SPD Havixbeck und Hohenholte

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Spielplatz Habichtsbach kommt vorerst nicht – neuer Standort beschlossenDer Rat der Gemeinde Havixbeck hat beschlossen, ...
11/06/2026

Spielplatz Habichtsbach kommt vorerst nicht – neuer Standort beschlossen
Der Rat der Gemeinde Havixbeck hat beschlossen, den geplanten integrativen Spielplatz nicht wie vorgesehen im Baugebiet Habichtsbach III, sondern auf der Grünfläche zwischen Habichtsbach I und II zu errichten. Die SPD-Fraktion hat geschlossen dagegen gestimmt.
Die SPD unterstützt ausdrücklich das Ziel, einen attraktiven und integrativen Spielplatz für Kinder und Familien zu schaffen. Die nun beschlossene Verlagerung wirft jedoch erhebliche Fragen auf. Nach aktuellem Stand wird sich die Umsetzung durch notwendige Umplanungen, Anpassungen des Förderantrags sowie weitere Genehmigungs- und Planungsverfahren um mindestens zwei Jahre verzögern. Angesichts des seit Jahren bekannten Bedarfs an Spiel- und Aufenthaltsflächen für Kinder ist das schwer nachvollziehbar.
Besonders kritisch sieht die SPD-Fraktion, dass das bisher für den Spielplatz vorgesehene Grundstück verkauft werden soll, bevor am neuen Standort überhaupt gebaut wird. Ein SPD-Antrag, den Verkauf erst nach Baubeginn zu ermöglichen, fand keine Mehrheit.
Damit gibt es keine Garantie, dass der Spielplatz tatsächlich gebaut wird. Diese Bedenken konnten in der Ratsdebatte nicht ausgeräumt werden.
Auch das Verfahren bewertet die SPD-Fraktion kritisch. Die Vorlage zum neuen Standort wurde den Ratsmitgliedern erst am Tag vor der Sitzung vorgelegt. Für eine gründliche Prüfung oder Gespräche mit betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern blieb keine Zeit.
Kinder und Familien brauchen einen Spielplatz – möglichst bald. Sie brauchen keine weiteren Verzögerungen und keine Entscheidungen, die neue Unsicherheiten schaffen.

Der Rat der Gemeinde Havixbeck hat am Dienstag beschlossen, die Grundsteuer B rückwirkend zum Jahresbeginn um 20 Prozent...
04/06/2026

Der Rat der Gemeinde Havixbeck hat am Dienstag beschlossen, die Grundsteuer B rückwirkend zum Jahresbeginn um 20 Prozent zu erhöhen. Die Grundsteuer A soll ab dem Jahr 2027 angepasst werden, denn jede Steuererhöhung bedeutet eine zusätzliche finanzielle Belastung.

Die SPD-Fraktion hat die Abstimmung freigegeben. In der Sache war für viele Mitglieder eine Erhöhung der Grundsteuer angesichts der finanziellen Lage der Gemeinde nachvollziehbar. Gleichzeitig konnten einige Mitglieder der Fraktion einer Steuererhöhung ohne einen vorliegenden Haushalt nicht guten Gewissens zustimmen.

Festzuhalten ist, dass die Grundsteuer in Havixbeck über viele Jahre nicht erhöht wurde. Gleichzeitig sind die Kosten für Personal, Energie, Dienstleistungen und zahlreiche kommunale Aufgaben kontinuierlich gestiegen. Die Einnahmen der Gemeinde konnten mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten.
Die finanziellen Herausforderungen entstehen dabei v.a. durch steigende laufende Ausgaben. Dazu gehören beispielsweise die Kinderbetreuung, die Schulen, die Feuerwehr sowie weitere gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben. Auf einen erheblichen Teil dieser Kosten hat die Gemeinde nur begrenzten Einfluss, weil Umfang und Standards vielfach durch Gesetze vorgegeben werden.
Gleichzeitig droht Havixbeck die Haushaltssicherung. Gerät eine Kommune dauerhaft in diese Situation, verliert sie einen Teil ihrer kommunalen Selbstständigkeit.
Dabei bedeutet Haushaltssicherung keineswegs geringere Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger. Im Gegenteil: Kommunen sind in solchen Situationen häufig verpflichtet, ihre Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen. Dazu gehören auch Steuer- und Abgabenerhöhungen und die Streichung freiwilliger Leistungen, wie zum Beispiel die Unterstützung des Freibades.

Die Erhöhung der Grundsteuer ist daher kein Selbstzweck. Sie soll dazu beitragen, die finanzielle Handlungsfähigkeit Havixbecks zu sichern und eine Haushaltssicherung zu vermeiden.
Gleichzeitig müssen Rat und Verwaltung Ausgaben kritisch prüfen und die langfristige finanzielle Stabilität der Gemeinde transparent sichern.

Die SPD Havixbeck lehnt die drastische Erhöhung der Eintrittspreise für das Frei- und Hallenbad entschieden ab. Die von ...
25/04/2026

Die SPD Havixbeck lehnt die drastische Erhöhung der Eintrittspreise für das Frei- und Hallenbad entschieden ab. Die von CDU und Grünen beschlossenen Maßnahmen gehen deutlich zu weit und treffen vor allem Familien, Kinder sowie regelmäßige Nutzerinnen und Nutzer.
Die Preissteigerungen sind erheblich: Erwachsene sollen z.B. künftig 6,00 statt bisher 4,00 Euro zahlen (+50 %), Kinder und Jugendliche im Freibad sogar doppelt so viel – statt 1,50 künftig 3,00 Euro (+100 %).
Hinzu kommt: Bereits heute liegen die Preise für Saisonkarten über dem Niveau der umliegenden Kommunen.
„Diese Preissteigerungen sind sozial unausgewogen und treffen insbesondere Familien sowie junge Menschen. Ein Schwimmbad darf kein Luxusgut werden“, erklärt Karin Rose, Fraktionsvorsitzende der SPD.
Trotz Bemühungen unsererseits war eine Kompromissfindung mit der schwarz-grünen Mehrheit nicht möglich. Sozial ausgewogenere Lösungen wurden nicht mitgetragen. „Wir haben konstruktive Vorschläge für eine ausgewogenere Lösung mit moderaten Preiserhöhungen eingebracht, sind damit aber bei CDU und Grünen nicht durchgedrungen“, so Hanno Wellmeyer, Fraktionsvorsitzender der SPD. Die SPD hat der Preiserhöhung daher nicht zugestimmt.
„Das Freibad ist im Sommer ein wichtiger Ort, an dem sich Kinder und Familien treffen und Zeit miteinander verbringen können. Durch die Preissteigerung wird es nicht mehr für alle Jugendlichen und Familien möglich sein, das Freibad im Sommer zu besuchen. Das möchten wir auf jeden Fall verhindern“, betont Dr. Franziska Dittert, Vertreterin der SPD im Sozialausschuss.
Wir freuen uns allerdings darüber, dass unseren Änderungsanträgen zugestimmt wurde: Künftig haben Begleitpersonen schwerbehinderter Personen in den Havixbecker Bädern freien Eintritt.
Von unserem Antrag erneut eine Familientageskarte anzubieten, konnten wir alle Fraktionen überzeugen und somit die finanziellen Belastungen für Familien punktuell lindern.

Wir wünschen allen Menschen in Havixbeck frohe Feiertage.
05/04/2026

Wir wünschen allen Menschen in Havixbeck frohe Feiertage.

Heute haben wir euch in Havixbeck an den Märkten mit Grüßen für das morgige Osterfest überrascht. 🐤🌷
04/04/2026

Heute haben wir euch in Havixbeck an den Märkten mit Grüßen für das morgige Osterfest überrascht. 🐤🌷

Havixbeck will nicht länger Schilda sein – die Schilder kommen weg!Nach dem vielfältigen Protest aus der Bürgerschaft we...
01/04/2026

Havixbeck will nicht länger Schilda sein – die Schilder kommen weg!
Nach dem vielfältigen Protest aus der Bürgerschaft wegen der Beschilderung am Tümpel auf dem Friedhof hat sich die Verwaltung etwas intensiver mit der Bedeutung der zwei Warnhinweise beschäftigt. Sie kommt zu folgendem Ergebnis: Der Warnhinweis „Kein Trinkwasser“ muss Brunnen, Brauchwasserleitungen und Zapfstellen kennzeichnen, die nicht der Trinkwasserqualität entsprechen. Da wir in Deutschland kein Trinkwasser aus Gräben, Tümpeln und Teichen entnehmen, müssen an solchen auch keine Warnschilder stehen.
Wie sieht es nun aber mit der Gefahr des Ertrinkens aus, wenn man ins Wasser fällt? Üblicherweise wird dieses Schild nur an einer von Menschenhand entstandenen Gefahrenquelle aufgestellt. Wer das Schild aufstellt, geht davon aus, dass auch ein geübter Schwimmer an dieser Stelle im Wasser nicht überleben kann. Der im Schwimmen, Tauchen und Turmspringen geübte Bürgermeister musste feststellen, dass keine dieser drei Disziplinen in diesem Gewässer möglich sind.
Die beiden Schilder werden nun wieder abgebaut. Sie werden über die KoKoP (Kommunale Kooperationsplattform) anderen Gemeinden zum halben Preis angeboten. Bedarf gibt es sicher, z. B. am Alten Naturfreibad an der Berkel in Billerbeck oder an der Furt am Ewaldibach in Laer.

Wir Frauen von der Havixbecker SPD kämpfen weiter für Gleichberechtigung, gute Kinderbetreuung, kostenlose Bildung und C...
06/03/2026

Wir Frauen von der Havixbecker SPD kämpfen weiter für Gleichberechtigung, gute Kinderbetreuung, kostenlose Bildung und Chancengleichheit!
🌷Wir wünschen allen am 8.3.2026 einen guten Frauentag! 🌷

Neue Bestattungsform durch Initiative der SPD Havixbeck - Friedwald feierlich eröffnetDie SPD Havixbeck freut sich über ...
03/03/2026

Neue Bestattungsform durch Initiative der SPD Havixbeck - Friedwald feierlich eröffnet
Die SPD Havixbeck freut sich über die offizielle Eröffnung des Friedwaldes in – einer naturnahen Bestattungsform, die den Menschen vor Ort eine Alternative zur traditionellen Bestattung bietet. Nach jahrelanger politischer Diskussion und Genehmigungsverfahren wurde der Bestattungswald nun seiner Bestimmung übergeben und steht den Bürgerinnen und Bürgern offen. Der Gemeinderatsbeschluss hierzu geht auf einen Antrag und die Initiative der SPD Havixbeck zurück, die eine Erweiterung der Bestattungs- und Trauerangebote in unserer Gemeinde angestoßen hat.
Der Friedwald schafft einen Ort des stillen Gedenkens im Einklang mit der Natur: in Zeiten wachsender Nachfrage nach alternativen Bestattungsformen bietet er Angehörigen die Möglichkeit, ihre Liebsten unter Bäumen zu bestatten und in einer ruhigen, natürlichen Umgebung Abschied zu nehmen. Die Grabstätten werden bewusst in die bestehende Waldlandschaft eingebettet, wodurch die Natur selbst zur Gestaltung und Pflege des Ortes beiträgt.
Ein besonderes Anliegen der SPD Havixbeck war und ist es, dass alle Menschen in unserer Gemeinde selbstbestimmt entscheiden können, wo und wie ihre letzte Ruhestätte gestaltet wird. Deshalb besteht im Rahmen des Friedwaldes stets freie Bestatterwahl; Angehörige können aus allen zugelassenen Bestattungsunternehmen selbst wählen und sind nicht an bestimmte Dienstleister gebunden. Diese Freiheit unterstreicht das Selbstbestimmungsrecht der Bürgerinnen und Bürger in einer sensiblen Lebensphase.
Der Bestattungswald ergänzt das bestehende Friedhofsangebot in Havixbeck sinnvoll: Neben den traditionellen kommunalen Grabfeldern bietet er eine moderne, naturorientierte Alternative ohne klassische Grabpflege. Die Gemeinde Havixbeck hat hierfür eine spezifische Friedhofssatzung für den Bestattungswald beschlossen, die die Einrichtung und Nutzung dieses besonderen Friedhofs regelt.
Die SPD Havixbeck sieht im neuen Friedwald eine echte Bereicherung für unsere Gemeinde und die Region. Er gibt den Menschen die Chance, einen Ort zu finden, der nicht nur den Abschied würdigt, sondern auch den Wunsch nach Nähe zur Natur und Selbstbestimmung im letzten Lebensabschnitt respektiert.

„Demokratie ist kein Zuschauersport!“ Boris Pistorius betont in seiner Rede beim Politischen Aschermittwoch in Schwerte,...
18/02/2026

„Demokratie ist kein Zuschauersport!“ Boris Pistorius betont in seiner Rede beim Politischen Aschermittwoch in Schwerte, die Bedeutung eines sozialen Miteinanders für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Wer will dass die Menschen sich nicht von der Demokratie abwenden,
muss für mehr Gerechtigkeit sorgen, nicht für weniger, so Pistorius. Eine gelungene Veranstaltung mit vielen hundert Besuchern. Wir waren dabei!

Unser Einsatz für bezahlbare Mieten2021 hat sich der Rat mit großer Mehrheit für ein Vergabeverfahren nach sozialen und ...
17/02/2026

Unser Einsatz für bezahlbare Mieten
2021 hat sich der Rat mit großer Mehrheit für ein Vergabeverfahren nach sozialen und ökologischen Kriterien für die Mehrfamilienhausgrundstücke in Habichtsbach III ausgesprochen.
Zielsetzung war ein vielfältiges, nachhaltiges Wohnungsangebot mit einem hohen Anteil an bezahlbarem Wohnraum.
Nun endlich hätte der für diese Grundstücke in Habichtsbach III erstellte Kriterienkatalog angewendet werden können.
Mit dem von CDU und Grünen in der letzten Ratssitzung verabschiedeten Änderungsantrag wird dieser Ansatz verworfen: Die Grundstücke sollen nun an den Höchstbietenden verkauft werden. Der erarbeitete Kriterienkatalog wird nur noch zweitrangig berücksichtigt.
Statt vorrangig sozialer und ökologischer Aspekte des Bauvorhabens zählt nun an erster Stelle die für das Grundstück gebotene Summe.
Nicht nur der Wechsel des Verfahrens, auch die Verwässerung der Kriterien und hier die besonders drastische Abwertung des Kriteriums „geförderter Wohnungsbau“ widerspricht allem, was CDU, Grüne und SPD den Bürgern im letzten Wahlkampf versprochen haben.
Um ein Beispiel zu nennen: Bietet Investor A knapp den höchsten Kaufpreis ohne geförderten Wohnungsbau, Investor B aber 50% geförderten Wohnbau, geht das Grundstück nach neuem Verfahren an Investor A.
Nach altem Ratsbeschluss hätte Inverstor B das Grundstück erhalten und es wäre mehr sozialer Wohnbau entstanden.
Wir als Sozialdemokraten möchten zu unserem Wort stehen. Sozialen Wohnungsbau zu fördern ist seit jeher eine Kernforderung der Sozialdemokraten. Daher haben wir diesem Verfahrenswechsel nicht zustimmen können.

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