17/06/2026
Quo Vadis, SPD?!
Zu einem Offenen Austausch, um über die Zukunft der SPD zu reden,
haben Bettina Lugk, MdB, und Fabian Ferber, Mitglied des Parteivorstands eingeladen. Ehrlich, konstruktiv und solidarisch.
Vorweg gesagt: es war sehr schön, dass nicht nur SPD Parteimitglieder sondern auch interessierte Menschen gekommen sind und auch, dass junge Menschen dabei waren.
Es folgte ein sehr reger Austausch.
Es ist immer schön und zielführend, wenn nicht pauschalisiert bzw. ohne Hintergrundwissen Meinungen geäußert werden, sondern ernsthaft und konstruktiv diskutiert wird.
Den jungen Leuten ist aufgefallen, dass die Bürokratie einem vieles schwer macht, vor allem die Integration.
Es gibt keine Sprachkurse mehr, die so wichtig wären.
In der Außen- Innenpolitik wird bemängelt, dass die Kontrollen an den Grenzen dazu führen, dass ein freies Europa / Deutschland somit schwindet.
Wir müssen und wollen die Menschen dazu bekommen, dass sie wieder mit uns reden und diskutieren, sich uns mit ihren Sorgen und Bedenken anvertrauen.
An die Regierung gerichtet wurde gesagt, dass man „nicht vor jede Kamera rennen muss“.
Einfach auch mal „nein, dazu sagen wir jetzt nichts“ sagen.
Die Themen erstmal untereinander besprechen und danach eine Pressekonferenz machen.
„Gebt nicht soviel auf die Medien“ wurde uns mitgegeben.
Woran arbeiten unsere MdB‘s?
Was hat die SPD durchgesetzt?
Welche spannende Themen werden diskutiert?
Diese Dinge auch den Menschen mitteilen.
Erzählen, was die SPD macht!
Im ersten Regierungsjahr wurden z.B. 100 Gesetze auf den Weg gebracht - der Eindruck der Bevölkerung ist, daß „nichts passiert“.
Klar, viele Gesetze betreffen nicht jeden, aber die, die es betrifft, bedeutet es viel.
Eine Dame sagte, „das Pflegegesetz ist asozial“.
Da dürft ihr nicht zustimmen! Die Gesellschaft muss sozialer werden.
Fabian Ferber sagte, dass über die Idee, ein Grundsatzprogramm zu erstellen, nachgedacht wird und es einen UB- Parteitag für alle Mitglieder geben soll.
Eine Veranstaltung mit dem Fazit, dass die SPD sehr wohl Wichtig für die gesellschaftliche Entwicklung und soziale Gerechtigkeit ist.
Sie sollte sich nicht von der CDU kleinmachen und einschüchtern lassen.
Die SPD muss zeigen, was sie macht, was ihre Ideen sind und diese auch kommunizieren.
Nicht an andere Parteien „abarbeiten“ sondern über das, was die SPD macht und wo sie sich einbringt, reden.
Die Diskussionen hätten noch weiter geführt werden können.
Fabian Ferber und Bettina Lugk sprachen nach fortgeschrittener Zeit das Schlusswort.