Hoppegartenaktuell

Hoppegartenaktuell Politik bedeutet ein starkes, langsames Durchbohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich. (Max Weber)

Aktuelles aus dem Politischen Geschehen in Hoppegarten mit seinen Gemeindeteilen Hönow,Dahlwitz Hoppegarten, Münchehofe, Waldesruh und Birkenstein. Unsere App finden Sie hier:https://play.google.com/store/apps/details?id=net.ays.PROD544428

Und auch diesmal danke für die Informationen, die – mit Ausnahme des Territorialgebiets – gleichermaßen für Hoppegarten ...
11/06/2026

Und auch diesmal danke für die Informationen, die – mit Ausnahme des Territorialgebiets – gleichermaßen für Hoppegarten gelten. Vielen Dank an den Bürgermeister von Fredersdorf-Vogelsdorf, Thomas Krieger .

Die Gemeindeverwaltung berichtet über das gehäufte Auftreten des Eichenprozessionsspinners und bittet die Bürgerinnen und Bürger, Sichtungen an bzw. auf Bäumen an Straßen und auf sonstigen öffentlichen Flächen zu melden.

Die gesamte Information der Verwaltung findet man über den Link:
https://www.fredersdorf-vogelsdorf.de/news/1/1248747/nachrichten/eichenprozessionsspinner-in-der-gemeinde-gesichtet.html

Audiogeflüster aus dem GemeindesaalAuf Antrag der CDU-Fraktion wurde die Geschäftsordnung dahingehend geändert, dass kün...
11/06/2026

Audiogeflüster aus dem Gemeindesaal

Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde die Geschäftsordnung dahingehend geändert, dass künftig auf postalische Einladungen verzichtet wird und die digitale Einladung ausreicht. Auch das Wortprotokoll soll entfallen. Stattdessen sagte der Bürgermeister zu, künftig eine Audioaufzeichnung der Sitzung auf der Website zu veröffentlichen.

Dorfgeflüster: Entscheidung für den Kaiserbahnhof gefallenIn der Sitzung am 8. Juni hat die Mehrheit der Gemeindevertret...
09/06/2026

Dorfgeflüster: Entscheidung für den Kaiserbahnhof gefallen

In der Sitzung am 8. Juni hat die Mehrheit der Gemeindevertretung beschlossen, den sogenannten Kaiserbahnhof, der bereits seit 2019 saniert ist, an einen Bewerber aus einem Interessenbekundungsverfahren zu vermieten. Der künftige Mieter möchte dort eine Tapas-Bar eröffnen und gleichzeitig die Touristeninformation betreiben.

Heute ab 18 Uhr tagt wieder die Gemeindevertretung. Auf der Tagesordnung stehen zahlreiche Themen, und gleich zu Beginn ...
08/06/2026

Heute ab 18 Uhr tagt wieder die Gemeindevertretung. Auf der Tagesordnung stehen zahlreiche Themen, und gleich zu Beginn gibt es die Einwohnerfragestunde.

Hoppegarten beschließt Millionenhaushalt – und gräbt tief in die Rücklagen.Die Gemeindevertretung Hoppegarten hat den Ha...
07/06/2026

Hoppegarten beschließt Millionenhaushalt – und gräbt tief in die Rücklagen.

Die Gemeindevertretung Hoppegarten hat den Haushaltsplan 2026 diese Woche beschlossen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 49,9 Millionen Euro Erträge stehen 51,3 Millionen Euro Aufwendungen gegenüber, ein strukturelles Defizit von 1,44 Millionen Euro, das im Laufe des Beratungsverfahrens noch einmal um rund eine Million Euro gewachsen ist. Das tatsächliche Minus liegt damit bei über 2,4 Millionen Euro. Die Ursachen wird die Gemeindevertretung in den kommenden Wochen im Detail aufarbeiten und öffentlich benennen. Zur Wirkung kommt der Beschluss allerdings erst nach öffentlicher Bekanntmachung und Genehmigung durch den Landkreis Märkisch-Oderland.
Besonders ins Auge fällt die Ausgabenseite. Die Kreisumlage verschlingt allein 13,8 Millionen Euro – das sind 86,8 Prozent aller Transferaufwendungen und rund 27 Prozent des gesamten Haushaltsvolumens. Gleichzeitig brechen die Schlüsselzuweisungen des Landes um 1,37 Millionen Euro ein, von 5,77 Millionen Euro im Vorjahr auf nur noch 4,4 Millionen Euro. Wer hofft, dass die Steuereinnahmen das auffangen, wird enttäuscht: Die Grundsteuer B wurde von 370 auf 160 Prozent Hebesatz nahezu halbiert – das entlastet Grundeigentümer, reißt aber eine erhebliche Lücke auf der Einnahmenseite.
Auch die Investitionsplanung verdient einen zweiten Blick. Über 10,8 Millionen Euro sollen 2026 investiert werden, in Straßen, Schulen und kommunale Gebäude. Klingt ambitioniert, doch dem stehen lediglich 628.741 Euro an Investitionseinzahlungen gegenüber. Der Rest wird aus dem laufenden Finanzmittelbestand bestritten. Das Ergebnis: Der Bestand an eigenen Finanzmitteln sinkt 2026 um 9,49 Millionen Euro.
Dabei hat die Gemeindevertretung in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Liste von Großprojekten beschlossen, deren Finanzierung bei dieser Haushaltslage zunehmend fraglich wird. Ein Neubau der Oberschule steht auf der Agenda, dazu der Bau einer Schwimmhalle und die Entwicklung des restlichen Geländes am Bahnhof Hoppegarten. Die Lenné-Grundschule in Dahlwitz-Hoppegarten, inzwischen in einem erkennbar maroden Zustand, wartet dringend auf Sanierung oder Neubau. Zwei neue Feuerwehrgerätehäuser, eines in Dahlwitz-Hoppegarten, eines in Münchehofe, sind beschlossen, ebenso zahlreiche weitere Maßnahmen. Die Verpflichtungsermächtigungen für künftige Investitionsjahre wurden im Haushalt mit 31,5 Millionen Euro festgesetzt, ein Versprechen auf die Zukunft, das die Gemeinde erst noch einlösen muss.
Am besorgniserregendsten ist der mittelfristige Ausblick. Laut Finanzplan droht das Defizit 2027 auf 5,5 Millionen Euro zu explodieren – mehr als das Dreifache des aktuellen Wertes. Bis 2028 könnte der Finanzmittelbestand der Gemeinde unter 32 Millionen Euro fallen, 2029 sogar auf unter 22 Millionen Euro. Das entspricht einem Rückgang von fast 60 Prozent innerhalb von nur vier Jahren. Und das, wohlgemerkt, ohne dass die oben genannten Großprojekte bereits vollständig in den Zahlen abgebildet sind.
Wir stellen fest: Beschlüsse sind keine Garantien. Wer Oberschulneubau, Schwimmhalle, Lenné-Grundschule, zwei Feuerwehren und die Bahnhofsentwicklung gleichzeitig verspricht, aber die Haushaltslage strukturell verschlechtert, der riskiert, am Ende keines dieser Projekte wirklich umsetzen zu können. Dieser Haushalt ist noch genehmigungsfähig, aber er ist kein Haushalt der Stärke. Er ist ein Haushalt auf Vorschuss. Wer heute Rücklagen verbraucht, ohne die Einnahmebasis zu stärken und die Ausgaben zu senken, der schränkt den Handlungsspielraum künftiger Generationen in Hoppegarten massiv ein. Das werden wir weiter kritisch begleiten und öffentlich benennen.
(T.S)

04/06/2026

In die Kasse gegriffen
Dahlwitz-Hoppegarten Märkisch-Oderland
Zeugen gesucht
Am Abend des 03.06.2026 entfernte sich eine Angestellte eines Supermarktes in der Lindenallee kurz aus dem Kassenbereich, um im Verkaufsraum andere Arbeiten vorzunehmen. Dieses Zeitfenster nutzte ein einsamer Kunde, um gegen 20:05 Uhr blitzschnell eine der Kassen aufzubrechen und mit dem daraus entnommenen Bargeld die Flucht anzutreten.

Der ca. 30 bis 40 Jahre alte Mann entfernte sich wohl in Richtung Bahnhof. Der nun Gesuchte ist 170 bis 180 cm groß und soll dunkelblonde Haare haben, die mit „vorne kurz und hinten lang“ beschrieben werden. Er trug zur Tatzeit eine grüne Bomberjacke. Nach ersten Angaben sprach derjenige mit osteuropäischem, möglicherweise russischem, Akzent.

Mögliche Zeugen, die etwas mitbekommen haben, was zur Aufklärung des Geschehens beitragen könnte, werden gebeten, sich mit der Polizei in Strausberg unter 03341-3300 in Verbindung zu setzen. Sie können natürlich auch jede andere Polizeidienststelle informieren.
https://polizei.brandenburg.de/fahndung/in-die-kasse-gegriffen/5705610

Gute Information, auch für Hoppegarten.
03/06/2026

Gute Information, auch für Hoppegarten.

In einigen Facebook-Gruppen wird derzeit ein Beschlussvorschlag für die nächste Verbandsversammlung des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) heftig diskutiert. Danach würde sich der Trinkwasserpreis für 1.000 Liter von aktuell 1,10 Euro netto (1,18 Euro brutto) auf 2,40 Euro netto (2,57 Euro brutto) mehr als verdoppeln.

Der WSE-Verbandsvorsteher hat nur eine sehr kurze Begründung für diese Preissteigerung mit dem Beschlussantrag vorgelegt: Der Verbandsvorsteher wurde von der Verbandsversammlung beauftragt, „der Verbandsversammlung Beschlüsse über die Änderungen der Satzungen des Verbandes … mit dem Ziel vorzulegen, dass kein Grundpreis (Grundgebühr) für Trinkwasser mehr erhoben wird.“ Diese nicht unwichtige Tatsache, dass zukünftig keine Grundgebühr mehr erhoben wird, die derzeit mit 101,54 Euro pro Jahr die höchste der gesamten Umlandverbände ist, kommt in der Diskussion nicht vor, ist aber gegen die Mehrkosten aus dem Trinkwasserpreis natürlich individuell gegenzurechnen.

Gleichzeitig hat der WSE mit weitem Abstand niedrigste Kubikmeter-Gebühr (Mengenpreis - Preis pro 1.000 Liter Trinkwasser). Wenn man ohnehin sehr viel Grundgebühr (egal ob man einen Liter oder 500.000 Liter verbraucht) zahlt, der Liter Trinkwasser aber nur 0,12 Cent kostet, ist der Anreiz zum sparsamen Umgang mit der endlichen Ressource Trinkwasser gering.

Mit rund 175 Litern pro Tag und Einwohner im WSE-Verbandsgebiet liegt der Verbrauch wahrscheinlich auch deshalb deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 126 Liter pro Tag und Einwohner. Insofern darf es nicht verwundern, dass der WSE in Potsdam mit seinem laufenden Klagen, man habe nicht genug Wasserentnahmerechte, auf taube Ohren und ein süffisantes Lächen trifft.

Welches Einsparpotential der Verbandsvorsteher und sein kaufmännischer Leiter selbst sehen, wenn die Grundgebühr wegfallen sollte und der Mengenpreis entsprechend steigen würde, entnimmt man der Kalkulation, die den Mitgliedern der Verbandsversammlung auf Nachfrage übersandt werden. Bei dem Modell „Kein Grundpreis, Trinkwasserpreis 1.000 Liter: 2,57 Euro) rechnet die WSE-Verbandsspitze mit einem Rückgang des Trinkwasserverbrauchs um 1,115 Milliarden Liter, was einem prozentualen Rückgang von 13 Prozent entspricht.

Aus den Kalkulationen, die man als Mitglied der Verbandsversammlung erhält, wird aber auch klar: Es ist nicht nur die Umstellung von „Mengenpreis+Grundpreis“ auf „Nur Mengenpreis“, die für die so sehr deutliche Steigerung beim Preis pro 1.000 Liter Trinkwasser sorgt. Denn die Kosten steigen gegenüber der Kalkulation, der die 1,18 Euro zu Grunde liegen, deutlich an, so dass sich auch bei Beibehaltung des Grundpreises eine Kostensteigerung auf 1,56 Euro pro Kubikmeter Trinkwasser ergeben würde.

Bedauerlich ist aus meiner Sicht, dass der WSE-Verbandsvorsteher keine Variante als Alternative vorgelegt hat, also beispielsweise einen Vorschlag mit halbiertem Grundpreis und dann eben nicht so hoch ausfallender Steigerung beim Trinkwasserpreis/Mengenpreis. Aber vielleicht kommt das ja noch zur Sitzung der Verbandsversammlung am 24. Juni.

Sachliche Kommentare, Fragen und Diskussionen über die Kommentarfunktion sind erwünscht!

Haushalt 2026 beschlossen – CDU verhindert Kahlschlag bei freiwilligen LeistungenNach knapp vier Stunden Beratung hat di...
02/06/2026

Haushalt 2026 beschlossen – CDU verhindert Kahlschlag bei freiwilligen Leistungen

Nach knapp vier Stunden Beratung hat die Gemeindevertretung gestern den Haushalt für das laufende Jahr 2026 verabschiedet.
Eigentlich muss der Haushalt bis November des Vorjahres vorgelegt und beschlossen sein – das hat die Verwaltung seit der letzten Wahl leider kein einziges Mal geschafft. Diesmal gelang es mit der neuen Kämmerin immerhin innerhalb weniger Monate.
Mit gezielten Sperrvermerken vor allem bei Beratungskosten im Baubereich konnte das Gesamtwerk dann verabschiedet werden.
Kurz brenzlig wurde es, als SPD-Vertreter Molks einen pauschalen Sperrvermerk auf alle freiwilligen Ausgaben beantragen wollte. Das hätte bedeutet: Vereinsförderung, Kultur, Bücher für die Bibliothek, Spielzeug in den Kitas, die Grünflächenmahd und vieles mehr – alles gesperrt.
Die CDU-Fraktion hat sich klar dagegen ausgesprochen – und sich am Ende mit der Hilfe von Grünen und Parteilosen knapp gegen SPD/Linke, BSW und vereinzelte AfD-Stimmen durchgesetzt.
Ebenfalls beschlossen: vier neue Stellen – lediglich eine Stelle im Fachbereich Bau wurde nicht bestätigt.
(Th.Scherler)

Wo bleiben die Millionen – und was könnten wir damit in Hoppegarten tun?Was ist eigentlich aus dem sogenannten „Sonderve...
30/05/2026

Wo bleiben die Millionen – und was könnten wir damit in Hoppegarten tun?
Was ist eigentlich aus dem sogenannten „Sondervermögen“ des Bundes für die Gemeinden geworden? Ich finde schon den Begriff „Sondervermögen“ für Schulden eine Frechheit – aber das ist eine andere Geschichte. Ob es sinnvoll ist, Steuergelder der Verwaltung anzuvertrauen, sei ebenfalls dahingestellt.
Fakt ist: Für Hoppegarten sind rund 5 Millionen Euro vorgesehen. Gefördert werden ausschließlich Sachinvestitionen in wichtigen Bereichen wie Bevölkerungsschutz, Verkehrsinfrastruktur, Bildung, Energie und Digitalisierung.
Für Hoppegarten besonders relevant: Die rund 5 Mio. Euro müssen zu mindestens 50 % bis Ende 2029 ausgegeben sein. Das heißt: Bis dahin sollten Projekte mit einem Volumen von mindestens 2,5 Mio. Euro konkret beauftragt und abgerechnet werden.
Die große Frage ist: Hat die Hoppegartener Verwaltung solche Projekte in der Schublade?
Die klare Antwort lautet leider: Nein.
Es mangelt nicht an Ideen oder Beschlüssen, sondern seit Jahren an konkreten Planungen durch die Verwaltung. Und bevor jemand fragt: Nein, es liegt nicht am Personalmangel. Der Kernbereich, der für solche Planungen zuständig ist, ist auskömmlich besetzt und wurde in den letzten fünf Jahren sogar personell aufgestockt.
Auch die ehrenamtlichen Gemeindevertreter blockieren nichts. Die Hoppegartener Verwaltung ist in großen Teilen schlicht nicht in der Lage, Projekte angemessen umzusetzen.
Schade für alle, die hier wohnen.

Ortsbeirat Dahlwitz-Hoppegarten fordert mehr für unseren Ortsteil!In seiner Sondersitzung am 20. Mai hat der Ortsbeirat ...
28/05/2026

Ortsbeirat Dahlwitz-Hoppegarten fordert mehr für unseren Ortsteil!

In seiner Sondersitzung am 20. Mai hat der Ortsbeirat eine klare Stellungnahme zum Haushaltsentwurf der Verwaltung abgegeben. Ortsvorsteher Stefan Raddach machte deutlich: "Unser Ortsteil kommt mir da zu wenig vor!" Gemeinsam wurden wichtige Projekte und Nachholbedarfe identifiziert, die dringend in den Haushalt aufgenommen werden müssen: Neue Budohalle: Die Planung für einen Ersatz der Budohalle muss umgehend beginnen. Spielplatz Waldesruh: Eine dringende Überholung und Erweiterung ist notwendig. Dreieck Dahlwitzer Friedhof: Das Projekt muss neu gedacht und der Platz bürgerfreundlich umgestaltet werden. Hecke am Birkensteiner Bolzplatz: Das seit Jahren versprochene Projekt gehört endlich in den Haushalt. Jubiläumsfeiern nachholen: Corona und verspätete Haushalte haben unsere Feste verhindert – das muss nachgeholt werden! All diese Punkte verstehen sich zusätzlich zu den bereits geplanten Straßen- und Wegebauprojekten sowie unserem Radwegekonzept. Nach intensiver Beratung wurde beschlossen, dem Bürgermeister diese Forderungen mitzugeben, damit sie bis zum 1. Juni in den Haushalt eingearbeitet werden. Nur so kann der Haushalt zügig beschlossen und die Aufgaben der Gemeinde erfüllt werden! Ein weiterer großer Wunsch des Ortsbeirats: Der Haushalt für 2027 soll endlich noch in diesem Jahr vorgelegt werden, so wie es in allen umliegenden Gemeinden üblich ist!
(Th.Scherler)

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