13/05/2021
Ein Jahr Kommunalpolitik in der Gemeinde Hergatz
Am 15. März 2020 fanden in ganz Bayern die Kommunalwahlen statt. Mit einer klaren Vision traten wir, die WfH, in den Wahlkampf ein. Wir haben uns Ziele gesetzt, die wir gemeinsam in den nächsten Jahren konsequent, transparent und nachhaltig realisieren wollen.
Unser Bestreben ist eine lösungsorientierte Politik, die nicht die Spaltung sucht – sondern den Konsens.
Die ersten Gemeinderatssitzungen waren unerwartet holprig. Das Miteinander gestaltete sich etwas „schwierig“. Wir „Neuen“ mussten uns erst finden und positionieren. Gefühlt gab es keine Akzeptanz von unseren Gemeinderatskollegen.
Im ganzen Landkreis ist es üblich, dass einer der beiden weiteren Bürgermeister*innen von der zweitgrößten Fraktion gestellt wird. Leider ist uns dies von der WfH nicht gelungen. Mit einem Abstimmungsergebnis von 7:8 gingen damit beide Positionen an die GLH/UBL.
Ebenfalls mit einer Abstimmung von 7:8 wurde das Anliegen, den Mannschaftsraum der Feuerwehr in Maria-Thann für einen sehr überschaubaren Aufpreis größer zu gestalten, abgelehnt. Hier wurde unserer Meinung nach, eine Chance vertan, den Zusammenhalt der Ortsteile zu stärken und eine Versöhnung in dieser Thematik anzustoßen. Unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Hergatz schützen uns alle, auch unter Einsatz ihrer Gesundheit und ihres Lebens, an 365 Tagen im Jahr. Dieser Einsatz sollte es wert sein, einen durchaus umsetzbaren Wunsch zu erfüllen, ohne ständig die Vergangenheit aufkochen zu lassen.
Das Seminar in Thierhaupten für ein besseres Miteinander brachte endlich den erhofften Wendepunkt. Man lernte sich besser kennen, verstehen und respektieren. Es wurde ein Maßnahmenkatalog, den es abzuarbeiten gilt, sowie Regeln für eine erfolgreiche Zusammenarbeit erstellt.
Eine dieser Maßnahmen ist der Bikepark, der durch das Engagement der WfH als priorisiertes Vorhaben eingestuft wurde. Er soll ein Treffpunkt für Jung und Alt werden, auch gerne gemeindeübergreifend. Er wird zu einem Aushängeschild unserer Gemeinde werden. Davon sind wir überzeugt! Der SV Maria-Thann bringt hier sehr viel Eigenleistung ein - auch finanziell.
Die marode Innenmauer auf dem Friedhof in Wohmbrechts wird auf Initiative der WfH nicht als graue Beton- sondern als Natursteinmauer saniert.
Die Löschwasserversorgung wurde von uns wieder aufgegriffen und forciert. Als Ergebnis wird im Ortsteil Beuren zeitnah ein 60.000 Liter Löschwassertank verbaut.
Wir konnten erreichen, dass auf der Itzlinger Strasse eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h installiert wurde. Weitere Anfragen zu Verkehrsberuhigungen sind noch offen.
Die Machbarkeitsstudie für die Dorfmitte wurde vergeben. Hier haben wir Bedenken bezüglich des Bodenmüller-Hauses. Nach einer Ortsbegehung stellte sich uns die Frage, ob der Erhalt von diesem Haus überhaupt sinnvoll ist, da es sich in einem desolaten Zustand befindet.
Wir werden uns weiterhin voller Zuversicht und Tatendrang für die gemeinsam in Thierhaupten erarbeiteten Projekte und Maßnahmen, sowie für die Themen unseres Programms einsetzen.
Gerne sind wir Ihre Ansprechpartner für Themen und Vorschläge.
Bleiben Sie interessiert!
Ihre WfH