Organisierte Linke Heilbronn - IL

Organisierte Linke Heilbronn - IL Die Organisierte Linke Heilbronn (IL) ist eine 2013 entstandene Gruppe. Diese Antworten können nur bedingt theoretisch erörtert werden.

Sie ist das Ergebnis eines Ende 2012 begonnenen Diskussionsprozesses von Aktivistinnen und Aktivisten in Heilbronn. Gemeinsam engagieren wir uns für eine solidarische und freie Gesellschaft jenseits der bestehenden kapitalistischen Zustände. Mit vielen Gruppen in Deutschland und Österreich beteiligen wir uns in der Interventionistischen Linken (IL) am Aufbau einer starken außerparlamentarischen Li

nken, die Kämpfe in den unterschiedlichsten Bereichen führt. Wir verbinden dabei unsere Arbeit an einer nachhaltigen lokalen Verankerung in Heilbronn mit der Perspektive einer überregionalen Organisierung. Aus den Alltagskämpfen in Heilbronn…

Als Organisierte Linke Heilbronn (IL) sind wir in verschiedenen politischen Feldern aktiv. Wir führen notwendige Abwehrkämpfe gegen N***s und RassistInnen, Krieg und Militarisierung, Sexismus und Antifeminismus. Gleichzeitig versuchen wir auch, in soziale Kämpfe und Klimafragen zu intervenieren und die internationale Dimension unserer Kämpfe sichtbar zu machen. Dabei wollen wir Beteiligungsmöglichkeiten schaffen und mit möglichst vielen Menschen die Debatten über Strategien, Konzepte und Perspektiven vor Ort und darüber hinaus führen. In Bündnissen und Kooperationen wollen wir mit anderen Akteuren und Bewegungen ins Gespräch kommen und das Klima in der Stadt zugunsten fortschrittlicher Positionen und Gesellschaftsentwürfe und zu Ungunsten reaktionärer Ideologien verändern. Deshalb schmieden wir lokale Netzwerke gegen N***s und Rassisten, arbeiten mit unseren kurdischen Freundinnen und Freunden zusammen oder versuchen, die transnationalen Proteste gegen die europäische Austeritätspolitik auf die Straßen unserer Region zu tragen. Auch ein Verankerungspunkt wie das Soziale Zentrum Käthe in einem dem Kapitalmarkt auf Dauer entzogenen Haus, ist inmitten des Mietenwahnsinns und der neoliberalen Stadtumstrukturierung von enormer Bedeutung für uns. Denn es geht auch darum, im Hier und Jetzt Alternativen zum profitorientierten Wirtschaften und der Verwertungslogik aufzuzeigen.

…für eine interventionistische Linke…

Wenn wir als radikale Linke glaubhaft bleiben wollen, müssen wir aber auch zeitgemäße Antworten auf die Frage finden, wie wir dem Bruch mit dem Kapitalismus näher kommen. Sie ergeben sich eher aus der Praxis, aus dem Handeln in und mit realen Bewegungen. Dafür braucht es unserer Meinung nach neben der lokalen Kleinstarbeit auch eine überregionale, im besten Fall europaweit vernetzte Organisierung mit einem verbindlichen und trotzdem einladenden Charakter. Aus diesem Grund sind wir Ende 2015 Teil der Interventionistischen Linken (IL) geworden. Die IL ist ein Zusammenschluss von über 25 linksradikalen Gruppen und diversen Einzelpersonen aus dem deutschsprachigen Raum. Gemeinsam ist uns das Streben nach einem revolutionären Bruch mit dem nationalen und globalen Kapitalismus, mit der Macht des bürgerlichen Staates und allen Formen von Unterdrückung, Entrechtung und Diskriminierung. Wir wollen eine neue gesellschaftliche Linke, die um politische Hegemonie ringt und Gegenmacht organisiert.

…neue Wege gehen. Was das für uns im Detail bedeutet, ist noch nicht beantwortet. Wir stehen am Anfang eines langen Weges. Wir wollen diesen Weg nicht alleine gehen. Unsere politische Arbeit sehen wir nicht als Selbstzweck, sondern verstehen sie als ein Angebot an die Menschen in unserer Stadt. Denn interventionistische Politik ist mehr als eine aktivistische Phase in jungen Jahren. Wenn wir es ernst meinen mit Selbstermächtigung und Selbstorganisierung, brauchen wir dafür einen Rahmen, der möglichst vielen Menschen offen steht. Ob die Lohnarbeit die Energie frisst, das Familienleben erster Bezugspunkt ist oder die eigene Politisierung bereits 1968 begonnen hat – in der gemeinsamen Diskussion entstehen neue Möglichkeiten, lasst sie uns nutzen! Wenn Ihr Kontakt zu uns aufnehmen möchtet, könnt ihr das entweder per Mail an ol-hn[at]riseup.net tun, oder Ihr sprecht uns einfach persönlich auf einer unserer Veranstaltungen an.

Moria brennt- Evakuieren. Jetzt! Wir. Haben. Platz.Kundgebung: HEUTE in Heilbronn um 18Uhr auf dem Kiliansplatz
11/09/2020

Moria brennt- Evakuieren. Jetzt! Wir. Haben. Platz.
Kundgebung: HEUTE in Heilbronn um 18Uhr auf dem Kiliansplatz

Alle haben es mitbekommen. Das Flüchtlingslager Moria ist vorletzte Nacht so gut wie ganz abgebrannt. Die 13.000 Menschen leben nun auf der Straße, der Weg wird ihnen von Inselbewohner*innen blockiert. Helfer*innen werden von der Polizei aufgehalten den Flüchtlingen Wasser zu bringen. Zeitgleich sprechen sich in Deutschland Kommunen und Bundesländer dazu aus, Flüchtlinge aus Moria aufzunehmen. Merkel und Seehofer warten auf eine europäische Lösung. Es geht um Menschen,denen jetzt und sofort geholfen werden muss. Wir haben keine Zeit mehr für eine europäische Lösung. Diese hätte man in den letzten 5 Jahren finden müssen. Deshalb rufen wir zu einer Kundgebung auf. Morgen um 18 Uhr auf dem Heilbronner Kiliansplatz!

09/09/2020

"Als die Corona-Pandemie begann, waren es die Bewohner*innen des Lagers , die den Infektionsschutz selbst organisierten, weil niemand sonst Verantwortung für das tödliche Risiko übernahm. Nun, wo das Virus das Lager erreicht hat, das Schreckensszenario, vor dem die Menschen, die dort leben müssen, seit Monaten warnen, haben offenbar Bewohner*innen das Lager niedergebrannt.
Moria ist zu großen Teilen zerstört, über Verletzte oder Tote ist noch nichts bekannt. Viele der mindestens 12.000 Menschen stehen momentan auf einer Straße zwischen dem Lager und der Stadt Mytilini, die Polizei ist aufgezogen, um zu verhindern, dass sie den Hafen erreichen.
Schon lange hätte Moria, hätten die vielen Lager an den EU-Außengrenzen evakuiert werden müssen, Bereitschaft zur Aufnahme gab es in vielen Städten und Gemeinden. Stattdessen bestand der unbedingte politische Wille, die Menschen unter unwürdigen Bedingungen, ohne Gesundheitsschutz und mit absolut unzureichender santitärer Versorgung weiter in den Abschreckungslagern zusammenzupferchen.
Dass Bewohner*innen Moria nun in Brand gesetzt haben, ist kein Grund, schockiert das "Ende der europäischen Idee" oder ähnliches Zeug zu beklagen, es war ein notwendiger Akt der Selbstverteidigung, wo jeder andere Ausweg versperrt war. Gut, dass Moria nicht mehr steht! Jetzt muss die Forderung der ehemaligen Bewohner*innen, sie zu evakuieren und in Sicherheit zu bringen, unterstützt werden. Die europäischen Abschreckungslager müssen geschlossen werden, die Festsetzung Zehntausender an den EU-Grenzen muss enden, die Menschen müssen Gesundheitsversorgung erhalten und das Recht, dorthin zu gehen und zu leben, wo sie wollen."

Solidarität mit dem Roten Aufbau Hamburg! "Die bürgerliche Presse hat mehr Infos zu der Operation gegen uns. Es soll sic...
01/09/2020

Solidarität mit dem Roten Aufbau Hamburg!

"Die bürgerliche Presse hat mehr Infos zu der Operation gegen uns. Es soll sich gegen 22 Beschuldigte gerichtet haben und 27 Objekte wurden durchsucht. Neben 24 Durchsuchungen in Hamburg sollen jeweils eine Durchsuchung in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen vollzogen sein.
Dies ist eine größere Aktion gegen unsere Strukturen, solche Angriffe hat es lange nicht gegen eine Gruppe der Radikalen Linken gegeben. Wir verstehen die Operation als Versuch antifaschistische und revolutionäre Politik zu kriminalisieren."

Die Gruppe „Roter Aufbau“ soll zahlreiche Straftaten begangen haben. Ihr Ziel: Die freiheitliche demokratische Grundordnung durch ein sozialistisches System zu ersetzen. Nun wurden 28 Objekte durchsucht.

29/08/2020

Das überregionale Bündnis „Rheinmetall Entwaffnen“ blickt auf einen erfolgreichen Tag zurück. Mit Blockaden, Aktionen und einer großen Demonstration haben heute mehr 600 Aktivistinnen und Aktiviste...

17/08/2020

Wir fahren am 22.08. nach Hanau! Kommt am Freitag den 21.08. um 19 Uhr ins Soziales Zentrum Käthe um die gemeinsame Anreise zu planen.
"Am 19. August wird es sechs Monate her sein, dass ein Rassist mit seinen tödlichen Schüssen unsere Herzen gebrochen und unsere Leben, unsere Familien und unsere Stadt zerrüttet hat. Wir alle werden niemals so leben wie zuvor und nichts und niemand kann wiedergutmachen, was geschehen ist. Niemand kann Ferhat, Fatih, Gökhan, Kaloyan, Mercedes, Vili, Nesar, Hamza und Sedat ins Leben zurückrufen."
Lasst uns am Samstag den 22.08. um 13 Uhr gemeinsam in Hanau auf die Straße gehen.
Denn wir fordern: Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen!

13/08/2020
Kommt gemeinsam mit uns zu   und informiert euch am 21.08.2020 um 19 Uhr im Soziale Zentrum Käthe!✊
12/08/2020

Kommt gemeinsam mit uns zu und informiert euch am 21.08.2020 um 19 Uhr im Soziale Zentrum Käthe!✊

Gemeinsam zu Rheinmetall entwaffnen !
Wir schließen uns dem Aufruf von an und unterstützen die zentrale Blockadeaktion am 28.8.2020 in Kassel. Mit vielfältigen Aktionen und Blockaden werden wir die stören und ein entschlossenes Zeichen gegen , und setzten.
Alle, die mit uns anreisen möchten sind eingeladen am Freitag den 21.08.2020 um 19 Uhr ins Soziale Zentrum Käthe zu kommen um Informationen auszutauschen und Absprachen zu treffen.

Gemeinsam blockieren wir die Rüstungsindustrie. Grenzenlose Solidarität gegen Krieg und Militarisierung!

19/07/2020

Kein Vergeben, kein Vergessen.

Am 19. Juli 1996 wurde Werner Weickum in Eppingen von einer Gruppe junger Faschisten ausgeraubt, brutal misshandelt und getötet.

Im anschließenden Gerichtsverfahren wurden zwei von Ihnen zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Da jedoch die politische Gesinnung „lediglich die ideologische Grundlage des Mordes geliefert“ habe, für die Tat aber nicht ausschlaggebend gewesen sei, wird der politische Mord an Werner Weickum bis heute nicht als solcher gehandelt. Der Mord steht also sinnbildlich für die jahrelange Praxis der Vertuschung und des Leugnens rechter Gewalt.

Nach den Morden in Hanau, Halle, Kassel, Celle, usw. wird das Bild vermittelt, dass nun endlich aktiv gegen rechte Netzwerke vorgegangen wird. Dass man nicht mehr ignoriert und verharmlost, wenn es um faschistische Gewalt geht. Im Kontext der rechten Strukturen in der hessischen Polizei musste sogar schon der erste Sündenbock - gut inszeniert - seinen Posten räumen. Doch was nutzt es den Steuermann auszutauschen, wenn der Neue weiter Kurs hält?

Ein Umdenken in der Bevölkerung und aktive antifaschistische Arbeit sind und bleiben notwendig.

Seit Jahren sind es allen voran Antifaschistinnen und Antifaschisten, die mit Recherchen und Gedenkveranstaltungen dafür sorgen, dass rechte Gewalt nicht ignoriert wird. So sind es auch in unsere Zusammenhänge und Bündnisse, die das Gedenken an Werner Weickum aufrechterhalten.

Nächstes Jahr liegt der Mord 25 Jahre zurück. Und vielleicht stellt sich ja im Angesicht der jüngsten faschistischen Mordserien ein Umdenken in der Stadt ein. Wir bleiben gespannt und weiterhin aktiv im Kampf gegen Faschismus und Rassismus.

In Gedenken an Werner Weickum

 Wir stehen mit den Schwestern und Brüdern in den USA.Die Proteste, die sich aufgrund des rassistischen Mordes an George...
02/06/2020



Wir stehen mit den Schwestern und Brüdern in den USA.
Die Proteste, die sich aufgrund des rassistischen Mordes an George Floyd entwickelt haben und bis heute anhalten, wirken als Ventil einer über Jahrhunderte aufgestauten Wut und Frustration.
Sie sind das Ergebnis eines bis heute etablierten institutionellen, strukturellen und individuell erlebten Rassismus. Dieser zeigt sich in rassistischen Polizeikontrollen, dem abschieben in Randbezirke der Städte oder einer rassistisch motivierten Strafverfolgung, die dazu führt das schwarze Menschen mit 30 % einen unverhältnismäßig großen Teil der Gefängnisinsassen in den USA ausmachen. Oder aber er zeigt sich, wie es in den letzten Tage wieder einmal deutlich wurde, im Mord an unseren Mitmenschen.

Doch kopfschüttelnd von US - amerikanischen Problemen zu sprechen, versperrt den Blick auf die Situation hier in Deutschland.

Die Morde an Migrantinnen und Migranten in den letzten Jahren sollten uns wachrütteln. Rechtsradikale Netzwerke in der Polizei, der NSU - Komplex und die unzähligen „Einzelfälle“ von Polizisten, deren rassistische Äußerungen und gewalttätige Handlungen zu Disziplinarmaßnahmen führten oder aber all zu oft auch in „internen Ermittlungen“ versickerten, sprechen für sich.

Die Angst vor rassistischen Polizeikontrollen und davor unbegründet in Haft gesteckt zu werden gehören auch in Deutschland zum bitteren Alltag vieler Menschen.





https://www.deutschlandfunk.de/rechtsextremismus-bei-der-polizei-zu-viele-einzelfaelle.724.de.html?dram:article_id=466389

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1137364.rassismus-in-den-usa-trump-droht-mit-militaereinsatz-im-inneren.html

Bei der Polizei häufen sich rechtsextremistische Haltungen und Handlungen, das bestätigt eine Recherche des Dlf. Zwar sind die etwa 200 recherchierten Vorfälle nicht viel - angesichts von 260.000 Vollzugsbeamten. Aber das Klima bei der Polizei verschlechtert sich - Experten sind alarmiert.

Kaum scheint sich eine Zeit nach Corona am Horizont abzuzeichnen, da werden schon die ersten Maßnahmen ergriffen, um dem...
29/05/2020

Kaum scheint sich eine Zeit nach Corona am Horizont abzuzeichnen, da werden schon die ersten Maßnahmen ergriffen, um dem heiligsten aller Dinge, wieder möglichst effizient nachzujagen: Wirtschaftswachstum!

Die Corona – Pandemie zeigt uns, was wirklich relevant für die Gesellschaft ist. Doch anstatt Bereiche wie die Pflege aufzuwerten und umzustrukturieren, werden bereits die ersten Hilfspakete für Luftfahrtunternehmen geschnürt und Kaufprämien für PKW versprochen. Die wirtschaftlichen Kosten der Krise werden auf die Gesellschaft umgelegt.

Getreu dem Motto:
„Wirtschaftskrise? Das Handhaben wir wie immer“, wollen Teile der CDU die Weichen für die Zukunft stellen. Das heißt: Löhne runter, Arbeitszeit rauf, Sozialversicherung deckeln, Soli komplett und vorzeitig abschaffen, Datenschutz aushebeln. Anders ausgedrückt:
Die, die ohnehin nichts haben, sollen denen, die alles haben, die Verluste bezahlen.

Auch wenn die »AG Wirtschaft und Energie«, damit sogar in der eigenen Partei auf Widerstand stößt, verdeutlicht das doch wohin es nach Corona gehen kann.
Daher gilt es in den nächsten Monaten klar zu machen:
„Wir zahlen nicht für eure Krisen“.
Weder in Form vom Abbau von Arbeitsrechten noch durch die Abwälzung von Krisenkosten auf Geringverdienende!

In diesem Sinne dachten sich auch einige FreundInnen und Freunde aus Heilbronn: „Es ist Zeit für Veränderung“. Checkt die Instagram - Seite:

https://www.instagram.com/zeit_fuer_veraenderung_2020/

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https://www.neues-deutschland.de/artikel/1137154.lohnuntergrenze-union-eroeffnet-feuer-auf-mindestlohn.html

Schon seit Längerem fordern die Gewerkschaften eine Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro. Einigen Unionspolitikern ist das ein Dorn im Auge.

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