökosozialismus bietet eine radikale Kritik und Alternative zur kapitalistischen Naturzerstörung und konnte in der linken Umweltdebatte im letzten Jahrzehnt größere Strahlkraft entwickeln. Das aktuelle Buch von Christian Stache (PapyRossa, 2025) gibt eine Bestandsaufnahme über die Spielarten des deutschsprachigen Ökosozialismus, die sich unter anderem an Degrowth, am Intersektionalismus, an der imperialen Lebensweise oder der Kritischen Theorie orientieren. Welche Ursachen werden für die Krise im gesellschaftlichen Naturverhältnis genannt? Wer ist für die Zerstörung der Natur verantwortlich? Wie soll ein ökologischer Sozialismus aussehen? Wer soll ihn wie durchsetzen und was sind Strategien des Übergangs? Worin liegen die Widersprüche und Grenzen der jeweiligen Ansätze?
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Theorien und politischen Strategien des Ökosozialismus, unterzieht diese einer Kritik, und stellt eigene Überlegungen an, wie die Ausbeutung und Beherrschung der Natur durch das Kapital beendet werden kann.

Kommt vorbei und bringt eure Kolleg:innen, Freund:innen und Genoss:innen mit, wir freuen uns!
12. Juni 18:00 - 20:00 Seminarraum 306, Carl-Zeiß-Str. 3 Uni Jena

Hier könnt ihr unsere Rede vom 1.Mai in Jena nachlesen:
12/05/2026

Hier könnt ihr unsere Rede vom 1.Mai in Jena nachlesen:

Am 01. Mai 2026 haben wir uns als Klima und Klasse in Jena mit einer Rede beteiligt. Ihr könnt den Text hier nachlesen: Liebe Kolleginnen und Kollegen, heute stehen Arbeitnehmerrechte, Lebensstanda…

Die Klimakrise ist die größte Bedrohung unserer Zeit. Mit eskalierenden geopolitischen Spannungen, Zeitenwende und steig...
29/03/2026

Die Klimakrise ist die größte Bedrohung unserer Zeit. Mit eskalierenden geopolitischen Spannungen, Zeitenwende und steigender Kriegsgefahr überbieten sich jedoch zunehmend
die barbarischen Zukunftsszenarien. Höchste Zeit also, den notwendigen Schulterschluss von Anti-Kriegs- und Klimabewegung zu organisieren.

Wir sind am 02. April beim Ostermarsch mit einer Rede dabei! Kommt also zahlreich vorbei für internationale Solidarität!

Wir wollen heute auf einen Fall politisch motivierter Berufsverbote aufmerksam machen und euch dazu aufrufen als Privatp...
01/02/2025

Wir wollen heute auf einen Fall politisch motivierter Berufsverbote aufmerksam machen und euch dazu aufrufen als Privatperson/ politische Gruppe die Solidaritätserklärung zu unterzeichnen, und in euren Kreisen und bei Social Media ( ) auf diesen Fall aufmerksam zu machen und andere zur Unterzeichnung anzuregen.

Worum gehts? Die Klimaaktivistin Lisa Poettinger hat ein Berufsverbot erhalten. Nach jahrelangem Studium darf sie nicht ins Lehramt, ja sie darf nicht einmal ihre Ausbildung (das Referendariat) abschließen. Ein tiefer Eingriff in ihre Menschenrechte!
Zum Hintergrund gibt es hier einen SZ-Artikel: https://www.sueddeutsche.de/politik/lehrer-berufsverbot-bayern-aktivismus-li.3186273

Als Einzelperson könnt ihr einfach direkt hier unterschreiben: www.kurzelinks.de/SoliMitLisa
Als Gruppe schickt bitte eine Mail an [email protected]

Hier die Solidaritätserklärung:

Wir sind schockiert von der Entscheidung des bayerischen Staatsministeriums, Lisa die Zulassung zum Vorbereitungsdienst für das Lehramt zu versagen! Egal ob wir Lisas Einschätzungen und Herangehensweisen teilen oder nicht: Einer engagierten Person aus politischen Gründen den Berufsweg, ja sogar den Abschluss der Ausbildung zu verweigern, halten wir für skandalös! Ein Berufsverbot stellt einen eklatanten Eingriff in die Grundrechte einer Person dar. Es beschneidet die Freiheit, über den eigenen beruflichen Lebensweg zu bestimmen; es beschneidet das Recht auf Bildung; die Möglichkeiten, die eigene existenzielle Grundlage zu sichern und darüber hinaus geht es mit einer immensen gesellschaftlichen Ächtung und Ausgrenzung einher.

Ein derartiger Eingriff in das Leben einer politisch aktiven Person muss auch als Abschreckungsversuch gegen andere für Klimaschutz, Menschenrechte, Demokratie und Gerechtigkeit engagierte Personen verstanden werden. Das Berufsverbot gegen Lisa reiht sich ein in die immer weitergehende Überwachung, Marginalisierung, Kriminalisierung und gewaltsame Unterdrückung von Klima- und weiteren sozialen Protesten. Wir stellen uns gegen die Einschüchterung von Menschen, die sich für progressive Veränderungen einsetzen.

Deshalb fordern wir das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus dazu auf, Lisa den Eintritt in den Vorbereitungsdienst endlich zu ermöglichen und ihr damit ihr Grundrecht auf Ausbildung nicht weiter zu verweigern!

Quellen: [1] Konformität von Antifaschismus und Antikapitalismus mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnunghttps://dserver.bundestag.de/btd/19/003/1900351.pdf ; [2] https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-10/rechtsextremismus-bjoern-hoecke-afd-fluegel-rechte-gewalt-faschismus

Weitere Ifos zum Hintergrund:

Lisa hatte bereits 2015 mit dem Abitur eine Auszeichnung für besonderes ehrenamtliches Engagement durch ihren Einsatz für Geflüchtete erhalten. Die über die Jahre ihres Aktivismus gewachsene Erkenntnis, dass unendliches Wachstum auf einer Erde mit begrenzten Ressourcen nicht möglich ist, führte sie zum Offenen Antikapitalistischen Klimatreffen München. Dieses organisierte zum Beispiel eine Kampagne im von Armut betroffenen Münchner Viertel Hasenbergl gegen eine Autobahn durch Parks und Spielplätze oder Proteste gegen die Automobilmesse IAA. Das Klimatreffen strebt den Zusammenschluss von Beschäftigten und Klimabewegung und eine demokratisierte, bedürfnis- statt profitorientierte Wirtschaft innerhalb der planetaren Grenzen an.

Deshalb wirft das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus Lisa nun vor, eine Verfassungsfeindin zu sein, denn die Ablehnung des Kapitalismus sei zugleich eine Ablehnung der Demokratie. Dabei erklärte die Bundesregierung 2017 selbst: "Der Kapitalismus als Wirtschaftssystem ist nicht Bestandteil der freiheitlichen demokratischen Grundordnung." [1] Wer Kapitalismus und Demokratie gleichsetzt, kann jegliche Proteste für verfassungswidrig erklären und kriminalisieren, die sich gegen die Profitmaximierung einiger weniger auf Kosten von Mensch und Natur richten.

Wegen Lisas (kapitalismus-)kritischer Haltung und zweier laufender, offener Ermittlungsverfahren soll es nun zum Ausbildungs- und Berufsverbot kommen. Eines der beiden Ermittlungsverfahren steht im Zusammenhang mit der Großdemonstration gegen die Zerstörung des Dorfes Lützerath für den Kohleabbau. Im anderen wird Lisa vorgeworfen, ein offensichtlich verfassungswidriges AfD-Plakat beschädigt zu haben. Verurteilt ist sie nicht, die in Deutschland grundsätzlich geltende Unschuldsvermutung wischt die Behörde beiseite. Währenddessen fordert der AfD-Politiker und Faschist Björn Höcke ein arisches Deutschland, massenhafte Deportationen, patriarchale Unterdrückung und einen "Aderlass" der Gesellschaft [2]. Höcke hat weiterhin eine Lehrerlaubnis. Lisa soll sie verwehrt werden.

Wie jede andere Berufsgruppe auch, haben Lehrkräfte das Recht, privat politisch engagiert zu sein. Besonders an Schulen, an denen Kinder und Jugendliche in Demokratie, Kritikfähigkeit und Meinungsfreiheit erzogen werden sollen, sind politisch engagierte Lehrkräfte erforderlich, die diese Werte nicht nur vermitteln, sondern auch selbst vorleben. Es ist ihr Bildungsauftrag, unter Wahrung des Neutralitätsgebots und Indoktrinationsverbots zukünftige Generationen zur Mündigkeit zu erziehen. So hatte auch Lisa einen Sozialkundelehrer, der vormals CSU-Bürgermeister war und diese beiden Rollen zu trennen wusste. Kritik an der gesellschaftlichen Ordnung muss nicht nur erlaubt sein, sondern ist essentiell für die fortwährende Weiterentwicklung unseres Zusammenlebens.

Nicht vergessen, morgen abend. Kommt vorbei und diskutiert mit!
13/11/2024

Nicht vergessen, morgen abend. Kommt vorbei und diskutiert mit!

🌍🚆 Fairkehrswende: Für eine sozial-ökologische Verkehrswende! 💬💪

Seid dabei, wenn wir am 14. November 2024 um 19 Uhr im Café Aquarium (FH Erfurt) eine spannende Podiumsdiskussion führen! 🎙🌱

Wir sprechen über:
➡️ Faire Arbeitsbedingungen im Mobilitätssektor 🚃
➡️ Sozial-gerechten Nah- und Fernverkehr 🌐
➡️ Klimagerechte Lösungen für eine nachhaltige Gesellschaft 🌍

Kommt vorbei und diskutiert mit uns, Wissenschaft und Gewerkschaften! 📢💬

📅 Wann? 14. November 2024, 19 Uhr
📍 Wo? Café Aquarium, FH Erfurt, Altonaer Straße im Haus 11

Bringt eure Fragen mit und lasst uns gemeinsam über die dringend notwendige Mobilitätswende sprechen! 🔥

🌍🚆 Fairkehrswende: Für eine sozial-ökologische Verkehrswende! 💬💪Seid dabei, wenn wir am 14. November 2024 um 19 Uhr im C...
08/11/2024

🌍🚆 Fairkehrswende: Für eine sozial-ökologische Verkehrswende! 💬💪

Seid dabei, wenn wir am 14. November 2024 um 19 Uhr im Café Aquarium (FH Erfurt) eine spannende Podiumsdiskussion führen! 🎙🌱

Wir sprechen über:
➡️ Faire Arbeitsbedingungen im Mobilitätssektor 🚃
➡️ Sozial-gerechten Nah- und Fernverkehr 🌐
➡️ Klimagerechte Lösungen für eine nachhaltige Gesellschaft 🌍

Kommt vorbei und diskutiert mit uns, Wissenschaft und Gewerkschaften! 📢💬

📅 Wann? 14. November 2024, 19 Uhr
📍 Wo? Café Aquarium, FH Erfurt, Altonaer Straße im Haus 11

Bringt eure Fragen mit und lasst uns gemeinsam über die dringend notwendige Mobilitätswende sprechen! 🔥

Gerne wollen wir euch auf unsere Veranstaltungen bei den diesjährigen Alternatuiven Orientierungstagen ALOTA an der FSU ...
12/10/2023

Gerne wollen wir euch auf unsere Veranstaltungen bei den diesjährigen Alternatuiven Orientierungstagen ALOTA an der FSU Jena aufmerksam machen:

Los gehts morgen Fr. 13. Oktober 16:00 - 18:00 im Seminarraum 113 mit einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung mit 'der letzten Generation' und 'Klima und Klasse'.

"Der enorme mediale Erfolg von FFF hat bisher nicht zu realen Einsparungen geführt. Aus dieser Erfahrung haben sich neue Klimaschutzgruppen mit militanteren Aktionsformen gegründet. Die Letzte Generation ist die wohl bekannteste und eine kontroverse Vertreterin dieser neuen Gruppen. Parallel gibt es immer neue Versuche, die Klima- mit der ArbeiterInnenbewegung zu verbinden und die Machtressourcen beider Seiten im Sinne eines wirkungsvollen Klimaschutzes zu verbinden. Diesen Ansatz verfolgt die ökosozialistische Perspektive von Klima und Klasse Jena. Im Ziel geeint, finden sich hier einige Unterschiede in der Analyse und Methode. Wir wollen in der Diskussion Argumente beider Perspektiven austauschen und so eine Positionierung der Teilnehmenden ermöglichen."

https://alota-jena.org/event/diskussionsveranstaltung-klima-klasse-und-letzte-generation/

Am Fr. 20.Oktober 12:00 - 14:00 im Seminarraum 309 stellen wir die analytischen und politischen Grundlagen unserer Arbeit vor.

System Change not Climate Change – Klimakrise, Kapitalismus & Klasse:

"System Change not Climate Change“. Diesen Slogan haben wir auf Klimaprotesten alle schon einmal gehört. In aller Regel bleibt es bei dieser abstrakten Feststellung. Doch was ist dieses „System“ und wie müsste der „Change“ aussehen?Der Vortrag führt in die Frage ein, was Kapitalismus eigentlich ist, was ihn so umweltzerstörerisch macht und warum es echte Nachhaltigkeit im Kapitalismus nicht geben kann. Wir fragen dabei nach den Bedingungen eines solchen Systemwandels und welche Akteure und Interessen einem solchen Wandel derzeit im Wege stehen, wer also davon profitiert, dass es so bleibt, wie es ist.Dabei plädieren wir für eine ökosozialistische Politik, die die soziale und ökologische Frage zusammendenkt und „Klasse“ wieder mehr in den Mittelpunkt rückt. Abschließend gehen wir auf konkrete Allianzen ein, die genau das tun."

https://alota-jena.org/event/system-change-not-climate-change-klimakrise-kapitalismus-klasse/

Außerdem wollen wir auf die Veranstaltung der Genoss.Innen von "Klimabewegung meets Arbeitskampf – eine sozialökologische Verkehrswende erreichen" am 16. Oktober um 16:00 - 18:00 aufmerksam machen.

"Jeden Tag fahren wir mit den Öffis, um in Jena von A nach Bzu kommen. Dabei haben wir häufig keinen Blick für die Arbeit und Menschen, die uns das ermöglichen – dieBeschäftigten im ÖPNV. Dabei ist der Personentransport einer der wichtigsten Bereiche, um eine sozialökologischeVerkehrswende zu vollziehen, weswegen es einen ausfinanzierten Nahverkehr und gute Arbeitsbedingungen braucht, damit weder Busse noch Beschäftigte am Ende eines Arbeitstages vollkommen gerädert auf den Betriebshof zurückkehren. Aber das ist leider noch nicht der Fall:Schlecht instand gehaltene Fahrzeuge, kaputte Straßen und Personalmangel aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen verhindern die Transformation. Deswegen möchten wir beiunserem kleinen Workshop gemeinsam mit ÖPNV-Beschäftigten und euch herausfinden, wie das mit dersozialökologischen Transformation genau funktionieren kann und was uns gerade noch daran hindert.Wir freuen uns auf euch!"

https://alota-jena.org/event/klimabewegung-meets-arbeitskampf-eine-sozialoekologische-verkehrswende-erreichen/

Kommt gerne vorbei, bringt eure Freund:innen mit und diskutiert mit!

Jeden Tag fahren wir mit den Öffis, um in Jena von A nach B zu kommen. Dabei haben wir häufig keinen Blick für die Arbeit und Menschen, die uns das ermöglichen – die Beschäftigten im ÖPNV. Dabei ist der Personentransport einer der wichtigsten Bereiche, um eine sozialökologische Verkehrswend...

Nicht vergessen! Heute 18 Uhr Emils Ecke, wir zeigen den Film "Der  Laute Frühling" und diskutieren anschließend mit der...
15/07/2023

Nicht vergessen! Heute 18 Uhr Emils Ecke, wir zeigen den Film "Der Laute Frühling" und diskutieren anschließend mit der Regisseurin. Kommt also vorbei zu kalten Getränken, Eis und Schnittchen. Wir freuen uns

Am Samstag 15.07. um 18 Uhr zeigen wir den Film "Der Laute Frühling" in Emils Ecke. Der Film beschäftigt sich vor dem Hi...
30/06/2023

Am Samstag 15.07. um 18 Uhr zeigen wir den Film "Der Laute Frühling" in Emils Ecke. Der Film beschäftigt sich vor dem Hintergrund der ökologischen Krisendynamik damit, was Systemwandel tatsächlich bedeutet - bzw. bedeuten würde. Die Filmemacherin Johanna Schellhagen wird auch da sein, um mit uns über ihren Film und über Wege aus der Klimakrise zu diskutieren. Kommt also vorbei - der Eintritt ist frei

Die DGB-Hochschulgruppe Jena läd euch herzlich zum Auftakt des Semesters zu der Podiumsdiskussion Gewerkschaftliche Erne...
28/04/2023

Die DGB-Hochschulgruppe Jena läd euch herzlich zum Auftakt des Semesters zu der Podiumsdiskussion Gewerkschaftliche Erneuerung: Ökologische Perspektiven ein, beid er wir auch dabei sind.

Aktuell sehen wir, dass Arbeitskämpfe zu neuen Koalitionen zwischen der Klimagerechtigkeits- und den Gewerkschaften führen. Gleichzeitg ist jedoch auch zu beobachten, dass es für Gewerkschaften in verschiedenen Bereichen schwerfällt, ihre Perspektive auf Arbeitskämpfe zu erweitern und den gegenwärtigen gesamtgesellschaftlichen Krisen - wie etwa der ökologischen - anzupassen. Dabei könnten Gewerkschaften ihr Machtpotenzial für dringend benötigte Veränderungen nutzen, die sowohl ihren Mitgliedern als auch der gesamten Gesellschaft zugute kommen würden.
Daher stellt die Veranstaltung die Frage, inwiefern Gewerkschaften bereits eine ökologische Perspektive in ihren Arbeitskämpfen integriert haben, aber auch wo ebenjener Blickwinkel zu kurz kommt. Um das Thema einzugrenzen, konzentrieren wir uns vor allem auf den aktuellen Arbeitskampf, der im ÖPNV stattfindet. Hier soll ein bundesweit geltender Tarifvertrag für Beschäftigte im Nahverkehr (TVN) her, der längst überfällig ist. Gemeinsam mit Personen aus Gewerkschaften, dem ÖPNV und der Zivilgesellschaft möchten wir nun diskutieren, inwieweit ökologische Angelegenheiten in bisherigen Arbeitskämpfen eine Rolle spielen und wie Gewerkschaften zum Treiber der sozial-ökologischen Transformation werden können.

Kommt vorbei!

Wann: 28.04.2023; 19:00 Uhr
Wo: Haus auf der Mauer Jena

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Jena

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