07/05/2026
SPD-Antrag wirkt: Stadt Hilden tritt „Sicher im Dienst“ bei – jetzt muss die Grundsatzerklärung gegen Gewalt folgen
Die SPD Hilden begrüßt, dass die Stadt Hilden nun dem landesweiten Netzwerk „Sicher im Dienst“ beigetreten ist. Der Beitritt geht auf einen Antrag der SPD-Fraktion im Rat zurück, mit dem frühzeitig ein stärkerer Schutz für Beschäftigte im öffentlichen Dienst eingefordert wurde.
Mit diesem Schritt wird ein wichtiger Beitrag zur Prävention von Gewalt und zur besseren Unterstützung von Mitarbeitenden in Verwaltung, Ordnungsdienst und weiteren städtischen Bereichen geleistet.
Das Netzwerk bietet hierfür landesweite Strukturen, Erfahrungsaustausch und praxisnahe Handlungskonzepte.
Die SPD Hilden betont, dass der nun umgesetzte Beitritt ein Erfolg ihrer Initiative ist, aber nur einen ersten Schritt darstellt. Bereits im ursprünglichen Antrag der SPD war vorgesehen, den Beitritt mit der Erarbeitung einer Grundsatzerklärung gegen Gewalt am Arbeitsplatz zu verbinden.
Diese Grundsatzerklärung soll ein klares und öffentliches Bekenntnis der Stadt Hilden enthalten: Gewalt, Bedrohungen und Übergriffe gegen Beschäftigte der Stadt werden nicht toleriert. Gleichzeitig soll sie die Wertschätzung gegenüber denjenigen ausdrücken, die täglich für das Funktionieren der Stadt im Einsatz sind.
„Der Beitritt zum Netzwerk war richtig und wichtig aber er reicht allein nicht aus. Jetzt braucht es auch ein klares politisches Signal in Form einer Grundsatzerklärung gegen Gewalt“, so .
Die SPD erwartet, dass die Verwaltung nun zeitnah die angekündigte Grundsatzerklärung erarbeitet und dem Rat zur Beschlussfassung vorlegt. Nur so könne der eingeschlagene Weg konsequent fortgeführt und die Sicherheit der Beschäftigten nachhaltig gestärkt werden.
Die SPD Hilden wird diesen Prozess weiterhin aktiv begleiten und sich dafür einsetzen, dass aus dem Beitritt zum Netzwerk konkrete und sichtbare Verbesserungen für die Beschäftigten entstehen.
Bild: Stadt Hilden