Zeit zu fragen - Zeitfragen

Zeit zu fragen - Zeitfragen Fragen zu Gesellschaft, Kultur, Politik

Über den Jahreswechsel ziert der Stern von Bethlehem viele Hauseingänge und Fenster. Das Symbol von Nächstenliebe und Ga...
05/01/2025

Über den Jahreswechsel ziert der Stern von Bethlehem viele Hauseingänge und Fenster.
Das Symbol von Nächstenliebe und Gastfreundschaft, mit seinem hellen, warmen Strahlen, in alter Zeit Leitstern für Menschen, die kein Obdach hatten und in Not geraten waren.

Was würde geschehen, klopfte ein Irrlichternder heute an der Tür?

28/09/2023

Eigentlich heißt diese Seite

Zeit zu fragen - Zeitfragen

Dieser Artikel, Zeit.online vom 28.9.23, beantwortet alle Fragen der Vergangenheit. Klimawandel? Recht passiver Begriff dafür, dass wir Menschen dahinter stecken und in den letzen 50 Jahren alles dran gesetzt haben und ungebremst dransetzen, um
unseren Kindern das Leben schwer zu machen.

Noch Fragen???

‚Der Klimawandel wird nach Ansicht von Fachleuten weitgehend ungebremst erfolgen. Die Chance, mit relativ wenig Aufwand das Klimasystem zu stabilisieren, sei verpasst, hieß es gestern zum Auftakt des 13. Extremwetterkongresses in Hamburg. »Wir müssen uns damit abfinden, dass die 1,5-Grad-Grenze überschritten werden wird«, sagte Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie: »Das bedeutet auch, dass es nur noch mit enormen Anstrengungen möglich sein wird, die Erwärmung unter der 2-Grad-Grenze zu halten.« Aktuell sei man eher auf dem Weg in eine 3-Grad-Welt bis zum Ende des Jahrhunderts. Tobias Fuchs, Vorstandsmitglied beim Deutschen Wetterdienst, sagte, Menschen müssten sich auf die katastrophalen Folgen von Extremwetter wie Dürren, Waldbrände, Überflutungen vorbereiten.‘

19/08/2023

Wie furchtbar.
Ein Ökosystem nach dem anderen wird vernichtet und was sagt der Mensch?
Er bedient sich einiger Euphemismen. ‚Nährstoffbombe‘ klingt erstmal und eigentlich gar nicht so schlimm, oder, wenn der letzte Teil ‚Bombe‘ nicht wäre.
Kann man drüber weglesen. Kalorienbomben kann man ja auch genieśen.
An anderer Stelle ist zu erfahren, ‚der Starkregen -ist schuld‘.
Ups.
Der Regen, so würde ich sagen, ist eher das Katapult, auch ein Effekt menschlichen Wirkens in unserem direkten Lebensumfeld und nicht in China.
Industrielle Landwirtschaft verseucht Flächen und macht sie einseitig nutzbar. Und andersseitig zerstört sie Lebensräume für Insekten, Fische, Pflanzen.
Finde den Fehler.
Ja, wir brauchen die Landwirtschaft um Lebensmittel zu erzeugen.
Lebens-mittel.
Wandel-Wege-ich suche euch.

16/08/2023
Ich baerbockedu baerbockster/sie/es baerbocktwir baerbocken…Neue Wortschöpfung, angesichts eines neuen und allzu gegenwä...
16/08/2023

Ich baerbocke
du baerbockst
er/sie/es baerbockt
wir baerbocken

Neue Wortschöpfung, angesichts eines neuen und allzu gegenwärtigen Phänomens.
Was ist passiert.
Die Außenministerin Anna-Lena Baerbock wollte der ihr zugedachten Aufgabe nachkommen und Politik in fernen Ländern machen, in Präsenz.
Ihr Transportmittel versagte, sie musste zweimal umkehren und dann, gab sie auf. Man liest, eine Gemengelage aus technischen und organisatorischen Problemen.
Hoppla und pardauz.
Nun trifft es also nicht nur Herrn Müller, der am ÖPNV scheitert und seinen Arbeitsplatz nicht zuverlässig erreicht, oder Frau Meyer, die in einer der Warteschleifen irgendwelcher Behörden versackt, nein, die Ministerin höchstselbst scheitert am Versagen öffentlicher Standards.
Was macht sie denn nun?
Zurück im Ferienflieger mit Sonnenbrille oder Hijab? Sonnige Urlaubstage bis jemand die abholt?
Ich zumindest weiß das nicht.
‚Mehr als ärgerlich‘, hat sie dazu gesagt.
Was meint dazu Herr Müller oder Frau Meyer, die täglich diese Hürden nehmen müssen und nicht absagen dürfen?
‚Hallo Chef, kann heute leider nicht zur Arbeit kommen, die Zugverbindungen, Sie wissen schon, bis irgendwann!‘.
‚Sehr geehrter Behördenmitarbeiter, leider kann ich, Frau Müller, Ihrer Aufforderung zur Abgabe der Grundsteuererklärung nicht nachkommen, da Ihre Hotline nicht erreichbar ist und eine Druckversion des Antrages zwar möglich sein soll, aber leider unauffindbar.‘
Was Frau Baerbock widerfahren ist, bildet die Realität in diesem Land ab. Marode Infrastruktur trifft auf Bürokratie-Wonderland.
Was macht Anna-Lena Baerbock, sie gibt auf, wendet sich ab, taucht vielleicht mit Sonnenbrille unter.
Was machen viele ZeitgenossInnen?
Wenden sich vom gesellschaftlichen Gemeinsinn ab und tauchen im krassesten Fall bei der AfD wieder auf.

Und nun?
Man möchte der Außenministerin zurufen, wie wäre es mit Zoom- Konferenzen?!
Jedoch, der Ton bleibt irgendwie im Halse stecken. Die Digitalisierung hängt schließlich ebenso fest wie alles andere.
Ratlos.
Also weiter baerbocken.
Ich baerbocke
du baerbockst…

23/07/2023

VIER PFOTEN in Deutschland Kampagnen & ThemenThemenWildtiereGroßkatzenWo ist Mojo? Weißer Löwe vermisstWo ist Mojo?Aufenthaltsort des weißen Löwen seit einem Jahr unbekannt 13.1.2022 VIER PFOTEN hat am 18.01.2022 Strafanzeige gegen den Halter des weißen Löwen Mojo wegen Tierquälerei gestellt...

Was ein Löwe 🦁 am Stadtrand von Berlin mit Igeln 🦔 und einer Zebu Kuh 🐮 in Niedersachsen zu tun hat. Zwei Geschichten, d...
23/07/2023

Was ein Löwe 🦁 am Stadtrand von Berlin mit Igeln 🦔 und einer Zebu Kuh 🐮 in Niedersachsen zu tun hat.

Zwei Geschichten, die Spielorte weit voneinander entfernt und sehr verschieden, die eine ist eine wahre Geschichte, die andere, wenn auch auf andere Weise, leider auch.
Zunächst der Löwe, der nun keiner gewesen sein soll.
Da erscheint ein Mann des Nachts auf einer Polizeiwache und zeigt ein Handyvideo, auf dem eine flüchtende, jagende, Löwin zu erahnen ist.
Es beginnt sich eine Maschinerie zu drehen, die man mit Staunen betrachten kann.
Der Mann muss sich nicht etwa einem Alkoholtest unterziehen aufgrund absurder Behauptungen, nein. Polizei, Jäger, Tierärztinnen, Bürgermeister, alle erdenklich Verantwortlichen werden in Schwung gebracht um die Bevölkerung zu schützen und das Tier zu orten.
Als Leserin der Tagespresse erfährt man Erstaunliches über die Haltung von Wildtieren aus fernen Ländern in Brandenburg und anderen Bundesländern. Alles scheint möglich, auch wenn ein Zirkusdirektor noch zu Beginn der Affäre Gegenteiliges beteuert, so gibt es doch noch Zirkusfamilien, die Löwen halten, Zoos sowieso, und dann, nanu, private Haltung von Löwen gibt es auch und dann noch Tiertransporte unterhalb des behördlichen Radars.
Wer die Geschichte von Mojo, dem weißen Löwen gelesen hat, dem ist bekannt, dass Löwen in Brandenburg einfach-so gehalten werden können und auch einfach-so wieder verschwinden. Der Artikel in der Zeitung „Die Zeit“ist vom Mai 2023, also sehr aktuell. (s. Link untenstehend)

Die Behörden hatten also offensichtlich gute Gründe, das verwackelte Handyvideo ernst zu nehmen.

Deutschland ist Bürokratiewunderland.
Für alles und jedes gibt es Vorschriften, oft sinnvoll das Gemeinschaftliche regelnd, manchmal irrsinnig und sich widersprechend.
Der Tierschutz ist ein Paradebeispiel dafür.
Alles ist geregelt- und gleichzeitig nichts.

Das Mitnehmen einer Eulenfeder im Wald beim Sonntagsspaziergang: Wilderei.

Auszug aus dem Bundesnaturschutzgesetz:“…Bußgeld für das Fangen, Verletzen, Töten von Igeln sowie für die Beschädigung oder Zerstörung der Fortpflanzungs- oder Ruhestätten…Niedersachsen 50.000€.“- die Igelstationen sind voll von Igeln, die Opfer von Menschenhand sind, ob nun durch Mähroboter oder Motorsensen oder oder oder, Ahndungen s. o. sind zumindest mir nicht bekannt.

Aber auch das Halten von Haustieren der verschiedenen Arten, ob Hund, Katze oder Pferd ist umfänglich geregelt.
Der Hunde-Neubesitzer benötigt einen Hundesachkundenachweis, Katzen müssen kastriert werden und Pferdehalterinnen müssen sich hier und da registrieren lassen. Alles in allem nicht unsinnig!

Aber nun der Löwe.
Der keiner war.
Wobei man aber davon ausgehen musste, dass es einer gewesen sein könnte.
(Fast) jeden Hund hätte man ermitteln können.

Die zweite Geschichte spielt in Niedersachsen am Rande eines Moores. Da wollte jemand Zebus halten, eine tropische Rinderrasse. Expertise war nicht vorhanden, Ratschläge der Züchterin schlug man in den Wind und so schnell sich die Klappe des Viehtransporters öffnete, so schnell war die Kuh samt Kälbchen im Moor verschwunden. Da sich der Hof der Halterin nahe einer Bundesstraße befand, befürchtete man offenbar Regressforderungen und zog die Jägerschaft herbei. Was tat der Jäger? Er schoss. Auch dieser Fall ist eigentlich im Gesetz geregelt, aber sei‘s drum, Hallali und ‚Der Jäger aus…🎶“, man schoss- daneben, aber nur fast.
Die Mutterkuh konnte durch den Tierschutz, denn diese Menschen übernahmen nun die Verantwortung, geortet werden. Sie war ihrer schweren Verletzung erlegen, ganz in der Nähe des Fluchtortes.
Nun war das Kälbchen allein unterwegs. Man ging von einem schnellen Tod des Jungtieres aus, da es die Mutter verloren hatte ohne die selbstständige Futteraufnahme erlernen zu können. Zudem herrschte in jenem Jahr, 2020, extreme Dürre, auch im Moor versiegten die Wasserstellen. Die Suche nach dem Kälbchen wurde eingestellt. Die Jägerschaft musste sich verantworten, Konsequenzen gab es meines Wissens nach keine.
Drei Monate später entdeckte ein aufmerksamer Wanderer das Kälbchen. Damit begann eine nervenaufreibende, einmalige Rettungsaktion durch den Verein Kitz&Co. Das überaus Berührende an der der Rettung vorangegangen Überwachung der eingerichteten Futterstellen war, dass das Kälbchen, übrigens auf den Namen „Prinzesschen“ getauft, sich nicht alleine hatte durchschlagen müssen. Die Kameras zeigten eine innige Verbundenheit mit einem Wildschwein und seiner Rotte. Die Wildschweine hatten vermocht, was dem Menschen bis hierhin nicht möglich gewesen war. Sie hatten dem mutterlosen Kälbchen Sicherheit und Obhut gegeben und es mitgenommen zu den überlebenswichtigen Wasserstellen.

Was die eine Geschichte mit der anderen zu tun hat?
Gesetze sind nur gut, wenn sie für alle gelten, auch für Menschen mit Partikularinteressen.
Wenn die Zivilgesellschaft, z. B. in Gestalt von TierschützerInnen und empathischen, aufmerksamen BürgerInnen, sich immer mehr zurückzieht, weil sich Partikularinteressen aufgrund von erfolgreicher Lobbyarbeit durchsetzen, dann, ja dann, ist die Welt verloren.

https://fb.watch/lYyrIX6wdG/?startTimeMs=1000

https://fb.watch/lYyfy1LbjS/?startTimeMs=2000

https://www.zeit.de/zeit-magazin/2023/21/weisser-loewe-mojo-sachsen-anhalt-verschwinden

https://www.vier-pfoten.de/kampagnen-themen/themen/wildtiere/grosskatzen/wo-ist-mojo-weisser-loewe-vermisst

VIER PFOTEN in Deutschland Kampagnen & ThemenThemenWildtiereGroßkatzenWo ist Mojo? Weißer Löwe vermisstWo ist Mojo?Aufenthaltsort des weißen Löwen seit einem Jahr unbekannt 13.1.2022 VIER PFOTEN hat am 18.01.2022 Strafanzeige gegen den Halter des weißen Löwen Mojo wegen Tierquälerei gestellt...

Fotos, aufgenommen auf einer Fahrradtour zwischen Cuxhaven und Wischhafen. Der Elberadweg führt am Fluss und seinen Wies...
10/06/2023

Fotos, aufgenommen auf einer Fahrradtour zwischen Cuxhaven und Wischhafen. Der Elberadweg führt am Fluss und seinen Wiesen vorbei, durch Dörfer, man folgt dem Hadelner Kanal, vorbei immerzu an Äckern, Weiden, Hecken.
Es blüht.
Heckenrosen, Holunder, Rosen, ein blühendes Allerlei, das Auge und Seele erfreuen könnte.

Betrachtet man genauer und mit allen Sinnen, hört man, sieht man, erlebt man geradezu schmerzhaft:

das Fehlen.

Einzelne Hummeln, manchmal auch ein paar mehr, versuchen das Gewohnte Summen und Brummen und vor allem die Bewegungen der Luft, die vielzähligen Bewegungen im einzelnen Lufthauch zu vermitteln, aber nein.
Es bleibt still und unbewegt, wie ausgestorben- und das ist es auch.

Auf einer Radtour von knapp 90km sah ich fünf Schmetterlinge.
Einen Bläuling in einem Naturpark gleich hinter Cuxhaven, bei den anderen handelte es sich um Kohlweißlinge.
Am Außendeich in Kehdingen, auf dieses Gebiet hatte ich einige Hoffnung gesetzt, blühte Hornklee und Beinwell, nur selten Kamille, ansonsten wenig - jahreszeitlich bedingt fehlte z. B. noch Schafgarbe.
Hier war alles welk.

Zum Artensterben kommt die Klimakrise noch hinzu.

Am anderen Elbufer grüßen Windparks, Mahnmale einer verpassten Zukunft.

Ich erinnere mich an ‚Grobian‘, eins der ersten Windkrafträder vor vielleicht 45 Jahren. Belächelt und verhindert bis gestern.
Verpasste Chancen, die Erkenntnisse bezüglich der anstehenden Katastrophen, Corona inbegriffen, waren alle da. Verleugnung, Weiter-so, Höher-weiter-schneller und „Wird schon nicht so schlimm“ haben uns bis hierhin geführt.

Wir haben demonstriert, wie haben musiziert, wir haben unsere Mahnungen mit Kreide auf den Asphalt gemalt, wir haben performt und selten auch mal Parolen gerufen. Wir sind schon vor den Fridays und dann gemeinsam mit fff und XR durch die Straßen gezogen und, aber, nun ist das, wovor wir uns seit Jahrzehnten gefürchtet haben, Realität.

Wir begleiten Schmetterlinge, Insekten generell, Igel, Kiebitze, Vögel generell, beim Aussterben.
Politik greift, wenn sie denn überhaupt den Wandel gestaltet, zu spät.

17/04/2023

Chats von Mathias Döpfner zeigen, wie der Springer-Chef denkt. Und sie legen offen, wie er mit der "Bild"-Zeitung Politik machte.

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