Förderverein für Demokratie u. soziales Engagement

Förderverein für Demokratie u. soziales Engagement wir treten ein gegen gegen ausgrenzung und diskriminiserung,
für gute schulen, für gute arbeit bei

17/04/2024

abc

22/12/2022

Der Dezember-Newsletter der Fachstelle politische Bildung – Transversalen ist online 📩. Wir berichten von unseren Aktivitäten in einem turbulenten Dezember (Alle Jahre wieder!), geben ein Update zur und haben wir immer viele Empfehlungen für Termine, CfP & Veröffentlichungen gesammelt.
Danke für interessanten Austausch und wertschätzende Zusammenarbeit und für viele Hinweise auf CfP, Literatur oder Veranstaltungen.
Erholsame Feiertage für Sie und Ihre Lieben und auf ein gutes Jahr 2023 für eine starke politische Bildung!🎄🌟
https://transfer-politische-bildung.de/transfer-aktuell/newsletter-fachstelle

22/12/2022

Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig haben eine Ursache entdeckt, warum manche Menschen viel und dauernd essen. ▶️ mdr.de/s/genmutation

In den Gewebeproben eines übergewichtigen Mädchens, das kein Sättigungsgefühl empfindet, wiesen die Forscher eine genetische Veränderung nach. Dabei kommt es zu einer ungewöhnlichen Ausprägung des Agouti-Signalprotein-Gens (ASIP), das mit der Kontrolle des Hungergefühls zusammenhängt. Dieses Gen produziert der Körper dann in Zellen, in denen es normalerweise nicht vorkommt, zum Beispiel in Fettzellen, weißen Blutkörperchen und neuronalen Zellen. Projektleiterin Antje Körner sieht in der Entdeckung ein "fehlendes Puzzlestück", das beim genetischen Screening bisher unbeachtet blieb. Die Forscher konnten bereits vier weitere Patienten mit einer identischen Mutation in Leipzig identifizieren.

22/12/2022

🌳 "Als absolute Wald- und Tierliebhaberin freue ich mich immer, wenn ich lese, dass der Wald ein Comeback feiert, und damit Flora und Fauna wieder aufleben lässt." Lara aus der Redaktion über den Artikel ➡️ goodnews-magazin.de/die-rueckkehr-des-waldes-in-schottland/

Die Lieblings-Good-News 2022 aus der Community findest du hier ➡️ goodnews-magazin.de/goodnews-2022/

Wenn dir unsere Arbeit gefällt, würden wir uns mega über deinen Support freuen: Abo abschließen und Gutes lesen! Unser Abo gibt es auch mit Geschenk-Option und unser Printmagazin kann ohne Abo gekauft werden goodnews-magazin.de/abo

22/12/2022

Im Zuge der Pandemie wird immer öfter der Holocaust geleugnet und relativiert – weltweit. Gleichzeitig fehlen immer mehr, die aus erster Hand von der Shoah erzählen können. Was hilft noch gegen die grassierende Dummheit?

22/12/2022

Wir erinnern heute an einen bedeutenden Zeitzeugen mit einer besonderen Geschichte: Wolfgang Leopold Lauinger (1918-2017). Der Frankfurter, der im Nationalsozialismus aus gleich drei Gründen verfolgt wurde – als Swingkid, Homosexueller und sogenannter „Halbjude“ – verstarb heute vor fünf Jahren.

Wolfgang Lauinger wurde als Sohn des jüdischen Journalisten Artur Lauinger und dessen christlicher Ehefrau Mathilde im schweizerischen Zürich geboren. Bis zur Scheidung der Eltern im Jahr 1924 wuchs er in Frankfurt-Bockenheim heran, später lebte er mit seinem Vater im Westend. Dieser wurde, obgleich er seit 1906 für die Frankfurter Zeitung als Wirtschaftsredakteur tätig war, 1937 als Jude entlassen. Zusammen mit seiner zweiten Frau emigrierte er 1939 nach London. Lauinger, der zuvor gemustert worden war und nach den Vorstellungen des Vaters seine „staatsbürgerliche Pflicht“ erfüllen und in der Wehrmacht dienen sollte, blieb in Deutschland zurück. 1940 wurde er eingezogen und zum Funker ausgebildet, kurz darauf erhielt er jedoch den Bescheid, dass er als „Mischling ersten Grades“ in der Wehrmacht nicht mehr tragbar sei und wurde entlassen.

Um diese Zeit gehörte Lauinger dem „Harlem-Club“ an: einem losen Zusammenschluss von etwa 30 jungen Männern und Frauen, dessen zentraler Treffpunkt das „Café Goetheplatz“ war. Dort war es ihnen erlaubt, ihre Schallplatten mitzubringen und im Lokal aufzulegen. Es war vor allem Swingmusik, von den N***s als „artfremd“, „zersetzend“ und „fremdrassig“ gestempelt, die die jungen Leute verband. Sie tanzten, so Lauinger „buchstäblich aus der Reihe.“

Ende 1941 wurde Lauinger in das Polizeigefängnis in der Klapperfeldstraße eingeliefert und von dort aus mehrfach von der Gestapo vernommen, die versuchte, ihm ein Geständnis „homosexueller Ausschweifungen“ abzupressen, was ihr jedoch nicht gelang. 1942 wurde er schließlich wegen des Besitzes von einem Stück Leder und wegen Glücksspiels zu drei Monaten Haft verurteilt.

1950 wurde Lauinger abermals verhaftet. Bis Anfang 1951 gab es ca. 100 Verhaftungen und 75 Anklagen, insgesamt sollen über 700 Männer vernommen worden sein. In homosexuellen Kreisen löste die Verfolgungswelle einen Schock aus, der von Furcht, Entsetzen und Panik begleitet war. Lauinger saß etwa sechs Monate in Haft – erst im Zuge der zunehmend kritischen Presseberichterstattung über die Prozessserie kam es zu einer Wende; 1951 wurde er freigesprochen.

Von 1974 bis 1998 war Lauinger Geschäftsführer des Freien Bildungswerks Balduinstein. Ab dieser Zeit war es ihm ein großes Anliegen, vor allem mit jungen Menschen über die NS-Zeit zu sprechen. Er besuchte Schulen, setzte sich in Gesprächen mit Schülern und Schülerinnen für Demokratie und Toleranz ein und erzählte in zahlreichen Veranstaltungen von seinen Erfahrungen. 2012 zog Lauinger nach Frankfurt zurück.

Überregional bekannt wurde er ab 2015 durch das Buch „Lauingers. Eine Familiengeschichte aus Deutschland“ der Journalistin Bettina Leder (* 1954). Nachdem die Bundesrepublik Deutschland Anfang 2017 ein Gesetz zur Entschädigung von Menschen verabschiedet hatte, die nach dem 1994 gestrichenen Paragraphen 175 StGB verfolgt worden waren, stellte Lauinger einen Antrag auf Entschädigung für die 1950/51 von ihm erlittene Haftzeit – vergebens. Sein Antrag wurde im Herbst 2017 abgewiesen, da Lauinger seinerzeit freigesprochen worden war. Am 20. Dezember 2017 verstarb Lauinger im Alter von 99 Jahren.

Mit seiner besonderen Geschichte erregte Lauinger nicht nur unser Interesse im Zuge der Neugestaltung unserer Dauerausstellung. Auch im Museumsarchiv sind es solche persönlichen Geschichten, die wir als Teil der jüdischen Geschichte Frankfurts verstehen und an die wir erinnern wollen. So wird das Schicksal von Wolfgang Lauinger nicht nur in einer Vitrine unserer neuen Dauerausstellung erzählt, sondern wir bewahren seit 2021 auch die Nachlassunterlagen von ihm und seinem Vater mit Dokumenten zur Familien- und Verfolgungsgeschichte, Fotografien, Zeitungsausschnitten und Reden in unserem Archivmagazin auf. Wer nicht das Glück hatte, Wolfgang Lauinger persönlich zu begegnen, kann diesen beweglichen und humorvollen Geist nun anhand der überlieferten Unterlagen, Erinnerungen und Videoaufnahmen kennenlernen.

22/12/2022
22/12/2022

Das Naturschutzabkommen von Montreal betont erstmals auch die Rechte Indigener. Sie leben oft als Teil von Ökosystemen, ohne sie zu zerstören. Daraus lässt sich lernen.

22/12/2022

😡 Wolf Lotter kann sich über alles aufregen. Über die Deutsche Bahn und über Kids, die Selfies machen. Über Coaches, die Coaches coachen und das "achtsame" Sprechen im Betrieb (das nur den Mächtigen dient). Über Bürokratie und über Leute, die Probleme verwalten (statt sie zu lösen). Über das Sortieren von Menschen in immer mehr Schubladen.

"Anger is an energy", sagt der Autor und Journalist. Was er mit dieser konstruktiven Energie anfängt, darüber spricht er mit Jagoda Marinić im Podcast Freiheit Deluxe.

🎧 1.ard.de/Freiheit_Deluxe_Wolf_Lotter

22/12/2022

Ob ein ganzes Dorf oder Quartiere – nachhaltiges, günstiges Heizen mit Holzhackschnitzel-BHKW und -Kessel funktioniert. Das Holz, das im Video vorgestellten BHKW verwendet wird, ist zu 100 % ehemaliges Straßenbegleitgrün, das zur Verkehrssicherheit geschnitten wird und rund um Heubach genügend vorhanden ist. Das ist eine effiziente Nutzung von Restbiomasse, mit der in einer großen, hocheffizienten Anlage Strom & Wärme für das ganze Dorf produziert wird.
Anschauen und nachmachen! https://www.bund-hessen.de/meldungen/meldung/news/filmreihe-energieeffiziente-heizungsanlagen-bioenergiedorf-heubach/

Adresse

Lindenstrasse 27
Heppenheim An Der Bergstrasse
64646

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Förderverein für Demokratie u. soziales Engagement erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Förderverein für Demokratie u. soziales Engagement senden:

Teilen