28/05/2026
Vortrag zum Katastrophenschutz in Hennef
ℹ️Bei der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Private und öffentliche Krisen-Notfallvorsorge – Was können Stadt und Bürger tun?“ informierten sich mehr als 30 interessierte Gäste über den Bevölkerungsschutz und die private Vorsorge für den Krisenfall. Eingeladen hatten CDA und SenU Hennef.
🚒Jochen Breuer, Leiter des Amtes für Zivil- und Bevölkerungsschutz der Stadt Hennef schilderte in einem lebendigen und informativen Vortrag anschaulich die Herausforderungen, vor denen Kommunen angesichts von Stromausfällen, Hochwasserereignissen und anderen Krisensituationen stehen.
🔦Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten einen Einblick in die Strukturen des Katastrophenschutzes sowie in die konkreten Maßnahmen der Stadt Hennef zur Vorbereitung auf Krisenfälle. Hierzu gehört z.B. die Einrichtung von sog. „Leuchttürmen“, also Orten, an denen die Bevölkerung im Katastrophenfall Hilfe, Informationen und ein Dach über dem Kopf bekommen kann.
🚰Anhand der Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erläuterte Vorstandsmitglied Regina Osterhaus-Ehm, wie sich jede und jeder Einzelne auf mögliche Notfälle vorbereiten kann. Dazu gehört unter anderem das Anlegen von Medikamenten- sowie Lebensmittel- und Wasservorräten für mehrere Tage.
💬“Der Vortrag und die Gespräche der Teilnehmer machen deutlich, dass Krisenvorsorge nicht allein Aufgabe von Behörden ist, sondern nur gemeinsam mit gut informierten und vorbereiteten Bürgerinnen und Bürgern gelingen kann. Hier muss der Staat auf allen Ebenen von der Kleinstadt bis zum Bund weiter die Bevölkerung mit Informationen versorgen, so wie es z.B. in Schweden der Fall ist. Allerdings muss auch jeder individuelle Maßnahmen treffen, um sich und seine Familie im Katastrophenfall schützen zu können“, so Christoph Laudan, Vorsitzender der Hennefer CDA.