02/03/2026
1.927 Menschen haben bereits gegen die geplante Deponie am Alpsee unterschrieben, über 400 davon aus Immenstadt (Stand 2.3.26). Das zeigt: Dieses Projekt bewegt unsere Stadt und die gesamte Region.🌳✍️
⏰Zu 2:
Geplant sind 11–12 Jahre Betrieb, täglich von 6 bis 20 Uhr. Das bedeutet über ein Jahrzehnt Schwerlastverkehr in der Innenstadt, Staub und Lärm im sensiblen Hangbereich oberhalb des Großen Alpsees.
📍Zu 3:
5,68 Hektar Fläche – fast acht Fußballfelder - und 170.000 Kubikmeter Verfüllvolumen. Das bedeutet eine massive Geländeumformung in einem bislang historisch gewachsenen Naturraum.
🚛Zu 4:
Immenstadt ist heute schon stark belastet, besonders im Sommer. Zusätzlich sollen bis zu 20 LKW pro Tag durch das Stadtgebiet fahren. Vorbei am Bahnhof, 2 Schulen, 2 Kindergärten, einem Seniorenzentrum und anderen sozialen Einrichtungen. Wir fordern maximale Sicherheit, vor allem für unsere Kleinsten!
🏞Zu 5:
Der Alpsee ist das touristische Herz unserer Region. Eine Terrassendeponie im Hangbereich oberhalb des Sees birgt erhebliche Risiken für den Tourismus. Eine Mondlandschaft zwischen Burgruinen, Wanderwegen und Alpsee? Einsehbar von den Ortsteilen Bühl Mitte, Rieder, Gschwend, Siedelalpe, Mittag, Gschwender Horn, Immenstädter Horn uvm.
❓Zu 6:
Langzeitfolgen, Wasserabfluss, invasive Pflanzenarten und mögliche Folgekosten sind aus unserer Sicht nicht ausreichend geklärt. Wer übernimmt die Verantwortung nach Schließung der Deponie?
🧱Zu 7:
Es geht nicht ausschließlich um natürlichen Erdaushub. Für Wege und Stabilisierungsriegel ist Recyclingmaterial (RC-1) vorgesehen, also aufbereiteter Beton- und Bauschutt. Nicht gesichert ist, dass keine kontaminierten Substanzen in den Boden gelangen.
🗺Zu 8:
Bis heute fehlt ein nachvollziehbarer Bedarfsnachweis für genau diesen Standort. Eine transparente, ergebnisoffene Alternativenprüfung ist nicht erkennbar.
➡Wir sind nicht gegen eine Deponie. Wir sind gegen diesen Standort am Alpsee.
💚Wir fordern Schutz von Natur und Lebensqualität!