Büro für Gleichstellung und Vielfalt der Stadt Herne

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📢 Neugründung der Selbsthilfegruppe „Woman on Fire“ - Austausch und Unterstützung in den Wechseljahren Die Herner Selbst...
21/06/2026

📢 Neugründung der Selbsthilfegruppe „Woman on Fire“ - Austausch und Unterstützung in den Wechseljahren

Die Herner Selbsthilfe freut sich über die Neugründung der Selbsthilfegruppe „Woman on Fire“. 🔥 Die Gruppe widmet sich dem Thema Wechseljahre und bietet Frauen einen geschützten Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und offene Gespräche. 🗨

Die Wechseljahre bringen für viele Frauen körperliche, emotionale und soziale Veränderungen mit sich. Themen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Veränderungen im Alltag oder der Umgang mit neuen Lebensphasen können dabei eine Rolle spielen.

In der Gruppe haben Betroffene die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu teilen, sich gegenseitig zu stärken und voneinander zu lernen. 💪

„Woman on fire“ richtet sich sowohl an Frauen, die selbst von den Wechseljahren betroffen sind, als auch an Interessierte, die sich informieren oder austauschen möchten. Im Mittelpunkt stehen Verständnis, Offenheit und das Gefühl, mit den eigenen Erfahrungen nicht allein zu sein.

Neue Teilnehmerinnen sind herzlich willkommen! 🤗

Kontakt: �
buez – Selbsthilfe-Netzwerk Herne�
📞: 02323 16 3636
📧: [email protected]

📸: Canva

Als zweite Person in unserer Reihe "Pride Stories: Lebensgeschichten q***rer Persönlichkeiten" stellen wir euch heute di...
19/06/2026

Als zweite Person in unserer Reihe "Pride Stories: Lebensgeschichten q***rer Persönlichkeiten" stellen wir euch heute die lesbische Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde vor. ✍🏳️‍🌈

Audre Lorde wuchs im New Yorker Stadtteil Harlem als jüngste Tochter karibischer Einwander*innen auf. Ihre Kindheit war von Rassismuserfahrungen und der Großen Depression geprägt.

Nach ihrem Studium in Bibliothekswissenschaften am Hunter College und der Columbia University arbeitete sie als leitende Bibliothekarin in New York. 1968 erhielt sie eine Stelle als Dozentin am Togaloo College in Jackson, Mississipi, und lernte dort ihre spätere Partnerin, die Psychologin Frances Clayton, kennen. Bis in die 1980er lebten sie, gemeinsam mit Lordes zwei Kindern aus erster Ehe mit einem Mann, in New York. Lorde engagierte sich dort aktiv in der Frauen- und Lesben- sowie in der Bürgerrechtsbewegung.

Im Jahr 1984 kam Audre Lorde nach Deutschland und lehrte am John-F.-Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin Amerikanische Literatur und Kreatives Schreiben. In Berlin traf sie auf afro-deutsche Frauen* und gab der jungen Schwarzen Bewegung in Deutschland wichtige Impulse. Der Film “Audre Lorde - The Berlin Years 1984 to 1992” schildert ihre Verbundenheit mit der Stadt und der jungen afrodeutschen Bewegung.

Lorde wurde erstmals 1978 mit Brustkrebs diagnostiziert. Ihre Erfahrungen und den Umgang mit der Krankheit fasste sie in “The Cancer Journals” zusammen. 1992 erlag sie ihrem Krebsleiden auf der Insel St. Croix, wo sie seit einigen Jahren mit ihrer längjährigen Partnerin Dr. Gloria I. Joseph ihren Lebensmittelpunkt hatte.

Audre Lorde zählt zu den bedeutsamsten afroamerikanischen Stimmen des 20. Jahrhunderts. Lange bevor der Begriff der Intersektionalität Eingang in politische Diskurse fand, betonte sie die Verflechtung von Rassismus und anderen Diskriminierungserscheinungen.

🔎 Quellen:
ℹ Digitales Deutsches Frauenarchiv
📸 The New York Times

📢Veranstaltungstipp: Frauentreff Wanne!In der nächsten Woche findet der Frauentreff Wanne wieder statt.🤗Ab Juni starten ...
17/06/2026

📢Veranstaltungstipp: Frauentreff Wanne!
In der nächsten Woche findet der Frauentreff Wanne wieder statt.🤗
Ab Juni starten wir mit einer neuen Uhrzeit. Der Frauentreff beginnt jetzt ab 9 Uhr.
Dieses Mal geht es um Ausbildung, Weiterbildung, Wiedereinstieg in den Beruf und vieles mehr. Dazu informieren euch Andrea Kleinhaus von der Agentur für Arbeit und Bianca Blank vom Jobcenter Herne.

Ihr seid herzlich eingeladen, euch zu informieren und eure Fragen zu stelllen!😊

📆25.06.2026 von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr
📍Familienzentrum Königin Luise, Wilhelmstraße 88, 44649 Herne

Heute geht's in unserer Reihe "Q***r History" um die Ehe für alle. 🏳‍🌈 Seit 2017 dürfen gleichgeschlechtliche Paare in D...
16/06/2026

Heute geht's in unserer Reihe "Q***r History" um die Ehe für alle. 🏳‍🌈 Seit 2017 dürfen gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland heiraten. 💍 Wir zeigen euch die wichtigsten Stationen auf dem Weg zur Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland.

01.08.2001 - Lebenspartnerschaftsgesetz
Gleichgeschlechtliche Paare dürfen eine Lebenspartnerschaft eingehen. Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist der Ehe weitgehend rechtlich gleichgestellt. Eine gemeinschaftliche Adoption ist für gleichgeschlechtliche Paare jedoch nicht möglich.

30.06.2017 - Bundestagsbeschluss
Der Deutsche Bundestag stimmt dem Entwurf des Bundesrates zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu. Bei der Abstimmung im Bundestag stimmen 393 Abgeordnete für die Eheöffnung, 226 dagegen und vier enthalten sich.

01.10.2017 - Inkrafttreten der Ehe für alle
Das Gesetz zur Ehe für alle tritt offiziell in Kraft. Seitdem heißt es im Bürgerlichen Gesetzbuch: "Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen." Nun dürfen auch gleichgeschlechtliche Paare standesamtlich heiraten und gemeinsam ein Kind adoptieren.

Schon eingetragene Lebenspartnerschaften können bestehen bleiben oder in eine Ehe umgewandelt werden. Neu eingetragene Lebenspartnerschaften sind nicht mehr möglich.

01.10.2017 - Erste gleichgeschlechtliche Ehe
Karl Kreile und Bodo Mende aus Berlin heiraten am 01.10.2017 als erstes schwules Paar in Deutschland.

Laut dem Statistischen Bundesamt wurden seit 2017 rund 94.000 gleichgeschlechtliche Ehen in Deutschland geschlossen (Stand 2024).

🔎 Quellen: Bundeszentrale für politische Bildung; LSVD+ - Verband Q***re Vielfalt e. V.; Die Zeit; NDR; Statista

***rhistory

 🔙 : Anti-Catcalling-Aktion 2026!Am Freitag haben wir mit dem Mädchenarbeitskreis und dem Q***ren Arbeitskreis in Wanne ...
15/06/2026

🔙 : Anti-Catcalling-Aktion 2026!

Am Freitag haben wir mit dem Mädchenarbeitskreis und dem Q***ren Arbeitskreis in Wanne und Herne-Mitte ein Zeichen gegen Catcalling gesetzt. Anlässlich des bundesweiten Aktionstages gegen Catcalling haben wir sexistische Sprüche mit bunter Kreide auf den Boden geschrieben. 🖍️

Trotz des Regens kamen wir mit vielen Leuten ins Gespräch. Danke an alle, die ihre persönlichen Erlebnisse mit uns geteilt haben! 🫶🏼

ℹ️ Unter Catcalling versteht man sexuelle Belästigung ohne Körperkontakt im öffentlichen Raum. Dazu gehören
z. B. Hinterherpfeifen, sexistische Kommentare, obszöne Gesten und anzügliche Blicke. Besonders betroffen sind Frauen und Mädchen.

🔗 Weitere Infos und Hilfe findest du unter: www.herne.de/catcalling

Zum Pride Month starten wir unsere neue Reihe "Pride Stories: Lebensgeschichten q***rer Persönlichkeiten", in der wir hi...
11/06/2026

Zum Pride Month starten wir unsere neue Reihe "Pride Stories: Lebensgeschichten q***rer Persönlichkeiten", in der wir historische und zeitgenössische Personen der LSBTIQ*-Community vorstellen. Den Anfang macht die dänische Malerin Lili Elbe. 👩‍🎨 Sie war eine der ersten Personen, die sich geschlechtsangleichenden Operationen unterzog. 🏳️‍⚧️

Lili Elbe wurde am 28. Dezember 1882 in Dänemark geboren. 🇩🇰 Bei der Geburt wurde ihr das männliche Geschlecht zugeschrieben. Bis Anfang der 1910er Jahre lebte sie öffentlich als männlich wahrgenommene Person.

Nach dem Gymnasium begann Elbe ein Studium der Landschafts- und Architekturmalerei an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Dort lernte sie die Künstlerin Gerda Gottlieb kennen, die sie ein Jahr nach dem Kennenlernen heiratete. 💕

Bereits 1904 porträtierte Gerda Elbe als Frau, wobei die Identität des abgebildeten Models weitestgehend geheim gehalten wurde. Elbe führte jahrelang ein Doppelleben, was sie belastete. In offiziellen Kontexten trat sie oft als Schwägerin Gerdas auf, nur im engsten Umfeld konnte sie offen als Frau leben.

1930 unterzog sie sich in Berlin einer ersten geschlechtsangleichenden Operation. Die zweite Operation folgte in der Frauenklinik Dresden. In Dresden nahm sie den Nachnamen Elbe an. Er sollte sie an den Ort erinnern, der ihr ein neues Leben schenkte. Den Vornamen Lili benutzte sie schon vor der ersten Operation. Durch die Geschlechtsangleichung war Elbe nun in offiziellen Dokumenten als Frau anerkannt. Dies führte jedoch zur Annullierung ihrer Ehe mit Gerda.

In Dresden beschloss Elbe auch ein Buch über ihr Leben zu schreiben, welches nach ihrem Tod von Niels Hoyer herausgegeben wurde. ✍ Elbe starb am 12. September 1931 in Dresden. Die genaue Todesursache ist unklar. Vermutlich starb sie in Folge von Komplikationen durch eine vorangegangene Operation.

🔎 Quellen:
▶️ Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
▶️ frauenorte sachsen

📸: Man into Woman, An Authentic Record of a Cha. Wellcome Collection. Attribution 4.0 International (CC BY 4.0), https://wellcomecollection.org/works/bptvdmq5

📢 Veranstaltungshinweis: Aktion gegen Catcalling am 12. Juni!Aufdringliche Blicke, Hinterherpfeifen, anzügliche Kommenta...
09/06/2026

📢 Veranstaltungshinweis: Aktion gegen Catcalling am 12. Juni!

Aufdringliche Blicke, Hinterherpfeifen, anzügliche Kommentare. Viele Menschen erleben solche Situationen im Alltag. Was oft als harmloser Flirt dargestellt wird, ist in Wirklichkeit sexuelle Belästigung.🚩 Um auf dieses Thema aufmerksam zu machen, veranstalten der Herner Mädchenarbeitskreis (MAK) und der Q***re Arbeitskreis (QuAK) diesen Freitag, 12. Juni 2026, gemeinsam eine Aktion gegen Catcalling.

Von 12 bis 15 Uhr informieren die Teilnehmenden der beiden Arbeitskreise in den Fußgängerzonen in Herne-Mitte (Bahnhofstraße, in der Nähe des Kugelbrunnens) und in Wanne (Hauptstraße, am Buschmannshof) über sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum. An den Ständen können sich Bürger*innen über das Thema informieren und mit den Teilnehmenden der Arbeitskreise ins Gespräch kommen. Außerdem gibt es verschiedene Mitmach-Aktionen. Unter anderem werden sexistische Sprüche mit Kreide auf die Straße geschrieben. ✍ Dabei soll gezeigt werden, dass Catcalling für die Betroffenen oft unangenehm und belastend ist.

Kommt gerne vorbei und setzt mit uns ein Zeichen gegen Catcalling! ✋

Mehr Infos zum Thema Catcalling gibt's hier: https://www.herne.de/catcalling/ 👈

Anlässlich des Pride Months posten wir den gesamten Juni zu q***ren Themen und beleuchten verschiedene Zeitetappen und P...
03/06/2026

Anlässlich des Pride Months posten wir den gesamten Juni zu q***ren Themen und beleuchten verschiedene Zeitetappen und Persönlichkeiten. 🏳️‍🌈

Wir starten heute mit der Abschaffung des § 175 StGB.
Der Paragraph stellte sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe. Er wurde 1871 zur Zeit des Kaiserreichs eingeführt und von den Nationalsozialisten im Jahre 1935 verschärft. In seiner verschärften Form bestand der § 175 StGB bis 1969 in der Bundesrepublik Deutschland unverändert fort. 1957 urteilte das Bundesverfassungsgericht sogar, dass der § 175 kein inhaltlich nationalsozialistisches Gedankengut sei und er nicht gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 3 Grundgesetz verstoße. 🧑‍⚖️ In den Jahren 1969 und 1973 wurde der der Paragraph zwar geändert, sodass nur noch sexuelle Handlungen mit Männern unter 21 beziehungsweise 18 Jahren strafbar waren, gänzlich abgeschafft wurde er jedoch erst 1994. Bis dahin galten unterschiedliche Altersschutzgrenzen für homo- und heterosexuelle Handlungen. 🚫

Zwischen Einführung und Abschaffung des Gesetzes vergingen insgesamt 123 Jahre, erst seit etwas über 30 Jahren gibt es in Deutschland keine strafrechtliche Sondervorschrift zur Homosexualität mehr. 🕰 Das Merkmal der sexuellen Identität wird bis heute noch nicht im Artikel 3 des Grundgesetzes erfasst.

Quellen: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, csd-bremen.org
📸: Ausstellungskatalog 100 Jahre Schwulenbewegung des Schwulen Museums Berlin

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Happy Pride Month!  🥳Jedes Jahr finden im Juni weltweit Aktionen, Paraden und Demonstrationen statt, die auf die Rechte ...
01/06/2026

Happy Pride Month! 🥳

Jedes Jahr finden im Juni weltweit Aktionen, Paraden und Demonstrationen statt, die auf die Rechte und Themen von LSBTIQ* Personen aufmerksam machen sollen. Die Buchstaben LSBTIQ* stehen für: Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Trans*, Inter* und Q***r. Das Sternchen ist ein Platzhalter für alle weiteren Identitäten, die nicht namentlich genannt werden. 🏳️‍⚧️🏳️‍🌈

Der Pride Month feiert die q***re Kultur und Community, rückt aber auch die Diskriminierung von LSBTIQ*-Personen ins öffentliche Bewusstsein.

Als Symbol für die Pride dient die Regenbogenflagge. Entworfen wurde sie 1978 vom US-amerikanischen Künstler Gilbert Baker. Auch das „Stadt Herne“-Logo erscheint anlässlich des Pride Months auf unseren Social Media-Kanälen und auf der städtischen Website in Regenbogenfarben. 🏳️‍🌈

Außerdem gibt es in Herne auch 2026 wieder eine Pride-Parade. Der CSD findet am Samstag, 11. Juli 2026, ab 11 Uhr rund um den Europaplatz in Herne-Mitte statt. Wir sind auch am Start. Kommt gerne vorbei! 🤗

Der Monat wurde in Erinnerung an die Stonewall-Aufstände gewählt, die Ende Juni 1969 in New York City stattfanden. Sie waren der Beginn der Lesben- und Schwulenbewegung. 1970 fand die erste Pride Parade in den USA statt, in Deutschland war es neun Jahre später soweit.

Pride ist das englische Wort für Stolz. Der Begriff soll signalisieren: Niemand muss sich für seine sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität schämen oder verstecken. Alle können lieben und leben wie sie möchten! 🫶

Grafik: Canva

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Adresse

KirchhofStr. 5
Herne
44623

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