29/01/2026
🕯 Gedenken. Mahnung. Verantwortung.
Rund um den 27. Januar, den internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, fand auch in diesem Jahr das Gedenken am Harrisleer Bahnhof statt – organisiert von der Arbeitsgruppe Harrisleer Bahnhof, der Harrisleer Zentralschule und der Duborg-Skole.
Schüler:innen trugen Texte, Zitate, eigene Gedichte und sogar einen selbst geschriebenen Rap vor. Ihre Beiträge waren berührend, klug und kraftvoll. Es war ein würdiges, eindringliches Gedenken – und zugleich ein deutliches Zeichen:
Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus ist untrennbar verbunden mit der Verantwortung, heutige Bedrohungen für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt klar zu benennen.
In vielen Reden wurde die wachsende Gefahr durch Rechtsextremismus in Europa und weltweit thematisiert. Besonders eindrucksvoll war die leidenschaftliche Rede eines Schülers der Duborg-Skole über die Verantwortung aller angesichts rechtsextremer Kräfte im Deutschen Bundestag. Eine Stimme, die nachhallt.
Als Zeichen des stillen Gedenkens und der Solidarität wurde ein Kranz niedergelegt – ein Moment des Innehaltens, der zeigt, dass Erinnerung auch heute aktives Handeln bedeutet.
Erinnern heißt handeln.
Für Demokratie. Für Menschenrechte. Für ein solidarisches Miteinander.
🕯️✨