Rettungshunde der Feuerwehr Iserlohn

Rettungshunde der Feuerwehr Iserlohn Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik der Feuerwehr Iserlohn (SE RHOT)

*** Rückblick auf den Mai 2026 ***Am 9. Mai haben wir als Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik der Feuerwehr Iserl...
05/06/2026

*** Rückblick auf den Mai 2026 ***

Am 9. Mai haben wir als Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik der Feuerwehr Iserlohn erstmals am Kreisleistungsnachweis der Feuerwehren im Märkischen Kreis teilgenommen. Für die meisten Mitglieder unserer Einheit war dies eine Premiere.

Die zu bestehenden Aufgaben gehören nicht zum Tagesgeschäft von Rettungshundeführern. Aber bei uns gilt: Wo Feuerwehr draufsteht, ist auch Feuerwehr drin. Denn jeder von uns hat mindestens eine Grundausbildung (Truppmann-Ausbildung) bei der Feuerwehr absolviert.

Und da die Feuerwehr Iserlohn dieses Jahr Ausrichter des Leistungsnachweises ist, war es für uns Ehrensache, dass wir die Hundeleine gegen ein C-Hohlstrahlrohr und den Leckerli-Beutel gegen ein Atemschutzgerät getauscht haben.

Als erste Starter durften wir bereits morgens um 7.00 Uhr zur ersten Disziplin antreten. Aufgabe war es, eine Wasserversorgung aufzubauen und ein Zielfeuer durch eine Tür zu bekämpfen, an der zuvor ein mobiler Rauchverschluss anzubringen war.
Nach einem erfolgreichen Verlauf dieser Aufgabe ging es auf einen Hindernisparcours, der so schnell wie möglich absolviert werden muss. Als Hindernisse standen ein Schwebebalken, ein Kriechtunnel und eine Bretterwand auf dem Parcours. Anschließend mussten noch Knoten und Stiche gezeigt und ein theoretischer Teil mit zu beantwortenden Fragen durchgeführt werden.

Allen Beteiligten hat die monatelange Vorbereitung und die Durchführung des Kreisleistungsnachweises viel Spaß gemacht und uns als Einheit noch weiter zusammenrücken lassen.

Nach Durchführung der Aufgaben haben wir die Betreuung des Hindernisparcours übernommen und mit für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Besucher gesorgt.

Am 10. Mai waren wir zu Gast beim Lendringser Feuerwehrfest (siehe separater Bericht). Am gleichen Tag hat unser jüngster Hund, Grizzly, zusammen mit seiner Hundeführerin Elaine, die Begleithundeprüfung bestanden.

Am 28. Mai waren wir zudem mit vier Hunden zu Gast im Kindergarten Kesbern. Hier haben wir zunächst verschiedene Fragen der Kinder beantwortet und unsere Arbeit vorgestellt. Anschließend durften die Kinder die Hunde natürlich auch streicheln und sich von den Hunden suchen lassen. Allen hat dieser besondere Besuch großen Spaß gemacht.

*** Zu Besuch beim Lendringser Feuerwehrfest ***Am 10.05. durften wir uns auf dem Lendringser Feuerwehrfest präsentieren...
17/05/2026

*** Zu Besuch beim Lendringser Feuerwehrfest ***

Am 10.05. durften wir uns auf dem Lendringser Feuerwehrfest präsentieren - Vorführung inklusive. Mit elf Rettungshunden waren wir vor Ort und standen interessierten Besuchern gerne Rede und Antwort bei Fragen zu unserer Arbeit.

Bei den kleineren Besuchern standen neben selbst angefertigten Luftballonfiguren natürlich die echten Hunde im Fokus. Diese bekamen an diesem Tag nicht nur eine Menge Streicheleinheiten, sondern durften ihr Können auch bei einer kleinen Vorführung der Gerätearbeit unter Beweis stellen. Hierbei wurde die Schwierigkeit individuell auf den einzelnen Hund abgestimmt und je nach Ausbildungsstand und Erfahrung erweitert. Vorab wurde noch ein wenig Unterordnung und Tricks mit den Hunden gezeigt.

Abschließend folgte noch eine kleine Verbell-Übung, um die Anzeige der Hunde beim Auffinden einer vermissten Person zu demonstrieren.

Es war ein sehr gelungenes Fest bei bestem Wetter. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für die Einladung an die Kameraden aus Lendringsen.

*** Rückblick auf den April 2026 ***Der April 2026 war von einer zweitägigen Flächensuche geprägt. Zur Unterstützung der...
07/05/2026

*** Rückblick auf den April 2026 ***

Der April 2026 war von einer zweitägigen Flächensuche geprägt. Zur Unterstützung der Polizei bei der Suche nach einem Vermissten rückten wir dazu nach Breckerfeld aus.
Mit uns im Einsatz waren neben weiteren Rettungshundeeinheiten und einer Drohneneinheit anderer Feuerwehren auch ein Leichenspürhund sowie Taucher der Polizei.

An beiden Tagen zusammen waren wir insgesamt rund 20 Stunden mit 9 geprüften Rettungshunden im Einsatz.

Auch im April haben wir uns weiter auf den diesjährigen Kreisleistungsnachweis der Feuerwehren im Märkischen Kreis vorbereitet, der am 09. Mai 2026 an der Alexanderhöhe
in Iserlohn stattfindet.

Wer sich Feuerwehr mal in Aktion anschauen will, ist herzlich eingeladen. Es wird ein Rahmenprogramm geben und für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.
Wer uns dabei sehen will, muss allerdings sehr früh aufstehen.

Unsere Hunde kann man dann am 10. Mai 2026 in Menden beim Lendringser Feuerwehrfest in Aktion erleben. Hier wird es eine kleine Vorführung geben. Darüber hinaus geben
wir an unseren Anhängern auch gerne Auskunft über unsere Arbeit.

Unsere Einsätze im April:

Einsatz
Nr. Datum Alarmierung Ort
10 15.04.2026 07:00 Uhr Breckerfeld
11 16.04.2026 07:00 Uhr Breckerfeld
12 28.04.2026 15:12 Uhr Recklinghausen

*** Rückblick auf den März 2026 ***Im März hatten wir die Gelegenheit, ein Training auf dem Firmengelände der Kemper Met...
07/04/2026

*** Rückblick auf den März 2026 ***

Im März hatten wir die Gelegenheit, ein Training auf dem Firmengelände der Kemper Metallbearbeitung GmbH in Menden zu absolvieren. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank dafür.

Für Rettungshunde ist variierendes Training an unterschiedlichen Orten kein „Nice-to-have“, sondern eine zwingende Voraussetzung für Einsatzfähigkeit. Der zentrale Hintergrund ist die Vermeidung von Kontextbindung und die Förderung von Generalisation – also die Fähigkeit, gelernte Such- und Anzeigeverhalten unabhängig von äußeren Bedingungen zuverlässig abzurufen.

Die Arbeit von Rettungshunden basiert maßgeblich auf dem Geruchssinn. Jede Umgebung hat jedoch ein eigenes „Geruchsprofil“. Fremde Industrie- oder Firmengelände bringen eine Vielzahl unvorhersehbarer Reize mit sich wie unbekannte Maschinen, Geräusche oder Gerüche (zum Beispiel Öle, Treibstoffe oder Reinigungsmittel).

Der Hund lernt neben der Isolation des Zielgeruchs (Mensch) aus einem komplexen
Duftgemisch auch die Reizneutralität gegenüber ungewohnten Umgebungen, selbstständiges Arbeiten ohne bekannte Orientierungspunkte sowie die Fokussierung auf die Suchaufgabe statt auf Umweltunsicherheiten.

Regelmäßiges Training an wechselnden Orten sorgt also mit dafür, dass ein Rettungshund in realen Einsatzbedingungen effizient und sicher sucht.

Wir sind dankbar für weitere, brauchbare Trainingsorte, in- und outdoor. Möchten Sie uns unterstützen und verfügen über ein entsprechendes Objekt oder Gelände, kontaktieren Sie uns gerne.

Das Einsatzgeschehen hat sich im März von seiner ruhigen Seite gezeigt. Alarmiert wurden wir nach Hagen und nach Altena.

*** Rückblick auf den Februar 2026 ***Wo Feuerwehr drauf steht, ist auch Feuerwehr drin. Zumindest bei uns. Das bedeutet...
17/03/2026

*** Rückblick auf den Februar 2026 ***

Wo Feuerwehr drauf steht, ist auch Feuerwehr drin. Zumindest bei uns. Das bedeutet, dass jedes Mitglied der Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik der Feuerwehr Iserlohn mindestens eine Feuerwehrgrundausbildung absolvieren muss.

In der Grundausbildung wird unter anderem Wissen aus den Bereichen Grundtätigkeiten im Löscheinsatz, Schlauchmanagement, Brandsicherheitswachdienst, Grundtätigkeiten und Durchführung von Rettung und Selbstrettung, sowie aus der Brand- und Löschlehre vermittelt.

Zurzeit trainieren einige Mitglieder zusätzlich noch ohne Hund und haben dabei nicht nur eine Menge Spaß (Foto), sondern auch ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen. Doch dazu später mehr.

Ansonsten fand im Februar das Training fast ausschließlich in der Fläche statt. Insbesondere für die Versteckpersonen waren die niedrigen Temperaturen dabei eine Herausforderung. Damit die Hunde mit der Nase suchen und keine Bewegungen wahrnehmen und deswegen die Personen ausmachen und anzeigen, sollen sich die Personen im Versteck möglichst nicht bewegen, wenn die Hunde in der Suche sind. Und dabei kann es schon mal kalt werden.

Einsätze führten uns im Februar nach Bochum und Castrop-Rauxel.

*** Rückblick auf den Januar 2026 ***Bereits Anfang Januar hatten wir drei Einsätze an drei aufeinander folgenden Tagen,...
06/02/2026

*** Rückblick auf den Januar 2026 ***

Bereits Anfang Januar hatten wir drei Einsätze an drei aufeinander folgenden Tagen, die uns insgesamt 20 Stunden forderten. An zwei der drei Tage suchten wir gemeinsam mit der Polizei, den Rettungshunden der Feuerwehr Hamm sowie Drohneneinheiten nach einer vermissten Person.

Im Januar nahmen wir auch am Zugdienst des Löschzugs West teil. Auf dem Programm standen die Themen ABC-Gefahrstoffe, Atemschutz, Erste Hilfe, Unfallverhütung und Fahrerbelehrung.

Auch die Jahresdienstbesprechung fand im Januar statt. Als Gäste konnten wir Peter Korte (Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr), Sven Hellnigk (Verbandsführer der Freiwilligen Feuerwehr) und Andre Laucht (Zugführer West) begrüßen, die sowohl statistische Daten, Organisatorisches als auch Informationen aus der Feuerwehr im Gepäck hatten.
Alle drei sprachen den Mitgliedern der Sondereinheit ihren Dank für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr aus.

Die Einheitsführerin Ulla Soeder konnte die geleistete Arbeit im Anschluss konkretisieren und berichtete, dass der Zeitaufwand der Mitglieder in der Spitze bis zu 569 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit betrug, davon allein 195 Stunden in insgesamt 61 Einsätzen. Damit war die zeitliche Belastung ähnlich hoch wie in den vergangenen Jahren.

Zurzeit verfügt die Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik über 17 Hunde, geführt von 13 Hundeführern. Vier der Hunde befinden sich noch in der Ausbildung, 13 sind in Fläche und Trümmer und zum Teil darüber hinaus in weiteren Sparten geprüft.

Die Alarmierungen des Januar 2026 führten uns 1 x nach Lüdenscheid und 4 x nach Dortmund.

*** Rückblick auf den Dezember 2025 ***Im Dezember wurden wir zu 4 Einsätzen alarmiert. Insgesamt waren es damit 61 Eins...
07/01/2026

*** Rückblick auf den Dezember 2025 ***

Im Dezember wurden wir zu 4 Einsätzen alarmiert. Insgesamt waren es damit 61 Einsätze im Jahr 2025, ein leichter Anstieg gegenüber 2024.

Nach einem intensiven Jahr, da neben den Einsätzen ja auch zweimal in der Woche trainiert wurde, erhielten Hundeführer und Hunde kurz vor Weihnachten bis ins neue Jahr hinein Trainingsfrei. Selbstverständlich blieb die jederzeitige Einsatzbereitschaft weiterhin bestehen, auch an den Feiertagen.

Zum Ende des Jahres möchten wir einmal „Danke“ sagen.

Danke an die Partner, Familie, Arbeitgeber und Freunde unserer Hundeführer, die Verständnis dafür zeigen, dass es sich bei unserem Ehrenamt um eine sehr zeitintensive Beschäftigung handelt, die somit auch Auswirkungen auf das Privatleben und die Arbeit hat. Wir wissen, dass diese Unterstützung nicht selbstverständlich ist.

Bedanken möchten wir uns außerdem bei allen anderen Rettungshunde-Einheiten von Feuerwehr und THW, mit denen wir dieses Jahr Einsätze und Trainingseinheiten absolvieren durften.

Genauso sagen wir Dank an die Polizei für die hervorragende Zusammenarbeit.

Bereits bedankt haben wir uns bei den Kollegen der vier Wachabteilungen sowie der Einsatzzentrale für deren Unterstützung bei der Vorbereitung der Einsatzfahrzeuge, damit wir bei Eintreffen an der Wache schnellstmöglich ausrücken können.

Und nicht zuletzt haben sich die Hundeführer vor Weihnachten bei den Ausbildern und der Einheitsführung für ihr unermüdliches Engagement und die Zeit bedankt, die sie für uns, für unsere Hunde und deren Ausbildung und nicht zuletzt für die ganze Sondereinheit Rettungshunde - Ortungstechnik der Feuerwehr Iserlohn aufgebracht haben.

Die Einsätze im Dezember im Überblick:

Einsatz
Nr. Datum Zeit Ort
58 05.12.2025 20:46 Dortmund
59 19.12.2025 18:19 Hagen
60 28.12.2025 15:52 Hamm
61 29.12.2025 16:31 Hemer

Besinnliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünschen Bascha, Elli, Fay, Flocke, Grizzly, Heaven, Hope, Juna, Lio, L...
23/12/2025

Besinnliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünschen Bascha, Elli, Fay, Flocke, Grizzly, Heaven, Hope, Juna, Lio, Lucky, Luke, Maylo, Odin, Paul, Sammy, Soul und Tilda sowie deren Hundeführer der Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik der Feuerwehr Iserlohn. Alles Gute.

*** Rückblick auf den November 2025 ***Auch in diesem Jahr sind fast alle Mitglieder der Einheit mit insgesamt 16 Hunden...
16/12/2025

*** Rückblick auf den November 2025 ***

Auch in diesem Jahr sind fast alle Mitglieder der Einheit mit insgesamt 16 Hunden und zum Teil mit Partnern zu einem verlängerten Wochenende an die Nordsee nach Domburg (NL) gefahren. Das Wetter hat wie im letzten Jahr mitgespielt und so war es möglich, viele Stunden mit den Hunden am Strand zu verbringen.

Schon vor dem Frühstück traf man sich zum ersten Strandspaziergang, der dann in kleineren Gruppen stattfand. Auch wenn sich alle Hunde untereinander kennen, hat sich dies bereits im letzten Jahr bewährt.

Da natürlich die Hunde im Mittelpunkt standen und diese auch den Strand und das Meer lieben, ging es tagsüber und zur letzten Runde abends meist wieder an den Strand.

Auch sonst gab es reichlich Gelegenheit, etwas zusammen zu unternehmen. Beim gemeinschaftlichen Abendessen konnte man sich zudem auch über Themen austauschen, bei denen es sich nicht ausschließlich um Feuerwehr, Training und Einsätze drehte.

Es war wieder eine willkommene Abwechslung für Hund und Mensch und es bleibt zu hoffen, dass dies auch in Zukunft wiederholt werden kann. Denn nicht überall ist es möglich, mit so vielen Hunden in einem Hotel unterzukommen.

Im November fuhren wir zudem zwei Einsätze, die uns nach Dortmund und Bochum führten.

*** Rückblick auf den Oktober 2025 ***Nach einem intensiven September zeigte sich der Oktober insgesamt ruhiger. Wir nut...
05/11/2025

*** Rückblick auf den Oktober 2025 ***

Nach einem intensiven September zeigte sich der Oktober insgesamt ruhiger. Wir nutzten in diesem Monat verstärkt die Gelegenheit, in einer leerstehenden Justizvollzugsanstalt zu trainieren. Bei Gebäudesuchen in weitläufigen, leerstehenden Objekten liegt der Fokus auf einem strukturierten Ansatz, der Orientierung im Raum, Luft- und Geruchsdynamik sowie eine organisierte Vorgehensweise berücksichtigt.

Bei der Suche ist ein systematisches Vorgehen nötig, bei dem vorab viele Faktoren zu berücksichtigen sind. Es müssen sowohl Etagen,
Räume und Korridore als auch die Möglichkeit, dass geöffnete oder undichte Fenster und Türen Luftströme verändern, berücksichtigt werden.
Größere Räume und Hallen erschweren zusätzlich das Aufspüren von Gerüchen. Auch gibt es wechselnde Untergründe sowie helle Bereiche und Abschnitte oder aber Räume, die vollständig im Dunkeln liegen.

Insbesondere für die Hunde bedeutet dies eine permanente Anpassung an wechselnde Gegebenheiten und Rahmenbedingungen.

Außerhalb des Trainingsbetriebs hat im Oktober ein Hundeführer ein Fahrsicherheitstraining absolviert und ein anderer die Ausbildung zum Truppführer bei der Freiwilligen Feuerwehr begonnen und Anfang November erfolgreich abgeschlossen.

Im Oktober führten uns Einsätze nach Datteln und Bergkamen.

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