19/05/2025
Zugübung des Zugs Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Iserlohn
Am Samstag, dem 17.05., stand für die Einheiten Stadtmitte und Bremke der Freiwilligen Feuerwehr Iserlohn wieder eine Zugübung auf dem Dienstplan.
Dieses Mal wurden die Einheiten aber noch durch die Löschgruppe Letmathe mit Drehleiter, die Sondereinheit Funk, das Rote Kreuz Letmathe unterstützt.
Da diese Einheiten des Öfteren zur Besetzung der Feuerwache der Berufsfeuerwehr alarmiert werden, wurde dies als Ausgangssituation für die Übung gewählt.
Gegen 14 Uhr wurden Teile der Einheiten zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Burgschule an der Bleichstraße „alarmiert“.
Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es in dem Objekt zu einem Feuer im Keller gekommen war. Vor dem Objekt wartete bereits eine aufgeregte „Lehrerin“, die durch eine Betreuerin der Jugendfeuerwehr dargestellt wurde. Sie berichtete dem Einsatzleiter, dass sich noch insgesamt zwölf Personen, darunter elf Jugendliche und Kinder, im Gebäude befänden.
Aufgrund dieser Erkenntnisse wurde das Stichwort auf F2 und MANV 20 erhöht. Dadurch wurden auch die letzten Einheiten zum Objekt alarmiert.
Eine „Schülerin“ machte an einem Fenster im zweiten Obergeschoss auf sich aufmerksam. Sie war so aufgelöst und aufgeregt, dass ein Sprungpolster in Stellung gebracht wurde. Kurz nachdem dieses in Stellung gebracht worden war, stürzte die Schülerin auch schon in die Tiefe, da sie vor Angst auf das Fensterbrett geklettert war.
(Hier wurde zu Übungszwecken auf einen Übungsdummy zurückgegriffen!)
Auf dem Schulhof wurde derweil die mehrfache Menschenrettung über die Drehleiter sowie durch mehrere Trupps im Innenangriff eingeleitet. Die Trupps der Einheiten Stadtmitte und Bremke drangen nacheinander in den stark verrauchten Treppenraum ein und trafen dort auf einige verletzte und bewusstlose Personen, die ins Freie gebracht wurden.
Dort standen Kollegen des DRK Letmathe bereit, um die verletzten Personen – zum Teil dargestellt durch Dummys und Jugendliche der Jugendfeuerwehr – in Empfang zu nehmen und medizinisch zu versorgen.
Nachdem alle Personen aus dem Gebäude gerettet worden waren, ging ein Trupp zur endgültigen Brandbekämpfung nochmals in den Keller vor.
Dabei kam es zu einem Atemschutznotfall, weshalb umgehend der Sicherheitstrupp vorrückte, um die in Not geratenen Kollegen zu retten.
Als der vermeintlich bewusstlose Kollege nach draußen verbracht wurde, wurde festgestellt, dass er keinen Puls und keine Atmung hatte. Also wurde er umgehend aus der schweren Brandschutzkleidung gezogen und anschließend reanimiert.
Auch hierbei handelte es sich selbstverständlich nur um ein simuliertes Szenario.
Anschließend konnte die Übung für beendet erklärt werden.
Unser Fazit: Die Übung war im Allgemeinen sehr erfolgreich und die Leistung aller eingesetzten Kräfte und Einheiten führte zu einem perfekten Ergebnis. Natürlich gibt es immer etwas, das man aus den Übungen lernen kann, um besser zu werden. So war es auch in diesem Fall, und genau an diesen Punkten werden nun alle Beteiligten in den nächsten Diensten arbeiten. Damit wir immer 100 % für die Bürger unserer Waldstadt geben können!
Vielen Dank an die Löschgruppe Letmathe, die Sondereinheit Funk Unterstützung und die Betreuern und die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Iserlohn für die hervorragende Darstellung der Verletzten und Betroffenen!
Außerdem möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei der Burgschule Iserlohn bedanken, dass wir diese Übung in ihren Räumlichkeiten durchführen konnten.
Feuerwehr Letmathe Freiwillige Feuerwehr Iserlohn - LG Bremke Jugendfeuerwehr Iserlohn