DIE LINKE. Herten

DIE LINKE. Herten Facebook-Auftritt des Stadtverbandes und der Fraktion DIE LINKE. Herten

zuständig: Stefan Springer (Vorsitzender des Stadtverbands)

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Mit großer Betroffenheit haben wir erfahren, dass unser früherer Genosse Wolfgang Gustke kurz vor seinem 73. Geburtstag ...
20/03/2026

Mit großer Betroffenheit haben wir erfahren, dass unser früherer Genosse Wolfgang Gustke kurz vor seinem 73. Geburtstag verstorben ist. Wolfgang Gustke trat 2008 in DIE LINKE ein und war vor allem in der frühen Phase der Hertener Linken aktiv. Er kandidierte bei den Kommunalwahlen 2009, 2014 und 2020. Vor allem Sozial- und Seniorenpolitik sowie die Belange des Hertener Südens lagen ihm am Herzen. Wir behalten Wolfgang als unkomplizierten und zuverlässigen Menschen in bester Erinnerung.

Am heutigen Tag hat unser Stadtverband auf seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Mounira Neef und K...
21/02/2026

Am heutigen Tag hat unser Stadtverband auf seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Mounira Neef und Kristian Wegner bekamen als Vorsitzende das einstimmige Votum, ergänzt wird der Vorstand durch Ramona Hedrich als Beisitzerin. Nach einer längeren Zeit des Stillstands soll der neue Vorstand wieder für etwas frischen Wind sorgen, und genügend Potenzial vor Ort gibt es, denn die letzte Bundestagswahl brachte uns ca. 30 Neumitglieder. Wir hoffen, diese nun für künftige politische Arbeit motivieren zu können, die Weichen dazu wurden heutig gestellt.

Geht wählen, ihr Mäuse!In weniger als 48 Stunden schließen die Wahllokale und auch in Herten hoffen wir auf eine hohe Wa...
12/09/2025

Geht wählen, ihr Mäuse!
In weniger als 48 Stunden schließen die Wahllokale und auch in Herten hoffen wir auf eine hohe Wahlbeteiligung!

Für die Wahl des Stadtrats unterstützt DIE LINKE die Liste der Familien-Partei. Neben Stefan Springer (Platz 1 der Reserveliste), der auch als Bürgermeister antritt, hat auch Kristian Wegner auf Platz 4 gute Aussichten auf ein Ratsmandat. Das Spitzenquartett wird mit Andreas Dünker (Platz 2) und Sandra Jochmann (Platz 3) komplettiert. In Westerholt und Bertlich sind Mary Narewski und Ayu Bardtke für uns mit von der Partie, Maskottchen Benji darf nicht fehlen. Ein starkes Ergebnis für die Familien-Partei ist in Herten auch ein starkes Ergebnis für DIE LINKE.

Kristian, Ayu und Mary treten in Herten auch für den Kreistag an, hier stellt DIE LINKE eine eigene Liste. Wir hoffen, auch hier zahlreiche Stimmen zu sammeln, unser Spitzenduo Nadja Lunemann und Rolf Kohn freut sich schon auf das Kuscheln im Kreistag! 🙂

Bürgermeister: Stefan Springer ❌
Stadtrat: Familien-Partei ❌
Kreistag: DIE LINKE ❌

Auf geht es in den Kommunalwahlkampf!Gespräche in den letzten Wochen haben ergeben, dass DIE LINKE diesmal keine eigene ...
29/05/2025

Auf geht es in den Kommunalwahlkampf!
Gespräche in den letzten Wochen haben ergeben, dass DIE LINKE diesmal keine eigene Liste aufstellen wird und stattdessen die Familien-Partei unterstützt. Beide Parteien bilden seit fünf Jahren eine gemeinsame Fraktion im Hertener Stadtrat. Für DIE LINKE sind Stefan Springer, Kristian Wegner, Mary Narewski und Ayu Bardte dabei, wobei Stefan auf Platz 1 und Kriss auf Platz 4 der Reserveliste antreten wird.
Auch unterstützen wir Stefans Bürgermeisterkandidatur. Er muss 220 Unterstützungsunterschriften sammeln und ist schon eifrig dabei.

++ Ein starkes Signal zur Kommunalwahl 2025 ++
Die Stadtverbände der Familien-Partei und Die Linke stellen gemeinsam 22 Kandidatinnen und Kandidaten für die 22 Hertener Wahlbezirke auf.
Stefan Springer und Andreas Dünker führen die Reserveliste an.

Die Hertener Stadtverbände der Familien-Partei und Die Linke gehen gemeinsam und entschlossen in den Kommunalwahlkampf 2025. Die notwendige Aufstellungsversammlung fand am 26.05.2025 im Büro der Familien-Partei / Stadtverband Herten , statt.
Mit 22 engagierten Kandidatinnen und Kandidaten treten sie in allen Hertenern Wahlbezirken an. Was alle eint, ist der Wille zur Veränderung und der klare Fokus auf soziale Gerechtigkeit, Familienfreundlichkeit und bürgernahe Politik.

Diese Zusammenarbeit ist keine spontane Wahlkampf-Allianz, sondern gewachsene Praxis. In der Ratsfraktion „Familie Plus“ arbeiten Familien-Partei (Andreas Dünker) und Die Linke (Stefan Springer) bereits seit Jahren erfolgreich im Rat der Stadt Herten zusammen.

„Wir haben bereits gezeigt, dass wir nicht nur reden, sondern auch handeln. Jetzt wollen wir noch mehr bewegen. Mit deutlich mehr Stimmen im Rat. Der gemeinsame Kurs ist klar. Herten braucht Veränderung. Und die beginnt nicht oben, sondern bei den Menschen. Die Familien-Partei und Die Linke stehen bei der Kommunalwahl 2025 Seite an Seite und setzen damit ein deutliches Zeichen gegen soziale Spaltung und Politikverdrossenheit“, betonen Stefan Springer und Andreas Dünker

Die 22 Kandidierenden spiegeln die Vielfalt Hertens wieder. Jüngere und erfahrene Menschen aus allen Stadtteilen, sowie aus Vereinen, Betrieben und Nachbarschaften.

Doch der Weg zur Wahl ist noch nicht geschafft.
Um zur Kommunalwahl 2025 offiziell zugelassen zu werden, müssen noch einige Hürden genommen werden. Obwohl die Familien-Partei seit 2020 ununterbrochen ein Mandat (Andreas Dünker) im Hertener Rat hat, empfiehlt die Wahlleitung entgegen dem Verständnis der Familien-Partei, dass ihre Wahlvorschläge durch Unterstützungsunterschriften legitimiert werden müssen.

"Eine zusätzliche Herausforderung, die wir bewältigen werden. Unser Wahlteam ist darauf vorbereitet. Jetzt kommt es auf jede und jeden an. Wer Veränderung will, muss uns jetzt den Rücken stärken“, so ein Aufruf aus dem Wahlteam.

In den kommenden Wochen will das Bündnis mit klaren Forderungen, mutigen Ideen und viel Präsenz vor Ort punkten. Der Wahlkampf wird kämpferisch, bürgernah und vor allem, konsequent für die Menschen in Herten.



Wir sagen noch einmal DANKE für eure Stimmen!DIE LINKE hat am vergangenen Sonntag auch in Herten gut gepunktet und 7,5% ...
02/03/2025

Wir sagen noch einmal DANKE für eure Stimmen!

DIE LINKE hat am vergangenen Sonntag auch in Herten gut gepunktet und 7,5% eingefahren, das ist mehr als doppelt so viel wie bei der Bundestagswahl 2021. Das bundesweite Gesamtergebnis mit 8,8% sowie das heutige Votum in Hamburg mit 11,5% bestätigen, dass wir personell und inhaltlich sehr gut aufgestellt sind und die Menschen die Notwendigkeit einer starken Linken sehen.

Jetzt heißt es allerdings erstmal einmal: abschließen. An diesem Wochenende haben wir alle Wahlplakte in Herten abgenommen - zumindest gehen wir davon aus, dass es alle gewesen sind. Solltet Ihr im Stadtgebiet doch noch Plakate sehen, gebt und bitte Bescheid und wir werden uns zügig kümmern.

PS: Wir freuen und schon auf den neuen Mitgliederstand am Montag! 😃

400 Mitglieder im Kreis, davon etwa 40 in Herten: wir haben so viele Mitglieder wie zuletzt vor zehn Jahren - und es wer...
01/03/2025

400 Mitglieder im Kreis, davon etwa 40 in Herten: wir haben so viele Mitglieder wie zuletzt vor zehn Jahren - und es werden nahezu täglich mehr. Wir sind darum bemüht, alle Neumitglieder zügig zu kontaktieren und mit ins Boot zu holen. Das Ausstellen der Mitgliedsausweise kann aufgrund des hohen Zustroms derzeit etwas dauern. Wir bleiben am Ball!

Ein historischer Meilenstein für Die Linke im Kreis Recklinghausen!

Heute durften wir unser 400. Mitglied willkommen heißen. So viele wie noch nie zuvor! Das zeigt: Immer mehr Menschen wollen sich aktiv für soziale Gerechtigkeit, Solidarität und eine Politik einsetzen, die den Menschen statt den Profit in den Mittelpunkt stellt.

Doch das ist erst der Anfang! Jetzt ist die Zeit, gemeinsam stärker zu werden, laut zu sein und für eine bessere, gerechtere Zukunft zu kämpfen. Sei dabei! Engagiere dich mit uns für eine Gesellschaft, die niemanden zurücklässt.

19/02/2025

Update: Nein, wir sich nicht aus der Welt!

Die Arbeit des Stadtverbandes ist aufgrund des kontinuierlichen Mitgliederschwundes in den letzten Jahren step by step etwas eingeschlafen und zuletzt nahezu vollständig zum Stillstand gekommen. Die Fraktion, die sich nach der Kommunalwahl 2020 aus zwei Mitgliedern der Linken und einem der Familien-Partei konstituierte, nennt sich aufgrund vieler personeller Veränderungen mittlerweile "Familie Plus" und publiziert die Arbeit unter dem eigenen Account.

Nichtsdestotrotz gibt es gute Nachrichten zu verkünden. Im Zuge des Bundestagswahlkampfes mit unserem neuen Gesicht Heidi Reichinnek konnten wir innerhalb der letzten Wochen zwölf (!) neue Mitglieder gewinnen, davon sind elf jünger als 30 Jahre. Einige bringen sich bereits ein und unterstützen den Wahlkampf. Wir sind guter Dinge, den Stadtverband Herten zeitnah wieder aufleben lassen zu können!

Aber erstmal zieht DIE LINKE am kommenden Sonntag erneut in den Bundestag ein. Der Rechtsruck der Gesellschaft und eine Politik zulasten der Schwächsten in diesem Land machen eine starke Linke im Bundestag wichtiger denn je. Also heißt es am Sonntag: Mit beiden Stimmen DIE LINKE wählen!

Dem schließen wir uns an!
24/01/2024

Dem schließen wir uns an!

Hass und Diskriminierung haben in unserer Gemeinschaft keinen Platz! Lasst uns zeigen, dass für Weltoffenheit steht und dass wir für eine Gesellschaft eintreten, die von Respekt und Solidarität geprägt ist.

Haushaltsrede Fraktion DIE LINKE 20.12.2023 Es gilt das gesprochene WortSehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kollegin...
21/12/2023

Haushaltsrede Fraktion DIE LINKE 20.12.2023
Es gilt das gesprochene Wort

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, werte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Herten,

nach mittlerweile zehn Jahren, die ich nun in dieser Runde verbringe, fällt mir zu den Einlassungen des Kämmerers im Rahmen der Haushaltseinbringung am 7. November nur der Hollywood-Blockbuster „Und täglich grüßt das Murmeltier“ ein, in dem der Protagonist immer wieder aufs Neue den gleichen Tag erlebt, denn nicht wesentlich anders stellt sich die haushalterische Situation unserer Stadt dar. Vereinfacht formuliert: Herten ist entweder immer noch oder mal wieder – pleite!

Die Ausführungen des Kämmerers Dr. Lind am 7. November waren gleichermaßen erschreckend wie ehrlich, sie zeigen aber, dass die grundlegenden Versäumnisse nicht bei der Stadt liegen und wenn ich Stadt sage, dann meine ich sowohl die Politik als auch die Verwaltung. Sicher haben auch Politik und Verwaltung Fehler gemacht und jeder von uns muss sich an die eigene Nase fassen, aber sämtliche Beschlüsse, die hier getroffen werden, geschehen immer noch zum Wohle der Stadt, weil die allermeisten Mitglieder dieses Hauses an einer kontinuierlichen Entwicklung Hertens interessiert sind und sich mit ihren Ideen in die Fachausschüsse des Rates einbringen.

Von daher stimmt es uns schon sehr nachdenklich, wenn zum Beispiel die AfD nun fordert, sämtliche freiwillige Leistungen einzustellen und Bauprojekte nicht zu realisieren. Stillstand geht in der Politik einher mit Rückschritt und diese Form der Politik ist weder mit der Linken noch mit der Familien-Partei zu machen.

Gewiss kann und muss man sich die Frage stellen, ob einige Projekte unbedingt nötig sind, ob manche Maßnahmen zu teuer wurden oder man an der ein oder anderen Stelle die Folgekosten nicht so ganz beachtet hat, dann würde das Haushaltsloch vermutlich nicht 19 oder 20 Millionen betragen, sondern vielleicht „nur“ 15 oder 16 Millionen, man wäre aber trotzdem ganz tief in den Miesen.

Möglicherweise finden wir noch einen versunkenen Schatz, das Bernsteinzimmer oder den heiligen Gral. All das scheint realistischer, als dass die Stadt Herten aus eigener Kraft einen ausgeglichenen Haushalt aufstellen kann, denn von diesem Szenario ist unsere Stadt weiter entfernt als der FC Schalke 04 vom Wiederaufstieg in die Bundesliga.

Was den Städten von höheren Ebenen aufgebrummt wird, ist mittlerweile an Dreistigkeit nicht mehr zu toppen. Wir machen dies, wir machen das, die Unterstützung, die wir erhalten, ist allerdings marginal und verpufft eher als der Tropfen auf den heißen Stein. Warum sich die Städte – und damit ist ausdrücklich nicht nur Herten gemeint – diese krassen Verstöße gegen das Konnexitätsprinzip gefallen lassen, ist kaum noch zu begreifen.

Vielleicht sollten die gebeutelten Kommunen wirklich in Erwägung ziehen, den Rechtsweg zu bestreiten, um zu einer finanziellen Autonomie und somit Handlungsfähigkeit zurückzukehren, so wie sie laut Gemeindeordnung NRW auch vorgesehen ist. Der Beitritt zum Aktionsbündnis für die Würde unserer Städte vor einigen Wochen war dazu der erste Baustein.

Seit Jahren plädieren wir dafür, dass endlich ein anständiges Gemeindefinanzierungsgesetz auf den Weg gebracht werden muss, doch davon wollen die agierenden Personen in Berlin und Düsseldorf nichts wissen, egal ob die Regierungen nun schwarz-rot, schwarz-gelb, schwarz-grün, rot-gelb-grün sind, oder sich aus weiteren Farben des politischen Spektrums zusammensetzen.

Man zahlt sich an Zinsen mittlerweile dumm und dämlich und der Blick auf die kommenden Jahre verrät nichts Gutes. Unser Kämmerer – bitte sehen sie Sie mir die schroffe Ausdrucksweise nach – ist in diesem ganzen Desaster die ärmste Sau, das hat uns die Einbringung des Haushaltes samt Kommentierung durch Herrn Dr. Lind eindrucksvoll gezeigt.

Unabhängig der haushalterischen Situation spricht prinzipiell nichts dagegen, einen interfraktionellen Arbeitskreis einzurichten und zu schauen, ob an der ein oder anderen Stelle etwas verbessert werden kann. Da wir allerdings gehört haben, dass der Haushalt ohnehin schon minimalistisch konzipiert wurde, dürfte das, was dort besprochen und auch sowohl für unsere Fraktion als auch insbesondere für die Menschen in dieser Stadt akzeptabel sein wird, kaum ins Gewicht fallen. Bei radikalen Kürzungsorgien machen wir ohnehin nicht mit, da wir eine drastische Reduzierung der sozialen Fürsorge auf sämtlichen Ebenen seit 2009 konsequent ablehnen.

Auch, wenn es bisher weitgehend nur Unterstützungen bilanzieller Natur waren, aber dass die Landesregierung nach einer überschaubaren Zeit der Überbrückung meint, man könne praktisch von heute auf morgen zur Tagesordnung zurückkehren, ist an Lächerlichkeit und Dreistigkeit nicht zu überbieten. Wie sehr sich die große Politik von den Nöten vor Ort entfernt, ist wirklich mehr als erschreckend.

Eigentlich macht man ja in Herten weitgehend seine Aufgaben, die Stadtwerke sind gut durch die Energiekrise im letzten Winter gekommen und sowohl der ZBH als auch der HIB machen ihre Sache im Grunde gut. Daher weise ich den altbekannten Vorwurf, die Linksfraktion wäre grundsätzlich eh nur dagegen und agiere als ausgemachte Fundamentalopposition, entschieden zurück, denn wer die Debatten der letzten Wochen verfolgt hat, hat auch gemerkt, dass wir zum ersten Mal den Gebühren seitens ZBH aufgrund ihrer Transparenz und der ehrlichen Kommunikation zugestimmt haben.

Analog dazu gab es auch vor einigen Monaten, als die Gesamtsituation sich noch etwas anders darstellte, die Überlegung der Zustimmung des Haushaltes für das Jahr 2024. Nachdem uns der Kämmerer im Haupt- und Finanzausschuss nun einen Zehnjahresplan für ein Haushaltssanierungskonzept vorgetragen hat, kommen allerdings sowohl DIE LINKE als auch die Familien-Partei zu der Erkenntnis, dass wir einem Haushalt dieser Art keine Zustimmung erteilen werden.

Denn, und damit komme ich wieder zum Beginn meiner Rede: Und täglich grüßt das Murmeltier… Ein zehnjähriges Haushaltssanierungskonzept, wenn auch in etwas anderer Form, hatten wir bereits und wie erfolgreich dieses Modell war, sehen wir ja. Alles zurück auf null. Formal juristisch gesehen mag es sicher eine zulässige Art der Planung sein, de facto halten wir eine Planung über zehn Jahre hinweg jedoch für komplett unseriös, wenn gleich weltfremd. Kein Mensch kann die Situation in zehn Jahren abschätzen, nicht einmal eine Planung über fünf Jahre ist realistisch. Zum Verständnis: Vor nicht einmal vier Jahren war nicht zu erwarten, dass die Welt von einer folgenreichen Pandemie heimgesucht wird, ebenfalls hatte kaum jemand eine Eskalation in der Ukraine auf dem Schirm. Massiv gestiegene Kosten im Bereich der Energie und der Baustoffe, davon war 2019 ebenso keine Rede.

Politik heißt für uns Gestalten und nicht nur Verwalten. Letztgenanntes ist zu erwarten, wenn der Kürzungsreigen über zehn Jahre hinweg durchgezogen wird, aber bei bald nur noch vier Sitzungsfolgen im Jahr weiß man, in welche Richtung sich Politik in Herten entwickelt und der neue Rat, der sich in weniger als zwei Jahren zusammensetzen wird, kann seinen Aufgaben während der gesamten Periode dann nur noch bedingt nachgehen und alle drei Monate beschließen, was alles NICHT geht.
Herzlich willkommen im Tollhaus.

Nichtsdestotrotz gilt unser Dank allen Menschen, die sich im Jahr 2023 beruflich wie ehrenamtlich für unsere Stadt eingesetzt haben, denn ohne sie sähe es wirklich noch viel, viel düsterer aus.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und verbleibe mit einem herzlichen Glückauf!

Stefan Springer, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE

Linksfraktion wieder komplett // Springer übernimmt VorsitzDie Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Herten ist wieder kom...
03/04/2023

Linksfraktion wieder komplett // Springer übernimmt Vorsitz

Die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Herten ist wieder komplett. Nachdem sich Martina Ruhardt kürzlich aus der Politik zurückgezogen hatte, trafen sich die Fraktionsmitglieder Stefan Springer und Andreas Dünker am heutigen Montag gemeinsam mit Daniela Prinz, die gemäß der Reserveliste nachrückt und in die Fraktion aufgenommen wurde. Das Trio Springer, Dünker und Prinz wird die Fraktion bis zur Kommunalwahl 2025 vertreten, Stefan Springer wurde einstimmig zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt.

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