27/01/2025
Heute, am 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee, gedenken wir der Millionen Opfer der Shoah: Jüdinnen und Juden, Sintizze, Romnja, Kommunist*innen, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen und viele weitere, die Opfer einer menschenverachtenden Ideologie wurden. Dieses singuläre Verbrechen mahnt uns, entschlossen gegen Antisemitismus, Rassismus und Geschichtsrevisionismus einzutreten – besonders in einer Zeit, in der völkische und rechtsextreme Ideologien wieder an Boden gewinnen.
Doch Erinnerung allein reicht nicht. Wie unser Landesvorsitzender Christian Schaft betont: „Erinnerungskultur ist eine Pflicht, die wir aktiv gestalten müssen. Gedenkarbeit muss langfristig gesichert, kleinere Gedenkstätten stärker gefördert und neue Formate entwickelt werden. Gleichzeitig müssen wir verhindern, dass Geschichtsrevisionisten in herausgehobene Positionen gelangen.“
Wir fordern:
📌 Eine solide Finanzierung der Gedenkstätten, um deren Zukunft zu sichern.
📌 Die Einführung eines gesetzlichen Feiertags am 8. Mai 2025, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus.
📌 Ein klares Zeichen gegen die Wahl rechtsextremer Abgeordneter in parlamentarische Ämter. Der AfD-Abgeordnete Jörg Prophet, der in der Vergangenheit durch Holocaustverharmlosung und Geschichtsrevisionismus aufgefallen ist, darf nicht zum Vizepräsidenten des Thüringer Landtages gewählt werden.
Wir sagen klar: Nie wieder Faschismus! Erinnerung heißt handeln!